Schlachtessen 2018

Am Montag, dem 3. Dezember 2018 um 19 Uhr findet wieder unser traditionelles Schlachtessen im Gasthaus „Zur Linde“ in 35585 Wetzlar-Blasbach statt. Hiermit laden wir Sie und Ihre/n Partner/in sehr herzlich dazu ein!
Seien Sie dabei, um in gemütlicher Runde bei deftiger Schlachtplatte das zu Ende gehende Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.
Als Referenten konnten wir Herrn Gunnar Petrikat von der Firma Ruag gewinnen, der einen Vortrag unter anderem über Schalldämpfer halten wird.
Wir bitten um Anmeldung unter der Tel. 0171-5203428 bis zum 30. November 2018

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Hubertusmesse 2018

300 Jägerinnen, Jäger, ihre Familienangehörigen, interessierte Bürger sowie zahlreiche Ehrengäste, darunter der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, der Bundestagsabgeordnete Herr Hans-Jürgen Irmer und Herr Bürgermeister Harald Semmler fanden sich am Sonntag, den 4. November 2018 in der Hospitalkirche ein, um einen außergewöhnlichen Gottesdienst zu erleben. Pfarrer Dr. Siegfried Meier hielt unter Mitwirkung der Parforcehornbläser der Bläsergruppe unseres Jagdvereins eine Hubertusmesse zu Ehren des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger. Eine wundervolle Predigt, in der unter Anderem die Waidgerechtigkeit und das in heutiger Zeit oft mangelnde Verständnis der Bevölkerung für die Jägerschaft angesprochen wurden. Das im christlichen Glauben der Hirsch nicht irgendein Tier darstellt, sondern Christus selbst, war vielen so nicht bewusst. Dazu die feierlichen Klänge der Parforcehörner, die die Hubertusmesse mit 9 Stücken hervorragend begleiteten. Am Ende gab es stehenden Applaus für alle Akteure und sogar Zugaben wurden gefordert, welche natürlich prompt erfüllt wurden. Vielen Dank an Annette Schmidt und Dieter Schaub für die wunderschön jagdlich geschmückte Kirche, an Michael Agel für die tollen Bilder und an Frau Amelie Pausch und ihren Bengalischen Uhu, die ebenfalls am Gottesdienst teilnahmen! Alle waren sich einig, dass dies ein wirklich schöner Gottesdienst war, der unbedingt wiederholt werden sollte.


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Sommerfest mit Jägerschlag 2018

Schön war´s! Ein eindeutiges Fazit am Ende der Veranstaltung sagt eigentlich schon alles aus über unser diesjähriges Sommerfest mit Jägerschlag. Über 200 Jägerinnen und Jäger fanden den Weg am Freitag, den 10. August 2018 ins Vereinsheim im Engelstal bei Hermannstein. Nachdem noch zusätzlich alle Tische und Stühle aus dem Vereinsheim geholt wurden, da die Bierzeltgarnituren den Massen an Menschen nicht mehr gerecht wurden, begrüßte Thomas Schäfer bei bestem Sommerwetter die Mitglieder und ihre Familien und Freunde. Nach der Begrüßung durch die Bläser ging es an die Steaks und Würstchen. Am Stand der Firma Minox konnte man sich über neueste Zielfernrohr- und Fernglastechnik informieren. Als besonderes Schmankerl bot die Firma an diesem Abend den Mitgliedern des Jagdvereins einen großen Rabatt auf alle Produkte an. Vielen Dank an die Firma Minox für dieses tolle Angebot! Das Weingut Menger versorgte die Gäste wieder mit einer Auswahl ihrer hervorragenden Weine. Auch hierfür bedanken wir uns sehr herzlich! Pünktlich um 19:30 Uhr rief Thomas Schäfer dann zur Ehrung der erfolgreichen Jagdschützen und zum Jägerschlag. 28 Jungjäger erhielten aus den Händen des zweiten Vorsitzenden Björn Theiß ihre langersehnten Jägerbriefe und durch den ersten Vorsitzenden den Jägerschlag mit dem Hirschfänger. Ein toller Erfolg für das Ausbilderteam. Es zeigt, dass das Ausbildungskonzept des Jagdvereins Wetzlar hervorragend funktioniert. Die 100 % -ige Erfolgsquote der letzten Jahre konnte wieder erreicht werden. Ihren Jägerbrief erhielten: Isabell Becker, Manuel Becker, Oliver Bott, Waldemar Derr, Uwe Eckhardt, Simon Frank, Jan Freimüller, Anna-Elisa Gerth, Nadine Gilberg, Benjamin Heitmann, Jonas Hey, Johanna Joswig, Bernd Keller, Nicklas Konstantin Kniese, Björn Köhler, Andreas Köpper, Matthias Kreckel, Florian Küster, Armin Leux, Justin Mandel, Tim Lukas Müller, Tim Nern, Georg Pfaff, Martje Scherff, Anne-Katrin Tischler, Thomas Dirk Wagner, Mareike Waßmuth und Maximilian Zingel. Zu späterer Stunde gab die Parforcehorngruppe noch eine kleine Kostprobe ihres Könnens. Bis spät in die Nacht wurde dann anschließend noch gefeiert. Wie Eingangs gesagt: Schön war´s…


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Arbeitseinsatz am Vereinsheim

Am 28.Juli 2018 trafen sich Mitglieder des Jagdvereins zum jährlichen Arbeitseinsatz um das Vereinsheim und das Außengelände wieder auf Vordermann zu bringen, damit zum bevorstehenden Sommerfest alles glänzt. Erfreulicherweise beteiligten sich nicht nur Vorstand und die Gruppen, sondern es fanden sich auch viele der Jungjäger des diesjährigen Ausbildungskurses am Vereinsheim ein.

Bei so vielen fleißigen Händen war die Arbeit schnell erledigt und wir konnten die Arbeit bereits nach dem gemeinsamen Frühstück um 11 Uhr beenden. Vielen Dank nochmal an alle Helfer!


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Herzliche Einladung zum Sommerfest mit Jägerschlag

Wir laden alle Mitglieder des Jagdverein Kreis Wetzlar recht herzlich zu unserem diesjährigen

Sommerfest mit Jägerschlag am Freitag, den 10. August 2018 um 18:30 Uhr in unser Vereinsheim im Engelstal bei Wetzlar-Hermannstein ein.

Wir wollen wieder einen gemütlichen Abend bei Jagdhornklang, Steaks, Würstchen und kühlen Getränken unter Gleichgesinnten, mit unseren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten (gerne auch interessierte Gäste) verbringen und die ersten Erfolge der Jagdsaison 2018/2019 feiern. Als besonderes Highlight haben wir wieder die Familie Menger vom gleichnamigen Weingut in Eich am Rhein gewinnen können, uns ihre Weine, die wunderschön mit jagdlichen Motiven verziert sind, vorzustellen. Seien Sie dabei und liefern Sie auch unseren Jungjägern einen würdigen Rahmen, um nach bestandener Prüfung ihren Jägerschlag und ihre Jägerbriefe aus den Händen ihrer Ausbilder zu erhalten.

Um den Grillabend besser planen zu können, bitten wir Sie, sich bis zum 06.August bei Sandra Henkel anzumelden (Kontaktdaten siehe Vorstandsseite).
Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Grillabends mit Jägerschlag der normale Monatsstammtisch am 03.August ausfällt!

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Fangjagdlehrgang 2018 erfolgreich beendet

Am 08. Und 09. Juni 2018 fand wieder an unserem Vereinsheim im Engelstal der jährliche Fangjagdlehrgang statt. 12 Teilnehmer fanden sich zum Kurs ein. Nach der Theorie am Freitagabend stand am Samstag der praktische Teil des Lehrgangs auf dem Plan. Roger Krämer erklärte wieder sehr kompetent die einzelnen Fallenarten und Tricks und Kniffe bei der Fallenjagd, bevor die Teilnehmer selbst an den vorhandenen Fallen praktisch üben konnten. Danke nochmal an Roger!


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Fahrt zum Weingut Menger

Achtung! Die Fahrt zum Weingut Menger fällt aufgrund zu weniger Anmeldungen leider aus!

Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr unseren Mitgliedern eine Fahrt mit dem Bus zum Weingut Menger nach Eich am Rhein anbieten zu können. Wir wollen das Weingut besichtigen, einen Abstecher in die Weinberge machen und natürlich bei einer Weinprobe den leckeren Wein verkosten.
Los geht’s am Sonntag, den 23. September 2018. Genauere Informationen zu Abfahrtszeit und- ort folgen zeitnah. Der Umkostenbeitrag beträgt 30,-€ pro Person. Da die Anzahl der Teilnehmer auf 50 Personen begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bei Sandra Henkel unter der Tel.Nr. 0171-5203428 bzw. Sandra.Henkel@jagdverein-wetzlar.de.

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Kleine Gäste beim Jagdverein Wetzlar

Am Freitag den 18.Mai 2018 waren die Schulanfänger 2018 vom Städtischen Kindergarten aus Naunheim zu Gast beim Jagdverein Kreis Wetzlar. Im Rahmen eines Vater-Kind-Tages besuchten die zukünftigen Schulanfänger mit ihren Vätern das Vereinsheim des Jagdvereins im Engelstal bei Hermannstein. Die kleinen Besucher wurden durch die Organisationstruppe bestehend aus Björn Theiß, Nadine Mohr, Mike Will und Sandra Henkel willkommen geheißen. An ausgestellten Tierpräparaten, Schautafeln, Geweihen und Fellen, konnten die Kinder lernen, was alles in unseren Wäldern lebt und wächst. Vom Hochsitz aus konnten die Kinder mit Ferngläsern die Natur beobachten, lernen, wozu Jagdhunde fähig sind und sich auch mal selbst am Jagdhorn versuchen. Nach einem erlebnisreichen Tag und einem Gruppenfoto zur Erinnerung verabschiedeten sich die kleinen Entdecker mit zufriedenen Gesichtern.


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Zweiter Jungjägerkurs 2018

Aufgrund der sehr großen Nachfrage bietet der Jagdverein Kreis Wetzlar in diesem Sommer 2018 einen zweiten 10-wöchigen Kurs zum Erwerb des Jagdscheines, in Jägerkreisen auch gerne „Grünes Abitur“ genannt, an.

Für interessierte Damen, Herren und Jugendliche ab 16 Jahren findet ein Informationsabend am Mittwoch, den 16.Mai im Vereinsheim des Jagdvereins im Engelstal bei Hermannstein statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Anmeldungen zum Jungjägerkurs und zusätzliche Informationen erhalten Sie hier:

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Positionspapier übergeben

Die beiden Vorsitzenden des Jagdvereins Kreis Wetzlar, Thomas Schäfer und Björn Theiß, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Jäger des Dillkreises Steffen Bender und deren Schriftführer Michael Kampmann sowie der Leiter des Hegerings Dill-Bergland Thomas Hain haben im Beisein von Vertretern der Hegegemeinschaften und des stellvertretenden Vorsitzenden des Bauernverbandes Gießen/ Wetzlar/ Dill e.V. Hartmut Lang und des stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes der Jagdgenossenschaften in den Landkreisen Gießen und Lahn-Dill e.V. Edgar Köster ein Positions- und Forderungspapier an den Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Herr Landrat Wolfgang Schuster, sowie der Kreistagsvorsitzenden Frau Elisabeth Müller übergeben.

In diesem Papier machen die Jäger deutlich, dass eine vom Land Hessen geforderte verstärkte Bejagung des Schwarzwildes zur vorbeugenden Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest nur unter sehr hohem zeitlichen und finanziellen Aufwand möglich ist. Die Jägerschaft erklärt sich bereit, hier in einem hohen Maß an ehrenamtlichen Engagement zur Reduzierung des Schwarzwildes beizutragen. Dafür fordern sie aber auch mehr Unterstützung seitens der Politik.

Im Lahn-Dill-Kreis zahlen Jagdpächter jährlich immer noch eine Bagatellsteuer, die Jagdsteuer, in Höhe von 20 % des Pachtpreises, zusätzlich zur gesetzlichen Mehrwertsteuer von 19%, die ab 2021 erhoben wird. Diese Jagdsteuer wurde in anderen Landkreisen, wie Limburg-Weilburg, bereits abgeschafft, um die Arbeit der Jäger zum Wohle der Allgemeinheit und zum Schutz vor der ASP zu honorieren.

Ebenso zu überdenken sind die Gebühren für die Trichinenschau, zurzeit 4,-€ pro Wildschwein, die, wie auch die Kosten der dazugehörigen Wildmarken und Meldebögen, allein von den Jägern zu tragen sind.

Ein weiterer, sehr entscheidender Punkt, ist die Vermarktung des erlegten Wildbrets. Hier fordern die Jäger mehr Unterstützung durch das Land Hessen. Das erlegte Wild birgt bestes Fleisch in Bioqualität, welches auch an den Verbraucher gebracht werden sollte. Steigt die Zahl der erlegten Wildschweine, sinken natürlich auch die Preise für das Wildbret. Dies führt dazu, dass die Jäger nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Kein Jäger wird ein Wildschwein töten, wenn er das Fleisch nicht nutzen bzw. an den Verbraucher bringen kann! Hier ist auch der Verbraucher gefordert. Warum bei Aldi teures, eingefrorenes Gatterfleisch aus Neuseeland kaufen, wenn man beim Jäger vor Ort frisch und meist auch günstiger einkaufen kann?
Der Landrat und die Kreistagsvorsitzende bedankten sich für die Übergabe des Positionspapieres und versprachen, sich sehr kurzfristig des Themas anzunehmen und im Kreistag und in den Fraktionen zu besprechen.

(pdf des Postions- und Forderungspapiers zum Download)


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Jahreshauptversammlung 2018


Jäger fordern mehr Unterstützung durch Land und Kreis bei der Bekämpfung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest

100 Mitglieder des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V. fanden sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zur Linde“ in Blasbach ein. Nach der Begrüßung durch die Bläsergruppe des Vereins begrüßte Thomas Schäfer, der erste Vorsitzende, die Mitglieder, vor allem den Ehrenvorsitzenden Hermann Heller, die Ehrenmitglieder Erwin Theiß und Dieter Schmidt, den Vorsitzenden der Naturlandstiftung des Lahn-Dill-Kreises Horst Ryba sowie den Kreisjagdberater Michael Brück. Nach der Totenehrung und dem letzten Gruß der Bläsergruppe folgte die Tätigkeitsberichte des ersten Vorsitzenden und der Ausschussobleute der Hunde-, Bläser- und Schießgruppe zur Vorstandsarbeit des letzten Jahres. Thomas Schäfer dankte den Mitgliedern für die aktive Mitarbeit in den Gruppen sowie bei den zahlreichen Veranstaltungen des Vereins. Im Anschluss informierte er die Versammlung über ein Positions- und Forderungspapier zur Afrikanischen Schweinepest. Dieses wurde gemeinsam von den Vorständen des Jagdvereins Kreis Wetzlar und des Vereins der Dillkreisjäger sowie allen 13 Hegegemeinschaftsleitern des Lahn-Dill-Kreises erstellt und wird in den nächsten Tagen offiziell an den Landrat sowie den zuständigen Behörden des Kreises übergeben. Darin fordern die Jäger die Anerkennung der Ehrenamtlichen Tätigkeit der Jäger zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Im vergangenen Jagdjahr wurden 38 % mehr Schwarzwild erlegt als im Jahr davor. Würde dieser Abschuss von staatlich bestellten Berufsjägern durchgeführt, würde dies dem Steuerzahler viele Millionen Euro im Jahr kosten. Dieses aufwändige Wildtiermanagement zum Wohle der Allgemeinheit und zur Eindämmung der ASP hat nichts mehr mit der Jagdnostalgie früherer Zeiten zu tun. Wenn das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen verstärkten Abschuss des Schwarzwildes fordert, braucht die Jägerschaft auch stärkere Unterstützung bei der Vermarktung des anfallenden Wildbrets. Außerdem sollte die Untersuchungsgebühr für die Trichinenschau, die Gebühren für Wildmarken und Meldebögen sowie die von den Jägern zu zahlende Jagdsteuer ausgesetzt werden. Nur so kann der geforderte hohe Abschuss des Schwarzwildes durchgeführt und damit die Ausbreitung der ASP hinausgezögert werden. Nachdem der Vorstand auf Vorschlag der Kassenprüfer einstimmig entlastet wurde, folgten zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitglieder. Für 60-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband wurden Dr. Ulrich Dietz, Hermann Heller und Erhard Reh geehrt. 50 Jahre Mitgliedschaft erreichten Horst Gombel, Oswald Hüttl, Hermann Seth und Hans Will. 40 Jahre gehören dem DJV Heinz Abel, Rainer Bittner, Friedel Blasius, Michael Brück, Thomas Förster, Dieter Frunzke, Ewald Höhlschen, Ernst-Ludwig Köhler, Dieter Küster, Dr. Norbert Lotz, Prof. Dr. Carl-Friedrich Michel, Alfred Müller, Heinz-Peter Probst, Dieter Schmidt, Ernst-Ludwig Schmidt, Andreas Stunz und Heinz-Werner Wenzel an. Für 25-jährige Mitgliedschaft im DJV wurden Manfred Fiedler, Thomas Jennemann, Willibert Krause, Benno Krusche, Bern-Michael Müller, Ulrich Peschke, Matthias Plefka, André Ratz und Gerhard Weiser geehrt. Wolfgang Blum erhielt für seinen langjährigen Einsatz in der Jungjägerausbildung und Katja Küster für den hervorragenden dritten Platz bei der Bundesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen die Ehrennadel des DJV in Bronze. Außerdem wurden noch folgende aktive Bläser für Ihre Mitgliedschaft in der Bläsergruppe geehrt: André Balzer, Meik Oliver Schneider, Sandra Henkel, Udo Meiß, Mark Litzinger, Heinz Schulzek sowie Siegfried Heidlas. Zum Ende der Jahreshauptversammlung bedankte sich Thomas Schäfer nochmals bei allen erschienen Mitgliedern und forderte sie auf, sich weiterhin zum Wohle der Allgemeinheit und des Jagdvereins zu engagieren.

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Pressemitteilung der Hessenhalle Alsfeld GmbH

„Jagen – Reiten - Fischen - Offroad“ mit neuen Höhepunkten
Mehr Büchsenmacher und Jagdreise-Anbieter / Erstmals Offroad-Parcours / Repetierbüchse und Jagdreise-Gutschein werden verlost

Mit neuen Attraktionen für Jäger, Fischer und Reiter, Natur- und Outdoorfreunde wartet die 17. überregionale Fachausstellung „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ in Alsfeld (Vogelsbergkreis) auf. Vom 2. bis 4. März 2018 (Freitag bis Sonntag) präsentieren in der Hessenhalle Büchsenmacher die neuesten Jagdwaffen und manches Schnäppchen. Auf dem spektakulären Offroad-Parcours „4x4-Roadeo“ können schwindelfreie Besucher einen für seine „Jagdtauglichkeit“ bekannten Geländewagen testen. Zahlreiche Händler bekannter Offroad-Marken stellen ihre neuesten Fahrzeuge einschließlich Quads vor.

Die Besucher können eine Browning-Repetierbüchse im Kaliber .308 Winchester (nur für Erwerbsberechtigte), hochwertige Jagd- und Fischerei-Ausrüstung sowie einen Gutschein im Wert von 800 Euro gewinnen, der den regulären Preis für eine Jagdreise nach Namibia von 2.800 auf 2.000 Euro reduziert. Der Rechtsweg ist bei allen Verlosungen ausgeschlossen.

Ein Laser-Schießkino, Vorführungen aus der Wild- und Fischküche inklusive Wildzerwirken, eine Pfostenschau mit zahlreichen Jagdhunderassen, Auftritte von Jagdhorn- und Alphornbläsern und die Vorführung von Greifvögeln erwarten die Besucher. Das Rahmenprogramm bietet auf der Showbühne täglich abwechslungsreiche Unterhaltung und nützliche Informationen. Am Sonntag (4. März) zeigen die Falkner um 13 Uhr in der Pferdehalle ihre Greifvögel im freien Jagdflug. Reiter und Gespannfahrer veranstalten am Samstag (3. März) und Sonntag (4. März) in Halle 4 (Pferdezentrum) eine faszinierende Pferdeshow.

Großes Schaufenster für Jäger, Fischer und Reiter

Die über 200 Aussteller zeigen auf der 17. „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ die gesamte Ausrüstungspalette für Jagd und Fischerei sowie Pferdesport und -zucht. Dazu zählen auch Jagdzubehör aller Art, Bekleidung, Trachten und Accessoires, Jagd- und Angelreisen, die neueste Entwicklung im Bereich der Wildbret- und Fischverwertung und -hygiene mit Wildkühlschränken und Vakuumiergeräte sowie Waffentresore, Jagdmalerei, Edelbrände und Weine. Der größte deutschsprachige Verlag für Jagd und Natur, Neumann-Neudamm, bietet Neuerscheinungen, Bestseller und Schnäppchen an.

Die Informations- und Verkaufsausstellung öffnet vom 2. bis 4. März 2018 jeweils von 9.30 Uhr bis 18 Uhr ihre Pforten. Der Eintritt kostet 9 Euro. Die Hessenhalle Alsfeld liegt unmittelbar an der Abfahrt Alsfeld-West der A 5 Frankfurt - Kassel. Am Ausstellungsgelände stehen rund 3.000 kostenlose Parkplätze bereit.

Weitere Informationen zur „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad 2018“ gibt es bei der Hessenhalle Alsfeld GmbH unter der Rufnummer (06631) 784-29, der Fax-Nummer (06631) 784-24, der E-Mail-Adresse info@hessenhalle-alsfeld.de und im Internet unter www.jagdmesse-alsfeld.de. Dort finden interessierte Besucher auch das ausführliche Programm für Reiter, Fischer und Jäger.

1. Browning-Repetierbüchse
Bei der 17. „Jagen-Reiten-Fischen-Offroad“ können die Besucher eine Repetierbüchse Browning XBolt im Kaliber .308 Winchester mit Weaverschiene und Holosun-Rotpunktvisier gewinnen (nur für Erwerbsberechtigte).


Foto: Werksfoto
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Fahrt zur Messe „Jagd und Hund“ am 03.02.2018
Mittlerweile zur Tradition geworden, fand auch in diesem Jahr wieder eine Fahrt des Jagdvereins Kreis Wetzlar zur Jagdmesse nach Dortmund statt.
Dank der Firma Minox konnten wir wieder in einem modernen Reisebus der Firma Gimmler Platz nehmen und die Fahrt zur Messe ohne Stau- und Parkplatzsorgen genießen. Treffpunkt war Samstagmorgen um 7.45 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Minox in Wetzlar.

Nach der Begrüßung durch Herrn Fehst von der Firma Minox und Thomas Schäfer, unserem 1. Vorsitzenden, ging es los in Richtung Dortmund. Die 56 Teilnehmer konnten sich wieder von der Vielzahl der Angebote der Firmen in den großen Messehallen einen Eindruck verschaffen. Viele Schnäppchen wurden „erlegt“ und neue Kontakte geknüpft. Es gab niemanden, der nicht fündig geworden wäre. So ging es denn vollbepackt gegen 17 Uhr wieder zurück in die Heimat.


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Achtung! Der Termin zur Fuchswoche 2018 steht fest!

Auch in diesem Jahr wird der Jagdverein Wetzlar wieder eine Fuchswoche ausrichten.

In der Woche vom 29.01.-04.02.2018 bitten wir alle Hegegemeinschaften, sich intensiv der Raubwildbejagung zu widmen, auch und gerade vor dem Hintergrund der im vorletzten Jahr in Kraft getretenen Verkürzung der Jagdzeit.

Der Abschluss der Fuchswoche soll wieder, wie gehabt, mit einem gemeinsamen Streckelegen am Sonntag den 04.02. 2018 um 15 Uhr am Vereinsheim stattfinden. Nach dem Strecke verblasen wollen wir gemütlich bei Kaffee und Kuchen die Fuchswoche ausklingen lassen.

Für Fuchsschleppen, etc können interessierte Jagdhundeausbilder geeignete Wildkörper nach der Veranstaltung mitnehmen. Die Kosten für ggf. notwendige Entsorgung der übrigen Tierkörper durch die Tierkörperbeseitigungsanstalt übernimmt der Jagdverein Kreis Wetzlar. Ein entsprechender Container wird am Vereinsheim bereitgestellt.

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Melden Sie sich an zur Fahrt zur Messe „Jagd und Hund“ am 03. Februar 2018 in Dortmund!

Wir freuen uns sehr, dass die Firma Minox sich auch in diesem Jahr wieder bereit erklärt hat, die Busfahrt zur Messe „Jagd und Hund 2018“ in Dortmund zu unterstützen.

Nachdem sich bereits viele interessierte Mitglieder beim Schlachtessen Anfang Dezember für die Fahrt angemeldet haben, sind nur noch wenige Restplätze frei. Seien Sie also schnell und melden sich noch heute zu unserer Fahrt bei unserem Kassierer Jürgen Neeb (Tel. 06441-63563) an!

Kosten: Mitglieder: 12,-€, Nichtmitglieder: 16,-€

Für alle, die sich bereits angemeldet haben: Der Bus startet am 03.Februar 2018 um 07:45 Uhr wie gehabt auf dem Parkplatz der Firma Minox in der Walter-Zapp-Str. 4 in Wetzlar.

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Der Jagdverein Kreis Wetzlar trauert um sein Ehrenmitglied Kurt Schrottky

Die heimische Jägerschaft trauert mit den Angehörigen um Kurt Schrottky, der uns für immer verlassen hat.

Forstamtmann Kurt Schrottky trat am 01.04.1962 als Mitglied in den Jagdverein Kreis Wetzlar ein.

Er war ab dem Jahr 1973 Vorstandsmitglied. Zuerst als Vertreter für das Forstwesen und ab 1976 bis 2003 Lehrgangsleiter und Jungjägerausbilder. Weit über 700 Jungjägerinnen und Jungjäger wurden in dieser Zeit von ihm für die Jägerprüfung erfolgreich vorbereitet.

2003 wurde er zum Ehrenmitglied des Jagdvereins Wetzlar ernannt.
Von 1984 bis 1988 war Kurt stellvertretender Kreisjagdberater. Von 1988 bis 2008 dann Kreisjagdberater und Mitglied im Jagdbeirat des Lahn-Dill-Kreises. Er leitete bereits einen Hegering von 1970 bis 1980.
Er gründete 1988 die Rehwildhegegemeinschaft Eiserne Hand und war ihr Vorsitzender bis 1991, sowie der Rehwildsachkundige bis 2003.
Ab 2003 war Kurt Ehrenmitglied der Hegegemeinschaft und unterstützte weiterhin den Vorstand mit Rat und Tat.
Die Gründung des 1. Schwarzwildringes in Hessen ging 1978 auf sein Konto. Diesen leitete er bis 1988.
Kurt war von 1999 bis 2003 Mitglied im Hochwildausschuss des Landesjagdverbandes.

Mit klarem Verstand und mit einem schier unendlichen Erfahrungsschatz unterstützte er trotz seines hohen Alters immer noch die Jagdbehörden, die Gemeinde Hohenahr, die Hegegemeinschaft und alle, die sich mit einem jagdlichen Problem ihm anvertrauten.

Wir werden ihn und seinen Rat sehr vermissen und werden das Andenken an Kurt Schrottky bewahren und in Ehren halten.

Der Vorstand

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Schlachtessen 2017

Am Montag, den 4. Dezember trafen sich, wie immer am ersten Montag im Dezember, wieder zahlreiche Mitglieder des Jagdvereins Kreis Wetzlar zum traditionellen „Schlachtessen“ im Gasthaus „Zur Linde“ in Wetzlar-Blasbach. Der Saal und die Tische wurden wieder wunderschön von Annette Schmidt jagdlich grün hergerichtet. Vielen Dank dafür!

Nachdem die Jagdhornbläser „Zum Sammeln“ und die „Begrüßung“ geblasen hatten, begrüßte der erste Vorsitzende Thomas Schäfer die Gäste, vor allem unser Ehrenmitglied Erwin Theiß, den diesjährigen Referenten Herrn Rolf W. Becker vom LJV Hessen sowie Herrn Fehst von der Firma Minox, der die neuesten Produkte aus seinem Haus vorstellte. Thomas Schäfer erinnerte auch nochmal an die Anmeldung zur Busfahrt zur Jagdmesse in Dortmund, die am 3. Februar 2017 stattfindet. An dieser Stelle auch nochmal vielen herzlichen Dank an die Firma Minox, die wieder den Bus zur Verfügung stellt.

Nach dem Signal „Zum Essen“ ging es dann an die Schlachtplatte, die vom Gasthaus „Zur Linde“ in gewohnter, hervorragender Qualität aufgetischt wurde.

In diesem Jahr konnte der Vorstand Rolf Walter Becker, den Referenten für Naturschutz und Wildbiologie beim LJV Hessen gewinnen, einen Vortrag über Hasentaxation, Entenmonitoring und Rotwildgenetik als Beitrag der Jägerschaft zum Naturschutz zu halten. Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Becker für diesen aufschlussreichen Vortrag!

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Ortspokalschießen in Hermannstein

Auch in diesem Jahr nahmen wieder eine Damen- und erstmals auch eine Herrenmannschaft des Jagdvereins Wetzlar am Ortspokalschießen in Hermannstein teil – und dies sehr erfolgreich!
Geschossen wurde KK auf 50m stehend aufgelegt.
Unsere Damenmannschaft (Elke Reh, Annette Schmidt, Lavinia Dittmar, Helge Haubach, Sandra Henkel) holte mit hervorragenden 332 Punkten wieder mal den 1.Platz, vor dem Westerwaldverein Blasbach (321 Punkte) und den Harmonika-Freunden (306 Punkte). Somit sicherten sie sich die Teilnahme am Stadtpokalschiessen der Stadt Wetzlar.
Die Herrenmannschaft (Uli Reh, Dieter Schaub, Sven Kähler, Steffen Schmidt und Uwe Heinrich) erreichte den 4. Platz mit 311 Punkten.
Zudem wurde Sandra Henkel mit 86 Punkten beste Einzelschützin in der Damenwertung und Uwe Heinrich konnte die Ehrenscheibe bei den Herren sichern.
Wir bedanken uns bei den Schützinnen und Schützen für die Teilnahme am Ortspokalschießen und wünschen der Damenmannschaft viel Erfolg beim Stadtpokalschiessen am 18.November 2017, der ebenfalls auf dem Gelände des Schützenvereins Hermannstein ausgetragen wird.

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Grillabend mit Jägerschlag 2017

Petrus meinte es in diesem Jahr nicht gut mit unserem Grillabend und unserem Jägerschlag! Trotz strömenden Regens fanden aber mehr als 100 Mitglieder den Weg in unser Vereinsheim im Engelstal, um in gemütlicher Runde mit der Familie, Freunden und Bekannten einen schönen Abend bei Bier und Wein, leckeren Steaks und Bratwürstchen vom Grill zu verbringen.
Der erste Vorsitzende Thomas Schäfer begrüßte insbesondere die Jungjäger des diesjährigen Ausbildungslehrganges und ihre Angehörigen, für die dieser Abend zu einem Besonderen werden sollte. Nach den vielen Mühen der Ausbildung und der Aufregung bei der Prüfung sollten sie endlich zum Jäger geschlagen werden. Als besonderen Erfolg würdigte er dabei die Tatsache, dass alle Jungjäger, die zur Prüfung angetreten waren auch bestanden haben. Dies zeigt, dass unser Konzept, die Ausbildung im Verein mit Unterstützung der Jagdschule Seibt zu kombinieren, erfolgreich ist!
Björn Theiß, zweiter Vorsitzender des Jagdvereins Wetzlar, erinnerte in seiner Eingangsrede zum Jägerschlag daran, nicht nur ein waidgerechter Jäger zu sein, sondern, dass wir Menschen auch ein integrierter Teil der Natur sind. „Deren Wohlergehen ist unser Wohlergehen, deren Krankheit ist unsere Krankheit und deren Tod ist unser Tod.“ Er fordert die Jungjäger auf, sich jagdlich weiterzubilden, sich für Ehrenämter im Jagdverein, in den Hegegemeinschaften und in der Jägerschaft zu interessieren und auch Aufgaben wahrzunehmen.
Zum Jungjäger geschlagen wurden: Lisa Alles, Annegret Eisenhuth, Sylke Großmann, Elisabeth Homfeld, Tanja Schäfer, Ulrike Hamacher, Marion Verweyen-Flamme, Lisa-Marie Rinnert, Lars Rouven Frisch, Leon Henrich, Eckhard Hofmann, Norbert Käßler, Thomas Kinzenbach, Ortwin Klös, Dominic Kunz, Dr. Hagen Maxeiner, Michael Rose, Wolfgang Schreiber, Jürgen Feist.
Umrahmt wurde der Grillabend wieder durch unsere Bläsergruppe, die verschiedene Stücke auf dem Pless- und dem Parforcehorn darboten. Ein weiteres Highlight an diesem Abend war auch der Weinstand der Familie Menger aus Eich am Rhein, die uns mit ihren hervorragenden Weinen verköstigt haben.
Ein gelungener Abend – trotz des Dauerregens…

Bildergalerie Jägerschlag 2017

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Erste-Hilfe-Kurs am Jagdhund

Jeder erfahrene Hundeführer kennt es. Der Jagdhund verletzt sich im Jagdbetrieb, wird geschlagen oder es kam zu einer Auseinandersetzung mit Artgenossen. Was ist jetzt zu tun? Wie kann ich helfen?
Wie schon im letzten Jahr, bietet der Jagdverein Wetzlar einen Erste-Hilfe-Kurs am Jagdhund an. Die Tierärztin Dr. Andrea Lotz (Mitglied im Kynologischen Ausschuss) gibt wertvolle Tipps und veranschaulicht praktische Maßnahmen, um im Notfall unseren vierbeinigen Helfern schnell und effektiv helfen zu können.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 20. August von 10:00 -12:00 Uhr im Vereinsheim statt.

Es wird gebeten, den eigenen Hund zum Kurs mitzubringen. Der Kurs ist auf maximal 10 Teilnehmer begrenzt, es gilt das Datum des Eingangs der Anmeldung.
Die Gebühr in Höhe von 10,-€ ist am Tag der Veranstaltung zu zahlen.

Anmeldungen bitte bis zum Montag den 24. Juli an:
Dr. Andrea Lotz
Tel.: 06445-311
E-Mail: andrea-lotz@web.de

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DJV-Pressemeldung: Afrikanische Schweinepest erreicht Tschechien

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von den ersten beiden Fällen der Afrikanischen Schweinepest in der Tschechischen Republik. Entdeckt wurden zwei infizierte Wildschweine. Der nächstgelegene Fundort ist 400 Kilometer entfernt in der Ukraine. DJV bittet Jäger in Deutschland um erhöhte Aufmerksamkeit.
(Berlin, 27. Juni 2017) Nach Angaben der internationalen Nachrichtenagentur Reuters wurden kürzlich zwei Wildschweine etwa 300 Kilometer südöstlich von Prag entdeckt, die an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gestorben waren. Damit ist die Afrikanische Schweinepest nur noch rund 300 Kilometer Luftlinie von der deutschen Grenze entfernt. Wie das Virus dorthin gelangt ist, bleibt unklar. Der räumlich nächstgelegene Nachweis liegt 400 Kilometer entfernt in der Ukraine. In der Slowakei, dem östlichen Nachbarn auf dem Weg in die Ukraine, wurde bisher kein ASP-Ausbruch gemeldet. Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA geht davon aus, dass sich das Virus in der Natur etwa einen Kilometer pro Monat ausbreitet. Ein besonders großes Risiko stellt die Verschleppung des Virus durch den Menschen dar. Nach Auskunft des Friedrich-LöfflerInstituts (FLI) reicht im ungünstigen Fall bereits ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot aus, um das Virus auf Wild- und Hausschweine zu übertragen. Reisende aus dem Baltikum, Russland, Weißrussland, Ukraine, Polen und Tschechien sollten Lebensmittel, die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, nicht einführen. Auch Jagdtrophäen vom Wildschwein aus den betroffenen Regionen können ein Einschleppungsrisiko darstellen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert an alle Jägerinnen und Jäger in Deutschland, in Alarmbereitschaft zu sein. „Bei Auffälligkeiten im eigenen Revier sollte unverzüglich das Veterinäramt informiert werden“, sagt DJV-Vizepräsident und Veterinär Dr. Wolfgang Bethe.
„Das Virus ist hoch ansteckend und für Schweine tödlich. Daher sollten alle Restriktionen, die eine effektive und flächendeckende Schwarzwildbejagung in Deutschland unterbinden, wie etwa die Jagdruhe in Schutzgebieten, aus dem Weg geräumt werden.“ Bei dem hohen Bestand an Hausschweinen in Deutschland dürfe man die Seuche nicht auf die leichte Schulter nehmen. Laut FLI führt die ASP-Infektion bei europäischem Schwarzwild zu sehr schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung (Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientiertheit. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in nahezu allen Fällen etwa innerhalb einer Woche zum Tod des Tieres. Beim Aufbrechen vermeintlich gesunder Tiere sollte grundsätzlich auf vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten, eine vergrößerte Milz und feine, punkt- oder flächenförmige Blutungen in den Organen, der Haut oder Unterhaut geachtet werden. Die Lunge und die Atemwege sind häufig mit Schaum gefüllt.

(pdf zum Download)

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Pilotprojekt Welpenkurs im Jagdverein Wetzlar

Aufgrund der großen Resonanz auf unserem Welpentag am 11.06.2017, bietet der Jagdverein Wetzlar ab sofort erstmalig als Pilotprojekt einen Welpenkurs an.
Hier werden die ersten Schritte in der Ausbildung des jungen Hundes vermittelt und Hilfestellung im Umgang mit dem Welpen gegeben.
Ziel des Welpenkurses ist die Förderung der Führerbindung, der jagdlichen Anlagen, des Sozialverhaltens und des Charakters.
Der Kurs ist für Welpen im Alter zwischen 3 und 6 Monaten gedacht. Der Ausbildungsort wird im Laufe des Lehrgangs wechseln.
Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Original der Ahnentafel und Kopie, Impfpass mit Nachweis einer gültigen Tollwutschutzimpfung.
Zugelassen werden nur Hunde:
-  mit JGHV- Ahnentafel
-  FCI anerkannte Ahnentafel
-  Hunde ohne Papiere, deren Phänotyp einer vom JGHV anerkannten Rasse entspricht, eine vom Zuchtverein ausgestellte Registrierbescheinigung besitzen oder als direkte Nachkommen (F1- Generation) aus Elterntieren mit JGHV- Ahnentafel stammen.
Teilnahme nur für Mitglieder des Jagdvereins Wetzlar e.V.
Termin:           Dienstags
Uhrzeit:           18:00 Uhr
Ort:                 wird angekündigt
Anmeldung:    Dr. Andrea Lotz
                      Tel.: 06445-311
                      E-Mail: andrea-lotz@web.de

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Erster Welpentag 2017

Am 11.06. fand der erste Welpentag 2017 um das Vereinsheim „Engelstal“ statt. Insgesamt waren acht Hunde der Rassen Kleiner Münsterländer, Deutsch Drahthaar, Beagle und Weimaraner im Alter zwischen 11 Wochen und 7 Monaten erschienen. Nachdem Dr. Andrea Lotz und Siegfried Heidlas (beide Mitglieder des kynologischen Ausschusses) die Gespanne begrüßt und eine kurze Einführung gegeben hatten, ging es los. Zunächst wurde den Teilnehmern gezeigt, wie man für die „Kleinen“ eine Schweißfährte legen und interessant gestalten kann. Darauf folgte die Förderung des Sozialverhaltens und der Vorstehanlage mit der Reizangel, die Welpen konnten erste Kontakte mit erlegtem Wild machen und für die etwas älteren Hunde wurden Waschbärschleppen gezogen. Mit Hilfe zweier Planschbecken zeigte sich auch rasch, welcher Hund gerne ins Wasser geht und welcher lieber trockene Füße behält. Zum Abschluss arbeiteten die Welpen noch die zu Beginn gelegten Schweißfährten. Zwischendurch und am Ende konnten die Teilnehmer, insbesondere die Erstlingsführer, Fragen stellen und sich Anleitungen für das weitere Vorgehen von den erfahrenen Hundeführern abholen. Im Anschluss wurde der Vormittag mit einem lockeren Gespräch, Kaffee und Kuchen abgeschlossen.

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Brauchbarkeitsprüfung (BP) des Jagdverein Kreis Wetzlar 2017

Der JV Wetzlar führt eine Brauchbarkeitsprüfung am Samstag, den 23.09.2016 um Wetzlar durch. Geprüft wird nach der BPO Hessen vom 01.11.08.

Die Nennung (LJV Vordruck BPO, Anlage 1), eine Kopie der aktuellen Ahnentafel (F1Generation/Registrierbescheinigung), sowie das Nenngeld in bar, sind bis zum 01.09.2017 an den Prüfungsleiter:

Schleppwild (Haar- und Federwild), Flinte und Patronen sind vom Hundeführer mitzubringen. Teilnehmer die Teil 3 dieser Prüfung melden, müssen zusätzlich bleifreie Munition und gem. PO ausgewachsene und flugfähige Enten mit Zertifikat mitbringen.
Die Übernacht-Schweißfährten werden mit Rehwildschweiß gespritzt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Hunde begrenzt.
Hunde aus dem Vorbereitungslehrgang des JV Wetzlar haben Vorrang.

Identitätsnachweis des Hundes durch Tätonummer oder Chip, gültige Tollwutschutzimpfung, EU-Heimtierausweis, Nachweis des lauten Jagens (bei Brauchbarkeit f. d. Nachsuche auf Schalenwild), aktuelle Ahnentafel, Kopie der Verbandsprüfungen, sowie gültigen Jagdschein sind vor Beginn der Prüfung am prüfungstag dem Prüfungsleiter vorzulegen.

1) Gehorsam (Grundvoraussetzungen für alle Prüfungsfächer)
2) Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild,
(außer Schalenwild) ohne Leistungsnachweis Wasserarbeit oder
3) Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Niederwild,
(außer Schalenwild) mit Leistungsnachweis Wasserarbeit
4) Brauchbarkeit für die Nachsuche auf Schalenwild
5) Brauchbarkeit für die Stöberarbeit

Prüfungsgebühr Einzelfächer: 1) 20,-€; 2) 20,-€; 3) 50,-€; 4) 40,-€; 5) 50,-€

Nenngeld ist Reuegeld!

Nennschluss: 01.09.2017

Mark Litzinger
Am Lotzengraben 10
35584 Wetzlar
Tel: 0171-3501348
Mail: mark.litzinger@jagdverein-wetzlar.de  zu senden

M. Litzinger
Prüfungsleiter

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Kleine Entdecker zu Gast beim Jagdverein Wetzlar

Am Freitag den 05.Mai 2017 waren die Schulanfänger 2017 vom Städtischen Kindergarten aus Naunheim zu Gast beim Jagdverein Kreis Wetzlar. Im Rahmen eines Vater-Kind-Tages besuchten die zukünftigen Schulanfänger mit ihren Vätern das Vereinsheim des Jagdvereins im Engelstal bei Hermannstein. Zünftig wurden die kleinen Besucher durch Hörnerklänge begrüßt und durch die Organisationstruppe bestehend aus Annette Schmidt, Nadine Mohr, Matthias Plefka, Björn Theiß und Mark Litzinger willkommen geheißen. An ausgestellten Tierpräparaten, Schautafeln, Geweihen und Fellen, konnten die Kinder lernen, was alles in unseren Wäldern lebt und wächst. Bei einem kleinen Spaziergang durch den Wald wurde nicht nur gezeigt wo die Tiere leben, sondern auch woran man die verschiedenen Bäume erkennt. Nach Rückkehr am Vereinsheim und einer kleiner Stärkung, konnten die Schulanfänger vom Hochsitz mit Ferngläsern die Natur beobachten, Frettchen streicheln und sich auch mal selbst am Jagdhorn versuchen. Nach einem erlebnisreichen Tag und einem Gruppenfoto zur Erinnerung verabschiedeten sich die kleinen Entdecker mit zufriedenen Gesichtern.

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Welpentage

Hurra, der Welpe ist da! Alle passionierten Jäger und Hundeführer freuen sich, wenn der junge Jagdgefährte eingezogen ist. Die Familie ist entzückt und der kleine „Racker“ hat schnell sein neues Revier in Besitz genommen. Die ersten Erkundungen im Garten werden jetzt gemacht und die Reviergänge sind für den jungen Hund ein Schwall an Eindrücken, Erfahrungen und Erlebnissen.
Wie kann ich dies nun nutzen um den Hund frühzeitigt zu prägen, seine Anlagen fördern und den Charakter stärken?

Um diese und andere Fragen zu klären und Hilfestellung im Umgang mit dem jungen Hund zu geben, wird dieses Jahr ein Welpentag unter der Leitung von Dr. Andrea Lotz und Sigfried Heidlas ( beides Mitglieder im Kynologischen Ausschuss) angeboten.

Ziel des Welpentages ist es:

- Förderung der Führerbindung
- Förderung der jagdlichen Anlagen
- Förderung des Sozialverhaltens
- Förderung des Charakters

Das Treffen ist für Welpen von der 9. Woche bis zu ca. 6 Monaten angedacht. Die Veranstaltung findet auf dem Vereinsgelände im Engelstal statt.
Termin:                     11.06.2017
Uhrzeit:                     09:00-12:00 Uhr
Anmeldung:                        Dr. Andrea Lotz
Tel.: 06445-311
E-Mail: andrea-lotz@web.de

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Wasserübungstage

Zur Vorbereitung der Jagdhunde auf die bevorstehende Entenjagd bietet in diesem Jahr die Hundegruppe des Jagdvereins Wetzlar seinen Mitgliedern zwei Wasserübungstage an!

„Jagd ohne Hund ist Schund“. Das sagt schon eine alte Jägerweißheit. Und das zu Recht! Jeder der schon mal am Wasser gejagt hat weiß, wie wertvoll und unersetzlich ein gut ausgebildeter Jagdhund ist. Nicht ohne Grund wird es vom Gesetzgeber gefordert einen brauchbaren Hund bei der Wasserjagd einzusetzen.
Um dieser gesetzlichen Forderung gerecht zu werden, bieten wir allen Mitglieder die Möglichkeit, an unserem Vereinsgewässer in Kölschhausen unter der Leitung von Heidi Zörb (Mitglied im Kynologischen Ausschuss) seinen Jagdhelfer vorzubereiten.

Mitzubringen sind Jagdschein, Flinte, Munition (bleifrei am Wasser!).

Ausbildungswild wird vom Verein gestellt.

Termine:                  12.08.2017 u. 19.08.2017
Uhrzeit:                     09:00-12:00 Uhr
Anmeldung:              Heidi Zörb Tel.: 06447-393
Anmeldegebühr:       5,00 € (ist am Teichgelände zu entrichten)

Diese Wasserübungstage sind keine Erstausbildung von Junghunden!
Sinn ist es, bereits ausgebildeten und schon im Jagdbetrieb eingesetzten Hunden eine Auffrischung zu bieten und vielleicht den einen oder anderen eingeschlichenen Fehler zu korrigieren.

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Ausbildungslehrgang für die Fangjagd

Der Jagdverein Kreis Wetzlar wird auch dieses Jahr diesen Lehrgang mit praktischer Unterweisung anbieten. Der Kurs findet am 09. und 10. Juni 2017 statt. Kursbeginn ist am 09.06.2017 um 19.00 Uhr im Vereinsheim des Jagdvereins Kreis Wetzlar, Hermannstein, im Engelstal.
Anmeldungen richten Sie bitte an Roger Krämer unter Tel.: 06443/2399 oder die Geschäftsstelle des Jagdvereins.

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Jagdverein Wetzlar setzt sich für die Umsetzung des Grünbrückenprojektes an der A45 und der B49 ein

Nur durch die Unterstützung der ortskundigen Jagdpächter entlang der Autobahnen und Bundestraßen können Wildquerungshilfen an wildbiologisch sinnvollen Stellen angelegt werden.
Fast 100 Mitglieder waren der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V. gefolgt. Vorsitzender Thomas Schäfer begrüßte alle sehr herzlich, besonders den Ehrenvorsitzenden Hermann Heller sowie die Ehrenmitglieder Erwin Theiß, Dieter Schmidt und Kurt Schrottky.
Nach der Totenehrung und dem letzten Gruß der Bläsergruppe hielt Herr Volmary von der Firma Kiepenkerl einen interessanten Vortrag zum Thema Anlage, Pflege und Nutzen von Wildäckern. Es folgten die Berichte des 1. Vorsitzenden und der Ausschußobleute zur Vorstandsarbeit des letzten Jahres. Thomas Schäfer dankte dem seit dem letzten Jahr doch deutlich verjüngten Vorstand für seine sehr aktive Tätigkeit. So konnten wieder traditionelle Veranstaltungen wie der Jägerschlag oder das Schlachtessen am Ende des Jahres erfolgreich durchgeführt werden, es wurde ein Erste-Hilfe-Kurs am Hund, ein Fangschuss- sowie ein Messerschleifkurs durchgeführt. Alle Kurse waren gut besucht und dienen der kontinuierlichen Weiterbildung der Jägerschaft. Die Ausbildung von 14 Hundegespannen wurde durch die Brauchbarkeitsprüfung im Herbst gekrönt, bei der 6 von 8 angetretenen Gespannen erfolgreich waren. Ein Höhepunkt der Hundearbeit war die mittlerweile zum fünften Mal durchgeführte Schelderwaldprüfung. Hierfür bedankt sich der Verein nochmals sehr herzlich beim Forstamt Herborn für die hervorragende Unterstützung.
Die Bläsergruppe ist das Aushängeschild des Vereins und hat im vergangenen Jahr viele Auftritte absolviert. Höhepunkt hier war wohl sicherlich die Eröffnung der Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“ beim Hessentag in Herborn.
Die Abteilung Jagdliches Schießen hat in diesem Jahr wieder erfolgreich an den Bezirksschießen und Landesmeisterschaften teilgenommen. Hegeringschießen, Ortspokalschießen in Hermannstein und Drückjagdpokal im Schießkino Münchholzhausen waren weitere Höhepunkte, bei denen unsere Schützen ihr Können unter Beweis stellten.
Nachdem der Vorstand auf Vorschlag der Kassenprüfer einstimmig entlastet wurde, wurden zahlreiche Miglieder für langjährige Treue und starken persönlichen Einsatz für den Verein geehrt. Wilhelm Hinkler ist seit 60 Jahren Mitglied im Jagdverein Wetzlar. Für 50-jährige Treue wurden geehrt: Peter Zülch, Klaus Küster, Willi Kuhn und Klaus-Dieter Christ. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Thomas Bautz, Reinhold Braun, Alfred Brück, Karl-Otto Gerth, Dr. Karlheinz Glaum, Martin Hintz, Rudolf Jung, Petra Naumann, Dietmar Naumann, Helmut Schmidt, Ewald Schumann, Reinhard Wangorsch, Thomas Will und Burgis Krüger geehrt. 25 Jahre Mitglied des Jagdvereins sind: Werner Clausius, Werner Feist, Fred Gerhardt-Schäfer, Marton Hagner, Steffen Kohlberger, Andreas-Michael Kuhl, Thomas Reh, Helmut Scharfenberg, Udo Scheiter, Werner Schmidt, Sven Schönwetter, Björn Theiß und Roland Urban.
Carl-Ernst Braune erhielt für seine jahrzehntelange Unterstützung des Jagdvereins die Goldene Vereinsnadel. Helge Haubach und Manfred Fiedler erhielten die silberne Vereinsnadel.
Burgis Krüger und Petra Holzmann wurden für 35-jährige bzw. 20-jährige Mitgliedschaft in der Bläsergruppe geehrt.
Anschließend folgte die Ehrung für aktive Mitgliedschaft in einer Schießgruppe. Diese Nadel erhielten für 50 Jahre: Hermann Heller, Helmut Schmidt und Klaus Küster. 40 Jahre dabei sind Wilhelm Schmidt und Rüdiger Schmidt. Für 30 Jahre aktives Schießen wurden Michael Cornelius, Peter Korom, Thomas Schäfer, Rainer Schneider und Andreas Stunz geehrt. Knuth Küster und Stefan Dimmer erhielten die Nadel für 25 Jahre, Karl-Henning Watz, Uwe Stamm, Ulrich Peschke und Christof Heller für 20 Jahre, Katja Küster für 10 Jahre, André Balzer und Tobias Schäfer für 5 Jahre.
Nach dem Ehrungsmarathon informierte Thomas Schäfer die Versammlung über die geplanten Beitragserhöhungen des Landesjagdverbandes und des eutschen Jagdverbandes. Um diese steigenden Kosten auffangen zu können, beschloss die Versammlung nach sehr konstruktiver Diskussion eine entsprechende Anpassung des Vereinsbeitrages.
Zum Ende der Jahreshauptversammlung informierte Forstoberamtsrat a.D. Dieter Schmidt über das geplante Grünbrückenprojekt des Landesjagdverbandes Hessen, des Jagdvereins Kreis Wetzlar, der HGON, des BUND und des NABU Lahn-Dill. Hierbei sollen Grünbrücken und Querungshilfen für Wildkatzen, Rotwild, Luchs und andere Wildtieren über die Autobahn A45 und die Bundesstraße B49 geschaffen werden, um dem Wild Fernwanderwege zu ermöglichen. Damit soll die Sicherung der Populationen erreicht und eine genetische Verarmung verhindert werden. Außerdem soll die steigende Zahl der Wildunfälle und dadurch der massive wirtschaftliche Schaden gemindert werden. Dieter Schmidt appellierte an alle Jäger, sich aktiv mit ihrem Fachwissen in dieses Projekt einzubringen.

FdRdA
Sandra Henkel

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Liebe Jägerinnen und Jäger,

der Bundesrat hat heute eine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Waffengesetzes abgegeben. Wir senden Ihnen anbei die Pressemitteilung des DJV.
 

Bundestag und Bundesrat beraten über Waffengesetz

Der Bundesrat hat heute eine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Waffengesetzes abgegeben. Unter anderem befürwortet die Länderkammer einen besseren Bestandsschutz für Waffenschränke. Zeitgleich hat der Bundestag über das Gesetz debattiert und den vorliegenden Entwurf in die Ausschüsse zur weiteren Beratung verwiesen. Einen Grünen-Antrag zur weiteren Verschärfung haben die Abgeordneten mehrheitlich abgelehnt.

(Berlin, 10. März 2017) Der Bundesrat hat heute zu der geplanten Änderung des Waffengesetzes Stellung genommen. Mit dem Entwurf, den die Bundesregierung Ende Januar 2017 beschlossen hat, sollen unter anderem neue Bestimmungen für die Waffenaufbewahrung erlassen werden.
Der Bundesrat schlägt hierzu unter anderem eine Ergänzung des Bestandsschutzes für Waffenschränke vor, die der bisherigen Norm entsprechen. Der DJV begrüßt diese Entscheidung, mit der eine seiner Forderungen
umgesetzt wird.
Bundesrat sieht illegale Waffen als Hauptproblem
Darüber hinaus fordert der Bundesrat, dass künftig schon das illegale Anbieten einer Waffe eine Straftat ist und erkennt ausdrücklich an, dass das Hauptproblem im Zusammenhang mit Straftaten illegale Waffen
sind. Dort und nicht beim legalen Waffenbesitz müssten Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung ansetzen. Der DJV begrüßt diese Position. Bereits Ende 2016 formulierte der Sachverständige von der Gewerkschaft
der Polizei (GdP) bei einer Anhörung im Bundestag: Schusswaffen, die für Straftaten einschließlich Terrorismus verwendet würden, gelangten kaum über legale Wege in den Besitz der Täter. Dementsprechend müsse mehr Personal für die Bekämpfung des illegalen Waffenhandels eingestellt werden.

Der Bundesrat fordert, dass künftig schon das illegale Anbieten einer Waffe eine Straftat ist und erkennt ausdrücklich an, dass das Hauptproblem im Zusammenhang mit Straftaten illegale Waffen sind.  Der DJV begrüßt diese Position. Quelle: DJV
 
Verbot militärisch aussehender Halbautomaten abgelehnt
Abgelehnt hat der Bundesrat heute ein Ansinnen Bremens, ein Verbot militärisch aussehender halbautomatischer Waffen auszusprechen. Dieses Vorhaben hat der DJV bereits vor Monaten als Augenwischerei abgelehnt.
Eine entsprechende Vorschrift gab es übrigens im Waffengesetz schon einmal – sie wurde allerdings bereits 2002 unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung auf Anregung von Strafverfolgungsbehörden
gestrichen. Begründung damals: nicht nachvollziehbar und mit Blick auf Straftaten irrelevant.
DJV benennt kritische Punkte
Kritisch sieht der DJV die erneute Bundesratsforderung nach einer verpflichtenden Abfrage bei den Verfassungsschutzbehörden. Bereits im Vorfeld haben DJV und weitere, im Forum Waffenrecht (FWR) zusammengeschlossene, Verbände dies abgelehnt. Auch die Bundesregierung hatte den Vorschlag in ihrer Stellungnahme kritisiert. Der aktuelle Gesetzentwurf sieht – neben einigen sinnvollen Regelungen, Verwaltungsvereinfachungen und Bereinigungen – auch eine Anpassung an neuere Normen und eine Anhebung der Aufbewahrungsstandards für Waffen vor. Vor allem diesen Punkt haben DJV und FWR bereits in der Verbändeanhörung Ende 2016 kritisiert: Eine deutliche Anhebung der schon jetzt hohen Aufbewahrungsstandards sei nicht nötig und angesichts des damit verbundenen Aufwands unverhältnismäßig. Keine Bedenken bestünden dagegen gegen eine Ersetzung der geltenden Standards durch
die aktuellen Sicherheitsstufen S1 und S2 nach EN 14450.
Erste Lesung im Bundestag
Parallel zum Bundesrat hat sich heute der Bundestag mit der geplanten Änderung des Waffengesetzes in erster Lesung beschäftigt. Nun werden die zuständigen Ausschüsse darüber beraten, bevor das Plenum in einigen Wochen oder Monaten abschließend beraten soll. Mehrere Abgeordnete haben in der heutigen Debatte noch Änderungsbedarf angemeldet.
So forderten die Abgeordneten Oswin Veith (CDU) und Michael Frieser (CSU) Nachbesserungen beim Bestandsschutz für Waffenschränke zugunsten legaler Waffenbesitzer. Die Abgeordnete Gabriele Fograscher
(SPD) betonte einerseits, dass weitere Verschärfungen kein Mehr an Sicherheit bringen würden und verwies darauf, dass nach Zahlen des Bundeskriminalamtes die Anzahl der Straftaten mit Waffen kontinuierlich zurückgehe. Andererseits sprach sie sich für eine zusätzliche Regelabfrage beim Verfassungsschutz für die Zuverlässigkeitsprüfung aus.
Die Grünen fordern weitere Verschärfung
Der Bundestag hat sich heute außerdem mit einem Antrag von Bündnis90/Die Grünen zur weiteren Verschärfung des Waffengesetzes befasst und mehrheitlich abgelehnt. Bereits bei einer öffentlichen Anhörung
Ende 2016 hat die überwiegende Zahl der geladenen Experten den Entwurf kritisiert. Einige Forderungen aus dem Antrag bezeichnete die SPD-Abgeordnete Fograscher als „Placebo“ und wies darauf hin, dass
kein Zusammenhang zwischen den terroristischen Anschlägen der letzten Zeit und dem geltenden Waffenrecht bestehe. Die Linken-Abgeordnete Martina Renner zeigte durch ihre Äußerung, wie wenig Sachverstand in der Debatte teilweise vorherrschte: Sie bezeichnete Repetierwaffen als Halbautomaten und bezog sich dabei auf den Amoklauf in Erfurt.
Einen mit dem jetzt abgelehnten Antrag teilweise übereinstimmenden Antrag haben die Grünen in dieser Woche erneut eingebracht. Dieser wird nun ebenfalls im Innenausschuss behandelt.
DJV: Mehr gegen den illegalen Waffenhandel tun
DJV und die im FWR vertretenen Verbände repräsentieren etwa 2,5 Millionen legale Waffenbesitzer. Sie lehnen Verschärfungen des geltenden Rechts ab, weil damit die öffentliche Sicherheit keineswegs verbessert
werden kann. Das Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 zeigt bereits deutlich: Nur 0,1 Prozent aller Straftaten wurden mit Schusswaffen verübt.
„Sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung waren die erfassten Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen in Deutschland rückläufig“, so ein Fazit des Berichts. "Legale Waffenbesitzer
mit immer neuen Auflagen zu überziehen ist natürlich einfacher, als illegalen Waffenhandel einzudämmen", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Es müsse mehr Energie in die Bekämpfung
des illegalen Waffenhandels gelegt werden. Die Schusswaffe für die schreckliche Bluttat Mitte Juli 2016 in München stammte nachweislich aus dem sogenannten Darknet, einem illegalen Teil des Internets,
der von Behörden derzeit nur mangelhaft kontrolliert werden kann.
Selbst Heranwachsende sind heute in der Lage, in einer digital vernetzten Welt immer leichter an illegale Waffen zu gelangen.

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Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil

Markus Stifter
Pressesprecher
Landesjagdverband Hessen e. V.

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Beliebter Treffpunkt der Jäger öffnet in Alsfeld wieder seine Tore

16. Fachausstellung „Jagen – Reiten - Fischen - Offroad“ vom 10. bis 12. März 2017 in der Hessenhalle Alsfeld /  Repetierbüchse Haenel 10 wird verlost

Zum traditionellen „Treffen unter Freunden“ lädt die 16. Messe „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ Jäger, Fischer und Reiter sowie Natur- und Outdoor-Freunde vom 10. bis 12. März 2017 nach Alsfeld (Vogelsbergkreis) ein. Über 200 Aussteller bieten in drei Messehallen und im Außengelände auf circa 8.000 Quadratmetern Ausstellungfläche die Ausrüstungspalette für Nimrode, Petrijünger und Pferdefreunde an. Neben Jagdwaffen und –optik, Jagdausrüstung, Bekleidung und viel nützlichem Zubehör für Waidmänner- und frauen kommen auch Jagdkultur, Kunsthandwerk und kulinarische Genüsse nicht zu kurz. Zudem können Offroad-Fahrzeuge führender Hersteller unter die Lupe genommen werden. Auch Jagdreiseveranstalter bieten ihre Dienste an.

Ein Laser-Schießkino, Tipps zur Wildküche und  Wildverwertung, eine praktische Einführung in die Fischräucherei, die Vorstellung von Greifvögeln durch Falkner, eine Jagdhundeschau und Jagdhornkonzerte bilden weitere Attraktionen. Unter den Besuchern werden täglich  hochwertige Preise verlost. Dazu zählen eine Repetierbüchse Haenel Jäger 10 mit Kunststoffschaft und Rotpunktvisierung (nur für Erwerbsberechtigte, Verlosung am Messesamstag gegen 17 Uhr), Puma-Jagdmesser, hochwertige Minox-Wildkameras sowie Hochleistungstaschenlampen und eine Kiste Graß´l-Gebirgsspirituosen.

Der Verband Hessischer Fischer (VHF) verlost samstags und sonntags hochwertiges Angelzubehör. (Die Gewinner müssen bei der Verlosung anwesend sein, der Rechtsweg ist ausgeschlossen). Die Namen der Gewinner  der Newsletter-Aktion des LJV Hessen  werden am Samstag um 15 Uhr gezogen.

Als besonderes Schmankerl für Pferdefreunde gilt die zweistündige rasante Pferdeshow, die samstags und sonntags in Halle 4 vorgeführt wird.
 
Vertreter des Landesjagdverbandes beantworten Fragen der Jägerinnen und Jäger und informieren über den Erwerb des Jagdscheins. Weitere Informationsstände unterhalten der Verband Hessischer Fischer (VHF), der Verband Hessischer Pferdezüchter und Hessische Ponyverband sowie der Verband der hessischen Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer. Die Komturei Hessen (Landesverband) des Ordens Deutscher Falkoniere informiert über die traditionsreiche „Kunst, mit Vögeln zu jagen“. Am Sonntag zeigen die Falkner in der Pferdehalle um 14 Uhr erstmals ihre „Jäger der Lüfte“ im Freiflug.

Die Informations- und Verkaufsausstellung öffnet vom 10. bis 12. März jeweils von 9.30 Uhr bis 18 Uhr ihre Pforten. Der Eintritt kostet neun Euro und ist für Kinder bis 14 Jahre frei. Die Hessenhalle Alsfeld liegt unmittelbar an der Abfahrt Alsfeld-West der A 5 Frankfurt - Kassel. Am Ausstellungsgeländestehen rund 3000  kostenlose Parkplätze bereit .Weitere Infos: Hessenhalle Alsfeld GmbH, Telefon: (06631) 784-29, Fax: (06631) 784-24, E-Mail:info@hessenhalle-alsfeld.de, Internet: www.jagdmesse-alsfeld.de.



Eine Repetierbüchse Haenel Jäger 10 mit Kunststoffschaft und Rotpunktvisierung wird am Messesamstag (11. März 2017) gegen 17 Uhr verlost (nur für Erwerbsberechtigte). Außerdem können die Besucher Puma-Jagdmesser, hochwertige Minox-Wildkameras sowie Hochleistungstaschenlampen und eine Kiste Graß´l-Gebirgsspirituosen gewinnen.
Foto: Werksfoto

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Am Sonntag, den 12. Februar 2017, fand die traditionelle Fuchswoche des Jagdvereins Kreis Wetzlar ihr Ende. Es waren auf der Jagdfläche der beteiligten 7 Niederwild - Hegegemeinschaften insgesamt 31 Füchse und drei Waschbären zur Strecke kommen.
Wegen der niedrigen Abschusszahl und der Feststellung, dass die Hälfte der erlegten Füchse sichtlich mit Räude infiziert waren kann ausgesagt werden, das die tödliche Haarwildkrankheit immer noch den Gesamtbestand der Füchse stark schrumpfen lässt und noch kein Ende des Seuchenzugs zu erwarten ist.
Die Jagdhornbläser des Vereins begleiteten mit Jagdsignalen  in gewohnter Weise die Veranstaltung. Im Anschluss fand man sich im Vereinsheim ein.

M. Brück

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Fahrt zur Messe „Jagd und Hund“ 2017 in Dortmund
Mittlerweile zur Tradition geworden, fand auch in diesem Jahr wieder eine Fahrt des Jagdvereins Kreis Wetzlar zur Jagdmesse nach Dortmund statt. Dank der Firma Minox konnten wir wieder in einem modernen Reisebus der Firma Gimmler Platz nehmen und die Fahrt zur Messe ohne Stau- und Parkplatzsorgen genießen. Treffpunkt war Samstagmorgen um 8 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Minox in Wetzlar.
Nach der Begrüßung durch Andrea Schmidt-Agel von der Firma Minox und Thomas Schäfer, unserem 1. Vorsitzenden, ging es los in Richtung Dortmund. Die Teilnehmer konnten sich wieder von der Vielzahl der Angebote der Firmen in den großen Messehallen einen Eindruck verschaffen. Viele Schnäppchen wurden „erlegt“ und neue Kontakte geknüpft. Es gab niemanden der nicht fündig geworden wäre. So ging es denn vollbepackt gegen 17 Uhr wieder zurück in die Heimat.

Wir bedanken uns nochmals bei der Firma Minox, die uns auch dieses Jahr wieder diese Messefahrt möglich gemacht hat.


 

 

 

 

 

 

 

 

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Schlachtessen 2016

Am Montag, den 5. Dezember trafen sich, wie immer am ersten Montag im Dezember, wieder zahlreiche Mitglieder des Jagdvereins Kreis Wetzlar zum traditionellen „Grünen Abend“ im Gasthaus „Zur Linde“ in Wetzlar-Blasbach. Der Saal und die Tische wurden wieder wunderschön von Annette Schmidt jagdlich grün hergerichtet. Vielen Dank dafür!

Nachdem die Jagdhornbläser „Zum Sammeln“ und die „Begrüßung“ geblasen hatten, begrüßte der zweite Vorsitzende Björn Theiß die Gäste, unter anderem die Ehrenmitglieder Alfred Förster und Dieter Schmidt, sowie den diesjährigen Referenten Herrn Max Wiegand. Er freute sich, dass wieder über 90 Mitglieder die Zeit gefunden haben, in gemütlicher Runde das Jahr 2016 zu beschließen.

Nach dem Signal „Zum Essen“ ging es dann an die Schlachtplatte, die vom Gasthaus „Zur Linde“ in gewohnter, hervorragender Qualität aufgetischt wurde. Vor dem angekündigten Vortrag boten die Parforcehornbläser noch einige Stücke ihres Repertoires dar.

In diesem Jahr hatte sich - wieder einmal - Max Wiegand bereiterklärt, am Grünen Abend einen Vortrag zu halten. Dieses Jahr drehte sich der Vortrag um das Thema „Aktuelles Waffenrecht und der Umgang mit Waffen“. In seiner gewohnt fröhlichen Art bot Herr Wiegand eine kurzweilige Auffrischung zu Transport und Aufbewahrung unserer Jagdwaffen, Notwehr, sowie „lieben“ und „bösen“ Waffen. Jeder, der eine Frage stellte, wurde mit einem kleinen Geschenk belohnt und alle Fragen wurden geduldig und kompetent von ihm beantwortet. Der Vorstand bedankt sich bei Max Wiegand sehr herzlich für diesen gelungenen Vortrag!

Zum Abschluss des Abends erinnerte Björn Theiß nochmal an die Anmeldung zur Busfahrt zur Jagdmesse nach Dortmund, die am 4. Februar 2017 stattfindet. Die Fuchswoche wird vom 6. – 12 Februar 2017 durchgeführt mit gemeinsamen Abschluss am 12.Februar um 15 Uhr am Vereinsheim.

Der Vorstand des Jagdvereins Kreis Wetzlar wünscht allen Mitgliedern und ihren Familienangehörigen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2017!

Waidmannsheil!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zweiter bestätigter Fall des Vogelgrippeerregers H5N8

Keine Einsendung von Stockentenköpfen oder Stockentenschwingen


Tote Kanadagans in Frankfurt positiv getestet


Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat kurz vor Drucklegung dieser Ausgabe  den ersten Befund des Landeslabors in Gießen bestätigt, wonach eine am 19./20. November  in Frankfurt aufgefundene Kanadagans an dem hochpathogenen Virus H5N8 erkrankt war. Damit sind mittlerweile zwei Fälle des Virus in Hessen bestätigt.
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass jetzt keine Einsendung von Stockentenköpfen zur Beprobung im Rahmen der Untersuchung zur klassischen Geflügelpest erfolgen soll, wie noch im Hessenjäger August 2016 gebeten. Gleichfalls ist derzeit von der Einsendung von Stockentenschwingen im Rahmen des Monitorings Abstand zu nehmen. Sobald anderslautende Informationen vorliegen, werden wir Sie zeitnah informieren. (Anm. der LJV- Redaktion)     
Im Umkreis des Fundorts der infizierten Kanadagans in Frankfurt-Sossenheim befinden sich zwei Kleinstbetriebe mit geringen Beständen an Geflügel. Die Tiere wurden klinisch untersucht und der amtstierärztlichen Überwachung unterstellt. Die Proben waren alle negativ. Der Fundort befindet sich in einem Wohngebiet ohne größere Wasserflächen, sodass nicht mit Zugvögeln zu rechnen ist. Die Tiere in den zwei Kleinstbetrieben werden in zwei Wochen erneut untersucht. Die eingehende Risikobewertung durch das Umweltministerium und die örtliche Veterinärbehörde der Stadt Frankfurt hat ergeben, dass keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden müssen.
Geflügelhalter stehen weiterhin landesweit in der Pflicht zur Aufstallung ihrer Geflügelbestände. Alle örtlichen Veterinärbehörden sind aufgefordert die Umsetzung der Stallpflicht sicher zu stellen. Zudem gelten seit Wochenbeginn strengere Biosicherheitsmaßnahmen auch für Geflügelbestände kleiner als 1000 Tiere. Um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren ist die Einhaltung aller behördlichen Vorgaben von größter Bedeutung.
Weitere Informationen zum Thema Vogelgrippe H5N8 und ein Merkblatt für Geflügelhalter entnehmen Sie bitte der Internetseite des Hessischen Umweltministeriums.
https://umweltministerium.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/aviaere-influenza-gefluegelpest
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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Schlachtessen 2016

Der traditionelle „Grüne Abend“ des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V. findet am Montag, den 5. Dezember 2016 um 19 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ in Blasbach statt. Bei deftigem Schlachtessen wollen wir das Jahr Revue passieren lassen. Als Referent konnten wir Herrn Max Wiegand gewinnen, der über das aktuelle Waffenrecht referieren wird. Um Anmeldung bis zum 30. November wird gebeten unter Tel.: 0177-8427260. An diesem Abend können sich auch interessierte Mitglieder des Vereins für die Busfahrt zur Messe „Jagd und Hund 2017“ in Dortmund anmelden. Wir freuen uns sehr, dass die Firma Minox sich wieder bereit erklärt hat, die Fahrt zu unterstützen.

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Achtung: Wildwechsel! Landesjagdverband Hessen e. V. rät zu vorausschauender Fahrweise

In der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober werden in Deutschland die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Wie in jedem Jahr markiert die Zeitumstellung gegen Ende des Jahres den Beginn der Winterzeit. Dunkelheit, Sturm und rutschige Fahrbahnen: Der Herbst erfordert besondere Vorsicht von Hessens Autofahrern im Straßenverkehr.
„Die Dämmerung bricht früh herein, Regen und Nebel verschlechtern die Sicht und mit Beginn der Herbstzeit ist das Wild aktiver, so dass die Gefahr von Kollisionen zunimmt“, sagt Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen.
Ein erhöhtes Risiko, mit Wild zusammenzustoßen, besteht vor allem nachts und in der Dämmerung, da es hier verstärkt zu Wildwechsel kommt. Wild geht erst im Schutz der Dunkelheit auf Futtersuche und muss jetzt, nachdem die Felder abgeerntet sind, weite Wege zurücklegen, um an Grünfutter zu gelangen. Deshalb kommt es in den kommenden Wochen vermehrt dem morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr in die Quere. Tauchen Tiere am Straßenrand auf, sollten Fahrzeugführer kontrolliert bremsen und langsam vorbeifahren. „Insbesondere in Waldnähe, bei dichten Hecken oder an Feldern am Straßenrand ist eine angepasste Geschwindigkeit, erhöhte Bremsbereitschaft sowie eine vorausschauende Fahrweise erforderlich“, sagt Matthias Feltz, Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen. Durch abblenden und hupen lassen sich die Tiere ggf. von der Fahrbahn verscheuchen. Außerdem: Fernlicht ausschalten. Scheinwerferlicht irritiert die Tiere, sie verlieren die Orientierung.
Viele Wildunfälle lassen sich trotz vorsichtiger Fahrweise nicht verhindern. Ausweichmanöver sollten aber auf jeden Fall vermieden werden. Sie enden oftmals im Gegenverkehr oder an einem Baum und führen zu schwereren Unfallfolgen als die Kollision mit dem Tier.
Ist es zu einem Unfall gekommen, sollte das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt, die Warnblinkanlage eingeschaltet, das Warndreieck aufgestellt und zum eigenen Schutz eine Sicherheitsweste angezogen werden. „Anschließend sollte eventuell verletzten Personen Erste Hilfe geleistet und die Polizei oder der Jagdpächter informiert werden“, erklärt Matthias Feltz. Wichtig für die Schadenregulierung mit der Versicherung ist die Wildunfallbescheinigung, die von der Polizei oder dem Jagdpächter am Unfallort ausgestellt wird. „Angefahrene Tiere sollten nur im Notfall berührt werden. Die Absicherung des Unfallortes hat zunächst Vorrang. Tote Tiere sollten nicht angefasst oder mitgenommen werden. Das Mitnehmen von getötetem Wild kann darüber hinaus als Wilderei zu bewerten sein“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des Landesjagdverbandes Hessen. „Die Jägerinnen und Jäger bringen zum Schutz vor Wildunfällen blaue Wildwarnreflektoren an Leitpfosten an, die durch Reflexion des Scheinwerferlichts die Tiere am Überqueren der Straße hindern sollen.“ Ein von der Universität Kiel entwickeltes Wild- und Totfundkataster soll künftig die Basisdaten für eine spezielle Wildwechsel-App liefern, die Autofahrer vor Gefahrenstellen warnen soll. Der Landesjagdverband Hessen begrüßt diese technische Entwicklung. „Die App der Universität Kiel steht für Jedermann unter dem Suchbegriff „Tierfund-Kataster“ für Apple und Android zur Verfügung“, so Prof. Ellenberger weiter.


Quelle: Börner/DJV

 


Alle Infografiken: Quelle DJV

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Aufschlussreiches Fangschuss-Seminar mit der Kurzwaffe

Die Kurzwaffe ist bei richtigem Einsatz eine sehr effektive und handliche Möglichkeit, das
Leiden von verletztem Wild zu verkürzen.
Die meisten Jäger haben zwar eine Kurzwaffe, meist fehlt es jedoch an Übung, diese gezielt und sicher einzusetzen.

Das von der Schießgruppe des Wetzlarer Jagdvereines durchgeführte Fangschusstraining richtete sich an jeden Jäger, der im Zuge seiner Jagdausübung auch eine Kurzwaffe für Fangschüsse einsetzen möchte.
Der sichere Umgang mit der eigenen Waffe ist hierfür uneingeschränkte Voraussetzung.

Das Fangschusstraining zeigte nicht nur, wie man mit Pistole oder Revolver richtig umgeht, sondern auch, wie und vor allem wohin man einen tödlichen Fangschuss anträgt.

Der theoretische Teil mit dem IHK Sachverständigten Hans-Georg Baum, der sich eindrucksvoll mit Eignung und Wirkung von Waffe und Munition, der wildgerechten Trefferlage und den rechtlichen Regeln hierzu befasste, wurde mit vielen Fragen bedacht und war sehr aufschlussreich.

 

Die verdiente Pause kam dank unserer Anette Schmidt und ihrem Frühstück gut an.

Der praktische Teil fand am Schiesstand Ehringshausen statt.

Nach einem Gewöhnungsschießen und Treffpunktlage ermitteln, ging es zu der Anwendung des nahen (Fang-)Schusses.

Zeitliche Eile, schnelle Schußabgabe, Dunkelheit und das Schießen mit der Taschenlampe waren die Szenarien, die die kleine Gruppe der Teilnehmer verblüfften.
Nach und nach verbesserten sich die Schießergebnisse doch außerordentlich.

Der Tenor der Teilnehmer – eine gelungene und bemerkenswerte Veranstaltung.

Der Schießobmann Rainer Schneider dankt Hans-Georg Baum nochmals ausdrücklich für seinen praxisnahen und fundierten Vortrag und die Unterstützung der Schießaufsicht am Stand.

Rainer Schneider
Schießobmann

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Messerschleifkurs am 02.09.2016
Eines der meistgebrauchten Werkzeuge eines Jägers ist wohl unumstrittenerweise das Messer. Sei es zum Abfangen von Wild, zum Aufbrechen, Abschwarten oder Zerwirken, selbst bei Revierarbeiten wird es ständig benötigt. Ärgerlich ist es dabei, wenn ein Messer stumpf ist und nicht mehr richtig schneidet. Wohl jeder von uns hat schon mal versucht, ein Messer zu schärfen um danach festzustellen, dass es eigentlich immer noch nicht so schneidet, wie direkt nach dem Kauf.
Doch wie schleift man ein Messer richtig, damit es wieder schön scharf wird und möglichst auch lange bleibt?
Um dies herauszufinden, trafen sich einige Mitglieder des Jagdvereins im Rahmen unseres monatlichen Stammtisches am Freitag, den 02.09.2016 in unserem Vereinshaus im Engelstal.
Thomas Nohl von der Nohl KG in Gießen – Profi in Sachen Messerschärfen und vor allen Dingen selbst Jäger – stellte anschaulich verschiedenste Geräte zum Messerschleifen vor. Vom Ölstein über Wetzstahl bis zum Diamantblock hatte er alles dabei, was am Markt ist. Vor- und vor allem auch Nachteile der einzelnen Dinge wurden genau erklärt, was man beachten muss beim Schärfen, wie der Abzugswinkel sein muss und, und, und…
Ein wirklich interessanter Abend, bei dem durch die vielen Tipps vom Profi so einige viel Geld und vor allem Nerven beim Messerschärfen gespart haben.
Vielen Dank an Herrn Nohl für den gelungenen Abend!


Björn Theiß bedankt sich bei Thomas Nohl für den gelungenen Abend (Foto:Schäfer)

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Waschbär ist ab 1. August wieder bejagbar – Hausbesitzer und der Artenschutz können aufatmen

Nachdem die Hessische Umweltministerin Priska Hinz im Dezember 2015 eine neue Jagdverordnung erlassen hat, steht der Waschbär bis zum 1. August unter Schonzeit. Für viele Hausbesitzer gerade in Nordhessen eine Katastrophe. In einigen Regionen Hessens hat sich der Waschbär explosionsartig vermehrt und richtet große Schäden an Gebäuden an. Auch der Artenschutz leidet unter der langen Schonzeit der Waschbären. Wo er vorkommt, weist nahezu jedes zweite Reptil starke Verletzungen, wie abgebissene Gliedmaße oder Schwänze auf.
Die Europäische Union (EU) hat den Waschbär mit Wirkung zum 03. August 2016 in die Liste der invasiven, gebietsfremden Arten aufgenommen. Das primäre Ziel ist die Eindämmung dieser Arten. Der Landesjagdverband Hessen e. V. befürwortet diese Entscheidung: "Da der Waschbär dem Jagdrecht unterliegt, sind Jäger kompetente Ansprechpartner, wenn es um die Reduzierung von Wildtierbeständen in der Fläche geht", sagt Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des Landesjagdverband Hessen e. V.
Die Bemühungen der EU werden jedoch im Moment in Hessen dadurch konterkariert, dass in Hessen die Jagdzeit des Waschbären auf den Zeitraum vom 1. August bis zum 28. Februar reduziert worden ist. "Dies ist völlig impraktikabel, da die Tiere in der Hälfte der Zeit sehr inaktiv und damit kaum zu bejagen sind", ist Ellenberger überzeugt. Die Bejagung von Jungwaschbären fällt so ebenfalls weg. Um eine Art einzudämmen, ist gerade das Entnehmen des Nachwuchses nötig.

Die Jäger liefern über ihr WILD-Monitoring (Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands) seit 2006 wertvolle Daten zur Ausbreitung des Waschbären:
http://www.jagdv erband.de/node/4683

Demnach hat der Waschbär sein Verbreitungsgebiet deutschlandweit in sieben Jahren nahezu verdoppelt und kommt jetzt fast in jedem zweiten Jagdrevier vor (46 Prozent).
„Wenn wir die heimische Artenvielfalt erhalten wollen, gibt es nur zwei Stellschrauben: Lebensräume erhalten und verbessern sowie Fressfeinde reduzieren“, sagt Dr. Jürgen Ellenberger. Angesichts der rasanten Ausbreitung räuberisch lebender, gebietsfremder Arten und dem fortschreitenden Lebensraumverlust etwa für Arten der Offenlandschaft und Feldflur fordert der Landesjagdverband die Hessische Umweltministerin Priska Hinz auf, die Schonzeit für die Waschbären, mit Ausnahme des Elterntierschutzes, im Sinne des Artenschutzes und der Biodiversität aufzuheben und die Jagdverordnung entsprechend zu korrigieren. So könnte die EU-Verordnung in Hessen erfolgreich umgesetzt werden.

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Grillabend mit Jägerschlag 2016
Der Vorstand des Jagdvereins Kreis Wetzlar lud am 22. Juli 2016 auf das Vereinsgelände im Engelstal zu einem Grillabend mit Jägerschlag ein. Circa 100 Mitglieder nutzen die Gelegenheit, um in gemütlicher Runde mit der Familie, Freunden und Bekannten einen schönen Abend bei kühlen Getränken und leckeren Steaks und Wildbratwürstchen vom Grill zu verbringen.
Der erste Vorsitzende Thomas Schäfer begrüßte insbesondere die Jungjäger des diesjährigen Ausbildungslehrganges und ihre Angehörigen, für die dieser Abend zu einem Besonderen werden sollte. Nach den vielen Mühen der Ausbildung und der Aufregung bei der Prüfung sollten sie endlich zum Jäger geschlagen werden.
Björn Theiß, neu gewählter zweiter Vorsitzender des Jagdvereins Wetzlar, erinnerte in seiner Eingangsrede daran, was es heißt, ein waidgerechter Jäger zu sein. „Nicht das Totschießen ist der tiefste Sinn des Waidwerks, sondern Fairness der Kreatur gegenüber zu üben und den Schöpfer im Geschöpfe zu ehren. “
Er ermuntert alle Jägerinnen und Jäger: „…dass auch das alte Brauchtum nicht erstarren darf, sondern es muss behutsam weiterentwickelt werden. Es muss auf die Erkenntnisse und Erfordernisse der Zeit abgestimmt sein. Nur so können wir es lebendig erhalten. Ich fordere Sie auf, sich jagdlich weiterzubilden, sich für Ehrenämter im Jagdverein, in den Hegegemeinschaften und in der Jägerschaft zu interessieren und auch Aufgaben wahrzunehmen.“
Mit großem Lob an die Ausbilder, die diesen Kurs wieder einmal erfolgreich zur Prüfung gebracht hatten, beschloss er seine Rede und bat Thomas Schäfer um die Durchführung des Jägerschlages unter den feierlichen Klängen der Jagdhörner der Bläsergruppe des Jagdvereins.
Zum Jungjäger geschlagen wurden: Felicia Müller, Amalia Osan, Jonas Deistler, Steffen Schmidt, Jochen Lindenstruth, Sven Kähler, Felix Denk, Sebastian Enners, Michael Heye, Kai Kessler, Günther-Markus Renz und Olaf Dehnert.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung unserer erfolgreichen Jagdschützen. Unsere B-Mannschaft schaffte es wieder, wie im Vorjahr, mit 1017 Punkten den 3. Platz bei der Landesmeisterschaft in Kassel zu erreichen. Ebenfalls den 3. Platz mit 719 Punkten belegte die Kurzwaffenmannschaft. Uwe Stamm und Tim Zimmermann haben in dieser Saison die erforderliche Punktzahl für die DJV-Schießnadel in Gold erreicht. Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil unseren Jagdschützen!
Hervorragend umrahmt wurde der Grillabend durch unsere stark vertretene Jagdhornbläsergruppe und die erst im letzten Jahr gegründete Parforcehorngruppe, die verschiedene Stücke zum Vortrag brachten.

Bildergalerie Jägerschlag 2016
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DJV-Pressemeldung

Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin weiter erlaubt
Der Bundestag hat heute eine Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen. Demnach dürfen halbautomatische Waffen mit Wechselmagazin weiterhin bei der Jagd eingesetzt werden, solange nicht mehr als drei Patronen geladen sind. Der Bundesrat kann dazu allerdings frühestens im September beschließen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert deshalb eine entsprechende Stellungnahme der Regierungen von Bund und Ländern, die unmittelbare Rechtssicherheit für Jäger schon vor dem Inkrafttreten der Novelle schafft. (Berlin, 8. Juli 2016) Der Bundestag hat heute die angekündigte kleine Novelle (wir berichteten: www.jagdverband.de/content/seehofer-torpediert-große-novelle-des-bundesjagdgesetzes) des Bundesjagdgesetzes beschlossen, um die Verwendung von Selbstladebüchsen mit wechselbarem Magazin weiterhin zu ermöglichen. Der DJV begrüßt diese Klarstellung und insbesondere die schnelle Reaktion des Gesetzgebers. Die Regelung in § 19 Bundesjagdgesetzes soll künftig lauten: „Verboten ist […] mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen.“ Damit die Regelung in Kraft treten kann, müssen im Bundesrat noch die Länder zustimmen. Ursprünglich war dies ebenfalls für den 8. Juli geplant. Da der Bundestagsbeschluss erst heute gefasst wurde, wird die Änderung frühestens am 23. September im Bundesrat behandelt. Der DJV fordert deshalb die Bundesregierung und die Länderregierungen auf, schon vorher für die in Kürze anstehende Erntejagdsaison Rechtssicherheit durch eine klare Stellungnahme zu schaffen. Auch für den Neuerwerb bzw. Handel muss dringend Klarheit geschaffen werden. Die Landesministerien können auf dieser Basis ihren Behörden sogar rechtsverbindliche Weisungen erteilen. „Der Bundestag hat entschieden, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazinen rechtens sind. Jetzt sollten die Länder den Weg frei machen, damit Jäger ihr Handwerkszeug uneingeschränkt für die Jagd nutzen können“, fordert DJV-Präsident Hartwig Fischer. Laut DJV soll jeder Jäger, der rechtmäßig eine halbautomatische Waffe mit Wechselmagazin besitzt, diese im Rahmen des § 19 BJagdG auch einsetzen dürfen. Der Gesetzgeber hat dazu jetzt klargestellt, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin erlaubt sind – und die bisherige, unbestrittene Verwaltungspraxis damit bestätigt. Der Bundesrat könnte eine entsprechende Regelung noch verzögern. Rechtssicherheit für Jäger besteht erst nach Inkrafttreten der Bundesjagdgesetz-Novelle. An der Klarstellung des Gesetzgebers kommen Behörden und Gerichte allerdings nun nicht mehr vorbei: „Der Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts ist der Boden entzogen worden“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Ralph Müller-Schallenberg, Rechtsanwalt und im DJV-Präsidium für Rechtsfragen zuständig. „Allerdings müssen wir auch darauf hinweisen, dass sich Behörden und Gerichte nach wie vor auf den Standpunkt stellen könnten, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin nach den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts solange verboten sind, b is die Änderung im Bundesjagdgesetz tatsächlich in Kraft ist“, so Müller-Schallenberg. Falls es keine allgemeine Klarstellung seitens der Länderministerien für den Einsatz von Selbstladebüchsen geben sollte, rät der DJV den Jägern, die Selbstladebüchsen oder -flinten besitzen, vor einer Nutzung das Innenministerium des jeweiligen Landes mit der Entscheidung des Bundestages zu konfrontieren und sich eine Rechtmäßigkeit des sofortigen Einsatzes bei der Jagd bestätigen zu lassen. Unabhängig von der heutigen Entscheidung erwartet der DJV von Bundesregierung und Parlament, die große Novellierung des Bundesjagdgesetzes noch in dieser Legislaturperiode einzubringen und zu verabschieden.

Weiterführende Informationen:

Pressemeldung als PDF
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Kreisjagdberater neu bestellt
Am 30. Juni 2016 erhielten Michael Brück und sein Stellvertreter Wilhelm Schmidt ihre Bestellungsurkunden für weitere 4 Jahre aus den Händen von Landrat Wolfgang Schuster und Verwaltungsdirektor Rainhard Strack-Schmalor. Brück und Schmidt sind für die Gemeinden im ehemaligen Altkreis Wetzlar zuständig. Der Landrat würdigte die gute Zusammenarbeit mit seiner Behörde und wies auf die enorme Wichtigkeit des Tuns der heimischen Jägerschaft hin.
Während Kreisjagdberater Michael Brück dieses Amt 2008 von Kurt Schrottky übernahm, kann Wilhelm Schmidt bereits sein 25. Dienstjubiläum als stellvertretender Kreisjagdberater feiern.


Foto: Strack-Schmalor /von Links: W.Schmidt, Landrat W. Schuster, M.Brück
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Arbeitseinsatz am Vereinsheim
Bevor auch in diesem Jahr der Jägerschlag wieder auf unserem schönen Gelände am Vereinsheim im Engelstal stattfinden kann, muss alles geputzt und auf Hochglanz gebracht werden.
Deshalb trafen sich Mitglieder des Vorstandes, der Bläser-, Schieß- und Hundegruppe mit allerlei Handwerkszeug bewaffnet, am Samstag, den 2.Juli um 8:30 Uhr am Vereinsheim um „Großreine zu machen“.
Durch viele fleißige Hände und entsprechend Equipment war die Sache bis zum Mittag schnell erledigt und es konnte zum gemütlichen Teil übergegangen werden. Die Vorstandsdamen verwöhnten die fleißigen Helfer mit Fleischkäse, kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen.
Vielen Dank an alle für den tollen Einsatz!

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Fangjagdlehrgang 2016 erfolgreich beendet
Am 10. Und 11. Juni 2016 trafen sich zehn Jagdscheininhaber auf dem Gelände des Jagdvereins Wetzlar zum diesjährigen Fangjagdlehrgang.
Unter fachkundiger Anleitung des Kursleiters Roger Krämer erwarben die Teilnehmer am ersten Abend die theoretischen Kenntnisse zur waidgerechten Bejagung des Raubzeuges nach dem neuen Fangjagdausbildungsrahmenplan des LJV in Bezug auf die, seit dem 10. Dezember 2015 in Kraft getretenen Hessischen Jagdverordnung.
Am Samstagvormittag ging es dann darum, das im theoretischen Teil Erlernte in die Praxis umzusetzen. Wie baut man einen sicheren Fangbunker für ein Eiabzugseisen, damit andere Personen, vor allem spielende Kinder, sich nicht in Gefahr bringen können? Und vor allem: Wie spannt man solch ein Eiabzugeisen ohne sich selbst zu verletzen? Wie baut man selbst mit einfachen Mitteln eine Lebendkastenfalle oder eine Betonrohrfalle? Alle diese Fragen wurden anschaulich geklärt und die Teilnehmer präsentierten am Ende des Lehrganges stolz ihre selbst gebaute Kastenfalle.
Roger Krämer überreichte zum Schluss jedem Jäger seine Urkunde, die ihn von nun an berechtigt, selbstständig im eigenen Revier der spannenden Fangjagd nachzugehen – zum Wohle unseres doch stark von den Prädatoren gebeutelten Niederwildes oder vielleicht auch für die Ernte eines herrlichen Pelzes vom Winterfuchs für die Gattin!

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Grillabend mit Jägerschlag am 22.7. 2016 um 18:30 Uhr

Die Teilnehmer an unserem diesjährigen Jungjägerkurs haben die anstrengenden Wochen der Ausbildung hinter sich gebracht und erfolgreich ihre Prüfung absolviert. Sei es in Bad Münster am Stein oder in Dassow in Mecklenburg-Vorpommern – fast alle kehrten erfolgreich zurück und dies wollen wir auch gebührend feiern.

Wir möchten Sie dazu recht herzlich zu einem Grillabend mit Jägerschlag am 22. Juli 2016 um 18:30 Uhr in unser Vereinsheim im Engelstal einladen.

Wir wollen einen gemütlichen Abend unter Gleichgesinnten, mit unseren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten verbringen. Es gibt Steaks, Würstchen und Salate. Für reichlich kühle Getränke ist selbstverständlich gesorgt.

Seien Sie dabei und liefern Sie unseren Jungjägern einen würdigen Rahmen um ihren Jägerschlag und ihre Jägerbriefe aus den Händen ihrer Ausbilder zu erhalten.

Um den Grillabend besser planen zu können, bitten wir Sie, sich bis zum 15.Juli bei Sandra Henkel anzumelden (Email: Sandra.Henkel@jagdverein-wetzlar.de).

Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Grillabends mit Jägerschlag der normale Monatsstammtisch am 1. Juli ausfällt!
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Arbeitseinsatz am Vereinsheim
Unser jährliches „Großreinemachen“ am Vereinsheim steht wieder an. Am Samstag, den 2. Juli ab 8:30 Uhr werden wir einige Reparaturarbeiten am Gebäude vornehmen sowie die Außenanlage auf Vordermann bringen. Wir freuen uns über zahlreiche Helfer (gern mit Werkzeug bewaffnet)! Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
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Erste-Hilfe-Kurs am Jagdhund
Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr findet am Sonntag, den 31. Juli von 10:00 -12:00 Uhr wieder ein Erste-Hilfe-Kurs am Jagdhund statt. Die Tierärztin Dr. Andrea Lotz gibt wertvolle Tipps, um im Notfall unseren vierbeinigen Freunden schnell helfen zu können. Es wird gebeten, keine eigenen Hunde zum Kurs mitzubringen. Der Kurs ist auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt, es gilt das Datum des Eingangs der Anmeldung. Die Gebühren in Höhe von 10,-€ sind am Tag der Veranstaltung zu zahlen.
Anmeldungen bitte bis zum 20. Juli an Mark Litzinger (Email: Mark.Litzinger@jagdverein-wetzlar.de).
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Kurs im Messerschleifen
Am Freitag, den 02. September um 19:00 Uhr findet im Rahmen des Monatsstammtisches ein Kurs im Messerschleifen statt. Thomas Nohl von der Nohl KG aus Gießen zeigt uns, wie wir unser meistgebrauchtes Handwerkszeug wieder scharf bekommen. Eigene Messer können zu diesem Kurs gern mitgebracht werden. Die Kosten für diese Veranstaltung betragen 10,-€.
Anmeldungen bitte bis zum 26. August an Björn Theiß (Email: Bjoern.Theiss@jagdverein-wetzlar.de).
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Fangschussseminar
Am Samstag, den 10. September um 09:00 Uhr führen wir ein Fangschussseminar auf dem Schießstand in Ehringshausen durch. Kursleiter ist Rainer Schneider.
Wir sprechen die Ungeübten im Umgang mit der Kurzwaffe an und vermitteln:
-Grundlagen beim Kurzwaffenschießen (Handhabung, Visierung, Abziehen, Holstern)
-Sicherer Umgang mit der Waffe unter Stress und in der Nahdistanz
-praxistaugliche Schießtechnik mit großkalibrigen Kurzwaffen unter erschwerten jagdlichen Situationen.
-Wo trage ich den Schuss richtig an?
-Taugliche Waffe und Munition
-Schießen auf Wildscheiben / Schützenscheiben aus unterschiedlichen Entfernungen.
-Fangschussabgabe in der Nacht mit der Taschenlampe
-Grundlagen in der Wundballistik
Voraussetzungen: Gültiger Jagdschein, WBK, eigene Waffe, ab 9mm Luger oder 38 Spez., 80 Patronen, Gehörschutz, Holster 
Dauer: 3-4 Std von 09.00-13.00 Uhr
Der Kurs ist auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt, es gilt das Datum des Eingangs der Anmeldung. Die Gebühren in Höhe von 20,-€ sind am Tag der Veranstaltung zu zahlen.
Anmeldungen bitte bis zum 01. September an Rainer Schneider (Email: Rainer.Schneider@jagdverein-wetzlar.de).
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Grüner Abend
Unser schon traditioneller Grüner Abend findet in diesem Jahr am Montag, den 05. Dezember um 19:00 Uhr wieder im Gasthaus „Zur Linde“ in Blasbach statt. Bei deftigem Schlachtessen wollen wir gemütlich beisammensitzen. Als Referent haben wir in diesem Jahr Herrn Max Wiegand gewinnen können. Er wird über das aktuelle Waffenrecht, insbesondere auch das hochaktuelle Thema Halbautomaten referieren.
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Rudolf Fippl erhält goldenes Rebhuhn der Naturlandstiftung Lahn-Dill-Kreis
Die Naturlandstiftung hat den Vorsitzenden des Arbeitskreises Lahn-Dill der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) Rudolf Fippl aus Solms-Niederbiel mit dem "Goldenen Rebhuhn" ausgezeichnet.
Die Ehrung mit Urkunde überreichte der Vorsitzende der Stiftung Horst Ryba und das Vorstandsmitglied Dr. Rudolf Schönhofen, Vorsitzender der Jäger des Dillkreises in den Räumen des Vereinsheims des Jagdvereins Kreis Wetzlar.
Seit 1986 leitet Rudolf Fippl den HGON-Arbeitskreis im Lahn-Dill-Kreis. Zudem ist er Kreisbeauftragter für Vogelschutz, sowie Vorsitzender des Naturschutzbeirates und Sprecher der Naturschutzverbände im Lahn-Dill-Kreis. Im Amphibien - und Fledermausschutz ist er weit über die Grenzen des Landkreises bekannt.
Mit der Auszeichnung würdigt die Naturlandstiftung Lahn-Dill-Kreis, dass Rudolf Fippl die Ziele der Stiftung, nach Gründung des Kreisverbandes im Jahr 1985, nachhaltig mit Rat und Tat unterstützt. Im Jahr 2014 übernahm er mit seinem HGON - Arbeitskreis das ökologisch wertvolle Biotop "Auloch" im Lahntal bei Dutenhofen und unterstützt damit aktiv die Naturschutzaktivitäten der Stiftung.
Michael Brück


Bildunterschrift: von links: Rudolf Fippl, Horst Ryba und Dr. Rudolf Schönhofen (Foto M.Brück)
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DJV-Pressemeldung

Bundeslandwirtschaftsminister hält Wort
BJG-Novelle: Klarstellung zu halbautomatischen Waffen mit Wechselmagazin geplant
(Berlin, 12. Mai 2016) In einem Schreiben informiert Dr. Robert Kloos, Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, seine Länderkollegen, für halbautomatische Jagdwaffen "im Rahmen einer Änderung des Bundesjagdgesetzes eine gesetzliche Regelung der
bisherigen Verwaltungspraxis unverzüglich herbeizuführen." Das Bundesministerium des Innern habe hierzu seine Unterstützung zugesagt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und das Forum Waffenrecht (FWR) begrüßen die nun geplante gesetzliche Regelung zur Verwendung halbautomatischer Jagdgewehre mit 2-Schuss-Wechselmagazin. Mit diesem Vorschlag will Bundesminister Christian Schmidt Rechtssicherheit für Behörden, Landespolitik und Jäger schnellstmöglich schaffen. Gemeinsam mit dem FWR und den assoziierten Verbänden hat der DJV erst kürzlich vom Bundeslandwirtschaftsministerium die Klarstellung gefordert, dass halbautomatische Jagdgewehre mit 2-Schuss-Wechselmagazinen auch künftig erlaubt sein müssen.
Verunsicherung bei Jägern, Waffenbehörden, Polizei und anderen staatlichen Stellen hat das Bundesverwaltungsgericht Anfang März 2016 verursacht: In einer Einzelfallentscheidung merkten die Richter  an, dass Jäger Halbautomaten mit wechselbarem Magazin nicht ohne besonderes Bedürfnis besitzen dürfen. Damit ging das Gericht nach Auffassung von DJV und FWR weit über seine Kompetenzen hinaus und  stellte die derzeitige, bislang unumstrittene Gesetzeslage in Frage. Legale Waffenbesitzer wurden von heute auf morgen kriminalisiert und die geltende Gesetzgebung ausgehebelt. Tausenden Jägern drohte völlig unbegründet der Entzug ihrer waffenrechtlichen Erlaubnis und der entschädigungslose Verlust ihres Eigentums. Es kam zu willkürlichen Entscheidungen der Waffenbehörden, die sich teils widersprachen. Sogar für Pistolen und Revolver verweigerten Beamte zwischenzeitlich die Eintragung. Falls Behörden Jäger zur Anhörung für den Widerruf der Erlaubnis auffordern, sollten die Verbände umgehend informiert werden. Bis zur Klarstellung im Bundesjagdgesetz sollten Jäger dringend Widerruf und – wo notwendig – Klage einreichen.
Ungeachtet der Klarstellung zu halbautomatischen Gewehren mit 2-Schuss-Wechselmagazin betonen DJV und FWR die Notwendigkeit weiterer Reformen des Bundesjagdgesetzes. "Die angekündigte und in den Ressorts bereits abgestimmte große Novelle muss wie geplant in dieser Legislaturperiode kommen. Die Blockadehaltung des bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer und Teilen der CSU ist weder sachlich begründet noch nachvollziehbar", so DJV-Präsident Hartwig Fischer. Der bereits vorliegende Entwurf zielt im Kern darauf ab, für Jagdmunition sowie für den Schießübungsnachweis bundesweit einheitliche Regelungen festzulegen. Zudem beinhaltet das Papier bundesweit einheitliche Vorgaben für die Jägerprüfung.
"Jäger müssen bundesweit einheitliche Voraussetzungen vorfinden. Es ist dringend an der Zeit, die Stilblüten des Föderalismus wissensbasiert auszumerzen", so DJV-Präsident Fischer. Derzeit müsse in einem Land bleifrei gejagt werden, im nächsten nicht. Das eine Land fordere einen Schießleistungsnachweis, das andere nicht. Die Jägerprüfung ist ein staatliches Examen, das berechtigt, den Jagdschein zu lösen. Dieser hat laut Bundesjagdgesetz bundesweite Gültigkeit. Eine Tatsache, die nicht durch teils absurde Entscheidungen auf Länderebene konterkariert werden dürfe, so Fischer. Der DJV wird den Gesetzgebungsprozess weiter kritisch begleiten und über aktuelle Entwicklungen berichten.

Pressemeldung als PDF
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Fangt an Hasen zu zählen!

Wie kann ich um diese Jahreszeit bei der hohen Vegetation noch Hasen zählen? Und wenn ich jetzt im Frühjahr nicht mehr zählen kann, darf ich im Herbst dann noch Hasen jagen? LJV-Vizepräsident Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann gab gestern auf einer Informationsveranstaltung für die Vorstände der hessischen Jagdvereine konkrete Antworten.



Dr. Nikolaus Bretschneider-Herrmann: „Die Hasenbejagung wurde durch die neue Jagdverordnung an die Bestandserfassung geknüpft. Dies ist bisher beim Niederwild einmalig in Deutschland und vielen europäischen Ländern. Daraus ergeben sich für die Jägerschaft nicht nur die Pflicht zur Zählung, sondern auch die Chance Hasen weiterhin bejagen zu können!“ (Foto: Markus Stifter)

Fakten:

  • JA, die Hasen können und sollen noch bis zum 30. April 2016 gezählt werden!
  • Wenn auf einzelnen Feldflächen die Vegetation bereits zu hoch ist, dann zählen Sie bitte auf anderen Freiflächen. Bei der Zählung geht es nur um einen Stichprobenumfang von mindestens 20 % der Feldfläche einer Hegegemeinschaft!
  • Die Zählung sollte frühestens 2 Stunden nach Sonnenuntergang erfolgen.
  • Fahren Sie am besten zu zweit im Auto und leuchten die noch frei einsehbaren Feldflächen ab.
  • Protokollieren Sie die Fahrtroute in ihrer Revierkarte und notieren die gezählten Hasen mit Datum und Uhrzeit. Vergessen Sie bitte nicht, auch die ggf. beobachteten Beutegreifer, z. B. den Fuchs, ebenfalls in das Protokoll aufzunehmen.
  • Führen Sie im Abstand von wenigen Tagen eine zweite Zählung durch.
  • Diese Ergebnisse werden dann für die Frühjahrszählung zugrunde gelegt.

Die künftige Bejagungsmöglichkeit richtet sich am jährlichen Zuwachs aus, wobei genaue Schwellenwerte noch unter Mithilfe des Arbeitskreises Wildbiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen entwickelt werden. Generell gilt, dass in guten Hasenbiotopen sehr hohe jährliche Zuwächse zu erwarten sind, von denen ein entsprechend hoher Anteil jagdlich genutzt werden kann.

Hasentaxation – auch ein unschlagbarer Vorteil für die Jägerschaft:

  • Wildtiermanagement verbleibt unmissverständlich in der Hand der Jägerschaft!
  • Taxation und jagdliche Nutzung als Voraussetzung für jagdpolitische Forderungen der Niederwildhege
  • Prädatorenbejagung kommt elementare Bedeutung in der Niederwildhege und beim Bodenbrüterschutz zu.

Wichtige Hintergrundinformationen – bisheriger Zeitverlauf:

  • 21.12.2015: Erster Verweis des HMUKLV per Erlass auf die Jagdverordnung. Der Landesjagdverband Hessen e. V. hat diese Information nach den Winterferien am 14.01.2016 an die Hegegemeinschaften und Jagdvereine weitergeleitet.
  • 22.01.2016: Mündliche Vorab-Information durch das Jagdreferat des HMUKLV über die dort beabsichtigte weitere Vorgehensweise
  • 03.03.2016: Besprechung mit dem Jagdbeirat, Verbände und weiteren Vertretern zur Vorgehensweise „Hasentaxation“ im HMUKLV
  • 23.03.02016: Der Erlass zur Hasentaxation wurde vom HMUKLV an den LJV Hessen, die Hegegemeinschaften und die Jagdausübungsberechtigten versendet
  • 24.03.2016: Der Landesjagdverband Hessen leitete den Erlass an die KJV und die Hegemeinschaften weiter
  • 04.04.2016: Der LJV lädt zu Multiplikatorenschulung ein (KJV und Hegegemeinschaften)
  • Am 09.04., 11.04. und 12.04.2016 fanden die ersten Multiplikatorenschulungen in Nord-, Mittel und Südhessen statt.

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Ausbildungslehrgang für die Fangjagd

Der Jagdverein Kreis Wetzlar bietet auch in diesem Jahr wieder einen Fangjagdlehrgang mit praktischer Unterweisung an. Der Kurs findet am 10. Und 11. Juni 2016 statt.
Kursbeginn ist am 10.06.2016 um 19:00 Uhr im Vereinsheim des Jagdvereins Kreis Wetzlar, Hermannstein, im Engelstal.
Anmeldungen richten Sie bitte an Roger Krämer unter Tel.: 06443/2399 oder die Geschäftsstelle des Jagdvereins.

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Dieter Schaub ist neuer Bläserobmann

Nachdem unser Bläserobmann Björn Theiß sich nunmehr dem Amt des 2. Vorsitzenden des Jagdvereins Wetzlar stellt, hat die Bläsergruppe der Jahreshauptversammlung am 11.März 2016 vorgeschlagen, Dieter Schaub zu ihrem neuen Bläserobmann zu wählen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
In der ersten Übungsstunde nach den Wahlen bedankte sich nun Björn Theiß herzlich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Bläsergruppe und gratulierte dem neuen Bläserobmann zu seiner verantwortungsvollen Tätigkeit.
Die Bläsergruppe bedankt sich bei Björn Theiß und Dieter Schaub und wünscht beiden viel Erfolg in ihren neuen Ämtern für den Jagdverein Wetzlar.

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Dieter Schmidt aus Lahnau ist Ehrenmitglieddes Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.

Die mit fast Einhundert Mitgliedern gut besuchte Jahreshauptversammlung des Jagdverein Kreis Wetzlar 2016  in der Stadthalle Aßlar war geprägt von Neuwahlen zum Vorstand, aber auch von den Ehrungen verdienter Mitglieder. Der alte und neue erste Vorsitzende Thomas Schäfer referierte in seinem Jahresbericht über die Aktivitäten des Vorjahres und die in den vergangenen Jahren geleisteten Arbeiten und damit auch über die Leistungen der aus dem Vorstand ausscheidenden Mitglieder. Allen voran gebührt Dieter Schmidt besonderer Respekt. Seine Aktivitäten umfassen die jahrzehntelange Mitgliedschaft im Vorstand als Vertreter des Forstwesens und im Jägerprüfungsausschuss. Hunderichter, sowie die Erstellung von fachdienstlichen Gutachten für Bebauungspläne waren sein Metier. Besonders das Jahrbuch anlässlich der 125–Jahr-Feier des Vereins entstand unter seiner Federführung. Für dieses Engagement ernennt der Jagdverein Dieter Schmidt zu seinem Ehrenmitglied. Zugleich wurde Ihm die silberne Ehrennadel des Deutschen Jagdverbandes verliehen.
Thomas Schäfer bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die erbrachte Teamleistung der letzten Jahre. Ohne die gute und harmonische Zusammenarbeit wäre die Anschaffung des Vereinsheims und des Hundegewässers nicht realisiert worden. Auch die Teilnahme am Hessentag wäre ohne den großen Einsatz des Vorstandes mit Unterstützung der Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen. Zugleich ist dies Ansporn für die neuen Vorstandsmitglieder, die anstehenden Aufgaben, die zum Teil durch geänderte gesetzliche Vorgaben entstehen, ebenso voranzutreiben. So ist der Bau eines Schießstandes geplant. Dafür wird geplant und es werden Kosten ermittelt, die den Mitgliedern dann vorgestellt werden.
Die Ausschussvorsitzenden referierten über die Ereignisse des vergangenen Jahres.
Horst Kasperski berichtete von den Prüfungsergebnissen des Jungjägerkurses 2015. Mit 100 % wurde an die Erfolge der vergangenen Jahre angeknüpft. Für die Leistungsbereitschaft dankte er den Ausgebildeten und den Ausbildern. Alle sind bestrebt mit dem laufenden Ausbildungskurs diesen Erfolg fortzusetzen.
Der scheidende Obmann für die Jagdhundeausbildung, Erhard Haas, berichtete von den Ausbildungs- und Prüfungserfolgen des vergangenen Jahres. Die Ausbilder haben es wieder geschafft die ca. 15 Jagdhunde verschiedenster Rassen auf die Zucht- und Leistungsprüfungen hervorragend vorzubereiten. Damit leisten die Mitglieder des kynologischen Ausschusses einen entscheidenden Beitrag zur Waidgerechtigkeit und damit auch zum Tierschutz. Mit Hinweis auf die vom Jagdverein ausgerichteten Prüfungen, sei es Bringtreue, Verbands-Schweiß- und –fährtenschuhprüfung sowie die Brauchbarkeitsprüfung stellte Erhard Haas auf die lange Tradition des Vereins ab, bedankte sich bei allen für die erhaltene Unterstützung und wünscht seinem Nachfolger Waidmannsheil.
Der Obmann für das Jagdhornblasen, Björn Theiß, gibt ebenfalls dieses Amt auf. Unter seiner Leitung erfuhr die Bläsergruppe eine Verjüngungsphase und konnte trotz allem die Erfolge der Vergangenheit bestätigen. Hervorragende Platzierungen beim Landes- und Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen und die publikumswirksamen Auftritt dieser Traditionsabteilung im Jagdverein sind Aushängeschild für die Bläsergruppe. Doch nichts geht ohne motivierte Bläser und einen engagierten Hornmeister Matthias Plefka. Für die gezeigten Leistungen in seiner Amtszeit bedankt sich Björn Theiß herzlich und wünscht der Gruppe unter dem neuen Obmann für die Zukunft alles Gute.
Der Obmann für das jagdliche Schießen, Rainer Schneider, berichtete umfassend von den Erfolgen des vergangenen Jahres. Auf zahlreichen Vereins-,  Landes- und Bundesmeisterschaften konnten unsere Schützen Ihr Können unter Beweis stellen. So wurde Marvin Fridriszik in seiner Altersklasse Deutscher Meister im Flintenschießen. Landesmeister mit der Kurzwaffe wurde Stefan Dimmer. Knuth Küster wurde Landesmeister mit der Langwaffe. Weitere Schützen belegten auf den anderen Wettbewerben vordere Plätze. Rainer Schneider fordert die Anwesenden auf, den Verein und die Schießgruppe tatkräftig zu unterstützen und die Angebote für Vereinsschießen anzunehmen.
Der Bericht des 1. Kassierers, Hans-Jürgen Neeb, ließ keine Fragen offen. Die Kassenprüfer Tobias Schäfer und Jan Hellwig attestierten eine makellose Kassenführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, der die Versammlung einstimmig folgte. Als 1. Kassenprüfer scheidet Tobias Schäfer nun aus. Dirk Haubach wurde einstimmig zum neuen Kassenprüfer gewählt.  
Thomas Schäfer führte im Auftrag der Unteren Jagdbehörde die Befragung der Jägerschaft zur Benennung des Kreisjagdberaters und des Stellvertreters durch. Michael Brück und Wilhelm Schmidt, die diese Ämter auch bisher bekleideten, wurden von den Anwesenden bestätigt.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden zahlreiche Ehrungen ausgesprochen.
Für 25-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband (DJV) wurden Leonhard Zadorozny aus Hohenahr, Rudolf Schieferstein aus Hüttenberg, Hubertus Schorge aus Braunfels, sowie Josef Zahrer aus Wetzlar geehrt. Für 40-jährige Treue zum DJV wurden Hans Helmut Hofmann aus Solms, Jochen Peter Schumacher aus Willich, Heidi Zörb aus Hüttenberg und Prof. Raimund Schäffer aus Hüttenberg ausgezeichnet. Für die 50-jährige Treue zum DJV erhielten Carl-Ernst Braune aus Wetzlar, Horst Willi Bopf aus Hungen, Rainer Flüß aus Aßlar und Alfred Förster aus Wetzlar die Urkunden und Abzeichen.
Für 5-jährige aktive Mitgliedschaft in der Bläsergruppe des Jagdvereins wurde Annette Schmidt aus Wetzlar ausgezeichnet.
Besonders engagierte Mitglieder erhielten aus der Hand von Thomas Schäfer und Dieter Frunzke die Urkunden und Nadeln des Jagdvereins. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Thilo Ruppert aus Hohenhar, Sandra Henkel aus Wetzlar, André Balzer aus Ehringshausen und Helge Haubach aus Greifenstein. Mit der silbernen Nadel wurden Carl-Ernst Braune aus Wetzlar, Sylvia Schlegel aus Aßlar, Annette Schmidt aus Wetzlar und Tobias Schäfer aus Herborn geehrt. Thomas Jäckel aus Wetzlar erhielt die Auszeichnung des Jagdvereins in Gold. Außerdem erhielt Egon Gojtka einen Gutschein für einen Präsentkorb.
Der scheidende Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen, Erhard Haas aus Leun erhielt ebenso wie Björn Theiß aus Wetzlar die bronzene Ehrennadel des DJV.
Dieter Frunzke verläßt nach 12 erfolgreichen Jahren als 2. Vorsitzender den Vorstand und erhält für seine Leistungen die silberne Ehrennadel des Landesjagdverbandes Hessen.
Die Laudatio für die Ehrung des ersten Vorsitzenden Thomas Schäfer hielt Dieter Frunzke und zeichnete ihn im Namen des Landesjagdverbandes mit der goldenen Ehrennadel für seine herausragenden Leistungen aus.
Es folgten die Wahlen zum neuen Vorstand, die der Wahlleiter Dieter Schmidt bravurös leitete.
Als neue Mitglieder gehören der 2. Vorsitzende Björn Theiß aus Wetzlar und die 1. Schriftführerin Sandra Henkel aus Wetzlar, neben Thomas Schäfer als 1. Vorsitzender und dem 1. Kassierer Hans-Jürgen Neeb aus Lahnau dem geschäftsführenden Vorstand an. Als 2. Kassiererin wurde Elke Reh aus Wetzlar gewählt, sowie Annette Schmidt aus Wetzlar als 2. Schriftführerin im Amt bestätigt.
Als neue Vertreterin für Forstwesen und Naturschutz tritt Lavinia Dittmar aus Hüttenberg an. Rainer Schneider bleibt Vertreter für das jagdliche Schießen. Dieter Schaub wird neuer Ausschussvorsitzender für das Jagdhornblasen. Mark Litzinger ist neu als Ausschussvorsitzender für das Jagdgebrauchshundewesen in den erweiterten Vorstand gewählt. Horst Kasperski wurde als Vertreter für die Aus- und Weiterbildung bestätigt.
Thomas Schäfer, der alte und neue Vorsitzende des Jagdvereins Kreis Wetzlar bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gezeigte Geduld und Disziplin bei diesem Wahlmarathon. Er schloss die Veranstaltung mit dem traditionellen Gruß auf die Jagd und das Deutsche Waidwerk und den Jagdgebrauchshund: Ho-Rüd-Ho.

FdRdA Thomas Jäckel



Neuer Vorstand
Vlnr: Elke Reh, Hans-Jürgen Neeb, Thomas Schäfer, Sandra Henkel, Björn Theiß, Annette Schmidt, Dieter Schaub, Lavinia Dittmar, Michael Brück, Horst Kasperski, Mark Litzinger und Rainer Schneider      
                    


Die Geehrten:
Vlnr: D. Frunzke, Thomas Schäfer, Dieter Schmidt und Thomas Jäckel

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Pressemitteilung des LJV Hesssen:

Zu Ostern sind die Hasen los – Hasenbestände in Hessen stabil

In über hundert hessischen Revieren sind derzeit die Jäger auf der Pirsch – allerdings nicht mit der Flinte sondern mit großen Suchscheinwerfern, Papier und Bleistift. In den Abendstunden zählen sie Hasen auf freien Feldflächen. Bei dem noch niedrigen Bewuchs können die Hasen auf bis zu 200 Meter sicher erkannt und gezählt werden. Ihre Augen leuchten hell rot wenn sie angestrahlt werden, so sind sie gut von anderen Wildtieren wie Füchsen oder Rehen zu unterscheiden.

Die ersten Ergebnisse der Frühjahrszählung liegen bereits vor und bestätigen einen langjährigen Trend:
Die in Hessen seit Jahrzehnten bekannt guten Niederwildbereiche (Waberner Senke, Gießener Becken, Wetterau, Reinheimer Becken, Main-Ebene und das Hessische Ried) weisen in der Rückschau zu den hohen Besätzen der siebziger Jahre immer noch einen vergleichsweise hohen Besatz auf – in anderen Landesteilen hingegen verharren die örtlichen Besätze auf geringerem Niveau.

In den traditionell guten Hasenrevieren in Mittel- und Südhessen wurden im Herbst 2015 wieder Dichten von 15 bis über 50 Hasen pro 100 ha Revierfläche festgestellt. In Spitzenregionen sogar bis zu 80 Hasen auf 100 Hektar Feldfläche.

Rund die Hälfte aller Taxationsreviere weisen eine stabile Dichte von rund 10 bis 30 Feldhasen auf 100 Hektar Feldfläche auf.

In 2015 betrug die Zuwachsrate vom Frühjahr bis zum Herbst 28 %, dies ist der dritthöchste Wert aller Bundesländer. Vor diesem Hintergrund war das Jahr 2015 ein gutes Jahr für den Hasen, da deutlich mehr Nachwuchs als Verluste zu verzeichnen waren.

Die Hasenzählung wurde erstmal 1989 vom Landesjagdverband Hessen e. V. initiiert. Seit 25 Jahren zählen die Jägerinnen und Jäger auf freiwilliger Basis zweimal jährlich – im Frühjahr und Herbst die Hasenbestände. Das nun in der neuen Jagdverordnung festgeschriebene Monitoring ist bei den Jägern traditionell gelebte Praxis und bestärkt die Grünröcke darin diesen Weg fortzuführen.

Hintergrundinformationen:
Schwankungen in Wildtierbesätzen sind normal und werden durch viele Faktoren beeinflusst (Beutegreifer, Witterung, Krankheiten, etc.). Solche Schwankungen zeigen aber auch Veränderungen in der Landschaftsstruktur und in der Landnutzung unserer Kulturlandschaft auf.
Weder auf Landesebene noch regional kann weder von einer generellen Gefährdung, noch von einer pauschal guten Situation für Feldhasen gesprochen werden – das „Gesetz des Örtlichen“, die lokalen Bedingungen, entscheiden über den jeweiligen Hasenbesatz.

Seit 1989 führt der LJV Hessen in Eigenregie landesweit repräsentative Feldhasen-Taxationen durch.
Die Eckpunkte des Hess. Feldhasen-Monitoring sind:
·  Repräsentativität der Probeflächen
·  Sicherheit der Methodik (Methode der „Scheinwerfer-Taxation“)
·  Offenheit und Transparenz nach außen - Nachvollziehbarkeit
·  Seriosität und Nachhaltigkeit der Arbeit
·  Konzentration auf das Machbare – der Hase ist die wichtigste Niederwildart

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Entwarnung für private Wiederlader

Gem. Mitteilung DJV betrifft die Bundesjagdgesetz -Novelle die privaten Wiederlader nicht. Vorgaben zur wiedergeladenen Munition für den Eigenbedarf bleiben bestehen. (mehr…)

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Natur pur in Dutenhofen

Am Donnerstag, den 25. Februar 2016, übergab die Stadt Wetzlar wieder ein Teilstück von ca. vier Hektar des Auen-Naturschutzprojektes "Lahnschlinge"
mit Pflegeauftrag in die Obhut der Naturlandstiftung Lahn-Dill e. V., vertreten durch ihren Vorsitzenden Horst Ryba (Mitglied im Jagdverein Kreis Wetzlar).
Seit Sommer 2015 hatten Bagger in der Lahnschlinge von Dutenhofen im 2. Bauabschnitt rund 9000 Kubikmeter Erdreich bewegt. Für diesen Abschnitt hat
die Stadt Wetzlar 170.000 Euro ausgegeben, wofür es im Gegenzug Ökopunkte gab. Das Gelände wurde überwiegend als Acker genutzt und dann so gestaltet,
dass sich ein Auen-Biotop entwickelt. Gehofft wird nun, dass sich in der neu geschaffenen Flachwasserzone mit Tümpeln künftig wieder seltene Amphibien
und Reptilien ansiedeln. Auch für viele Vogelarten, bis hin zum Weißstorch, tritt eine enorme Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein.
Vier Abschnitte hat das Großprojekt. Der erste, ebenfalls vier Hektar groß, wurde bereits 2011 an die Naturlandstiftung Lahn-Dill e.V. übergeben.
Zwei weitere Abschnitte werden in der nächsten Zeit folgen, so dass die Gesamtfläche des Lebensraums "Lahnschlinge" etwa 22 Hektar betragen wird.
Die Betreuung des Gebietes erfolgt nach einem Pflege- und Entwicklungsplan, der vom Amt für Umwelt und Natur der Stadt Wetzlar erstellt wurde.
Die „Pflegegruppe Dutenhofen“ unter der Führung von Ortsvorsteher Ulrich Loh, setzt sich aus den örtlichen Jagdpächtern und Jägern, den Natur- und
Angelsportvereinen, einem Landwirt und weiteren Bürgern der Gemeinde zusammen.
"Mit der Lahnschlinge ist ein unvorstellbarer Schatz entstanden. Das ist Natur pur", so Ryba in seiner Rede bei der Übergabe.

Michael Brück


Den Pfosten haltend (v.l.): Ulrich Loh, Ortsvorsteher Dutenhofen - Norbert Kortlücke, Umweltdezernent Stadt Wetzlar - Horst Ryba, Vorsitzender der Naturlandstiftung Lahn-Dill e.V.
Foto: M. Brück

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Nachweis Brauchbarkeit Jagdhunde in Hessen

Mit Schreiben vom 01. Februar 2016 gibt das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Neuordnung zur Zulassung als "Brauchbarer Jagdhund" in Hessen bekannt.
Danach ist, neben VGP,etc., die Brauchbarkeitsprüfung (BP) die im Jagdverein Kreis Wetzlar im Anschluss an den  jährlichen Hundeführerlehrgang (Vorbereitung auf die BP) abgehalten wird, weiterhin als Nachweis der "Jagdlichen Brauchbarkeit" zugelassen. (mehr…)

Hinweis:
Der Hundeführerlehrgang 2016 zur Vorbereitung auf die BP Lehrgangsbeginn/Anmeldung am 08. März 2016 um 19.00 Uhr im Vereinsheim JV Wetzlar "Im Engelstal" in Wetzlar-Hermannstein.

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Hegegemeinschaft Dianaburg - Mitgliederversammlung
am Dienstag, 22. März 2016, um 19.30 Uhr im Saalbau Schäfer, Solms-Niederbiel, Berghäuser Strasse 12.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Rückblick
  2. Streckenlisten 2015/2016
  3. Festsetzung der Abschußpläne für 2016/17, 2017/18 und 2018/2019
  4. Beschlussfassung über die neue Satzung
  5. Wahlen gemäß § 6 der Satzung
  6. Neue Hessische Jagdverordnung
  7. Verschiedenes

Wegen der Wichtigkeit der Tagesordnungspunkte wird um Ihre Teilnahme gebeten.
Zu TOP 3 wird die UJB des Lahn-Dill-Kreises an der Versammlung teilnehmen.
Herr Kreisjagdberater Michael Brück hat ebenfalls eine Einladung erhalten und seine Teilnahme bereits mündlich zugesagt.

Zu TOP 4 ist eine überarbeitete Satzung beigefügt. Die Überarbeitung wurde erforderlich durch die neue Verordnung vom 30.12.2015 (Siehe § 1 der Satzung). In die Satzung wurden alle Vorgaben der neuen Verordnung eingearbeitet. Ein Duplikat hat der UJB zur Korrektur vorgelegen und wurde nicht beanstandet.

Jeder Jagdbezirk erhält nur eine Einladung. Ich bitte daher evt. Mitpächter zu informieren.

Manfred Fiedler

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Deutschland einig Wolfsland?

Nur wenig polarisiert in den letzten Jahren so die "Naturliebhaber", wie die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland. Begonnen hat es mit Einzelsichtungen und einem Wolfspaar auf dem TrÜbPl "MUSKAUER HEIDE" in der Lausitz im Jahr 2000, nun sind es Angaben des NABU zufolge schon 35 Wolfsrudel und diverse territoriale Einzeltiere vornehmlich in der Nordhälfte Deutschlands, aber auch Durchzügler und/oder Einzeltiere in den südlichen Bundesländern.
Von einigen Naturschutzverbänden freudig, ja nahezu euphorisch gefeiert, begrüßt auch der NABU den Wolf in Wolfsflüsterermanier auf seiner Homepage mit:

"Ahuuu - willkommen Wolf!"

und bejubelt unter dem Stichwort 15-10-5, drei NABU-Jubiläen:

-                fünfzehn Jahre Wölfe in Deutschland
-                zehn Jahre NABU-Projekt – Willkommen Wolf!
-                fünf Jahre Wolfsbotschafter im NABU

zusätzlich am 30. April 2016 den "Tag des Wolfes".

Gem. NABU hat sich der Umgang mit dem neuen Nachbarn normalisiert. Aus NABU Sicht also Friede, Freude, Eierkuchen. Zwischenfälle, Probleme und ggf. auch möglichen Gefahren für Haustier und Weidevieh, die Entwicklung der Beutetierpopulationen und letztendlich für den Menschen im Zusammenleben mit dem größten Landraubtier in Deutschland werden dagegen mit keiner Zeile erwähnt.

Die Bemühungen diverser Landesjagdverbände zur Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht konnten bislang nur im Freistaat Sachsen umgesetzt werden. Dies versuchen verschiedene eingesessene "Naturschutzverbände" und auch neu gegründete "Wolfsliebhabervereinigungen", etc. in anderen Bundesländern vehement zu verhindern.
Der Deutsche Jagdverband als Dachorganisation der Jägerschaft hat sich 2015 ebenfalls zum Thema Wolf positioniert. …(PDF-DJV)

Unser Mitglied Klaus Cech, Werdorf befasst sich intensiv mit aktuellen jagdlichen Themen, wie „Bleifreie Munition“, etc. Unter anderem hat er sich ausführlich mit dem Thema Wolf, z.B. Teilnahme an Wolfsriss - Schulungen, etc., beschäftigt und  hierzu ein lehrreiches Kompendium für die heimischen Jägerinnen und Jäger verfasst... [PDF - Der Wolf (Canis Lupus) von Klaus Cech.]

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Änderung Schießtermine Mai 2016

Liebe Jägerinnen und Jäger,

bitte ändern Sie handschriftlich im Schießkalender 2016 - wurde Ihnen vor wenigen Tagen mit dem Rundschreiben 01/2016 zugestellt.

Bei Anschießen/Kontrollschießen zu Beginn der Bockjagd:

Streiche:    Donnerstag, den 05.05.2016, von 17.00 bis 20.00 Uhr
Setze         Samstag, den 14.05.2016 von 09.00 bis 12.00 Uhr

Bei Vereinsmeisterschaft in Frankfurt (Planung):

Streiche:   Samstag, den 14.05.2016 von 09.00 bis 12.00 Uhr

Setze:       Termin offen

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Tötlicher Virus befällt Jagdhund

Einem Bericht der WNZ vom 04. Februar 2016 zufolge zeigte ein Jagdhund nach einer Saujagd in Bayern, die typischen Symptome der "Aujeszkyschen Krankheit" - plötzlich auftretende Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber und Juckreiz und musste eingeschläfert werden. Bei der anschließenden Obduktion sei der Erreger im Landeslabor Giessen eindeutig  nachgewiesen worden. Es ist anzunehmen, dass die Virusverbreitung durch die bundesweit hohen Schwarzwildbestände begünstigt wird. Eine Gefahr für Menschen besteht zwar nicht, aber für den vierbeinigen Jagdgefährten endet die Ansteckung mit aujeszkyschen Viren regelmäßig tötlich.

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Streckelegen zum Ende der Fuchswoche 2016

Thomas Schäfer, der erste Vorsitzende des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V., begrüßte am Sonntagnachmittag, den 31.01.2016, die anwesenden Jägerinnen, Jäger und Gäste auf dem Vereinsgelände im Hermannsteiner Engelstal. Der Kreisjagdberater und Obmann der Hegegemeinschaftsleiter der 7 HGs im Altkreis Wetzlar, Michael Brück, hatte zur Bejagung von Raubwild aufgerufen. Diese schon traditionelle „Fuchswoche“ fand in diesem Jahr in der Zeit vom 24. bis 31. Januar statt. Im vergangenen Jahr wurde die gezielte Bejagung ausgesetzt.
Der Fuchsbesatz hatte sich nun vom "Räudezug" der vergangenen beiden Jahre erholt, so dass wieder 36 Füchse zur Strecke gelegt wurden.
Drei Waschbären und ein Steinmarder komplettierten die Gesamtstrecke.
Das Raubwild fand eine große Abnehmerschaft zum Schleppe legen, Bringtreue üben und zu Apportierübungen in der Jagdhundeausbildung.
Die Bläser des Jagdvereins umrahmten die Veranstaltung mit den Jagdsignalen. Im Anschluss traf man sich noch im Vereinsheim zu Kaffee und Kuchen.

Thomas Jäckel

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Tipp für die Revierpraxis von Rechtsanwältin Maxi Pfeffer

Jagdpächter / Jagdleiter sollten Pferdebesitzer (Weideviehhalter) über eine bevorstehende Treib-/Drückjagd informieren. Andernfalls machen sie sich schadensersatzpflichtig, wenn sich Tiere/Pferde durch Schussgeräuche verletzen.
So zumindest hat das LG Paderborn am 23.10.2015 unter Az. 2 S 4/15 entschieden. Die von der Pferdebesitzerin genutzte Weide, befand sich zwar nicht innerhalb des bejagten Waldgebietes, jedoch war das Abgeben von Schüssen in unmittelbarer Nähe weidender Tiere/Pferde nach der Jagdkonzeption möglich, da lediglich in drei Metern Entfernung zur Pferdeweide getrieben und gegebenenfalls auch geschossen werden sollte. Da sich das Pferd eine Zerrung im Bereich der linken Schulter zugezogen hatte, wurde zugunsten der Besitzerin vermutet, dass dies durch die Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch den Jagdpächter verursacht wurde. Damit musste der Jagdpächter wegen der unterlassenen Information der Besitzerin die Kosten der tierärztlichen Behandlung und medikamentösen Versorgung des verletzten Pferdes bezahlen.
Anm. d. Red.: Die Information der Weideviehhalter (über Gemeinde / Jagdgenossenschaft)  in der Gemarkung, in der Regel auch gleichzeitig Jagdgenossen, über eine bevorstehende Jagd, sollte eigentlich immer auf der Organisationsliste des Jagdherrn/Jagdleiters stehen.

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Neue Jagdverordnung ab 01. Januar 2016 in Kraft

Die neue Jagdverordnung vom 10.12.2015 wurde am 30.12.2015 veröffentlicht und tritt wie erwartet am 01.01.2016 in Kraft.
Gem. § 54 der HJagdV vom 10.12.15 werden die geänderten Jagdzeiten erst ab dem 01. April 2016, mit Beginn des neuen Jagdjahres wirksam.
Unsere Mitglieder werden umgehend bei neuen Erkenntnissen, etc. über die Vereinsmedien informiert….
(HJagdV vom 10.12.15)

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Neue Hessische Jagdverordnung

Wie der LJV Hessen mitteilt, haben die Protestaktionen, angefangen mit der Sammlung der Unterschriften, der Großdemonstration vor der Staatskanzlei in Wiesbaden und abschließend mit der öffentlichen Anhörung im Landtag, durchschlagenden Erfolg gebracht und führten zu signifikanten Änderungen des bisher in der Diskussion stehenden Entwurfs.

So konnte gem. Geschäftsführer A. Michel u. a. folgendes erreicht werden:

  • die Jagdzeit wurde beim Rotwild wieder vereinheitlicht.

Foto: Jagdverein Kreis Wetzlar

  • für die Bejagung von Elstern und Rabenkrähen im Bereich des Artenschutzes hat ebenfalls eine Jagdzeitenverlängerung erreicht.



Foto: DJV-Archiv

  • Feldhase und Stockente bleiben weiterhin bejagbar

Feldhase  (Quelle: Rolfes/DJV) 
Foto: DJV – Archiv                                Foto: Jagdverein Kreis Wetzlar

  • der Fuchs kann effektiv bis zum 28. Februar bejagt werden.

 
Foto: Jagdverein Kreis Wetzlar

  • die Graugans erhält eine reguläre Jagdzeit und das Rebhuhn lediglich eine befristete Schonzeit und keine komplette Herausnahme aus der Bejagung.

 (Quelle: Rolfes/DJV)   (Quelle: Rolfes/DJV)
Foto: DJV-Archiv                                    Foto: DJV-Archiv

Im Bereich der Jungjägerausbildung wurde der Forderung nach einem Ausbildungsrahmenplan ebenso Rechnung getragen, wie den praxisnahen
Anforderungen im Rahmen der Schießprüfung auf bewegliche Ziele.
Die Wiederholung der Jägerprüfung ist möglich. Auch in den Bereichen der Fangjagd konnten praxisnahe Regelungen erreicht werden.


Foto: Jagdverein Kreis Wetzlar

Der LJV als überparteilicher Verband dank allen politischen Akteuren und den Verbänden des ländlichen Raumes, die uns unterstützt haben für ihre Hilfe, so dass es zu  diesen Verbesserungen gekommen ist.
Ganz zum Schluss hat sich der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier nochmals persönlich für Verbesserungen im Sinne der Jagd eingesetzt.

„Staatsministerin Hinz hat ausdrücklich die weitere sachliche Zusammenarbeit im Interesse der wildlebenden Tiere angeboten. Dieses Angebot greifen wir gerne auf“, sagte LJV – Präsident Jürgen Ellenberger.

Dieter H. Frunzke

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Volles Haus beim Jahresabschluss 2015

Zur traditionellen Jahresabschlussveranstaltung des "Jagdverein Kreis Wetzlar" mit Schlachtplattenessen am 07. Dezember im Gasthaus "Zur Linde" in Blasbach konnte der  Vorsitzende, Thomas Schäfer, rund 120 Mitglieder und Gäste begrüßen. Unser Jagdhornbläserkorps unter der Leitung von Matthias Plefka eröffnete mit den Signalen "Sammeln der Jäger" und der „Begrüßung" die letzte Veranstaltung in 2015 im vollbesetzten Saal bei  "Braun`s Hannes". Die Jagdhornbläsergruppe gab danach mit dem Signal "Zum Essen" die Schlachtplatten für die Corona frei, die in gewohnt bester Qualität vom Hause Braun serviert wurden.
T. Schäfer bedankte sich im Anschluss an das Essen bei der Küche für das gute und reichhaltige Mahl und bei Annette Schmidt und Sandra Henkel für die stilvolle, weihnachtliche Tischdekoration. Mit großem Applaus würdigte die Versammlung eine musikalische Darbietung unseres neugegründeten Parforcehornkorps, ebenfalls unter der Leitung von Matthias Plefka.

T. Schäfer begrüßte dann den Referenten des Abends, Herr Gunnar Petrikat (Büchsenmacher und Jäger) von der Fa. RUAG AMMOTEC, der für einen Vortrag zum aktuellen Thema „Bleifreie Munition“ gewonnen werden konnte.

https://rws-munition.de/uploads/tx_twrws/Gunnar-Petrikat-RWS-Vortrag.jpg 
Foto: G. Petrikat RUAG

Sehr anschaulich beleuchtete G. Petrikat alle mit einem modernen Büchsengeschoß zusammenhängenden Fakten, vom Geschoßaufbau über geeignete Materialien, Toxizität, Umweltverträglichkeit, Sicherheit beim Schuss und Außenballistik bis zur Wirkung im Wildkörper (Tötungswirkung).
Den Anwesenden wurde rasch deutlich, dass das von diversen Seiten, u.a. NABU, BÜNDNIS 90/GRÜNE, etc. geforderte  strikte „Bleiverbot“ weder wissenschaftlich noch sachlich begründet ist.

Mein Fazit: Wer bleifrei fordert, will Jagd einschränken.

T. Schäfer bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Gunnar Petrikat für den sehr interessanten und aufschlussreichen Vortrag zum Reizthema „Bleifreie Büchsenmunition“ und beendete den offiziellen Teil des Abends mit den besten Wünschen zum Jahreswechsel.
Dieter H. Frunzke

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Legale Waffenbesitzer im Visier der EU

Die EU macht mobil  - und wieder ist der legale Waffenbesitz im Visier der Brüssler Bürokraten.. Der private Waffenbesitzer soll weiter gegängelt werden. Vielleicht vermutet man in Jägern und Sportschützen, etc. die  "Hauptlieferanten" von Waffen an Terroristen.
 
Wichtige Punkte:
 
1.    Receiver (Verschlussgehäuse) soll wesentliches Waffenteil werden
 
2.    Mitgliedstaaten sollen sicherstellen, das Gas- und Signalwaffen und Salutwaffen nicht
       in scharfe Feuerwaffen umgebaut werden können.
 
3.    In Kategorie A (verbotene Feuerwaffen) sollen auch vollautomatische Feuerwaffen
       aufgenommen werden, die in Halbautomaten umgebaut wurden; ebenso auch
       halbautomatische Feuerwaffen, die das Aussehen einer vollautomatischen
      Feuerwaffe haben (A.d.R.: In der Regel sind das keine Jagdwaffen)
 
4.    Kategorie C (meldepflichtige Feuerwaffen): Gas- und Signalwaffen und Salutwaffen
       werden neu in Kategorie C aufgenommen; damit muss jeder Verkauf oder Aushändigung
       unter Angabe des Erwerbers und der Feuerwaffe an die Behörde gemeldet werden.

Pressemitteilung der EU zum Waffenrecht

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Busfahrt zur Messe „Jagd und Hund" in Dortmund

Am Samstag, den 13. Februar 2016 fahren wir wieder zur Messe „Jagd und Hund“ nach Dortmund. Die Fa. MINOX übernimmt die Kosten für den Reisebus, so dass wir lediglich einen Eigenanteil von 12,00 € für Mitglieder (Familienangehörige) und 25,00 € für Nichtmitglieder für Organisation / Eintritt zu zahlen haben. Eintreffen bis 07.50 Uhr am Parkplatz der Fa. MINOX in Wetzlar, Walter Zapp-Straße 4 (Anfahrt über die Siegmund-Hiepe-Straße). Parkplätze für die Teilnehmer stehen kostenlos zur Verfügung. Reservierung nach Anmeldeeingang) Anmeldelisten liegen beim Schlachtessen am 07.12.15 in Blasbach aus. Der Eigenanteil (12,00 € / 25,00 €) ist bei Anmeldung fällig.
Spätere Anfragen bitte an Hans-Jürgen Neeb unter Tel.: 06441/63563.

Vorab schon mal ganz herzlichen Dank und Waidmannsheil an den Geschäftsführer der Fa. MINOX, Herr Thorsten Kortemeier und die Marketingmanagerin, Frau Andrea Schmidt - Agel, beide Mitglied im Jagdverein Kreis Wetzlar, für das hohe Engagement für unseren Verein.

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Jungjägerlehrgang I/2016:

Der Jagdverein Kreis Wetzlar plant für die Frühjahr 2016:

•         einen Ausbildungslehrgang (vornehmlich Wochenendlehrgang) zur Jägerin / zum  Jäger in Wetzlar - Hermannstein. Lehrgangsbeginn am 30.01.2016 mit Prüfungstermin im April 2016
•         Rückfragen bitte an den geschäftsführenden Vorstand oder Winfried Jung, Tel. 06441  - 1630
•         Lehrgangskosten einschließlich Unterrichtsmaterialien, Jagdhaftpflichtversicherung, Übungswaffen und Munition, Lehrbücher, DVD`s  1990.- € *
•         Zuzüglich staatliche Prüfungsgebühr sowie mögliche Unterkunfts- /Verpflegungskosten am Prüfungsort in Bad Münster am Stein / Rheinland-Pfalz.
•         * Preisänderungen zu Lehrgangskosten, Prüfungsgebühr, etc. behalten wir uns grundsätzlich vor.
•         Anmeldungen an die Geschäftsstelle - Thomas Schäfer, Weilburger Straße 19 in 35745 Herborn oder per mail an Anmeldung Jungjägerkurs

Dem Kurs vorgeschaltet sind zwei unverbindliche Infoabende am 09.12.2015 und  08.01.2016 im Vereinsheim "Engelstal" in Wetzlar - Hermannstein, Beginn jeweils um 19.30 Uhr, zu dem der Vorstand alle Interessierten ganz herzlich einläd. Ihr Interesse am Kurs teilen Sie uns bitte mit Anschrift, eMail-Adresse und Telefonnummer mit, Sie werden dann zusätzlich persönlich bei Änderungen benachrichtigt.

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Erfolgreicher Abschluss der Jagdhundeausbildung 2015

Am 25./26. September 2015 beendete der Ausbildungslehrgang für Jagdhunde des Jagdvereins Kreis Wetzlar seine diesjährige aktive  Hundeausbildung mit der „Brauchbarkeitsprüfung“ und dem Abschlussabend.
12 Hunde waren gemeldet und 11 haben die Prüfungsanforderungen erfüllt. Geprüft wurde in den Fächern Gehorsam, Verhalten am Stand, Stöbern, Haarwild- und Federwildschleppe, Wasser-, sowie Schweißarbeit.
Erhard Haas, hatte mit seiner Ausbildertruppe bestehend aus Heidi Zörb, Hans Ullrich und zeitweise auch Michael Becker, seit März die Prüflinge mit Ihren Führerrinnen und Führern hervorragend auf die anstehenden Prüfungen vorbereitet. Die Hunde des Ausbildungskurses wurden auch auf Zucht- und Schweißprüfungen erfolgreich geführt.
Erhard Haas bedankte sich bei den Revierinhabern, die teilweise über Jahre hinweg stets Ihre Reviere für die Hundearbeit zur Verfügung stellen und den Hunderichtern für Ihre gerechte Einschätzung der Leistungen.
Die Bläsergruppe ließ die Ehrenfanfare erklingen. Der Lehrgangsteilnehmer Thomas Jäckel würdigte den Einsatz des Lehrgangsleiters. Erhard Haas ist in die Bresche gesprungen, als der Jagdverein durch den Ausfall des ehemaligen Lehrgangsleiters in Not war und hat über Jahre hinweg erfolgreich den Ausbildungskurs geführt. Auch die “Schelderwald-Schweiß- und Fährtenschuhprüfung“ fand durch seinen Einsatz in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Ein emotional stark ergriffener Erhard Haas erhielt von den Lehrgangsteilnehmern aus den Händen von Friederike Igler-Schmalor ein Buchpräsent, eine Aufbruchschere sowie Naschereien mit einer Grußkarte, die von den Teilnehmern des Ausbildungslehrgangs 2015 unterschrieben war.
Nachdem die Bläser das Signal „Zum Essen“ geblasen hatten ließen sich die Anwesenden Teilnehmer, Hunderichter und Pächter von Koch Egon verwöhnen und es wurde noch lange gefachsimpelt. Der Ausbildungskurs 2015 fand einen gemütlichen Ausklang und so bleibt die erfolgreiche Arbeit der Hundegruppe des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V. in bester Erinnerung.
 
Thomas Jäckel

Bild 1: Lohn der Arbeit: 1 Kringe Fleischwurst für Hund und Führer
Bild 2: Die Ehrenfanfare der Bläser für den scheidenden Lehrgangsleiter
Bild 3: Ein kleines Dankeschön der Lehrgangsteilnehmer an den Lehrgangsleiter

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Wollen die "Grünen" die Jagd durch Jagdgegner aushebeln lassen?

Landtagsanhörung  zur  hessischen Jagdverordnung am 02.11.15

Die Fragestellung der Anhörung, zu der der Umweltausschuss des hessischen Landtags einlädt (Vorsitzende: MdL Ursula Hammann, Grüne), lautet:

„Muss die Jagdverordnung in Hessen – vor allem hinsichtlich der Jagdzeitenregelung – geändert werden, um den Belangen des Natur- und Landschaftsschutzes sowie den Anforderungen an die jagdliche Hege und Pflege Rechnung zu tragen? Wenn ja: Welche Änderungen sind hierfür notwendig?“

Auf der Liste der Vereinigungen, die zur Jagdverordnung angehört werden, stehen ausgewiesene Jagdgegner-Organisationen wie

  • Wildtierschutz Deutschland
  • PETA Deutschland
  • Tasso
  • Menschen für Tierrechte – Verband der Tierversuchsgegner
  • ETN – Europäischer Tier- und Naturschutz
  • animal public
  • Bund gegen Missbrauch der Tiere
  • Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht
  • Natur ohne Jagd

Genauso gut könnte man auch den Veganer-Bund zur Fleischerei-Verordnung oder Pyromanen zur Brandschutz-Verordnung anhören!

PETA, animal public, Natur ohne Jagd und Menschen für Tierrechte (Hessen) beteiligten sich an den „Anti-Jagd-Demonstrationen“, die im vergangenen Jahrzehnt in Berlin und anderen Städten stattfanden und mit der sogenannten „Initiative zur Abschaffung der Jagd“, in Verbindung gebracht werden.

Die „vegane Gemüsesuppe“ stellte bei etlichen dieser Fließband-Demos ein Bio-Unternehmen der totalitären Sekte „Universelles Leben“ zur Verfügung.

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Gängelei für Jäger oder Artenschutz? - Streit um neue Jagdverordnung

"Jagd ist doch immer eine Form von Krieg", sagte schon Johann Wolfgang von Goethe. Doch im Moment sieht es so aus, als hätte sich das Schlachtfeld in die politische Arena verlagert. Dort stehen sich gerade Jäger und Tierschützer gegenüber. Anlass für den Streit ist ein Entwurf für die Neufassung der Jagdverordnung für Hessen, den Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Grüne) kurz vor den Sommerferien veröffentlichte. Gegen den laufen viele Jäger Sturm. Denn wenn es nach der grünen Umweltministerin geht, sollen Rebhühner, Bläshuhn, Graugans, Baummarder und Hermeline beispielsweise künftig nicht mehr gejagt werden dürfen.

In der vergangenen Woche waren knapp 3500 Jäger in Wiesbaden auf die Straße gegangen, um ihre Wut darüber zu zeigen. Der Entwurf von Hinz trage "die Handschrift urbaner Schreibtisch-Ökologen und ideologischer Jagdgegner", giftet der Landesverband der Jäger. Die Jagdbeschränkungen seien willkürlich. Und gefährlich. Denn die Jagdbeschränkungen könnten zu Überpopulationen führen, die zu einer Gefahr für Forst- und Landwirtschaft würden.

Über diese Argumentation kann sich Manfred Niekisch richtig aufregen. Niekisch ist nicht nur der Direktor des Frankfurter Zoos sondern als Professor an der Goethe-Uni auch ein über die Landesgrenzen hinaus anerkannter Experte für Artenschutz. Er sagt: "Es stimmt für viele Arten einfach nicht, dass die Jäger auf die Population regulierend einwirken müssten. Das ist eines der ganz großen Märchen, die Jäger über viele Tierarten verbreiten." Trotzdem befürchten Artenschützer, dass die Ministerin am Ende vor der Jäger-Lobby einknicken wird.

Eventuelle sachliche Beschwerden und kritische Anmerkungen dazu richten Sie bitte an den hr-Intendanten Dr. Helmut Reitze. über die:

Geschäftsstelle des Rundfunk- und Verwaltungsrats
Hessischer Rundfunk  - Anstalt des öffentlichen Rechts
Bertramstraße 8
D-60320 Frankfurt
E-Mail: hr-Rundfunkrat@hr.de

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Offizielle Stellungnahme des LJV zur umstrittenen JVO Hessen

Hessische Jäger fordern nachvollziehbare, fachliche und sachliche Begründungen der vorgesehenen jagdrechtlichen Änderungen durch die Hessische Landesregierung.

(Anlagen zur Stellungnahme befinden sich am Ende des Dokumentes zum Download)

I. Vorbemerkung 

Wir bedanken uns für die Möglichkeit der Abgabe einer Stellungnahme zum Entwurf einer neuen Hessischen Jagdverordnung, nehmen aber bedauernd zur Kenntnis, dass Beginn und Ende der ohnehin sehr kurzen Anhörungsfrist exakt auf die Sommerferien gelegt wurde, sodass eine der Bedeutung der Regelungsgehalte angemessene, intensive Abstimmung mit den im Landesjagdverband-Hessen e.V. organisierten mehr als 18.000 Jägerinnen und Jägern erheblich erschwert wurde. Daran hat auch die Verlängerung der Frist für die Stellungnahme vom 15. auf den 28.09.2015 nichts geändert.

Im Vorfeld der angekündigten neuen Jagdverordnung wurde seitens der Hessischen Landesregierung verschiedentlich die Notwendigkeit von Neuregelungen im Jagdrecht postuliert, ohne dabei jemals die Notwendigkeit einzelner Reglungen begründenden Tatsachen, Umstände und die damit angestrebten Ziele nachvollziehbar, objektiv und stichhaltig darzulegen. Für die im Verordnungsentwurf nunmehr vorgesehenen Neuregelungen findet sich auch im Koalitionsvertrag der Hessischen CDU und Bündnis 90/Die Grünen keine Absichtserklärung oder begründete Notwendigkeit. Der Landesjagdverband Hessen e.V. vermisst daher eine nachvollziehbare, fachliche und sachliche Begründung der vorgesehenen jagdrechtlichen Änderungen durch die Hessische Landesregierung. Dies bedauern wir für etliche Neuregelungen, insbesondere vor dem Hintergrund der zum Teil ganz erheblichen Eingriffe in das Eigentumsrecht, der hohen Landschafts- wie auch sozio-kulturellen Bedeutung der Jagd im ländlichen Raum und nicht zuletzt der erklärten Absicht der Hessischen Landesregierung einer Bündelung aller Kräfte zur Stärkung des Lebensraum- und Artenschutzes im Rahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie.

Der jetzt vorliegende Entwurf lässt in diesem Zusammenhang eine Auseinandersetzung mit der rechtlichen Bedeutung des Jagdrechtes und des Jagdausübungsrechtes nicht erkennen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes und der einhelligen Meinung in der Literatur ist das Jagdrecht als untrennbarer Teil des Eigentums an Grund und Boden, § 3 Abs. 1 Satz 1 BJagdG, über Artikel 14 Grundgesetz verfassungsrechtlich geschützt (vgl. Schuck in Schuck, Bundesjagdgesetz, Kommentar, 2. Aufl., München 2015, zu §§ 1 Rdnr. 1; 3 Rdnr. 2 m.w.N.). Eingriffe in das Eigentumsrecht bedürfen einer besonderen Begründung. Nach der Rechtsprechung gilt das auch für eine Verkürzung von Jagdzeiten bis hin zur Aufhebung.

Damit darf das durch die Eigentumsgarantie verfassungsrechtlich geschützte Jagdrecht nur aus jagdrechtlichen Gründen bzw. aus Gründen des Naturschutzes eingeschränkt werden, nicht aber, weil ein praktisches Bedürfnis nach Zulassung der Jagd nicht besteht. Nicht die Beibehaltung des Jagdrechtes, sondern seine Einschränkung muss jagdrechtlich gerechtfertigt sein (vgl. Brenner in Brenner „Quo vadis, Jagdrecht? – Das neue Jagdrecht in Baden-Württemberg auf dem Prüfstand des Verfassungsrechtes, Stuttgart 2015, S. 75 ff m.w.N.).

Nach § 22 Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 1 BJagdG können die Länder, die in der Jagdzeitenverordnung des Bundes festgesetzten Jagdzeiten abkürzen oder aufheben, und zwar hier gemäß § 43 HJagdG im Verordnungswege. Dabei sind allerdings die in § 22 Abs. 1 Satz 3 BJG genannten Kriterien zu beachten (Art. 80 Abs. 1 GG). Die Länder können die festgesetzten Jagdzeiten daher nicht aus jedwedem Grund abkürzen bzw. aufheben, sie sind vielmehr an die Vorgaben im Bundesrecht gebunden. Erforderlich sind „besondere Gründe“. Das ist bundesrechtlich zwar nur ausdrücklich für den Fall der Aufhebung von Schonzeiten bestimmt (§ 22 Abs. 1 Satz 3, Halbsatz 2 BJG). Für hier teilweise vorliegenden Fälle der Aufhebung von Jagdzeiten kann jedoch, falls man nicht nur der Willkür „Tür und Tor“ öffnen will, nichts anderes gelten (vgl. hierzu OVG Schleswig-Holstein, Az.: 1 KN 24/03 und 27/03 vom 12.08.2004 = NUR 2005 S. 267).

Was solche besonderen Gründe sind, ergibt sich unmittelbar aus dem Kriterienkatalog des § 22 Abs. 1 Satz 3 1. Halbsatz BJG. Diese besonderen Gründe müssen landesspezifischer Natur sein und auch auf das jeweilige Bundesland zutreffen. Bisher ist eine Begründung zu den Veränderungen der Jagd- und Schonzeiten seitens des Ministeriums im Anhörungsverfahren nicht gegeben worden. Solche sind überwiegend auch nicht ersichtlich.

Die jetzt zitierten Grundsätze sind im Rahmen der veränderten Jagdzeiten in dem jetzt vorliegenden Entwurf nicht berücksichtigt.

In anderen Bundesländern, in denen ebenfalls ohne Berücksichtigung dieser rechtstaatlichen Grundsätze die Jagdzeiten per Verordnung geändert werden sollten, sind zur Zeit mehrere Normenkontrollverfahren anhängig.

Darüber hinaus entspricht der Entwurf in weiten Teilen nicht der von der Landesregierung immer wieder betonten Stärkung des Ehrenamtes und der entsprechenden Übertragung der Eigenverantwortung. Damit steht der Entwurf im Gegensatz zu § 1 Abs.2 Nr.5 Hessisches Jagdgesetz (HJagdG), wonach die Jägerschaft in die Lage versetzt und verpflichtet werden soll, die Ziele des Hessischen Jagdgesetzes möglichst weitgehend in eigener Verantwortung zu verwirklichen. Im Folgenden soll daher zunächst die im Zusammenhang mit der Jagd immer wieder wahrzunehmende Kritik Dritter in einen umfassenderen Kontext gestellt und erwidert werden.

Die hessischen Jägerinnen und Jäger bekennen sich zur Jagd als essentiellen Bestandteil einer besonders nachhaltigen Nutzung der Kulturlandschaft und ihrer Ressourcen. Für sie steht außer Frage, dass gerade die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit des Naturhaushaltes einer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft selbst auf Dauer nur durch nachhaltige Nutzung und dabei unter weitgehender Berücksichtigung auch der Nutzungsinteressen gesellschaftlicher Gruppen an natürlichen Ressourcen gewährleistet werden kann. Jägerinnen und Jäger erfahren hier entgegen anders lautenden Meinungen nachgewiesenermaßen weitgehende Zustimmung bei der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen im ländlichen Raum.

Das komplexe Wirkungsgefüge von Arten und Lebensräumen untereinander und mit der unbelebten Umwelt ist unbestritten. Ebenso unstrittig ist die Feststellung, dass dabei Arten der Fauna und Arten der Flora untereinander in einem engen Wirkzusammenhang innerhalb des gleichen Ökosystems stehen. Die ökosystemaren Verhältnisse sind in einer Kulturlandschaft im Gegensatz zu einer (unberührten) Naturlandschaft aber in vielfältiger Weise auch von menschlichen Einflüssen geprägt und beeinflusst. Das Prinzip der Nachhaltigkeit erwartet von anthropogener Naturnutzung regelmäßig stabilisierende Maßnahmen zum Erhalt von Gleichgewichten.

Dieser Erkenntnis folgend kann es nur verwundern, dass zwar einerseits zur Erhaltung bestimmter Pflanzenarten oder Pflanzengesellschaften regelmäßig „Eingriffe“ in natürliche Abläufe wie eine regelmäßige Mahd oder Beweidung bis hin zu einer „gelenkten Sukzession“ oder gar Entbuschungen/Rodungen zu Gunsten einer einzelnen Art unstrittig sind, dass aber demgegenüber in Bezug auf Arten der Fauna, insbesondere solcher Arten, die dem Jagdrecht unterliegen, beispielsweise im Zusammenhang mit der Prädatorenbejagung oder der Fütterung in Notzeiten, nicht selten, immer aber pauschalierend die „Selbstregulierungskräfte der Natur“ als Argument ins Feld geführt werden und dass jedwede Einflussnahme des Menschen in (Auslese-) Prozesse der Natur als natur- und mitunter auch als tierschutzwidrig in Abrede gestellt wird.

Die Jägerschaft ist sich bei der Jagdausübung der Verantwortung gegenüber einzelnen Arten sehr bewusst und erkennt an, dass nicht jedes „natürliche“ Gleichgewicht durch jagdliche Eingriffe bestimmt wird. Allerdings besteht die feste Überzeugung, dass in einer nachhaltig genutzten Kulturlandschaft neben den erforderlichen forstlichen und agrarischen Nutzungen auch jagdliche Nutzungen zur Herstellung stabiler Gleichgewichte erforderlich sind, um sowohl an die kulturlandschaftliche Nutzung angepasste Wildbestände (Stichwort Wildschadensvermeidung) als auch Beutegreifer-Beutetier-Verhältnisse herbeiführen zu können, die den ohnehin unter Druck stehenden Populationen verschiedener Arten wie Rebhuhn oder Gelbbauchunke (Stichwort Prädatorenbejagung und Artenschutz).

Im Übrigen erfolgt die ausgeübte jagdliche Nutzung im Rahmen des Aneignungsrechts ausdrücklich nach den Kriterien der Nachhaltigkeit. Beispielsweise hat die Entnahme einzelner Individuen aus lokalen Besätzen von Hase, Rebhuhn oder Fasan keinen Einfluss auf die weitere Entwicklung der jeweiligen Gesamtpopulation. Bei der seit vielen Jahren flächendeckend geübten Zurückhaltung bzw. dem vollständigen Verzicht in der Bejagung von Hase und Rebhuhn, auch bei ausreichenden Besätzen, kann überdies über die jährlich ausgewiesenen geringen Jagdstrecken dieser Arten keinerlei Rückschluss auf die landesweite, erst recht nicht auf die jeweils lokal tatsächlich vorhandene Besatzdichte gezogen werden.

Auch der Widerspruch zwischen dem immer wiederkehrend und wider besseren Wissens vorgetragenen, medial sicher wirkungsvollen Postulat, jagdliche Eingriffe führten und führen zwangsläufig immer zum Rückgang bis hin zur Ausrottung der einen oder anderen Art (Hase, Rebhuhn, Stockente, Ringeltaube, Haselwild), und andererseits dem Vorhalt, Jagd nütze der Wildbestandsregulierung im Übrigen nichts – im Gegenteil, Jagd fördere nur die Reproduktionsrate der jeweils bejagten Art (Wildschwein, Fuchs, Waschbär), bleibt im gesellschaftlichen, meist nur medial geführten Diskurs über die Jagd ungelöst, ja sogar unbeachtet.

Wie bei einer Streuobstwiese oder eines artenreichen Grünlandstandortes anerkannt, sind Biotope einer Kulturlandschaft und die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten nach Möglichkeit durch eine angepasste, dauerhafte Nutzung und Pflege der Ressourcen (hier Obst und Viehfutter) zu erhalten bzw. zu fördern. Dies wird umso eher gelingen, je mehr auch das damit verbundene langfristige Nutzungsinteresse von Berechtigten gefördert wird (Vorrang des Vertragsnaturschutzes) statt mit hoheitlichen Beschränkungen staatliche Zielvorgaben zu verordnen und letztlich die Er- und Unterhaltung von Biotopen oder Arten vom staatlichen Handeln abhängig zu machen. Was in anderen Bereichen des Naturschutzes und der Landschaftspflege längst gängige Praxis bzw. allgemein anerkannt ist, kann im Sinne eines ganzheitlichen ökologischen Ansatzes für die jagdliche Ressourcennutzung nicht gegenteilig ausgelegt werden. Die hessischen Jägerinnen und Jäger haben über Jahrzehnte unter Beweis gestellt, dass ihr jagdliches Nutzungsinteresse zu gleichen Teilen aus der Jagdausübung selbst, aber auch in der - gesetzlich verankerten - Hege besteht. In verschiedenen Projekten von Jagdvereinen, Hegegemeinschaften und weiteren Kooperationen sowie durch ungezählte Einzelmaßnahmen von Jagdausübungsberechtigten wurden und werden in den hessischen Jagdrevieren unterschiedlichste Lebensräume geschaffen und gepflegt, Artenschutzmaßnahmen initiiert und unterstützt und gerade im agrarisch genutzten Offenland zusammen mit der örtlichen Landwirtschaft ganz im Sinne des § 2 Abs. 2 HJagdG produktionsintegrierte Extensivflächen eingerichtet und unterhalten. Hervorzuheben ist, dass die Jägerinnen und Jäger dabei insbesondere der gesetzlich vorgegebenen Eigenverantwortlichkeit für alle Tierarten und Lebensräume im Sinne von § 1 Abs. 2 Nr. 1 HJagdG, und im Unterschied zu vielen anderen Naturschutzprojekten auch vielfach ohne jegliche staatliche Förder- oder Sachmittel nachgekommen sind. Beispielhaft sei hier aus Platzgründen nur auf das frühere Offenlandartenprojekt des LJV verwiesen, das in seiner Fortführung bis heute dafür verantwortlich ist, dass Blühflächen deutschlandweit inzwischen als Standardmaßnahme in der staatlichen Agrarumweltförderung fest etabliert sind.

Auch hinsichtlich der Schalenwildarten ist der Lebensraumgestaltung eine hohe Bedeutung beizumessen, da bei möglichen Schäden, insbesondere im Wald, nicht automatisch geschlussfolgert werden kann und darf, dass die Schalenwildbestände überhöht seien und daher die Erlegungsvorgaben erhöht werden müssen. Flankierend muss hier an die Verbesserung der Nahrungsgrundlage des Wildes und der für den Naturschutz wichtigen Besucherlenkung gedacht werden.

Insbesondere die beabsichtigten Jagd- und Schonzeitfestsetzungen bei fast allen Niederwildarten konterkarieren das für einen nachhaltigen Natur- und Artenschutz so wichtige Nutzungsinteresse im ländlichen Raum und sind daher kontraproduktiv. Sie fallen erstaunlicher Weise sogar noch hinter die Festlegungen in allen anderen Bundesländern zurück. Selbst in grün/rot und rot/grün regierten Ländern wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen oder Schleswig-Holstein und sogar in Nordrhein-Westfalen wurden moderatere Jagd- und Schonzeitenregelungen getroffen. Es ist daher völlig unverständlich, dass die schwarz/grüne Landesregierung in Hessen beabsichtigt, auch entgegen wildbiologischen Erkenntnissen und den tatsächlichen Populationssituationen vieler Niederwildarten, die Bejagungsoption und damit auch die diesbezüglichen Hegebemühungen für diese Wildarten weiter einzuschränken. Dies wird zu heftigen Protesten der hessischen Jägerinnen und Jäger und der Jagdgenossen und Eigenjagdbesitzer führen, deren Eigentumsrechte damit massiv eingeschränkt werden.

Darüber hinaus sollen zahlreiche Aufgaben des Jagdwesens, die entsprechend § 41 Abs.2 HJagdG den Vereinigungen der Jägerinnen und Jäger übertragen werden könnten und bisher auch waren, den Jagdbehörden zugewiesen werden. Dies kommt einer Entmündigung einer für nachhaltige Naturnutzung wesentlichen gesellschaftlichen Gruppe gleich und widerspricht zudem in eklatanter Weise dem postulierten Ziel einer weiteren Entbürokratisierung. Auch werden bei den beabsichtigten Regelungen zur Fütterung und Kirrung die im HJagdG getroffenen Festlegungen negiert und faktisch ein Fütterungsverbot in Notzeiten verordnet. 

II. Zu den Regelungsinhalten der Jagdverordnung (Entwurf) nehmen wir im Einzelnen wie folgt Stellung: 

1. Zum Ersten Teil: Weitere Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen 

a) Nilgans

Die Nilgans sollte als jagdbares Wild klarstellend in die Verordnung aufgenommen werden, da ausweislich § 3 des Entwurfs für die Nilgans eine Jagdzeit vorgesehen ist.
Nach diesseitiger Rechtsauffassung wird die Nilgans nicht durch den Katalog des § 2 BJagdG erfasst, da sie wildbiologisch der Gattung nach den Halbgänsen zugerechnet wird. In § 2 Abs. 1 Ziffer 2 BJagdG sind zwar die Wildenten definiert. Hierunter fallen allerdings alle Arten der lateinischen Zusammenfassung Anatinae. Hierunter fällt jedenfalls die Nilgans (Alopochen aegyptiacus) nicht. Zumindest sollte auch bei gegenteiliger Auffassung zur Klarstellung die Nilgans in § 1 mit aufgeführt werden.

b) Zu § 1 Abs. 2

Dieser Absatz ist zu streichen. Einer Einschränkung der Verwertungsmöglichkeiten von Elstern und Rabenkrähen steht kein sachlicher Grund entgegen. Die Bundeswildschutzverordnung, die nach wie vor Gültigkeit hat, zeigt hier umfassend auf, welchen Verwertungsverboten entsprechende Wildarten unterliegen. Im Übrigen ist die geplante Regelung rechtswidrig, da dieses Verbot nach § 1 Abs. 2 nicht von der Verordnungsermächtigung gemäß § 43 HJagdG gedeckt ist.

Nur der guten Ordnung halber weisen wir ebenfalls darauf hin, dass auch unter Berücksichtigung der europarechtlichen Vorgaben ein solches Verbot nicht zu rechtfertigen ist.

2. Zum Zweiten Teil: Jagd- und Schonzeiten 

a) Rabenkrähen und Elstern

Zu § 2 Jagdzeiten für nach Landesrecht jagdbare Tierarten wie Rabenkrähe und Elster sind in keinster Weise in ihrem Bestand bedroht und stellen im Gegenteil eine Bedrohung anderer Vogelpopulationen dar, wobei die Rabenkrähe auch erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursacht. Es muss daher bei der bisherigen Jagdzeit vom 01. August bis 20. Februar bleiben.

Die jetzt angedachte Verkürzung der Jagdzeit lässt weder einen effektiven Artenschutz zu noch ist sie mit den bereits in der Vorbemerkung genannten Rechtsgrundsätzen zu den Jagdzeitenverkürzungen vereinbar und mithin rechtswidrig.

Die bisherige Jagdzeit vom 01. August bis 20. Februar erfüllt darüber hinaus auch die europarechtlichen Vorgaben (Data-Sheets des Ornis-Ausschusses) und ist mit einer Jagdzeit ab dem 01. August bis in den Februar mithin möglich und sinnvoll.

Wer auf Artenschutz im Offenland Wert legt und für dort hegebedürftige Arten Einsatz zeigen will, kann nicht bei einer Lebensraumverbesserung stehen bleiben, sondern muss auch bei den Prädatoren (zum richtigen Zeitpunkt) eingreifen. Darum ist es erforderlich, dass Elstern und Rabenkrähen auch in den Monaten August und Februar bejagt werden können. Der August ist zur Bejagung der Junggesellenschwärme und Verhütung von Schäden an landwirtschaftlichen Flächen dringend notwendig.

Darüber hinaus würde die jetzt vorgesehene Verkürzung der Jagdzeit dazu führen, dass die Beizjagd mit dem Falken nicht mehr ausgeführt werden könnte. Dies beruht darauf, dass die Jagd mit dem Falken, insbesondere unter Berücksichtigung der Temperaturen und des Einjagens, erst ab September eines Jahres möglich ist. Es würde mit dieser Jagdzeit nicht nur das in Deutschland und von der UNESCO anerkannte Weltkulurerbe „Falknerei“ stark eingeschränkt, sondern es wäre auch hier die Möglichkeit nicht mehr gegeben, den Falken zur Verhinderung von Wildschäden und Vergrämungsmaßnahmen zum Schutz von Gebäuden einzusetzen.

Im Übrigen ist auch kein Grund ersichtlich, welcher es unter biologischen Gesichtspunkten rechtfertigen würde und könnte, die Jagdzeit dementsprechend einzuschränken.

Zur rechtlichen Unvereinbarkeit verweisen wir auf die in der Vorbemerkung gemachten Ausführungen.

b) Zu § 3 Abs. 1 Jagdzeiten für nach Bundesrecht jagdbare Tierarten

aa) Rotwild

Da sich die Teilung der Jagd- und Schonzeiten beim Rotwild in Wald- und Feldjagden nicht bewährt hat, ist das einheitliche Ende der Jagdzeit zu begrüßen, was auch den Festlegungen in anderen Bundesländern entspricht.

Hinsichtlich der Festlegung des Endes der Jagdzeit auf den 31. Januar erlauben wir uns den Hinweis auf das Positionspapier der Deutschen Delegation des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) vom 13. Februar 2015, da mit diesem Jagdzeitende die Beunruhigung des Wildes über das notwendige Maß hinaus gesteigert werden kann.

Entsprechend der Empfehlung des CIC sollte daher die gesetzliche Jagdzeit auf Rotwild im Rahmen eines freiwilligen Verzichtes nicht in voller Länge ausgeschöpft werden, ggf. die Jagd zum 31.12. einzustellen.

Zur Wildschadensverhütung im Feld wäre eine Bejagungsmöglichkeit für Schmalspießer und Schmaltiere im Juli jedoch eher wünschenswert als im Mai.

bb) Rehböcke

Einer Verlängerung der Jagdzeit für Rehböcke bis 31. Januar kann nicht zugestimmt werden. Da schon bisher immer eine hundertprozentige Abschusserfüllung bis zum 15. Oktober erfolgte, ist eine Verlängerung der Jagdzeit für Rehböcke aus Gründen der Abschusserfüllung auch völlig unnötig. Obwohl es nach wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine Rehwildpopulation wildbiologisch weitgehend belanglos ist, ob ein Rehbock am 14. Oktober oder im Januar geschossen wird. Ein sog. „Rehwildproblem“ liegt jedoch nicht bei den Rehböcken, die selbst keinen Nachwuchs produzieren. Es ist daher widersinnig, die Jagdzeit für Rehböcke zu verlängern. Dies zeigt sich beim Geschlechterverhältnis in vielen Revieren, wo das weibliche Rehwild in den meisten Revieren überwiegt. Es geht letztlich nur darum, bei den herbstlichen Drück- und Treibjagden Rehwild ohne den Zwang genauer Ansprache (inkl. rechtlicher Folgewirkungen) erlegen zu können. Damit besteht die Gefahr der weiteren Verschiebung des Geschlechterverhältnisses zugunsten des weiblichen Rehwildes und der Überschreitung des Abschussplanes bei den Rehböcken, was wiederum eine Ordnungswidrigkeit nach § 39 Abs. 2 Nr.3 BJagdG darstellt. Das sog. „Wald-Wild-Problem“ kann durch eine Verlängerung der Jagdzeit auf die Rehböcke nicht gelöst werden.

cc) Feldhase

Bei der Jagdzeit für Feldhasen ist der Zusatz „bei ausreichenden Besatzdichten“ zu streichen. Im Rahmen des in allen Bundesländern anerkannten Wildtier-Informationssystems (WILD) wird auch in Hessen seit vielen Jahren die Erfassung der Besatzdichten von Feldhasen mit wissenschaftlich anerkannten Methoden in Referenzgebieten vorgenommen. Diese Erhebungen haben in Hessen bis heute eine Stabilisierung der Besätze gezeigt. Es erfolgt daher nur in wenigen Revieren, nach Feststellung ausreichender Besätze, eine schonende Bejagung.

In diesem Zusammenhang ist nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass in Hessen seit 1992 die Lebensraumsituation des Feldhasen systematisch analysiert und dokumentiert wird. Wissenschaftlich begleitet, geprüft und dokumentiert, wird dieses Monitoring durch die Universität Hannover und Kiel. Diese durchgeführte Hasentaxation (Monitoring) ist die thematische Fortsetzung des offiziellen „Feldhasen-Untersuchungsprogrammes“, das der Landesjagdverband Hessen für die Landesregierung in den Jahren 1994 – 1996 mit 55 Probeflächen durchführte und seither im Rahmen dieser Taxation nach wissenschaftlichen Methoden fortführt.

Der Auftakt der Hasentaxation erfolgte dabei mit Unterstützung des Hessischen Umweltministeriums und des Arbeitskreises Wildbiologie der Universität Gießen.

Das jetzt geforderte Monitoring praktiziert der Landesjagdverband Hessen damit bereits seit Jahrzehnten aufgrund wissenschaftlicher Standards.

So wurde bekanntermaßen auf dem vergangenen Landesjägertag in Limburg im Mai 2015 Herr Gerhard Weber mit der Hegemedaille des Landesjagdverbandes ausgezeichnet, da dieser seit Anbeginn das Feldhasen-Monitoring im Rahmen der Taxation aktiv begleitet und durchführt.

Die Bejagung erfolgt mithin nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und erst nach Zählung der Bestände.

Die jetzt geforderte Formulierung „bei ausreichenden Besätzen“ wird daher bereits praktiziert und ist nicht nochmals gesondert aufzunehmen und entbehrt eines weiteren zusätzlichen Monitorings.

Darüber hinaus gibt es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, dass eine schonende Bejagung negative Einflüsse auf die Besatzhöhe des Hasen hat.

Sowohl in Hessen als auch in der Bundesrepublik selbst kann festgehalten werden, dass die Hasenbesätze stabil sind und biotopbedingt in unterschiedlicher Anzahl auftreten. Insoweit verweisen wir auf die Ausführungen im Jahresbericht 2013 des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) und der beigefügten Pressemeldung zum Feldhasen mit weiteren Nachweisen; nebst der Übersicht der Zählungen in den Referenzgebieten für das Land Hessen.

dd) Steinmarder

Nicht akzeptabel ist die Einschränkung des Endes der Jagdzeit für Steinmarder zum 31. Januar. Die Populationen der Marderarten sind in Hessen trotz Bejagung stabil. Eine ausreichende Bejagung zum Schutz der Niederwildarten und zur Abwehr von Schäden im urbanen Raum (Hühnerställe, Autos, Dachböden usw.), insbesondere auch mit entsprechenden Fallen, ist unerlässlich. Die Abwehr von Schäden durch Vergrämung hat sich als wenig hilfreich erwiesen, da Marder nach kurzer Zeit wieder an den Schadensort zurückkehren.

ee) Baummarder und Iltis

Baummarder und Iltisse sind in ihrem Bestand trotz bisher zulässiger Bejagung nicht bedroht. Seit jeher beträgt die Jagdstrecke beim Baummarder etwa zehn Prozent der Steinmarderstrecke.

Außerdem wird das Hessische Jagdgesetz durch die geplante Regelung faktisch geändert. Die nach dem Hessischen Jagdgesetz zulässige Verwendung von Totfangfallen wird unmöglich gemacht. Bei der Bejagung des Steinmarders ist der Einsatz von entsprechenden Totfangfallen unerlässlich. Dabei ist nicht auszuschließen, dass sich bei der Fangjagd in den Fallen auch Baummarder und Iltisse fangen. Eine ganzjährige Schonzeit für diese Wildarten käme somit einem Bejagungsverbot auch für Steinmarder gleich. Es muss daher bei den bisherigen Jagdzeiten für alle Marder bleiben.

Es ist darüber hinaus auch festzustellen, dass auch der Baummarder sich vermehrt in den urbanen Randbereichen aufhält und insgesamt vermehrt anzutreffen ist.

ff) Hermelin und Mauswiesel

Hermelin und Mauswiesel sind in Hessen nicht gefährdet. Wer aktiven Artenschutz betreiben will, darf hier den Einfluss dieser Prädatoren auf alles Niederwild sowie Bodenbrüter und Kleinsäuger nicht außer Acht lassen, was auch in naturschutzfachlichen Kreisen nicht bestritten wird. So wird selbst durch den Nabu festgehalten, dass gerade im Bereich der Gelege-Verluste überwiegend die Nachtzeit problematisch sei und hält damit selbst fest, dass diese Prädatoren maßgeblichen Einfluss auf geschützte Arten haben.

Auch ist bisher nicht erwiesen, dass die Bestände von Hermelin und Mauswiesel zurückgehen würden. So hat auch hier die Jägerschaft jetzt mit Initiative des Jagdvereines Büdingen nebst Unterstützung des Landesjagdverbandes Hessen ein Monitoring zur Erfassung dieser Wildarten gestartet, was dahingehend in Hessen noch kein anderer Naturschutzverband auf den Weg gebracht hat.

Zu Ihrer Information fügen wir Ihnen den jetzt aktuell vorliegenden Zwischenbericht der Untersuchung in Kopie bei.

Darin ist eindeutig erkennbar, dass von einer Gefährdung des Bestandes nicht gesprochen werden kann.

Zur Rechtswidrigkeit dieser vollständigen Einschränkung der Bejagungsmöglichkeit verweisen wir ebenfalls auf die in der Vorbemerkung gemachten Ausführungen.

gg) Füchse

Auch kann der Einführung einer gesonderten Schonzeit für Altfüchse nicht zugestimmt werden. Die Fuchspopulation ist in Hessen nach wie vor hoch. Dies bestätigt auch die Besatzauswertung auf Bundesebene, die von einem Frühjahrsbesatz von 15 ausgewachsenen Füchsen im Durchschnitt auf 1.000 ha ausgeht. Dabei ist von einem unteren Wert auszugehen, da nicht alle Gehecke eines Revieres erfasst werden können. Im Interesse der Niederwildpopulation und der Bekämpfung des bei Füchsen auch in Hessen häufig vorkommenden Fuchsbandwurms und der Fuchsräude sowie zur Vorbeugung des Wiederausbruchs der Tollwut müssen Füchse grundsätzlich ganzjährig bejagbar bleiben, wobei schon jetzt die zur Aufzucht notwendigen Elterntiere bis zum Selbstständigwerden der Jungtiere nicht bejagt werden dürfen und damit bereits eine Schonzeit haben. Im Übrigen ist die beabsichtigte Jagdzeit für Altfüchse viel zu kurz. Selbst Nordrhein-Westfalen und andere Bundesländer, die eine Schonzeit für Altfüchse eingeführt haben, haben diesen eine Jagdzeit vom 16. Juli bis 28. Februar eingeräumt. Insbesondere ist auch das Jagdzeitende zum 28. Februar beizubehalten, da insoweit während der Ranzzeit die Jagd sehr effektiv ausgeübt werden kann und auch zu dieser Jahreszeit die Verwertung des Pelzes gewährleistet ist. Auch hier bleibt der Entwurf, wie bei allen anderen Verkürzungen der Jagdzeiten auch, eine Begründung dahingehend schuldig, welche sachlich belegbaren Gründe für diese Einschränkungen Platz greifen könnten.

Dahingehend verweisen wir auf die Literaturstudie zur Prädation bei den Niederwildarten Feldhase, Rebhuhn und Fasan aus dem Jahre 2009 des Institutes für Wildforschung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.

Zu dd) bis gg) sei insgesamt angemerkt, dass die Einschränkung dieser Bejagbarkeit auch den bisherigen landesrechtlichen Bemühungen zur Erhöhung der Biodiversität eklatant widerspricht. Im Bereich Ockstadt/Friedberg wurde im Rahmen des Artenschutzes für den Feldhamster beim Bau der B3a (Ortsumgehung Friedberg) eine Fläche von insgesamt 17 ha durch das Land Hessen angekauft. Diese wertvollen Ackerflächen erhalten die Landwirte unter der Maßgabe, dass jetzt „hamstergerecht“ gewirtschaftet wird. Dies ist insbesondere erforderlich, um gegenüber der Europäischen Union zu dokumentieren, dass man bemüht ist, einen „guten Erhaltungszustand“ für diese Art (Anhang 4 der FFH-Richtlinie) zu erreichen. Erst kürzlich wurde durch den dort Beauftragten festgestellt, dass der Hamster weiter zurückgehe. Trotz guter und kostenaufwendiger Schutzmaßnahmen. Der Grund sei hierfür in der hohen Prädatorendichte zu suchen. Der Beauftragte hat daher die ortsansässigen Jagdausübungsberechtigten gebeten, den Fuchs und auch die anderen Prädatoren stark und zeitnah zu bejagen. Da gerade das große Wiesel, aber auch das Mauswiesel in der Feldflur hohe Dichten haben und direkt in die Bauten gehen, ist mithin ein solcher Vollschutz kontraproduktiv und widerspricht mithin den Vorgaben zur Biodiversität.

Dies ist jedoch nur ein Einzelfallbeispiel von vielen, inwieweit hier diese Einschränkungen der Bejagbarkeit dem Naturschutz und der Biodiversität zuwiderlaufen würden.

hh) Dachs

Soweit die Jagdzeit auf den Dachs nunmehr erheblich verkürzt wird, nachdem noch im Rahmen der Novellierung des Jagdgesetzes im Jahre 2011 die bisher bestehende Jagdzeit, insbesondere unter Berücksichtigung der bestehenden Wildschäden und des Artenschutzes bedrohter Wildtiere eingeführt wurde, ist für die jetzt vorgesehene Kürzung kein sachlicher Grund erkennbar und auch nicht aufgeführt. Ganz im Gegenteil belegen die Auswertungen der systematischen Wildtiererfassung, dass auch auf Bundesebene im Bereich der Geheckerfassungen im Mittel fünf Würfe auf 1.000 ha vorliegen. Dies entspricht bei einem Geschlechterverhältnis von 1:1 einer Dichte von mind. 10 Dachsen auf 1.000 ha. Hessen zählt neben Baden-Württemberg und Saarland zu den Bundesländern mit den höchsten Dachsbesätzen. Ergänzend sei aufgeführt, dass bundesweit auch eine stetige Zunahme der Strecken seit den 1980iger Jahren zu verzeichnen ist; im Wesentlichen auch begründet durch die Überwindung der Tollwut und der Bauvergasung in den 1970iger und 1980iger Jahren. Dies gilt uneingeschränkt auch für Hessen (vgl. auch Jahresbericht 2013 des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands - WILD).

In Hessen ist dabei die enge Bindung des Dachses an den Waldlebensraum sichtbar einer Veränderung unterworfen. Zunehmend findet hier eine Verlagerung vom Wald in die Feldflur mit allen Folgen für geschützte Bodenbrüter und Kleinsäuger statt.

Auch hier ist daher die Jagdzeit uneingeschränkt beizubehalten.

ii) Rebhuhn

Rebhühner werden in Hessen in den Revieren weitgehend nicht bejagt und entsprechend der derzeitigen Rechtslage nur in wenigen Jagdbezirken schonend bejagt, nachdem dort im Wege eines Monitorings für eine Bejagung ausreichende Besätze festgestellt wurden. Dies hat sich bewährt, so dass kein Anlass besteht, das Rebhuhn gänzlich von einer Bejagungsmöglichkeit auszunehmen.

Ein absolutes Bejagungsverbot wäre darüber hinaus nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz vom 23.6.2015 (1 K 1092/14.KO) auch rechtswidrig, da der Schutz bedrohter Wildarten nicht über, sondern neben den weiteren Zwecken des Jagdgesetzes steht, einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten und die Jagd als Nutzungsform und Kulturgut zu sichern. Dementsprechend haben andere Bundesländer, z.B. Rheinland-Pfalz, dem Rebhuhn eine Jagdzeit eingeräumt.

Bereits im Frühjahr 2002 fand die erste bundesweite flächendeckende Einschätzung zur Erfassung der Rebhuhnbesätze statt.

Im Rahmen der Biodiversität und der Nachhaltigkeit zur Bejagung hat der Jagdverein Büdingen für den Bereich der Wetterau, mit Unterstützung des Landesjagdverbandes Hessen, einen Rebhuhn-Hegering ins Leben gerufen, um sich hier speziell dem Rebhuhn widmen zu können (bezüglich Besatzerfassung und Lebensraumverbesserung).

Wie vielfach angeführt, ist die geringe Streckenzahl von erlegten Rebhühnern gerade kein Argument dafür, eine Jagdzeit nicht mehr zu gewähren. Hier wird lediglich die Bejagungsintensität wiedergegeben und kann nicht automatisch auf die Besatzhöhe geschlossen werden.

Hier spiegelt sich mithin der verantwortungsbewusste und eigenverantwortliche Umgang der hessischen Jägerschaft mit der bisher bestehenden Regelung zum Rebhuhn wider. Auch dies ist letztlich ein Grund dafür, es bei der bisherigen Regelung zu belassen, welche schon jetzt die Bejagung nur bei ausreichenden Besätzen zugelassen hat. Um dies zu präzisieren wäre folgende Regelung, wie auch im Nachbarbundesland Rheinland-Pfalz durch die dortige rot-grüne Regierung festgehalten, analog auf Hessen wie folgt einzuführen:

„Die Jagd auf Rebhühner darf in der Zeit vom 16. September bis 31. Oktober nur durchgeführt werden in Jagdbezirken mit einer Besatzdichte des Rebhuhns von mehr als 3,0 Brutpaaren pro 100 ha bejagbare Offenlandfläche. Die Feststellung der Besatzdichte durch Zählung im Frühjahr obliegt der jagdausübungsberechtigten Person.“

Darüber hinaus ist ebenso erkennbar, dass der freiwillige Bejagungsverzicht nicht zu einem Ansteigen der Besätze führt.

jj) Ringeltauben

Ringeltauben sind eine in Hessen häufig vorkommender Wildart, die insbesondere in der Landwirtschaft auf Einsaaten z.T. erhebliche Schäden verursacht. Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum die ganzjährige Bejagungsmöglichkeit auf Jungtauben aufgehoben und im Übrigen die Jagdzeit verkürzt werden soll.

Die mögliche Begründung der Notwendigkeit einer späteren Jagdzeit mit europarechtlichen Vorgaben ist nicht sachgerecht, weil die Ringeltaube in anderen europäischen Ländern zum Teil früher bejagt werden kann und sich im (Spät-) Sommer Jung- und Alttiere gut unterscheiden lassen. Auf den Feldern in großen Pulks auftretende Schwärme bestehen oft aus Jungtieren und nicht mit der Aufzucht beschäftigten Alttauben. Die bisherige Unterscheidung im Bereich der Bejagung zwischen adulten und juvenilen Ringeltauben hat sich bewährt und sollte daher beibehalten werden.

Die jetzt angedachte Jagdzeitenverkürzung ist auch unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten nicht begründbar, so dass es bei der bisherigen Regelung verbleiben muss. Ebenso wird auf die Frage der Rechtswidrigkeit einer solchen Jagdzeitenverkürzung verwiesen. 

Darüber hinaus gibt es auch keine wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen könnten, dass die Ringeltaube in ihrem Besatz bedroht ist.

kk) Türkentaube

Hinsichtlich der Türkentaube ist nicht nachvollziehbar, warum diese eine Jagdzeit nicht erhalten soll. Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung dahingehend, dass der Besatz auch nur annähernd bedroht sei. Insgesamt ist die Türkentaube seit den 1940iger Jahren hier beheimatet. Der Bestand der Türkentaube nahm seitdem in und um Europa stetig zu. Zahlreiche Untersuchungen berichten umfangreich über ihre Ausbreitung (so auch das zuständige Fachministerium des Landes Rheinland-Pfalz).

Es muss daher bei der bisherigen Jagdzeit vom 01. November bis 20. Februar verbleiben.

ll) Graugans und Kanadagans

Für Grau- und Kanadagänse ist eine Jagdzeit vom 16. Juli bis 31. Januar einzuführen.

Die Einstufung der Graugans als „bestandsbedroht“ ist absurd, nachdem in den Niederlanden die Graugänse wegen durch Nichtbejagung verursachte Überpopulationen eingefangen und vergast werden. Graugänse sind eine bundesweit und in Hessen häufig vorkommende Wildart. Die Wiedereinführung einer Genehmigungspflicht der Bejagung zur konkreten Schadensabwehr hat sich in der Vergangenheit nicht bewährt, sodass seinerzeit entsprechende Jagdzeiten festgesetzt wurden.

Die Graugänse-Population steigt in Hessen wie in Deutschland und den Nachbarländern derzeit exponentiell an. Dazu tragen ein reiches Nahrungsangebot auf landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie eine Vielzahl von Menschenhand geschaffener Gewässer und Feuchtgebiete wesentlich bei. Aufgrund des Klimawandels wächst insbesondere auch die Zahl der Standvögel. Zugleich weiten Grau- und Kanadagans ihr Brutareal zusehends aus. Dieser explosionsartige Anstieg der Graugans- und Kanadagans-Population bringt eine Reihe schwerwiegender Probleme mit sich:

Fraß- und Trittschäden an landwirtschaftlichen Kulturen und Gartengewächsen, aber auch an schützenswerten Pflanzenarten nehmen von Süd- bis Nordhessen in beträchtlichem Umfang zu. Ein altes bäuerliches Sprichwort beschreibt anschaulich das Schadpotenzial von Wildgänsen: „Für zehn Gänse kannst Du eine Kuh halten.“ So ist zum Beispiel einem Landwirt aus Heuchelheim bei Gießen durch in der Lahnaue heimische Standvögel binnen einiger Wochen ein Schaden von rund 10.000 Euro entstanden. Durch eine starke Verkotung und den damit verbundenen Nährstoffeintrag kippen ökologisch besonders wertvolle Binnengewässer in heißen Sommern um. Die Verkotung beeinträchtigt zudem in erheblichem Maße Erholung und Freizeitnutzung an hessischen Binnengewässern. Bedrohte Arten von Wiesenvögeln werden durch die stark anwachsende Gänsepopulation verdrängt und dadurch deren Bestand zusätzlich gefährdet. Angesichts dieser vielfältigen Probleme plädierte der damalige Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, Dr. Klaus Richarz, bereits vor vier Jahren (10. Februar 2011) in einer Gesprächsrunde der Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege des Wetteraukreises zur Lösung der Gänseproblematik im Wetteraukreis für eine „Deckelung der Graugansbestände“ durch die Jagd.

Soweit jetzt verschiedentlich mit der Roten Liste der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland dahingehend argumentiert wird, dass die Graugans durch die Jagd gefährdet sei, zeigt diese genannte Liste gerade das Gegenteil auf. Die Ursache für die Gefährdung wird dabei unter RF 7 Hybridisierung angegeben. Gerade dieser Gefährdung durch Hybridisierung wirkt jedoch die Jagd entgegen. Die Jäger sind dabei bemüht, insbesondere die Hybriden vorrangig zu erlegen.

Weiterhin wird in der vorgenannten Liste angegeben, dass sich der Trend zum Erhaltungszustand verbessert und dass das Feld „Verbreitungsgebiet von gelb auf grün“ umspringen wird. Die Graugans ist also in einem ausreichenden Erhaltungszustand mit Tendenz nach „guter Zustand“. Damit ist letztlich belegt, dass die Jagd keinerlei negativen Einfluss auf den Erhaltungszustand hat. Darüber hinaus ist anzumerken, dass im Wetteraukreis alleine mindestens 100 – 150 Paare der Graugans brüten. Der Gesamtbestand liegt im Kreis aber bei ca. 2.000 Tieren, ohne dass die Tiere mehr Brutpaare hervorbringen bzw. in unbesetzte Reviere abwandern. Dies zeigt, dass eine dem Lebensraum angepasste Population vorliegt. Eine Einschränkung der Jagd ist mithin nicht zu rechtfertigen und widerspricht dem Bundes- und Hessischen Jagdgesetz.

Auch die Streckenlisten des Landes Hessen belegen den rapiden Anstieg des Grau- und Kanadagänse:

Graugänse: Strecke von 2001/02 bis 2014/15: Anstieg um das 47-fache (von 19 auf 753), allein von 2013/14 auf 2014/15 Verdoppelung von 375 auf 753.

Kanadagänse: Strecke von 2001/02 bis 2014/15 vervierfacht, allein von 2013/14 auf 2014/15 um über 50 Prozent emporgeschnellt (von 228 auf 340).

Beispiel Niederlande:

Nachdem die reguläre Gänsejagd 1999 auf Betreiben von Natur-, Tier- und Vogelschutzverbänden verboten wurde, wuchs allein der Graugans-Bestand bis 2011 um das Zwanzigfache an – von 5.000 auf rund 100.000 Brutpaare. Analog dazu verlief die Bestandsentwicklung bei Kanada- und Nilgans. Insgesamt zahlte der Staat 2014 den Landwirten 16 Millionen Euro als Ausgleich für Gänseschäden.

Nun sollen im Laufe der nächsten Jahre in den Niederlanden etwa 400.000 Wildgänse und deren Junge während der Mauser zusammengetrieben und vergast werden – in diesem Jahr hat Anfang Juni die Vergasung begonnen, etwa 25.000 Gänsen standen auf dem Plan. Auch Vogelbescherming, die holländische Schwesterorganisation des Nabu, hat diesen Plan unterschrieben.

Die von Natur- und Tierschutzverbänden vielbeschworene Selbstregulation funktioniert damit in der Kulturlandschaft nicht.

Nachbarbundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern haben daraus die entsprechenden Konsequenzen gezogen und die Jagdzeit für Grau- und Kanadagans verlängert sowie zum Teil regional kurzfristig die Schonzeit aufgehoben. Diese Jagdzeiten stehen zudem völlig im Einklang mit der EU-Vogelschutz-Richtlinie. In Hessen soll hingegen die reguläre Jagd auf Graugänse verboten und deren Bejagung nur ausnahmsweise vom 1. August bis 31. Oktober zur „Schadensprävention“ zugelassen werden. Diese Regelung wird die oben skizzierten Probleme immens verschärfen. Sie widerspricht zudem dem Grundsatz einer nachhaltigen Nutzung von Wildarten, die im Hinblick auf Grau- und Kanadagans ohne negative Folgen für deren Population und die Biodiversität möglich ist.

Die obigen Ausführungen zu Grau- und Kanadagans gelten grundsätzlich auch für die Nilgans, obwohl diese zur Gattungsgruppe der „Halbgänse“ zählt. Die Nilgans verzeichnet in Hessen ebenfalls einen extrem rapiden Strecken- und Populationszuwachs. Schlugen im Jagdjahr 2008/09 nur 17 Nilgänse auf der hessischen Streckenliste zu Buche, so stieg deren Zahl mit Beginn der regulären Bejagung im Jagdjahr 2011/12 auf 874 Vögel, um bis zum Jagdjahr 2014/15 auf fast 2.000 Nilgänse (1.978) empor zu schnellen. Diese Neozoen-Art duldet insbesondere während der Brutzeit keine anderen Wasservögel in ihrer Nähe und hat in Südhessen sogar Storchennester übernommen. Dieses starke Aggressionsverhalten kann erhebliche Auswirkungen insbesondere auf die Artenvielfalt bei Wasservögeln haben. Für die Nilgans ist ebenfalls eine Jagdzeit vom 16. Juli bis 31. Januar einzuführen.

Dies ist damit auch eine Schlussfolgerung der europarechtlichen Vorgaben zur Eindämmung invasiver Arten.

mm) Stockenten

Stockenten sind eine in keinster Weise bedrohte Wildart. Im Gegenteil sind in den letzten zehn Jahren die Strecken in Hessen angestiegen, was auf eine Besatzerhöhung hindeutet. Im Übrigen ist nicht erschließbar, wie bei der Stockente „ausreichende“ Besatzdichten ermittelt werden sollen. Der Zusatz „bei ausreichenden Besatzdichten“ ist daher zu streichen.

Auch hier lässt der Entwurf eine sachliche Begründung vermissen, welche die jetzt geforderte Einschränkung „unter ausreichenden Besatzdichten“ nachvollziehbar darstellen würde. Bei der Stockente handelt es sich um die am häufigsten vorkommende Schwimmente in ganz Deutschland, welche dabei an den meisten Gewässern anzutreffen ist.

Auch bei der Stockente ist die derzeitige gültige Liste der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland gerade nicht dafür verwendbar, die Jagd auf die Stockente einzuschränken. Auch bezüglich der Stockente wird in dieser Liste die Ursache der Gefährdung insbesondere durch die Hybridisierung angegeben. Insoweit gilt die identische Aussage auch wie bei der Graugans aufgeführt.

nn) Blässhühner und Möwen

Blässhühner und Möwen sind auch in Hessen häufig vorkommende Wildarten und keinesfalls bestandsbedroht, wobei Möwen darüber hinaus auf landwirtschaftlich genutzten Flächen auch erhebliche Schäden verursachen können. Die bisherigen Jagdzeiten für diese Wildarten sollten daher erhalten bleiben.

Insbesondere handelt es sich bei dem Blässhuhn um keine gefährdete Art, sondern ist vielmehr ein weit verbreiteter und teilweise sehr häufig vorkommender Brutvogel im gesamten Bundesgebiet (Quelle: Bundesamt für Naturschutz).

c) Zu § 3 Abs. 2

Graugänse sollten wie oben dargestellt eine Jagdzeit behalten. Eine besondere Zulassung der Bejagung durch die Jagdbehörde kommt in der Regel zu spät und hat sich in der Vergangenheit nicht bewährt.

d) Zu § 3 Abs. 3

Es existiert bereits seit Jahren ein von allen Bundesländern anerkanntes Monitoringverfahren, das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD). Es erschließt sich daher nicht, warum die Oberste Jagdbehörde nun ein eigenes Verfahren erfinden soll.

Die Formulierung des Abs. 3 ist damit ersatzlos zu streichen. Vielmehr würde es hier genügen, auf das anerkannte Monitoringverfahren des Wildtier-Informationssystems zu verweisen, mit dem klarstellenden Hinweis, dass ein Monitoring, sofern notwendig, ausschließlich durch die Jägerschaft selbst erfolgt. Wir bedanken uns dahingehend bereits für die Mitteilung des Jagdpolitischen Sprechers der CDU Landtagsfraktion Dr. Walter Arnold anlässlich der Podiumsdiskussion am 28. Juli 2015 in Biedenkopf, dass nach Rücksprache mit Staatsministerin Priska Hinz letzteres geklärt sei und das Monitoring ausschließlich in der Hand der Jägerschaft liege. 

3. Zum Dritten Teil: Jägerprüfung 

a) Zu § 5 Zulassungsvoraussetzungen

aa)  § 5 Abs. 1 Ziffer 1 ist durch folgenden Satz 2 zu ergänzen: „Diesem Ausbildungslehrgang muss ein von der Obersten Jagdbehörde anerkannter Ausbildungsrahmenplan, in dem Ziele und Inhalte festgelegt sind, zugrunde liegen. Der Ausbildungsrahmenplan ist vom Veranstalter stets zu aktualisieren und an die geltende Rechtslage anzupassen.“

Nur ein verbindlicher Ausbildungsrahmenplan gewährleistet eine einheitliche, umfassende und gründliche Ausbildung und Prüfung. Daneben wird verhindert, dass Prüfungsbewerber sich bei der Vorbereitung auf die Jägerprüfung lediglich auf das Auswendiglernen des Prüfungsfragenkatalogs beschränken.

Darüber hinaus ist es nicht nachvollziehbar, dass im Rahmen der Fangjagdausbildung, welche nur einen Teil der Jagdausübung darstellt, ein Ausbildungsrahmenplan notwendig ist, was uneingeschränkt begrüßt wird. Die weitaus komplexere und umfassendere Ausbildung zur Ablegung der Jägerprüfung hingegen aber ohne Ausbildungsrahmenplan auskommen soll. Dies ist nicht nachvollziehbar.

bb) Nach § 5 Abs. 1 Ziffer 5 soll an einer „vom Veterinäramt“ anerkannten Schulung zur Kundigen Person teilgenommen werden. Nach einem Erlass des HMULV vom 06.12.2006 (Az.:V2B 19f06/03) wurde die Ausbildung zur Kundigen Person dem Landesjagdverband Hessen übertragen. Entsprechend wurde in der Vergangenheit die Jägerschaft vom Landesjagdverband über die Jagdvereine geschult. Dies sollte auch weiterhin für die Jägerprüfung gelten. Die Worte „vom Veterinäramt“ sollten daher gestrichen werden.

cc) Nach § 5 Abs. 2 soll keine Möglichkeit bestehen, bei Nichtbestehen der Jägerprüfung erneut zur Prüfung zugelassen zu werden. Dies widerspricht rechtsstaatlichen Grundsätzen und wird einer verfassungsrechtlichen Prüfung nicht standhalten. Selbst unter der Berücksichtigung, dass § 16 eine Wiederholung von Prüfungsteilen vorsieht, ist diese Einschränkung unter Bezugnahme auf Art. 2 des Grundgesetzes als nicht verhältnismäßig einzustufen. Im Übrigen besteht immer die Möglichkeit, in einem anderen Bundesland die Jägerprüfung zu wiederholen, da diese eine solche Bestimmung – völlig zu Recht - nicht kennen. § 5 Abs. 2 ist ersatzlos zu streichen.

b) Zu § 6 Zulassungsverfahren

In § 6 Abs. 2 Nr. 7 sollte man, wie bisher auch, die im Bundesjagdgesetz maßgeblichen Normen auch zitieren.

c) Zu § 7 Jägerprüfungsausschüsse

aa) Nach § 7 besteht kein Vorschlagsrecht der Verbände für die Besetzung der Prüfungsausschüsse mehr. Das Vorschlagsrecht der Verbände sollte unbedingt beibehalten werden, da es sich in der Vergangenheit bewährt hat. Es ist nicht ersichtlich, warum mithin an dieser geübten und bewährten Praxis abgewichen werden soll.

bb) Weitergehend ist eine Entschädigungsregelung für die Tätigkeit im Jägerprüfungsausschuss nicht vorgesehen. Dies ist nachzuholen.

cc) Nach § 7 Abs. 5 soll das Mitglied eines Prüfungsausschusses einmal pro Amtszeit seine Fortbildung nach Maßgabe der Oberen Jagdbehörde teilnehmen. In diesem Zusammenhang sollte ein entsprechender Verweis auf § 41 Abs. 2 Hessisches Jagdgesetz erfolgen, so dass eine Übertragung auf die Vereinigung der Jäger vorzunehmen ist.

d) Zu § 9 Jagdliche Schießprüfung

Nach § 9 Abs. 1 soll ein Prüfungsschießen auf den flüchtigen Überläufer stattfinden. Hierfür stehen möglicherweise nicht ausreichend genug Schießstände zu Verfügung. Inwieweit hessische Schießkinos über entsprechende Anlagen verfügen, müsste geprüft werden. Es sollte daher auch alternativ möglich sein, auf bewegliche Ziele in Schießkinos zu schießen.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass dann verschiedene Schießstände erweiternde Baumaßnahmen vornehmen müssten, welche den Materialeinsatztabellen der Schießstandrichtlinien des Bundesministerium des Inneren vom 23.07.2012 zu entsprechen haben, um eine Schneise in der definierten Form auf der entsprechenden Schießbahn herzustellen.

Weitergehend ist zu den Bedingungen des „laufenden Keilers“ festzuhalten, dass die zu erfüllenden Bedingungen zum Bestehen der Jägerprüfung weder praxis- noch prüfungsgerecht sind. Unter Anlehnung an die Mindestringzahl wird hier eine Leistung abverlangt, welche entsprechend der DJV-Schießvorschrift für Wettkämpfe und spezielle Leistungsschießen vorgesehen ist. Dies kann jedoch nicht Ziel einer Jägerprüfung sein. Die jetzt geforderten Bedingungen kennzeichnen das wettkampfmäßige Schießen auf Meisterschaftsebene und sind mithin nicht geeignet, als Erfolgskontrolle nach Abschluss einer praktischen Schießausbildung zu dienen.

Die Forderung nach einer bestimmten Ringzahl ist daher nicht nachvollziehbar und muss gestrichen werden. Es ist dabei als ausreichend anzusehen, wenn mindestens drei Treffer innerhalb der Ringe erfolgen.

Weitergehend sollte auch der Voranschlag zulässig sein. Auch dies entspricht der mittlerweile gängigen Praxis auf Bewegungsjagden.

e) Zu § 10 Schriftlicher Teil der Prüfung

aa) Die in § 10 Abs. 4 jetzt festgelegte Dauer der schriftlichen Jägerprüfung von zwei Stunden erscheint zu kurz. Die bisherige Prüfungsdauer belief sich auf vier Stunden. Trotz des jetzt eingeführten Antwort-Wahl-Verfahrens sollten hier drei Stunden angesetzt werden, um so auch zu berücksichtigen, dass ein großer Teil der Prüflinge schon seit Jahren keine Prüfung mehr hat ablegen müssen und somit auch die Prüfungssituation selbst neu und völlig ungewohnt ist.

bb) Die jetzt in § 10 Abs. 5 festgelegte Bestehensquote in Höhe von 20 Punkten je Sachgebiet bedeutet, dass 80 % der Fragen richtig beantwortet werden müssen. Dies erscheint für ein Prüfungsverfahren, selbst im Antwort-Wahl-Verfahren, als zu hoch und sollte daher auf 60 % abgesenkt werden.

f) In § 11 Abs. 4 wird gefordert, dass für den praktisch-mündlichen Prüfungsteil im Vorfeld eine Bewertungspunktzahl festzulegen ist.

Dies entspricht zwar im Wesentlichen der bisherigen Formulierung der bis jetzt geltenden Jägerprüfungsordnung, widerspricht jedoch dem Wesen eines durchzuführenden Prüfungsgespräches und dem damit verbundenen fachlich und wissenschaftlichen Beurteilungsspielraumes des Prüfers. Wie schon vor Jahren durch die Oberste Jagdbehörde festgehalten und gefordert, liegt der Schwerpunkt im Rahmen der mündlichen Prüfung auf dem zu führenden Prüfungsgespräch. Dies wurde auch in der letzten Fortbildung für Prüfungsvorsitzende in Kranichstein durch den Vertreter der Obersten Jagdbehörde so kommuniziert. Es erfolgte dahingehend auch ein Besuch der verschiedenen Prüfungsausschüsse durch die zuständige Jagdbehörde. Die vorherige Festlegung von Fragen nebst Bewertungskennziffern widerspricht mithin der Möglichkeit eines durchzuführenden Prüfungsgespräches und lässt es nicht zu, auf den Prüfling einzugehen. Die Regelung dient auch nicht Grundsätzen im Rahmen durchzuführender staatlicher Prüfungen (z.B. Staatsexamen). Diese Formulierung der vorherigen Festlegung ist daher ersatzlos zu streichen. Ein der mündlichen Prüfung innewohnender Ermessensspielraum ist ansonsten nicht mehr gegeben.

g) Zu § 13 Ausschluss von der Jägerprüfung

Die Formulierung in § 13 Abs. 1, nachdem bei Fehlern in der Waffenhandhabung alle bisherigen bestandenen Prüfungsteile als nicht bestanden zu erklären sind, zeigt auf, dass die in § 5 Abs. 2 gewählte Formulierung, dass eine Möglichkeit zur erneuten Zulassung der Jägerprüfung nicht möglich ist, verfassungsrechtlichen Grundsätzen nicht standhalten wird.

4. Zum Vierten Teil: Falknerprüfung 

a) Zu § 26 Durchführung der Falknerprüfung

In § 26 Abs. 5 Nr. 4 sollte eine Ergänzung dahingehend erfolgen, dass neben der Hessischen Landesvereinigungen der Jägerinnen und Jäger auch je eine Vertreterin oder ein Vertreter der beiden Hessischen Landesvereinigungen der Falknerinnen und Falkner, des Ordens Deutscher Falkoniere und des Deutschen Falkenordens anwesend sein können.

b) Zu § 27 Mündlicher Prüfungsteil

In § 27 Abs. 2 wird festgehalten, dass die mündliche Falknerprüfung 5 Minuten Dauer je Sachgebiet und Prüfling zu umfassen hat. Diese Zeitvorgabe ist zu starr und für ein mündliches Prüfungsgespräch als nicht praktikabel abzulehnen. Wir verweisen insofern auf die Regelung zur Jägerprüfung in § 11 Abs. 3.

Weitergehend ist zu beachten, dass die mündliche Prüfung in der derzeitigen Formulierung in § 27 Abs. 2 nur von Exponaten oder Präparaten spricht. Es macht jedoch Sinn, dass hier eine Prüfung auch anhand lebender Vögel durchgeführt wird. Dies bedeutet, dass hier auch eine Ergänzung um den Begriff „Tiere“ zu erfolgen hat.

c) Zu § 28 Praktischer Prüfungsteil

In § 28 Abs. 2 wird festgehalten, dass die praktische Falknerprüfung 20 Minuten je Prüfling dauert. Auch diese Zeitvorgabe ist in ihrer Anwendung zu starr und nicht praktikabel. Es sollte hier entsprechend ergänzt werden, dass die Prüfung mindestens 20 Minuten je Prüfling dauert bzw. soll 20 Minuten je Prüfling dauern.

d) Die Falknerprüfung sollte in die Eigenverantwortung der Landesvereinigungen der Jägerinnen und Jäger liegen, wie dies in anderen Bundesländern schon der Fall ist. 

5. Zum Fünften Teil: Hegegemeinschaften 

Es sind keine wesentlichen Änderungen zu den bestehenden Regelungen vorgesehen. Einleitend kann dabei festgehalten werden, dass die jetzigen Regelungen zur Hegegemeinschaft keine Mustersatzung mehr vorsehen. Dies ist bedauerlich und widerspricht dem Dienstleistungscharakter der Verwaltung.

a) Zu § 31 Organe und Satzung

aa) In § 31 Abs. 2 wird mangels der Mustersatzung jetzt geregelt, dass die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung dann gegeben sei, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist und die Mehrheit der Jagdfläche vertreten ist. Diese Regelung ist zum einen praxisfern und dient nicht der Verwaltungsvereinfachung und ist zum anderen durch Satzungsrecht zu regeln und mithin obsolet. Dabei ist es ausreichend, dass die Beschlussfähigkeit unabhängig von der Anzahl der Mitglieder als gegeben anzusehen ist. Im Übrigen ist die Regelung zur Einberufung einer weiteren Mitgliederversammlung unter rechtlichen Gesichtspunkten zu ungenau und hätte dann einer Mustersatzung überlassen bleiben sollen.

bb) In § 31 Abs. 6 sollte die Satzungsänderung an die qualifizierte Mehrheit gebunden sein. Ansonsten ist hier eine Nichtvereinbarkeit mit den vereinsrechtlichen Grundsätzen und Vorgaben gegeben.

b) Zu § 33 Weitere Mitglieder der Hegegemeinschaften

In § 33 Satz 1 wird auf § 40 Abs. 1 Satz 1 verwiesen. In diesem Zusammenhang fehlt der Hinweis auf das Hessische Jagdgesetz; ansonsten würde der Verweis auf die Fangjagdverordnung abstellen.

In § 33 Satz 2 Nr. 4 wurde der Begriff „Eigentümer nicht staatlicher Jagdbezirke“ durch den Begriff „Eigenjagdbesitzer“ ersetzt. Dies würde bei wortgetreuer Auslegung bedeuten, dass die Vertreter der Forstwirtschaft, welche bereits in Nr. 3 genannt sind, eine doppelte Berücksichtigung finden würden. Dies kann nicht gewollt sein und entspricht ebenso rechtsstaatlichem Verwaltungshandeln. Es ist daher die bisherige Formulierung im Rahmen der Nr. 4 wieder aufzunehmen.

c) Zu § 35 Aufgaben der Hegegemeinschaft

Mit der jetzt gewählten Formulierung „der Hegegemeinschaft obliegt“ wird der –Aufgabenbereich der Hegegemeinschaft abschließend geregelt. Dies dient der Rechtsklarheit und lässt dahingehend auch keinen Ermessensspielraum mehr zu.

Vermisst wird hier eine Unterscheidung zwischen den Hochwild- und den Niederwildhegegemeinschaften. So ist nicht ersichtlich, warum gerade Hochwildhegegemeinschaften für die Prüfung der zum Einsatz kommenden Totfanggeräte zuständig sein sollen. Diese Aufgabe ist neu. Darüber hinaus wäre in Anbetracht der Überlagerung weiterer öffentlich-rechtlicher Aufgaben auf die Hegegemeinschaften zu prüfen, ob die Zuschüsse aus der Jagdabgabe, die erst vor wenigen Jahren gekürzt worden sind, erhöht werden. Auf die Hegegemeinschaften werden immer mehr öffentliche Aufgaben abgelagert, ohne dass diese in irgendeiner Form einen durchsetzbaren Anspruch aus ihren Erkenntnissen haben würden. Letztendlich sind die Hegegemeinschaften bei ihren Aufgabenstellungen rechtlich ein „zahnloser Tiger“, der keinerlei Rechte gegenüber den Behörden und Jagdausübungsberechtigten hat. Diesbezüglich bestehen lediglich Vorschlagsrechte.

d) Zu § 36 Zuschuss aus der Jagdabgabe

Derzeit ist gemäß Erlasslage die Auszahlung der Zuschüsse aus der Jagdabgabe abhängig von der Durchführung und des Nachweises revierübergreifender Jagden. Diese Praxis wird für rechtswidrig gehalten. Die Hegegemeinschaften haben keinerlei Einfluss bzw. einen durchsetzbaren Anspruch gegenüber den Jagdausübungsberechtigten, ihre Art und Weise der Bejagung zu beeinflussen. Zwar können hier entsprechende Appelle getätigt werden, jedoch besteht für die Hegegemeinschaft keinerlei Möglichkeit, dies zwangsweise durchzusetzen. Soweit allerdings nicht die Mehrzahl der Reviere an solchen revierübergreifenden Jagden teilnimmt, werden die Mittel aus der Jagdabgabe nicht gezahlt. Diese Handhabung ist rechtswidrig, zumindest erscheint ein sachlicher Zusammenhang und eine Versagung der Mittel aus der Jagdabgabe bei Nichterreichen dieser Ziele nicht verhältnismäßig zu sein.

6. Zum Sechsten Teil: Fangjagd 

a) Zu § 37 Totfanggeräte

Nach § 37 Abs. 2 bedarf jeder Einsatz von Totfanggeräten der Genehmigung der Unteren Jagdbehörde. Damit kann die gesamte Fangjagd mit Totfanggeräten ausgehebelt werden. Dies kann so nicht hingenommen werden und widerspricht der in § 1 Abs. 2 Ziffer 5 HJagdG eingeräumten Eigenverantwortung, ist darüber hinaus völlig unpraktikabel und widerspricht damit dem Koalitionsvertrag dahingehend, dass das Jagdgesetz weiterhin Bestand hat.

b) Zu § 38 Lebendfanggeräte

In § 38 Abs. 3 ist eine Konkretisierung dahingehend vorzunehmen, dass es sich bei dem Verbot der Wippbrettkastenfallen um die Wieselwippbrettfalle zu handeln hat. Dies dient der Rechtsklarheit und Rechtssicherheit, da auch normale Kastenfallen bestimmter Bauart durch eine Wippe auslösen können. Damit würde aufgrund einer ungenauen Formulierung das Verbot einer solchen Falle einhergehen. Dies kann nicht gewollt sein.

c) Zu § 39 Fangmethoden

aa) In § 39 Abs. 2 wird jetzt festgehalten, dass fängisch gestellte Totfanggeräte mindestens zweimal täglich (bisher einmal täglich) kontrolliert werden sollen und Lebendfanggeräte, wie bisher, nur einmal täglich. Es erschließt sich nicht, warum die Totfangfalle zweimal täglich zu kontrollieren ist. Dies ist letztlich nur als zusätzliches Erschwernis der Fangjagd zu werten und hebelt damit das HJagdG aus. Diese Regelung ist zu streichen und es bei der bisherigen Formulierung zu belassen.

bb) In § 39 Abs. 4 wird, wie bereits unter den Hegegemeinschaften dargelegt, eine Aufgabe auf die Hegegemeinschaften übertragen. Es macht wenig Sinn, jeweils bei den Niederwildhegegemeinschaften als auch bei den Rotwildhegegemeinschaften entsprechende Beauftragte vorzuhalten. Für die zuständigen Beauftragten als auch für die Hegegemeinschaften ist für den vermehrten Aufwand eine erhöhte Entschädigung aus der Jagdabgabe zu leisten.

d) Zu § 40 Lehrgänge

In § 40 Abs. 2 wird auf die Notwendigkeit eines Ausbildungsrahmenplanes hingewiesen. Dies wird ausdrücklich begrüßt, insbesondere auch im Hinblick auf einen notwendigen Ausbildungsrahmenplan für die Jägerprüfung.

Soweit in Satz 2 des Abs. 2 die Anerkennung auf fünf Jahre befristet wird, ist diese überflüssig und ersatzlos zu streichen, da bereits in Satz 3 des Abs. 2 gefordert wird, dass der Ausbildungsrahmenplan von dem Veranstalter stets zu aktualisieren und an die geltende Rechtslage anzupassen ist.

Es sind ansonsten keine wesentlichen Änderungen zu den bestehenden Regelungen vorgesehen. Bisher wurde der Inhalt der Fangjagdlehrgänge durch Erlass vom 23.12.2005 (StAnz. 2006 S. 238) festgelegt.

7. Zum Siebten Teil: Aufgabenübertragung auf die Vereinigung der Jägerinnen und Jäger 

a) Zu § 41 Aufgabenübertragung

aa) In § 41 Abs.1 sollen dem Landesjagdverband Hessen eine Reihe von seinen bisherigen Aufgaben gestrichen werden. Dies betrifft insbesondere die jagdliche Ausbildung nach der Jägerprüfungsordnung, die Förderung von Hegemaßnahmen und die Anerkennung und Bestätigung brauchbarer Jagdhunde. Es gibt keinen sachlichen Grund, warum diese Aufgaben entzogen werden sollen.

Die insoweit jetzt vorgenommenen Streichungen der Aufgabenübertragung widerspricht eklatant der vom Gesetzgeber vorgegebenen möglichst weitgehenden Übertragung von Eigenverantwortung auf die Jägerschaft i.S. von § 1 Abs.2 Nr. 5 HJagdG und kann so nicht hingenommen werden, da es sich um ganz wesentliche vom Landesjagdverband Hessen bisher erfolgreich wahrgenommene Arbeitsgebiete handelt. Die vorgenannten Aufgaben müssen wieder in den Katalog der übertragenen Aufgaben aufgenommen werden.

(1) Jungjägerausbildung

Die Jungjägerausbildung aus einem genehmigten Ausbildungsrahmenplan hat sich in der Vergangenheit bewährt. Sie sichert ein gleichbleibendes hohes Niveau der Ausbildung aller Jungjäger in Hessen. Die jetzige Regelung führt dazu, dass Jedermann eine Jagdschule in Hessen aufmachen und nach nicht nachprüfbaren Kriterien eine Ausbildung anbieten kann. Die vorgeschlagene Regelung fördert private Jagdschulen aller Art und richtet sich direkt gegen die hessischen Jagdvereine. Denn die Jungjägerausbildung stellt einen ganz wesentlichen Schwerpunkt der im Landesjagdverband Hessen zusammengeschlossenen hessischen Jagdvereine dar.

(2) Förderung von Hegemaßnahmen

Weitergehend hat der Landesjagdverband Hessen in der Vergangenheit und Gegenwart wichtige Programme zur Hege und im Naturschutz erarbeitet, gefördert und durchgeführt, wie z.B. das Feldholzinselprogramm, das Offenlandartenprogramm, das Blühstreifenprogramm, Programme zu nachwachsenden Rohstoffen, Rotwild-Lebensraum-Konzepte, Wildtier- und Lebensraumkataster, Programme zur Wiedervernetzung usw.

(3) Anerkennung und Bestätigung brauchbarer Jagdhunde

Bei der Anerkennung und Bestätigung brauchbarer Jagdhunde wurde vom Landesjagdverband Hessen in Zusammenarbeit mit seiner Jagdkynologischen Arbeitsgemeinschaft mit dem hierbei erforderlichen Fachwissen immer ein strenger Maßstab im Sinne des Tierschutzes angelegt, der nicht immer die Zustimmung bei der Obersten Jagdbehörde fand. Die Anerkennung von Hunderassen und Mischlingen als Jagdhunde oder der Brauchbarkeitsprüfung in Hessen gleichgestellter Prüfungen erfordert enormes Fachwissen, das beispielsweise von den Jagdbehörden kaum zu leisten ist. Deshalb verlangt die Brauchbarkeitsprüfungsordnung bei der Anerkennung der hessischen Brauchbarkeitsprüfung gleichgestellter Prüfungen eine Bestätigung durch den Landesjagdverband Hessen (BPO II. Nachweis der Brauchbarkeit und gleichgestellte Prüfungen Abs. 3). Dies sollte auch in Zukunft so bleiben, um eine tierschutzgerechte Nachsuche verletzten Wildes zu gewährleisten.

(4) Ausbildung zur Kundigen Person

Bisher ist der Landesjagdverband Hessen mit der Ausbildung zur Kundigen Person nach den Fleischhygienevorschriften betraut. Dies geschieht zum einen im Rahmen der Jungjägerausbildung und zum anderen für Altfälle in speziellen Kursen. Der Landesjagdverband Hessen hat diese Aufgabe über seine Kreisjagdvereine bisher hervorragend erfüllt. Es besteht kein sachlicher Grund, diese nunmehr den Veterinärämtern zu übertragen, die aus Steuermitteln finanziert werden. Es sollte eine ausdrückliche Aufgabenübertragung auf den Landesjagdverband Hessen eingefügt werden.

(5) Anhörungsrecht nach § 16 Abs. 2 HJagdG

Bisher ist dem Landesjagdverband Hessen, als dem mit übergroßem Abstand mitgliederstärksten hessischen Jagdverband (mehr als 18.000 Mitglieder; der ÖJV hat demgegenüber nur ca. 40 Mitglieder) das Anhörungsrecht nach § 16 Abs. 2 HJagdG über die Verwendung der Jagdabgabe übertragen. Es ist kein sachlicher Grund ersichtlich, warum diese Aufgaben im Entwurf gestrichen wurden. Es muss bei der jetzigen Regelung bleiben. Oder soll ein Verband mit ca. 40 Mitgliedern über die Verteilung der Jagdabgabe von mehr als 20.000 hessischen Jägerinnen und Jägern entscheiden? Es muss daher bei der bisherigen Regelung bleiben.

bb) Soweit in § 41 Nr. 3 des Entwurfes eine Aufgabenübertragung im Sinne des § 19 Abs. 2 des HJagdG erfolgt, sollte dies auch klarstellend in § 40 Abs. 2 genannt werden.

cc) In § 41 Abs. 3 Nr. 3 sollte klarstellend wie folgt formuliert sein: „3. und Prüfung als Jagdaufseherin oder Jagdaufseher“. Dies gründet darauf, dass nicht alle Ausbildungen für Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher in der Bundesrepublik auch mit einer Prüfung abschließen.

b) Weitere Aufgabenübertragungen

aa) Sofern zur Erfassung von Wildarten, welche dem Jagdrecht unterliegen, Zählverfahren/Monitoringverfahren anzuwenden sind, ist im Wege der Aufgabenübertragung die Zuständigkeit für die Durch- bzw. Ausführung im Sinne des § 41 des Verordnungsentwurfes zu delegieren. Aufgrund ihrer flächendeckenden Präsenz, der fachlichen Qualifikation und dem Wissen um die Beschaffenheit der Biotope ist die Jägerschaft für diese Aufgabenübertragung nicht nur geeignet, sondern prädestiniert. Der Katalog der übertragenen Aufgaben ist entsprechend zu erweitern.

bb) Die Fortbildung der Mitglieder der Jägerprüfungsausschüsse wird unterstützt und für sinnvoll gehalten. Insoweit ist es sinnvoll, auch hier eine entsprechende Aufgabenübertragung im Sinne des § 41 des Verordnungsentwurfes vorzunehmen. Der Landesjagdverband Hessen hat sowohl die geeigneten Ausbilder als auch die dafür vorgesehene und notwendige organisatorische Struktur.

8. Zum Achten Teil: Zusammensetzung der Jagdbeiräte und des Landesjagdbeirat 

a) Zu § 42 Jagdbeirat

In § 42 Abs. 3 hat dahingehend eine Ergänzung zu erfolgen, dass auch wie bei der bisherigen Regelung die Mitglieder des Jagdbeirates für die Jägerschaft auf Vorschlag der Vereinigungen der Jägerinnen und Jäger im Sinne des § 41 erfolgt, ansonsten auf Vorschlag der jeweils nach § 43 Nr. 2 a des Entwurfes vorschlagsberechtigten Verbände.

Die in der bisherigen Verordnung geregelte Vorgehensweise hat sich bewährt, da hier auch die mit den Belangen betroffenen Verbände entsprechende Berücksichtigung finden. Die jetzt offene Formulierung und ausschließliche Befugnis der Berufungsmöglichkeit durch die Jagdbehörde trifft keine Beschränkung hinsichtlich der Personenauswahl. Der Jagdbeirat sollte dahingehend von der Gruppierung der Jägerschaft repräsentiert werden, die insoweit den Großteil der Jägerschaft in Hessen stellen.

Dass der Jagdbeirat jetzt dann noch mindestens einmal im Jahr einberufen werden sollte, ist hingegen unproblematisch.

b) Zu § 43 Landesjagdbeirat

In § 43 befindet sich in Abs. 1 Nr. 2 a eine Verweisung auf § 40 Abs. 1. Insoweit muss es § 41 Satz 1 heißen, da sich § 40 Abs. 1 mit den Ausbildungslehrgängen zur Fangjagd auseinandersetzt.

9. Zum Neunten Teil: Wildfütterung und Kirrung 

Der Gesetzgeber hat in § 30 HJagdG die Wildfütterung und Kirrung umfassend geregelt und dabei nach inhaltlicher Überarbeitung und Einbeziehung der Wildfütterungsverordnung die bisherige Verordnung über die Wildfütterung aufgehoben (siehe Landtagsdrucksache18/3762, Begründung zu Art. 3). Die Wiedereinführung einer neuen Verordnung zur Wildfütterung und Kirrung, die darüber hinaus noch weit über die vom Gesetzgeber aufgehobene Verordnung hinaus geht, widerspricht somit diametral dem Willen des Gesetzgebers und stellt gleichsam auch einen Bruch des Koalitionsvertrages dar, da mithin das Jagdgesetz faktisch geändert wird. Der Gesetzgeber des HJagdG wollte und hat eine abschließende Regelung über die Wildfütterung im Gesetz getroffen. Die nun vorgesehenen Regelungen des Verordnungsentwurfs sind daher von der Verordnungsermächtigung nicht gedeckt und damit nichtig.

Darüber hinaus gehen die §§ 44 bis 51 des Entwurfs weit über die im Gesetz getroffenen Regelungen und der früheren Verordnung hinaus und enthalten eine solche Fülle bürokratischer Vorgaben, dass dies einem umfassenden Fütterungsverbot in Notzeiten gleichkommt. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die beabsichtigte Wiedereinführung einer Verordnung zur Wildfütterung und Kirrung unverhältnismäßig und daher rechtswidrig. Die Regelungen in den §§ 44 bis 51 sind unnötig und ersatzlos zu streichen.

Rein vorsorglich und erläuternd nehmen wir zu einzelnen Regelungen wie folgt Stellung:

a) Zu § 45 Feststellung einer Notzeit

aa) § 45 beschreibt das notwendige Verwaltungsverfahren für die Jagdbehörden. Dies ist nicht in einer Verordnung, sondern per Erlass zu regeln.

bb) Weitergehend wäre in § 45 Abs. 4 zu ergänzen, dass die Jagdausübungsberechtigten unverzüglich durch die Untere Jagdbehörde zu unterrichten sind.

cc) § 45 Abs.6 ist nicht sinnhaft, da es in Hessen nicht vorkommt, dass im Mai bzw. April Schneelagen von mehr als 60 cm bzw. Harschschneelagen von mehr als 30 cm liegen. Im April bzw. Mai können jedoch Dürreperioden, Überschwemmungen oder Waldbrände im Sinne von § 46 Nr. 3 und 4 auftreten, so dass auch nach dem April bzw. Mai eine Notzeit vorliegen kann.

dd) Soweit in § 45 Abs.8 bei Feststellung einer Notzeit die Jagdausübung eingestellt werden muss, widerspricht dies den im Gesetz getroffenen Regelungen in § 30 Abs. 5 letzter Satz und Abs. 6 letzter Satz HJagdG. Die Einstellung der Bejagung soll danach nur für die Wildarten erfolgen, für die eine Notzeit festgestellt wurde. Auch insoweit wäre diese Ausführung ersatzlos zu streichen.

b) Zu § 46 Notzeit für wiederkäuendes Schalenwild

Die insgesamt in § 46 getroffene Definition der Notzeit für wiederkäuendes Schalenwild beschreibt ein Szenario, welches in Hessen so gut wie nie vorkommt und steht damit im krassen Gegensatz zu der gesetzlichen Definition in § 30 Abs. 5 Satz 3 und 4 HJagdG.

Danach liegt eine Notzeit vor, wenn zwischen dem aktuellen Nahrungsbedarf und dem natürlichen Äsungsangebot ein Defizit besteht. Dies ist aber nicht erst nach drei Wochen mit einer Schneelage von mehr als 60 cm oder nach zwei Wochen einer Harschschneelage von mehr als 30 cm der Fall. In dem jetzt durch den Verordnungsentwurf vorgeschlagenen Zeitfenster ist eine klare tierschutzwidrige Grundhaltung zu erkennen, da nach diesem Zeitraum letztlich eine Fütterung zu spät einsetzen dürfte, da dann bereits der größte Teil des Wildes verhungert ist.

c) Zu § 47 Futtermittel für wiederkäuendes Schalenwild während der Notzeit

§ 47 Abs.1 schränkt die zur Wildfütterung zugelassenen Saftfuttermittel gegenüber der gesetzlichen Regelung in § 30 Abs. 5 Satz 1 HJagdG, wonach Saftfutter allgemein zugelassen ist, unzulässig ein und geht damit noch über die vom Gesetzgeber aufgehobene bisherige Fütterungsverordnung hinaus. Die Einschränkung nunmehr auf Futterrübe und Mohrrübe ist damit eindeutig gesetzeswidrig. Dass Rübenschnitzel nicht erfasst werden sollen, ist letztlich nur die logische Schlussfolgerung aus dem Gesetz, da dies kein Saftfutter ist und bedarf dahingehend aber auch keiner besonderen Regelung.

d) Zu § 48 Notzeit für Schwarzwild

Insoweit verweisen wir voll umfänglich auf die oben gemachten Ausführungen.

e) Zu § 49 Futtermittel für Schwarzwild während der Notzeit

Nach dieser Vorschrift soll Schwarzwild auch mit Saftfutter gefüttert werden dürfen. In der Aufzählung der zulässigen Futtermittel wird jedoch dieses nicht aufgeführt. Schwarzwild nimmt jedoch ebenso gerne Rüben und Silage auf.

f) Zu § 50 Fütterungskonzept der Hegegemeinschaft

aa) Die jetzt in § 50 Abs. 1 des Entwurfes gemachten Aussagen grenzen an eine überbordende Bürokratie und sind grundsätzlich wirklichkeitsfremd; und im Übrigen bereits normiert.

Insbesondere dürfte es von hohem Interesse sein, die jeweilige Futtermenge je Tag und Woche für wiederkäuendes Schalenwild und Schwarzwild genau zu definieren.

Auch die Frage der Organisation der Beschickung und Pflege der Futterstellen ergibt sich aus der guten sachlichen Praxis und bedarf keiner genaueren Beschreibung im Rahmen der Hegegemeinschaft.

Ebenso erschließt sich nicht die Sinnhaftigkeit über das Tragen der durch die Fütterung entstandenen Kosten auf Hegegemeinschaftsebene eine Regelung zu treffen, da dies grundsätzlich in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Jagdausübungsberechtigten fällt.

bb) In § 50 Abs. 3 wird aufgeführt, das Fütterungskonzept einstimmig in der Hegegemeinschaft zu beschließen ist. Dies geht ebenfalls an der Realität vorbei, da es immer unterschiedliche Auffassungen geben wird. Damit dahingehend auch die Fütterung möglich wäre, muss hier ein Mehrheitsbeschluss ausreichen, der notfalls dann von der Unteren Jagdbehörde für alle verbindlich durchzusetzen ist.

g) Zu § 51 Schwarzwildkirrungen

Die Frage der Schwarzwildkirrung ist im Gesetz abschließend geregelt. Dahingehend ist auch § 51 ersatzlos zu streichen.

10. Zum Zehnten Teil: Ordnungswidrigkeiten, Schlussvorschriften 

Die Ordnungswidrigkeitentatbestände sind dann dahingehend anzupassen, dass diese dann entfallen, wenn bereits die vorgenannten Tatbestände nicht mehr Platz greifen (z.B. § 52 Nr. 2  bei Wegfall des Genehmigungsvorbehaltes entfällt somit auch der entsprechende OWi-Tatbestand).

Wir bitten um Berücksichtigung unserer Eingaben.

LJV Hessen

Anhang:

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Feldhasen

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Inhaltsverzeichnis JVO Ministerialentwurf
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Probefang Wiesel in Hessen

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Graugans Brutvogelbestand in den Niederlanden
Brutvögel in den Niederlanden


Schäden in der Landwirtschaft durch Graugänse

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Hegegemeinschaft Dianaburg - Mitgliederversammlung
am Dienstag, 20. Oktober 15, um 20.00 Uhr im Saalbau Schäfer, Solms-Niederbiel, Berghäuser Strasse 12.

Tagesordnung:

1.         Begrüßung und Rückblick (Protokoll der letzten Sitzung)
2.         Drückjagden (Festlegung der Teilnahme an revierübergreifenden Jagden)
3.         Neue Jagdverordnung
4.         Verschiedenes


Manfred Fiedler

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3.500 Jägerinnen und Jäger vor der Staatskanzlei in Wiesbaden

Mehr als 3.500 Jägerinnen und Jäger, darunter ca. 200 aus Wetzlar und Umgebung, haben am Samstag in Wiesbaden gegen die geplante Jagdverordnung von Schwarz-Grün demonstriert. Die Jäger kamen nicht nur aus Hessen, sondern auch aus den angrenzenden Bundesländern. Für die heimischen Teilnehmer stellte der Jagdverein Kreis Wetzlar kostenlose Busse und ein Rucksackfrühstück bereit.
Mit Jagdhörnern, Downtrillerpfeifen und Jagdgesängen machte die Protestbewegung ihrem Ärger über die "grüne" Bevormundungs- und Ideologiepolitik lautstark Luft. Wie von der Jägerschaft nicht anders zu erwarten, verlief der Marsch durch Wiesbadens Innenstadt und die Kundgebung auf dem Kranzplatz natürlich äußerst friedfertig und gesittet. Der Polizeieinsatz beschränkte sich auf Verkehrsreglung und Marschbegleitung.
Auch ein kleines Häuflein von fünfzehn Gegendemonstranten hatte sich eingefunden, die aber im Schall der Jagdhörner vollständig untergingen.
Die Präsidenten von LJV, Dr. Jürgen Ellenberger und DJV, Hartwig Fischer machten deutlich, dass sich dort Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, staatstragende, steuerzahlende Bürgerinnen und Bürger versammelt hatten, die die Leistungsebene dieser Republik repräsentieren.
Bevor man diese Bevölkerungsschicht dazu bewegt, auf die Straße zu gehen, muss man ihr schon sehr heftig vor den Kopf stoßen. Dies hat aber die "grüne" Ministerin P. Hinz, Herborn mit Ihrer Klientelpolitik sozusagen aus dem Stegreif geschafft und die CDU duckt sich schlicht und einfach weg.
Die hessische Jägerschaft ist sozusagen das "Kirrgut", das dem grünen Koalitionspartner für die "Wählerjagd" von der CDU zur Verfügung gestellt wurde.
Das musste der jagdpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Walter Arnold, dann auch leidvoll erfahren, seine eher hilflos klingenden Erklärungsversuche und Appelle an die Demonstranten, nach dem Motto, seid doch bitte zufrieden, ich bin ja bei Euch und schließlich hätte es doch noch viel schlimmer kommen können, quittierten Hessens Jägerinnen und Jäger mit Hörnerklang und Trillerpfeife.
Ganz und gar nicht gut kam die jagdpolitische Sprecherin der hessischen Grünen, Frau Ursula Hammann bei der Versammlung an, schon nach ein, zwei verzweifelten Versuchen, sich Gehör zu verschaffen, verließ sie sichtbar wütend das Podium und mischte sich, zeitweilig wohl offensichtlich den Tränen der Wut nahe, unter die Demonstranten.
Die versammelte Jägerschaft verspürte wohl wenig Lust, sich erneut aus Hammanns Munde gebetsmühlenartig vorgetragene, vom Gastredner und Präsident des  LJV NRW, Ralph Müller-Schallenberg, als puren „Unsinn“ bezeichnete, „grüne“ Heilslehre anzuhören.
Auch die Präsidenten des hessischen Bauernverbandes, des Verbandes der Jagdgenossenschaften und der hessischen Angler und Fischer bekundeten in ihren Redebeiträgen Solidarität Ihrer Verbände mit der Jägerschaft.
Ebenfalls auf der Seite der Jägerinnen und Jäger schlugen sich die Redner der hessischen Opposition (SPD / FDP) und sagten eindeutige Unterstützung im Kampf gegen die Demontage des bestehenden hessischen Jagdgesetzes zu.
Mit dem eindringlichen Appell an die schwarz-grüne Landesregierung und insbesondere an die CDU hier schleunigst eine Kehrtwende herbeizuführen, beendete Präsident Ellenberger unter lang anhaltendem Beifall den Protestaufmarsch der hessischen „Kernkompetenz in Tier-, Natur- und Umweltschutz“ – den hessischen Jägerinnen und Jägern.

Dieter H. Frunzke


mehr Bilder hier

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Vorinfo zum Jungjägerlehrgang I/2016:

Der Jagdverein Kreis Wetzlar plant für die Frühjahr 2016:

•         einen Ausbildungslehrgang (vornehmlich Wochenendlehrgang) zur Jägerin /
          zum  Jäger in Wetzlar - Hermannstein. Beginn: Nach Sachstand voraussichtlich im
          Februar mit Prüfungstermin im Mai 2016
•         Rückfragen bitte an den geschäftsführenden Vorstand oder Winfried Jung,
          Tel. 06441  - 1630
•         Lehrgangskosten einschließlich Unterrichtsmaterialien, Jagdhaftpflichtversicherung,
          Übungswaffen und Munition, Lehrbücher, DVD`s  1990.- € *
•         Zuzüglich staatliche Prüfungsgebühr sowie mögliche Unterkunfts- /
          Verpflegungskosten am Prüfungsort in Bad Münster am Stein / Rheinland-Pfalz.
•         * Preisänderungen zu Lehrgangskosten, Prüfungsgebühr, etc. behalten wir uns grundsätzlich vor. 
•         Anmeldungen an die Geschäftsstelle - Thomas Schäfer, Weilburger Straße 19 in 35745
          Herborn oder per mail an Anmeldung Jungjägerkurs

Dem Kurs vorgeschaltet sind zwei unverbindliche Infoabende Ende 2015 / Anfang 2016 im Vereinsheim "Engelstal" in Wetzlar - Hermannstein, zu dem der Vorstand alle Interessierten ganz herzlich einläd. Termine werden zeitgerecht veröffentlicht. Ihr Interesse am Kurs und / oder den Infoabenden teilen Sie uns bitte mit Anschrift und Telefonnummer mit, Sie werden dann zusätzlich persönlich benachrichtigt.

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Jagdhund geschlagen – Was nun?

„Erste Hilfe bei verletzten Hunden im Jagdeinsatz“ lautete das Thema, dem sich die praktizierenden Tierärzte, unsere Vereinsmitglieder und aktiven Hundeführer Dr. Andrea und Hans-Werner Lotz, Tierarztpraxis Laufdorf, bei einer Weiterbildung im August auf unserem Vereinsgelände annahmen. Dr. Andrea Lotz referierte federführend sehr praxisgerecht und „runtergebrochen“ auf den/die Hundeführer/in zwei Stunden über mögliche Gefahren beim Hundeeinsatz im täglichen Jagdbetrieb, bei Drückjagden oder Nachsuchen, wie Verletzungen bei geschlagenen Hunden, Vergiftungen, Erschöpfungszustände z.B. bei Maisjagden oder auch Verletzungen im Alltag, z. B. durch Scherben, verschluckte Gegenstände, etc.. Die praktische Vorführung übernahm Ihr Ehemann Hans-Werner Lotz mit Tochter Hannah, ebenfalls Vereinsmitglied, am familieneigenen Deutsch Drahthaar, der geduldig alles über sich ergehen ließ. Das Praxisteam „Lotz“ zeigte auch deutlich die Grenzen der Selbsthilfe und/oder Selbstheilungskräfte beim Hund anhand von erkennbaren Symptomen auf, meint, wenn schnellstmöglich tierärztliche Hilfe oder gleich die Fahrt in eine Klinik angeraten ist. Kein wichtiges Thema blieb unerwähnt. Die  Seminarteilnehmer verfolgten die professionell vorgetragene, aber trotzdem lockere und praxisnahe Schulung äußerst aufmerksam – einhellig war man der Meinung, viel, eigentlich sehr viel, dazu gelernt zu haben. Besonders nützlich, zum Mitführen beim Hundeeinsatz und nachlesen daheim, der von Dr. Andrea Lotz zusammengestellte und ausgehändigte Leitfaden für den „Ernstfall“.
Der 2. Vorsitzende, Dieter H. Frunzke, bedankte sich ganz herzlich bei der Familie Lotz für dieses gelungene, mit viel Herzblut und Akribie gestaltete Seminar mit je einem „Drückjagdschal mit Vereinslogo“.

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30 Jahre Naturlandstiftung Lahn-Dill

Nach einem kurzen Videoclip über die Stiftungsarbeit eröffnete das Jagdhornbläserkorps des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ mit den Jagdsignalen "Sammeln der Jäger“ und „Fürstengruß" musikalisch die Feier,  zu dem der 1. Vorsitzende Horst Ryba etwa 70 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gemeinden, Vereinen und Verbänden im Foyer der Sparkasse Wetzlar begrüßen konnte.
Die Stiftung war vor 30 Jahren gegründet worden. Federführend für den Lahn-Dill-Kreis waren die beiden Jagdvereine aus Dillenburg und Wetzlar. H. Ryba ist seit der Gründung ihr Vorsitzender. Hauptgründungsaufgabe war es durch Kauf und Pacht biologisch wertvolle Grundstücke zu sichern und deren Gestaltung und Pflege auf wissenschaftlicher Grundlage zu koordinieren. Mittlerweile besitzt die Stiftung 41 Biotope mit über 60 Hektar Grundfläche. Zwei Diplombiologen sind für die Naturlandstiftung (NLS) tätig. Von den 23 Städten und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis sind 14 der NLS Lahn-Dill bereits beigetreten. Hauptsponsoren sind die Sparkassen aus Wetzlar und Dillenburg. Eindrucksvoll schilderte Ryba die Arbeit der Stiftung und ihrer Unterstützer in seiner Festrede. Der Schirmherr, Landrat Wolfgang Schuster, lobte das bisher erreichte und dankte Ryba und dem Vorstand für die geleistete Arbeit.
Sparkassenvorstand Norbert Spory begrüßte die Gäste als Hausherr und hob die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Stiftung mit den Vertretern aus der Wirtschaft hervor. Ryba überreichte Herrn Spory und Frau Kynast (Sparkasse Wetzlar), das "goldene Rebhuhn", als besondere Anerkennung für die langjährige Unterstützung der Stiftung. Armin Müller, Vorsitzender der Hessischen Naturlandstiftung und 2. Vorsitzender des Hessischen Bauernverbandes, würdigte das Schaffen von Ryba und seinen Mitstreitern. Unmissverständlich erinnerte er in seiner Rede an die Verpflichtung aller unsere Kulturlandschaft zu bewahren und gegen "Landfraß" zu verteidigen.
Die Festrede für das Umweltministerium Hessen hielt Herr Ministerialrat Klaus-Ulrich Battefeld. Nach den übermittelten Grüßen der Ministerin griff Battefeld in seiner Rede aktuelle Problemfelder wie Windkraft und Wolf auf. Er dankte der Naturlandstiftung Lahn-Dill, insbesondere H. Ryba, für ihre Leistungen. Die Stiftung solle sich weiter für die Nachhaltigkeit einsetzen. Das Heranführen von Kindern und Jugendlichen wie etwa der Malwettbewerb beim Apfelmarkt oder das Betreuen von Biotopen von Schulklassen sei ein guter Weg. H. Ryba eröffnete im Anschluss die Ausstellung "Stadtnatur", die sich mit dem Schutz der natürlichen Ressourcen in dicht besiedelten Räumen auseinandersetzt. In die Ausstellung integriert sind auch Schautafeln zur Naturlandstiftung. Zum Abschluss dankte Ryba allen, die die Arbeit der Stiftung in jedweder Form unterstützt haben und sagte "bleiben sie auch in Zukunft auf unserer Seite".
Mit dem Jagdsignal "Zum Essen" wurde das Buffet freigegeben und man ging zum gemütlichen Teil über.

Michael Brück

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Sommerfest 2015 mit Jägerschlag!
Ein Sommerfest mit Jägerschlag, genau die richtige Mischung, um „alte Hasen“ und „Greenhorns“ an einen Tisch zu bringen. So war denn auch das Sommerfest des „Jagdvereins Kreis Wetzlar“, an einem Sonntag im August bei Kaiserwetter eine gut besuchte und runde Sache, zu dem der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke neben weiteren Gästen auch den heimischen Landtagsabgeordneten (MdL) Hans – Jürgen Irmer aus Wetzlar begrüßen konnte. Ein richtiges „Sonntagsessen“ - Wildgulasch oder Schweinekrustenbraten mit Blaukraut und Knödel  - gab es aus der Gulaschkanone. Schnell geleerte Töpfe zeugten von der Qualität der angebotenen Gerichte. Mit von der Partie mit einem Stand war auch der Wetzlarer Optikhersteller MINOX, der hier der Jägerschaft hochwertige Jagdoptik präsentierte, Das Sommerfest gestaltete sich natürlich auch zu einem ganz besonderes Ereignis für den Jägernachwuchs, wird man doch nach einer anstrengenden Ausbildungsphase und aufreibendem Prüfungsstress in die Reihen der Jägerschaft und den Heimatjagdverein aufgenommen und erhält als sichtbares Zeichen dieser Würde den "Jägerbrief". So stand denn auch die Freude darüber den erfolgreichen Teilnehmern unseres Vereins aus 2015 buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Für den Vorstand hielt der langjährige Ausbildungsleiter Horst Kasperski, Wetzlar die Ansprache zum Jägerschlag auf unserem Vereinsgelände in Wetzlar - Hermannstein. Die überlieferte Zeremonie des "Jägerschlages" vollzog der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke traditionell mit dem Hirschfänger. Als kleines Schmankerl spendierte die Fa. MINOX, Wetzlar den  frisch gebackenen Jägern noch einen Einkaufsgutschein für MINOX- Produkte. Dafür der Geschäftsleitung der Fa. Minox herzlichen Dank.
Danach feierte man bei bestem Wetter ausgiebig gemeinsam mit Gästen, Freunden und Familienangehörigen, meint, unter Gleichgesinnten bei Kaffee, Plattenkuchen und frischen Getränken bis in die Abendstunden. (Bilder hier)

Zur Jägerin/zum Jäger wurden geschlagen:
Daniel Aurich, Wetzlar; Birte Bovermann, Greifenstein; Frank Donges, Butzbach; Dominik Greeb, Dillenburg; Armin Kraus, Ehringshausen; Michael Maage, Ehringshausen; Nina von Neudeck, Linden; Oliver Scharfenberg, Ehringshausen; Sabine Schwarzer, Ehringshausen; Jonas Sirvend, Greifenstein; Stephanie Supploy, Lahnau; Ulrich Schröder, Wetzlar; Thorsten Reuther, Wetzlar


Eine Anmerkung zum Schluss:
Liebe Helferinnen und Helfer,

ein ganz herzliches Dankeschön und Waidmannsheil an Euch. Ihr  habt durch tatkräftige Mithilfe und Organisation mit viel Fleiß und hohem persönlichem Einsatz zum guten und reibungslosen Gelingen unseres Sommerfestes 2015 mit Jägerschlag beigetragen und damit diesen schönen Rahmen für den Jägerschlag ermöglicht. Euer Einsatz für unseren Jagdverein war vorbildlich.

Dieter H. Frunzke

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Innenministerium installiert „Schneckenpost“

Das Hessisches Ministerium des Innern und für Sport benötigt eigenen Angaben zufolge vier Monate für die geforderte Zuverlässigkeitsüberprüfung bei  Ausstellung/ Verlängerung von Jagdscheinen.
Ankündigung vom August 2015 an den LJV Hessen:

Das Problem der langen Bearbeitungszeiten bei den Zuverlässigkeitsüberprüfungen nach § 5 Abs. 5 WaffG ist hinlänglich bekannt. An einer temporären wie auch dauerhaften Lösung durch Schaffung einer Möglichkeit zum gesicherten elektronischen Austausch der erforderlichen Daten zwischen den Waffenbehörden und dem Hessischen Landeskriminalamt wird intensiv gearbeitet. Dennoch ist vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen bei der Entwicklung einer Lösung leider davon auszugehen, dass im Falle einer Antragstellung die derzeit teilweise bis zu vier Monate betragenden Bearbeitungszeiten auch weiterhin einzukalkulieren sind

Heißt für die hessischen Jägerinnen und Jäger, wenn das Ministerium nicht bis spätestens Anfang IV. Quartal 2015 eine deutlich verbesserte Lösung auf dem Tisch legt, sollte der Antrag auf Verlängerung des Jahres- / Dreijahresjagdscheins 2016 spätestens im November 2015 der „Unteren Jagdbehörde“ vorliegen.

Unsere Mitglieder werden wie gewohnt rechtzeitig über die Vereinsmedien zum aktuellen Sachstand unterrichtet.

Gestreifter Pfeil nach rechts: Datenabgleich Anno Domini 2015   im Landeskriminalamt Hessen

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Sommerfest mit Jägerschlag 2015

Unser diesjähriges Sommerfest 2015 findet am Sonntag, den 23. August 2015 ab 11.00 Uhr im/am Vereinshaus „Im Engelstal“ in Wetzlar - Hermannstein statt......mehr

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JV Wetzlar stellt erneut Suchensiegerin

Auch in diesem Jahr untermauerte der „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.“ den hohen Leistungsstand der kynologischen Arbeit im Jagdverein und stellte mit

Helge Haubach, Greifenstein und ihrem Kopov – Rüden „Aki von der Wässernach“ die Suchensieger  bei der 11. VFSP im Hochspessart.

Der landschaftlich bestechend schöne Spessart ist alljährlich Austragungsort für die Verbandsfährtenschuhprüfung (VFSP) aller Bracken – Zuchtvereine. In diesem Jahr stellten sich

neun Gespanne der als schwierig bekannten Prüfung.

Die sehr anspruchsvoll gelegten Fährten mit vielen Verleitungen machten es Hund und Führer schwer. Folglich fanden von den neun angetretenen Bracken auch nur zwei Teams zum Stück.
Besondere Leistung, dass dazu auch der Schwarzwildbrackenrüde „Aki von der Wässernach“ auf der 40 - Stunden Fährte zählte, der dann auch mit seiner Führerin, unserem aktiven Mitglied Helge Haubach, Greifenstein verdienter Suchensieger dieser 11. VFSP im Spessart wurde.

Ein sicherlich ganz besonderer Moment für Helge Haubach, nach dem Gewinn der VFSP 2014 am „Hohenrodskopf“, erneut Suchensiegerin bei einer so renommierten Verbandsprüfung zu werden.

Der Vorstand gratuliert dem erfolgreichen Gespann zu dieser Super-leistung mit einem kräftigen Waidmannsheil und HoRüdHo.

Dieter H. Frunzke

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Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. überzeugt  2015 bei den Landesmeisterschaften im „Jagdlichen Schießen“

Stefan Dimmer -  neuer Landesmeister mit der Kurzwaffe
Knut Küster - Sieger 2015 mit der Büchse
Marvin Fridriszik - Junioren-Vizemeister Langwaffenkombination


Die Landesmeisterschaften im „Jagdlichen Schießen 2015“ fanden als Mannschafts- und Einzelschießen für Lang- und Kurzwaffen vom 17. bis 19. Juli auf dem Schießstand des „Jagdverein Hubertus Gießen“ in Garbenteich statt.

Dabei erreichten unsere
Jagdschützen den 5. Platz  von 21 Mannschaften in der A-Klasse und den 3. Platz von sechs Mannschaften in der B-Klasse Langwaffendisziplin mit folgenden sehr guten Ergebnissen:

A - Klasse

Platz  5  - Wetzlar A 1 mit 1259 Pkt.

Küster, Knuth 326
Fridriszik, Marvin 322
Schäfer, Thomas  309
Schmidt, Wilhelm  302
Stunz, Andreas (282)
Dimmer, Stefan (270)

Platz 16 - Wetzlar A 2 mit 1143 Pkt.

Schneider, Rainer 315
Balzer, Andre 295
Peschke, Ulrich 268
Schmidt, Rüdiger 265

B-Klasse (Langwaffe)

Platz 3 - Wetzlar B mit 1051 Pkt.

Zimmermann, Tim 271
Schott, Björn 269
Stamm, Uwe 268
Henkel, Sandra 243
Ruppert, Thilo 0 /0 (0)

Kurzwaffe Mannschaft:

Platz 5 - Wetzlar mit 703 Pkt.

Dimmer, Stefan      95 48 50 193
Peschke, Ulrich      90 50 48 188
Balzer, Andre         72 45 44 161
Schneider, Rainer  71 47 43 161
Ruppert, Thilo                0 0 0 (0)

Einzelergebnisse:

Kombination Langwaffen Gesamtwertung:

11. Platz Küster, Knuth 326 Pkt.
15. Fridriszik, Marvin 322 Pkt.
23. Schneider, Rainer 315 Pkt.
31. Schäfer, Thomas 309 Pkt.
48. Schmidt, Wilhelm 302 Pkt.

Kombination Langwaffen Senioren:

20. Platz Schmidt, Rüdiger 265 Pkt.

Kombination Langwaffen Altersklasse:

Platz 5 - Schneider, Rainer 315 Pkt.
Platz10 - Schmidt, Wilhelm 302 Pkt.
Platz 23 der Gesamtklasse und 9. der B-Klasse – Thomas Will 276 Pkt. als B-Schütze und Erstteilnehmer
Platz 25 – Uwe Stamm als B-Schütze und Erstteilnehmer

Kombination Langwaffe Jugendklasse:

Platz   2 (Vizemeister) Fridriszik, Marvin   322 Pkt.
Platz 16                      Zimmermann, Tim 271 Pkt.

Büchse- Junioren:

Platz 24 - Zimmermann, Tim 186 Ringe
Platz 40 - Fridriszik, Marvin 182 Ringe

Große Kombination Lang- und Kurzwaffen:

  8. Platz Schneider, Rainer 476 Pkt.
14. Platz Dimmer, Stefan 463 Pkt.
17. Platz Balzer, Andre   456 Pkt.
18. Platz Peschke, Ulrich 456 Pkt.

Büchsendisziplin:

1. Platz (Landessieger) Küster, Knuth 196 Pkt.

Kurzwaffendisziplin:

1. Platz (Landesmeister) Dimmer, Stefan 193 Pkt.
4. Platz                         Peschke, Uli      188 Pkt.

Weitere erfreuliche Erfolge unserer Jungschützen bei den Schützennadeln:

- Balzer, Andre:          Bronze und Silber Kurzwaffe (KW),
- Sandra Henkel:         Silber Kurzwaffe (LW)
- Tim Zimmermann:     Bronze und Silber (LW)
- Björn Schott:            Bronze und Silber (LW)
- Tomas Will:              Bronze, Silber, Gold (KW) und Silber in der (LW)

Fazit des Obmanns Schießwesen:
Trotz der schwierigen Trainingsmöglichkeiten haben unsere Schützen, allen voran die Jungschützen, ein sehr beachtliches Ergebnis erreicht und erneut bei der Landesmeisterschaft ihren Leistungsstand mit steigender Tendenz demonstriert.
Dank auch an den Vorstand für die tatkräftige Unterstützung. Natürlich lag es auch an den neuen, praktischen Blaser-Schießwesten, die der Verein gesponsert hat!
Ganz herzliche Glückwünsche und ein kräftiges Waidmannsheil an unsere, auch in diesem Jahr wieder sehr erfolgreichen Jagdschützen!

Rainer Schneider
Obmann Schießwesen

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Vereinsmeisterschaft 2015 "Jagdliches Schießen"

Knuth Küster, Ehringshausen neuer Vereinsmeister mit der Langwaffe!
Uli Peschke, Lahnau gewinnt die Kurzwaffendisziplin!

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des JV Wetzlar fand im Juli auf dem Stand des "Jagdverein Hubertus Gießen" in Garbenteich statt.
Gefordert war jeweils ein kompletter  jagdlicher Durchgang mit der Büchse (Bock, Überläufer, Fuchs, laufender Keiler) und der Flinte (Trap, Skeet) sowie mit der Kurzwaffe (Zeit, Fertigkeit, Schnellfeuer).

Sieger mit der Langwaffe wurde Knuth Küster, Ehringshausen mit 329 Punkten, gefolgt von Uli Peschke, Lahnau mit 304 Punkten und Jens Fischer, Wettenberg mit 300 Punkte.

In der B Klasse errang  Katja Küster, Ehringshausen mit 297 Pkt. den 1. Platz  vor Thomas Will, Wetzlar mit 286 Pkt.  Den dritten Platz belegte Uwe Stamm, Lahnau mit 275. Pkt.

Bei der Kurzwaffe siegte mit 183 Punkten Uli Peschke, Lahnau, den zweiten Platz belegte Thomas Will, Wetzlar mit 181 Pkt. und den 3. Platz mit 175 Punkten errang Andre Balzer; Ehringshausen

Dank an die Schießgruppe des  JV Gießen und des WCO für die freundliche Unterstützung und gute Zusammenarbeit. 
Seine bemerkenswerte Großzügigkeit stellte Jens Fischer aus Wettenberg mit der Überlassung einer vorbestellten Erdbeertorte  anlässlich der Vorbesprechung an den Organisator unter Beweis.

Rainer Schneider
Obmann Schießwesen

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Tödliche Wolfsattacke bei Celle!
Wie die "BILD" und andere Medien in Ihren Ausgaben vom 06.08. berichten, wurde offenbar ein Spaziergänger und seine beiden Hunde (Terrier und Chihuahua) von einem Wolfsrudel angegriffen.
Danach ging der Mann am Dienstagabend (04.08.) gegen 21.00 Uhr mit seinen beiden Hunden in einem Waldstück bei Wietze in Niedersachsen spazieren. Dabei kam es dann zu dem tragischen Ereignis.
Gem. „BILD“ kreisten offenbar drei Wölfen den Spaziergänger und seine Hunde ein.
Die Tiere sollen das Wolfsrudel zwar angekläfft haben, trotzdem griffen die Wölfe das Trio an – offenbar mit tödlichen Folgen für den angeleinten Chihuahua.
Nach dem Angriff zogen sich die Wölfe wieder in den Wald zurück. Dem Bericht nach wurde der Hundehalter selbst nicht verletzt - für seinen vierbeinigen Gefährten kam jedoch jede Hilfe zu spät.


Foto: D. Frunzke - Archiv

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Hinz lässt die "Katze aus dem Sack"

Rechtzeitig (oder bewusst?) zum Beginn der Sommerferien in Hessen, dazu mit ganz engen Zeitfenstern, hat Hessens "grüne" Ministerin Priska Hinz den Verbänden den Entwurf geplante Jagdverordnung und Vergleich mit gültigen Jagdverordnung zur Stellungnahme zugeleitet. Entgegen aller bisherigen harmlos und niedlich klingenden Umschreibungen aus dem Mund der Ministerin (Landesjägertag 2014) und der "grünen" Subalternen aus Ministerium und Partei (Landesjägetag 2015), trifft dieses Pamphlet die hessischen Jäger und Naturschützer mit einer nicht zu überbietenden Härte und Ideologieverbohrtheit, die die  jahrzehntelangen intensiven Hegebemühungen der Jägerschaft inkl. Bejagungsverzicht, z. B. beim Rebhuhn und Feldhasen, buchstäblich mit Füßen tritt.
Der wahrlich nicht gerade jagdfreundliche Landestierschutzbeirat hatte im Dezember 2014 "lediglich" eine Schonzeit für den Fuchs vom 01. März bis zum 30. Juni gefordert (eigentlich die Brut- und Setzzeit, in der das Jagen der Elterntiere bisher auch schon verboten war) - dies wird im grünen Verordnungsentwurf nun deutlich mit einer Schonzeit für Altfüchse vom 01. Februar bis 14. August getoppt. Man fragt sich, wer war denn hierbei der federführende Part?
Die Niederwildjäger sicherlich nicht.
Selbst ideologisch verblendete Hardliner, wie der "supergrüne" Landwirtsschaftsminister aus NRW, Johannes Remmel, wird sich zu diesem grünen Husarenstückchen in Hessen verwundert die Augen reiben, war er es doch, der sich bisher als die unangefochtene Galeonsfigur eines irrationalen "Scheuklappennaturschutzes" betrachten durfte.

Dieter Frunzke

Entwurf geplante Jagdverordnung und Vergleich mit gültigen Jagdverordnung (pdf)

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Trapper an Lahn und Dill!

Wie in jedem Jahr, hat der Jagdverein Kreis Wetzlar im Juni einen anerkannten Ausbildungslehrgang  gem. der gültigen "Verordnung über die Fangjagd in Hessen" abgehalten.
Referent war unser langjähriger Ausbilder Roger Krämer, Aßlar, der in bewährter Weise den 21 Teilnehmern die Voraussetzungen der Fangjagd, ugs. auch Fallenjagd genannt, in Theorie und Praxis vermittelte.
Das Vereinsgelände im "Engelstal" verfügt mit fangtechnischer Lehrmittelsammlung und Vorführ-Fanggeräten über ideale Voraussetzungen für ein Fangjagdeminar. Zudem schafft die für Jägerinnen, Jäger und sonstige Naturfreunde  jagdlich interessante Austattung des Vereinshauses eine vertraute, lernfördernde Atmosphäre.
Der Vorstand bedankt sich bei Roger Krämer, dem verantwortlichen Seminarleiter und wünscht den frisch gebackenen "Trappern" viel Waidmannsheil bei der nach wie vor spannenden Fangjagd in der kommenden Saison.


Bilder: D. Frunzke

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Unser Bläserkorps behauptet sich beim Landes- und Bundeswettbewerb 2015!

Mit hervorragenden 838 Punkten in der Klasse A (Fürst - Pless - Horn) qualifizierte sich das Jagdhornbläserkorps unter der Stabführung von Matthias Plefka am Samstag (13. Juni) im historischen Schloßpark des "Jagdschloß Kranichstein" für den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen am Sonntag, 14. Juni, ebenfalls im Jagdschloß Kranichstein. Damit wurde das lange und intensive Üben der letzten Monate mit diesem großartigen Erfolg belohnt.
Mit den Pflichtstücken "Begrüßung", "Wiesent tot", "Hirsch tot" und "Wagenruf" sowie einem Kürstück , "Hessischer Jägermarsch" von Willi Friedel sicherten sich unsere Jagdhornbläser den vierten Platz in der Hessenmeisterschaft und die Hornfesselspange Stufe Gold.


Fotos Jagdverein, A-Gruppe, von links:
Erste Reihe:    Burgis Krüger, Annette Schmidt, Siegfried Heidlas, Dirk Haubach
Zweite Reihe: Petra Holzmann, Helge Haubach, Dieter Schaub, Björn Theiß,
Dritte Reihe:   Dieter Frunzke, Udo Meiß, Beate Bernert, Matthias Plefka (Hornmeister)

In diesem Jahr wurde der Jagdverein Kreis Wetzlar noch von einem zweiten Team repräsentiert. Unsere in Klasse C (Fürst-Pless-Horn) gestartete Anfängergruppe, ebenfalls unter der Stabführung von Matthias Plefka, setze sich mit 800 Punkten gegen starke Konkurenz durch und errang die hessische Vizemeisterschaft in der Klasse C. Besonders beachtlich, bei unseren Jagdhornbläsern und -bläserinnen handelte es sich, den Regeln entsprechend, ausnahmslos um Anfänger(innen).


Foto Jagdverein, C-Gruppe, von links:
Erste Reihe:    Liane Sommer; Sandra Henkel, Meik Schneider, Andre Balzer
Zweite Reihe: Petra Stunz, Christian Grünewald, Christian Bovermann, Michael Schmidt
Dritte Reihe:   Heike Wack, Matthias Plefka (Hornmeister)

Mit dem Erfolg vom Samstag in der Tasche, reiste unser Bläserkorps dann am Sonntag erneut zum Jagdschloss Kranichstein zur Teinahme am Bundeswettbewerb 2015 an.
Die vorzutragenden Pflichtstücke wurden erst unmittelbar vor dem Wettbewerb bekanntgegeben. Die Startnummer fünf ist nicht die allerbeste Ausgangsposition, da sind die Wertungsrichter erfahrungsgemäß noch etwas zurückhaltend bei der Punktevergabe, aber man stellte sich der Aufgabe mit der vorgegebenen Signalgruppe: "Begrüßung"; "Elch tot"; "Das hohe Wecken"; "Das Ganze - Treiben zurück" und "Hessischer Jägermarsch". 
Schon allein die Zulassung zum höchsten deutschen Jagdhornbläserwettbewerb ist mehr als respektabel. Dafür gebührt unserem Bläserkorps besonderes Lob und unser aller Respekt, denn beim Bundesbläserwettbewerb treten die Besten der Besten für Ihr Bundesland an. Wenn es auch nicht für einen der vorderen Plätze reichte, dafür war die Konkurenz einfach zu stark und zu erfahren, der Jagdverein Kreis Wetzlar freut sich ehrlich über die erneute Teilnahme einer Wetzlarer Gruppe in der bundesweiten Meisterklasse.

Der 1. Vorsitzende, Thomas Schäfer, bedankte sich aufs herzlichste bei den Teilnehmern für die geopferte Zeit, die gezeigten großartigen Leistungen und das hohe Engagement für den Jagdverein Kreis Wetzlar. Er beglückwünschte unsere erfolgreichen Teams zum Erringen der begehrten Hornfesselspangen in Bronze (C-Gruppe) und 2 x Gold (A-Gruppe).

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Schlachtenbummler erwünscht!

Wenn unsere Jagdhornbläser am 13. Juni in Kranichstein sich beim Landeswetttbewerb in der Gruppe C (Plesshorn) und der Gruppe A (Plesshorn) mit den Besten aus Hessen messen, sind Schlachtenbummler und Zuhörer aus dem Jagdverein Kreis Wetzlar durchaus erwünscht. Neben den Hornwettbewerben bietet sich das Jagdschloss Kranichstein mit Jagdmuseum, dem Bioversum im Zeughaus und der Gastronomie, etc. noch für weitere interessante Dinge im Tagesverlauf an. Bei freier Kapazität ist die kostenlose Mitfahrt im Reisebus (ab/an Parkplatz Rathaus Wetzlar) für Vereinsmitglieder möglich.

Anmeldungen und Infos beim Obmann der Bläsergruppe, Björn Theiss: Tel: 06441 - 31439 oder 0177 842 7260

Aber auch die Selbstanreise, ggf. als Ausflug für die ganze Familie, lohnt sich. Die alle zwei Jahre ausgetragenen Jagdhornbläserwettbewerbe mit Fürst Pless und Parforcehorn und das Jagdschloss Kranichstein bieten schon eine besondere Atmosphäre

Navi - Adresse: Jagdschloss Kranichstein, Kranichsteiner Straße 253, 64289 Darmstadt  
Infos unter :  www.jagdschloss-kranichstein.de

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Mitleid bringt Tod!

Weil ein Jogger am Sonntag in Münchholzhausen, aus Mitleid, wie er angab, ein Rehkitz „retten“ wollte, nahm er ein wenige Tage altes, zufällig gefundenes Kitz mit heim und meldete die „Gute Tat“ der Polizei, die umgehend das zuständige Revier informierte. Die Geiß nahm aber ihr Kitz leider nicht mehr an und so musste der Winzling in eine Wildtieraufzuchtstation gebracht werden – leider ohne große Überlebensgarantie.

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Wolf bei Wetzlar gesichtet

Im Altkreis Wetzlar ist von Jägern mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf gesichtet worden. Das Tier ist am 16. Mai nachts in einem Wald, wenige Kilometer Luftlinie von Wetzlar entfernt,  in eine Fotofalle gelaufen, teilte der Präsident des "Landesjagdverband Hessen" heute am 29. Mai beim Landesjägertag Hessen 2015 in Limburg mit. LJV-Präsident Jürgen Ellenberger fordert aufgrund der zunehmenden Nachweise von Wölfen in Hessen ein effizientes Wolfsmanagement für unser Bundesland. Dabei sollten "Wolfsberater" den heimischen Tierhaltern und der Bevölkerung flächendeckend als Ansprech- und Beratungsstelle (z.B. bei gerissenen Tieren und zu Schutzvorkehrungen) zur Verfügung stehen. Der hessische Landesjagdverband und die  über 24.000 Jäger und Förster stehen in Hessen für das immer notwendiger werdende  Wolfsmonitoring zur Verfügung.

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Üben für den Ernstfall!

Der Ernstfall - das sind die Landes- und Bundesmeisterschaften im Jagdhornblasen am 13. und 14. Juni 2015 am Jagdschloss Kranichstein, wo unsere Jagdhornbläser an die sehr guten Platzierungen bei den Landes- und Bundesmeisterschaften 2013 anküpfen wollen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar startet diesmal mit jeweils einer Gruppe in der Klasse C (Anfänger) und in der Klasse A im Landeswettbewerb. Ziel der A-Gruppe ist, abhängig vom Ergebnis beim Landeswettbewerb am Samstag, die erneute Zulassung zum Bundeswettbewerb am Sonntag.
Deshalb wird jetzt mehrfach wöchentlich inkl. Sonn- und Feiertage fleißig geübt. Unter der bewährten Stabführung unseres Hornmeisters Matthias Plefka, Lahnau wird die vorgegebene Signalauswahl Stück für Stück und  Ton für Ton geprobt und verfeinert, bis auch die letzten Tempi stimmen. Immerhin 17 verschiedene Signale in der Gruppe C und 22 Pflicht- und Wahlstücke für den  A - Wettbewerb.
Danach hat man manchmal ein Gefühl in den Lippen wie beim Zahnarzt, wie ein Teilnehmer treffend bemerkte.
Wir drücken unseren Jagdhornbläserinnen und -bläsern alle Daumen und wünschen Ihnen in Kranichstein einen "guten Ansatz" und viel, viel Erfolg.

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Toter Wolf in Frankfurt!
Wie die Bildzeitung am 21.04.15 online meldet, wurde auf der A 661 in Frankfurt/Main ein toter Wolf gefunden.
Autofahrer dachten zuerst, es sei ein totes Reh. Beim näheren Hinsehen wird klar: Das ist ein Wolf
Foto: Polizei
Auf der A661 normaler Verkehr zwischen Heddernheim und Eckenheim in Richtung Offenbach. Autofahrer dachten zuerst, es handelt sich um ein totes Reh auf der Fahrbahn und alarmieren über Notruf. Als die Beamten ankommen, ist die Verwunderung groß. Das, was da auf dem Asphalt liegt, ist kein totes Reh – es ist ein Wolf!

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Jagdausrüstung mit Vereinslogo
Es wurde immer wieder der Wunsch an den Vorstand nach Jagdausrüstung mit unserem Vereinslogo herangetragen, über die auch die Zugehörigkeit zum ältesten Jagdverein in der Region sichtbar dokumentiert werden kann.

Als Einstieg haben wir funktionelle signalfarbene Mützen und Schals

zum Preis von je 9,90 € für die Gesellschaftsjagden gewählt, die bei Stammtischen, Veranstaltungen, Versammlungen, etc. erworben werden können. 

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Jahreshauptversammlung 2015 des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.
Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. hatte zur Jahreshauptversammlung nach Aßlar eingeladen und ca. 100 Mitglieder sind dem Aufruf gefolgt. Die Veranstaltung wurde von der Jagdhornbläsergruppe eröffnet.


Eröffnung der Jahreshauptversammlung 2015 durchh unser Jagdhornbläserkorps

Nach dem Totengedenken referierte der Vorsitzende Thomas Schäfer in seinem Jahresbericht über die Ereignisse und Veranstaltungen des vergangenen Jahres.
Trotz schlechter Witterung war das Sommerfest gut besucht. Die Jungjäger, die ihre Prüfung bis zu diesem Termin bestanden hatten wurden dort mit dem Jägerschlag feierlich in den Kreis der Jäger aufgenommen.
Das traditionelle Schlachtessen und die mittlerweile zweite Auflage des Besuchs der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund wurden ebenfalls sehr gut angenommen.
Thomas Schäfer dankte den Sponsoren, die die Arbeit des Vereins durch Geld- und Sachspenden unterstützen und somit zur Attraktivität der Veranstaltungen beitragen.
Dieses Jahr ist die Fuchswoche ausgefallen. Nach Rücksprache mit den Hegeringleitern wurde beschlossen die Füchse in diesem Jahr nicht mit einer besonderen Jagdwoche zu bejagen. Die Fuchspopulation wurde durch die Räude so stark dezimiert, dass ein zusätzliches Eingreifen der Jäger in den Bestand nicht sinnvoll ist.
Außerdem informierte der Vorsitzende über die Bestrebungen des Vereins, auf dem Gelände im Engelstal einen Schießstand zu errichten. Obwohl dieser selbstverständlich sämtlichen behördlichen Auflagen entsprechen würde, wurde die Bestrebung durch die politischen Entscheidungsträger der Stadt Wetzlar im Vorfeld bereits abgelehnt, so dass z. Z. eine Genehmigung keine Aussicht auf Erfolg hat.
Thomas Schäfer berichtete außerdem über die anstehenden Veränderungen im Jagdrecht. Die hessische Landesregierung beabsichtigt wohl einige Verordnungen zu erlassen, die die Ausübung der Jagd stark einschränken. Er rief die Anwesenden auf, die neuen Beschlüsse mit wachem Auge zu beobachten und aktiv den oftmals rein ideologisch begründeten Entscheidungen entgegenzuwirken. Es scheint sich abzuzeichnen, dass die Landesregierung die Interessen der Jäger dem kleinen Koalitionspartner zuliebe opfert.
Die Ausschussvorsitzenden hatten dann Gelegenheit, dem Plenum Ihre Arbeit des vergangenen Jahres vorzustellen.
Es begann Erhard Haas mit dem Bericht über das Jagdgebrauchshundwesen. Es wurden 18 Jagdhunde verschiedener Rassen ausgebildet und auf den Vereins- und Verbandsprüfungen erfolgreich geführt. Folgende Hundeprüfungen hatte der Verein 2014 selbst ausgerichtet:
Eine Bringtreueprüfung, die Verbandsschweiß- und –fährtenschuhprüfung (SCHELDERWALD) sowie die Brauchbarkeitsprüfung.
Außerdem wurde für die Jungjägerausbildung ein „Jagdhundetag“ ausgerichtet, der den Teilnehmern die praktische Hundearbeit präsentierte.
Besonders stolz sind unsere Kynologen auf unser Mitglied Helge Haubach, Greifenstein, die auf der vom LJV Hessen ausgeschriebenen Verbandsfährtenschuhprüfung „Hoherodskopf“ mit ihrem Schwarzwildbrackenrüden "Aki von der Wässernach" Suchensiegerin wurde.
Es folgte der Bericht von Björn Theiß, dem Obmann der Jagdhornbläsergruppe. Neben der Eröffnung des Wetzlarer Apfelmarktes, der Teilnahme an der Reitjagd in Rechtenbach und der festlichen Abendgestaltung der Fa. Zeiss im Schloss Laubach waren unsere Bläser an 30 weiteren Auftritten gefordert. Björn Theiß bedankte sich bei seinen Bläserkolleginnen und –kollegen für Ihr Engagement. Der Erfolg der Gruppe unter dem Hornmeister Matthias Plefka läßt sich auch an den vielen Jungbläsern messen, die im vergangenen Jahr der Gruppe beigetreten sind. So können zwei Gruppen zur Landesmeisterschaft 2015 in Kranichstein gemeldet werden. Eine Parforcehorngruppe ist ebenfalls im Aufbau. Björn Theiß ermunterte die Mitglieder zur Teilnahme am Bläserstammtisch, der an jedem Donnerstag einer ungeraden Woche stattfindet.
Der Schießobmann Rainer Schneider ließ in seinem Bericht die Ergebnisse der Vereins- und Landesmeisterschaften Revue passieren.
Neben dem erfolgreichen Auftritt der Jungschützen Tobias Schäfer, Thilo Ruppert, Andre Balzer, Sandra Henkel und Manuel Roth wurde „Altmeister“ Ulrich Peschke Hessischer Meister mit der Kurzwaffe.
Die Damenmannschaft errang beim Ortspokalschießen in Hermannstein den zweiten Platz und als beste Einzelschützin gewann Helge Haubach, Greifenstein die Ehrenscheibe. Das alljährliche Hegegemeinschaftsschießen wurde in diesem Jahr von der HG „Eisernen Hand“ gewonnen, gefolgt von der HG Lahntal und der HG Hüttenberg. Bester Einzelschütze wurde Ulrich Reh, Wetzlar.

Zuletzt berichtete Horst Kasperski, Wetzlar von der Arbeit des Ausschusses für Aus- und Weiterbildung. Schwerpunkt war auch im vergangenen Jahr die Ausbildung der Jungjäger, der sich das Ausbilderteam mit Engagement stellte.
Die Referenten führten 16 Kursteilnehmer zum Erfolg.  Außerdem richtete Winfried Klee eine Vogelstimmenwanderung aus. Roger Krämer brachte den Kursteilnehmern den Fallenbau nahe und Michael Becker bildete zahlreiche Teilnehmer an der Motorsäge aus. Der neue Ausbildungskurs für Jungjäger ist gut angelaufen. In diesem Jahr werden die Jungjäger in Bad Münster am Stein, Rheinland-Pfalz zur Jägerprüfung antreten. Horst Kasperski bedankte sich bei seinen aktiven Ausbilderkollegen und wird sich ins Zeug legen, dass auch in diesem Jahr an die Erfolge der Vergangenheit angeknüpft werden kann.

Im Anschluss trug der Kassierer Jürgen Neeb den Kassenbericht vor.
Der Kassenprüfer Stefan Dimmer bescheinigte Jürgen Neeb in seinem Prüfungsbericht die Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die von den Anwesenden einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen ausgesprochen wurde. Stefan Dimmer scheidet als Kassenprüfer aus. Das Plenum wählte Tim Hellwig aus Naunheim einstimmig als neuen Kassenprüfer.

Es folgten die Ehrungen des Deutschen Jagdschutzverbandes.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Die Ehrung „40 Jahre Mitgliedschaft  im DJV“ erhielten:

Geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden:


Die vom 1. Vorsitzenden (hinten rechts) und 2. Vorsitzenden (links) geehrten Mitglieder für 25, 40 50 und 60 Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Jagdverband

Geehrt für 60 Jahre Jahre Mitglied im DJV wurde


(Helmut Schmidt, Solms - 60 Jahre Mitglied im DJV)
Von links: Thomas Schäfer 1. Vors., Helmut Schmidt, Dieter Frunzke, 2. Vors.

Für die aktive Mitgliedschaft in einer Jagdhornbläsergruppe wurden ausgezeichnet:

Für fünf Jahre (Bronze):

Für zehn Jahre (Silber):

Für fünfzehn Jahre (Gold):

Die für langjähriges aktives Jagdhornblasen im Verein geehrten Jagdhornbläser/innen.
Von links: Thomas Schäfer (1. Vors.), Dieter Schaub, Björn Theiß, Beate Bernert, Helge Haubach, Dirk Haubach, Matthias Plefka , Dieter Frunzke, (2. Vors.)

Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. ehrt folgende Mitglieder für Ihr Engagement für den Verein und das Jagdwesen.

Bronzene Vereinsnadel:

Ehrung mit der bronzenen Vereinsnadel: Von links: Thomas Schäfer 1. Vors., Dr. Norbert Lotz, Dr. Volker Krauhausen, Dieter Frunzke, 2. Vors. (Es fehlt Wolfgang Wack)

Silberne Vereinsnadel:

Ehrung mit der silbernen Vereinsnadel: Von links: Thomas Schäfer 1. Vors, Wilfried Klee, Karl - Jürgen Friedrich, Hans Ullrich, Dieter Frunzke, 2. Vors.

Goldene Vereinsnadel:

Ehrung mit der goldenenen Vereinsnadel: Von links: Dieter Frunzke, 2. Vors. Horst Weller, Roger Krämer, Thomas Schäfer 1. Vors.

Es folgte ein Multimediavortrag des Naturfotografen Helmut Weller aus Daubhausen mit dem Thema „Neues von Draußen – Bilder und Geschichten 2014“.
Der Naturliebhaber hatte mit seiner Kamera die Flora und Fauna der näheren Heimat, den Vogesen und Bulgarien eingefangen. Er fesselte das Publikum mit den Einblicken in die Nischen der Vogel- und Insektenwelt. Ebenso gehörten Naturschauspiele, wie der Einfall von Millionen Bergfinken um die Stadt Haiger und Daubhausen zu seinem Repertoire. 

Von links Thomas Schäfer 1. Vors., Naturfotograf Helmut Weller aus Daubhausen, Dieter Frunzke, 2. Vors.

Der Vorsitzende Thomas Schäfer dankte zum Abschluss der Veranstaltung dem Referenten für seinen beeindruckenden Vortrag und den Mitgliedern für das Interesse an der Vereinsarbeit.

Thomas Jäckel
Schriftführer
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Geht’s noch, Herr Miller?
NABU-Bundesgeschäftsführer torpediert gute Zusammenarbeit der aktiven Naturschützer auf lokaler Ebene. Leif Miller, NABU-Bundesgeschäftsführer, schießt in der jüngsten Pressemitteilung des NABU-Bundesverbandes zur Reform von Jagdgesetzen übers Ziel hinaus. Er redet von „Gesetzen aus dem letzten Jahrhundert“, von „Positionen aus der Märchenzeit“ oder „verstaubten Jagdzimmern“, in denen Jagdverbände säßen. In einem Offenen Brief antwortet Andreas Leppmann, Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbands (DJV).
 
PDF
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15.000 Jägerinnen und Jäger demonstrieren in Düsseldorf

Beitrag von Deutscher Jagdverband e.V.

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Meldung Radio FFH vom 13.03.15
Gem. Radio FFH hat die Autobahnpolizei einen überfahrenen Wolf bei Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) gemeldet. Eine DNA-Untersuchung zur Herkunftsbestimmung habe das bestätigt, teilte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Freitag in Wiesbaden mit. Der tote Wolf sei am vergangenen Montag entdeckt worden. Hinz bedauerte den Tod des Tieres: «Hessen ist zwar kein typisches Wolfsland wie zum Beispiel Sachsen, aber auch wir freuen uns, wenn gelegentlich ein Wolf nach Hessen kommt und sind darauf gut vorbereitet.»
Der Wolf war nach Angaben einer Sprecherin der dritte, der seit dem Jahr 2000 in Hessen entdeckt wurde. Die beiden anderen Tiere sind auch tot. Ein Wolf sei ebenfalls angefahren worden. Das dritte Tier sei ohne äußerliche Schäden gefunden worden und vermutlich krank gewesen. Da Wölfe jüngst vermehrt auftreten, bespreche das Umweltministerium derzeit unter anderem mit Naturschutzverbänden, Jägern und Schäfern den künftigen Umgang mit dem Tier.
Dass man einen Wolf zu Gesicht bekomme, sei allerdings unwahrscheinlich. Falls dies doch geschehe, solle man ruhigbleiben und Abstand halten. Mögliche Sichtungen eines Wolfes sollten gemeldet werden, teilte das Ministerium mit.

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Der Wolf reißt Schafe, aber Menschen mag er – noch!
Das sagt der in Naturschutz- und Jägerkreisen anerkannte Journalist Eckhard Fuhr ("DIE WELT" Ausgabe vom 24.02.2015) …mehr

Zum Artikel

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Hessens Jägerinnen und Jäger wehren sich!
Ein Bericht des „Gießener Anzeiger“ vom 06.03.2015

Voll besetzt war die Grünberger Gallushalle, in der es um die Jagd und neue Pläne der Gesetzgebung ging. <br /> Fotos: Friedrich
Voll besetzt war die Grünberger Gallushalle, in der es um die Jagd und neue Pläne der Gesetzgebung ging. Fotos: Friedrich

KREIS GIESSEN - (inf). Die Jäger in Hessen sind sauer. In wenigen Wochen soll die neue Jagdverordnung in Hessen auf den Weg gebracht werden. Und in dieser gibt es etliche Forderungen des Tierschutzbeirates, die die Jäger so richtig auf die Palme bringen: Denn die Umweltschutzverbände fordern ein Abschussverbot für Haustiere, vornehmlich für im Wald streunende Hunde, das Verbot der Jagdhundausbildung am lebenden Tier, Verbot der Fallenjagd in Hessen und eine Schonzeit für Waschbären. Dem gegenüber stehen die hessischen Jagdverbände, die diese Forderungen als absolut kontraproduktiv für den Artenschutz und die Gesunderhaltung der durch den Mensch mittlerweile stark veränderten Ökosysteme werten. Für sie sind die Forderungen des Tierschutzbeirates „ideologische, eher emotionale Forderungen“ anstatt auf wissenschaftliche Fakten zu bauen. Um sich so richtig Luft zu machen, hatte die Jägervereinigung Oberhessen am Mittwochabend zu einem Vortragsabend mit anschließender Podiumsdiskussion in die Gallushalle nach Grünberg geladen. An die 500 Gäste, zum Teil sogar aus Südhessen, waren dem Aufruf gefolgt – neben einer Hand voll Tierschützern, die vor dem Eingang demonstrierten.

Wissenschaftliches
Nach diversen wissenschaftlichen Vorträgen sollte Gelegenheit zur Diskussion bestehen, um möglicherweise eine Annäherung in den beiden doch sehr konträren Positionen zu erreichen. So stand die Veranstaltung unter dem Motto „Fakten statt Wunschkonzert“, denn die neue Jagdverordnung droht nach Ansicht der Jägervereinigung Oberhessen zu ebenso einem „emotionalen Musikstück“ zu verkommen. So zumindest der Vorwurf, den der Verein den Vertretern der unterschiedlichen Tierschutzverbänden, die über den Entwurf mitentscheiden, macht.
Größter Stein des Anstoßes ist gerade bei den Jägern das vom Tierschutzbeirat geforderte Verbot der Fangjagd durch Fallen. Dabei sind gerade Fallen eine Möglichkeit, Tiere „ohne großen Stress“ und artgerecht zu fangen, wie Prof. Dr. Michael Lierz, seines Zeichens Fachtierarzt für Zoo-, Wild- und Gehegetiere, empfiehlt. Lierz weiß, wovon er spricht, denn er engagiert sich im Artenschutz und ist Mitglied im Arbeitskreis Wildtierbiologie. Fehlfänge wie das geliebte Haustier können so wieder in die Wildnis entlassen werden und die gefangenen Beutegreifer ohne Blessur aus den Fallen befreit und ohne unnötig großes Leid getötet werden. Dies lassen zumindest Studien vermuten, die zurzeit vom Arbeitskreis Wildtierbiologie in der Justus-Liebig-Universität durchgeführt werden. Und dass Fallenjagd mit modernen Fallen durchaus funktioniert, zeigt die Arbeit der Wissenschaftler. „Als wir die Tiere entnahmen, haben alle ruhig in ihrem Fangkäfig gesessen“, so Lierz.
Dabei setzen die Forscher vor allem auf moderne Betonröhrenfallen, in denen sich die Tiere nicht verletzen können, da diese keine scharfen Kanten oder engmaschigen Netze besitzen. Zudem sind diese auf Wunsch sogar mit einem Sender ausgestattet, der den Jäger beim Auslösen der Falle informiert. „So verhungert kein Tier mehr in der Falle“, sagte Lierz. Die Tierschutzverbände kontern jedoch dagegen, dass das Fangen von Tieren in Fallen unmenschlich sei – da Fallen in Deutschland noch immer nicht einer strengen Kontrolle nach einer zertifizierten Norm unterliegen und somit Hinz und Kunz im Internet irgendwelche in China gefertigten Produkte bestellen könne, bei denen auch Haustiere einem grausamen Ende entgegen tapsen könnten.
Selbstregulierend
Doch auch im Bereich Arterhaltung findet der Tierschutzbeirat die Jagd auf Beutegreifer unnötig. Sie setzten bei der Populationsregulation auf Kastration, Impfköder, Seuchenausrottung und die Selbstregulation des Räuber-Beute-Systems. Faktoren, „die in einem gesunden Ökosystem auch funktionieren, wie die Jahrtausende zeigen“, mahnte Marion Selig, die Vorsitzende des Tierschutzbeirates der Hessischen Landesregierung. „Doch der Mensch hat mittlerweile die Umwelt stark verändert – und darauf müssen wir reagieren“, fasst es Moderator und Biologe Dr. Michael Petrak (Leiter Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung in NRW) zusammen. Denn mittlerweile begünstige die allumfassende Nahrungsquelle „Müll“ den sprunghaften Populationsanstieg von Waschbär, Fuchs und Co. Und gerade diese Fleischfresser, für die mittlerweile kein natürlicher Feind mehr existiert, machten zum Beispiel Bodenbrütern oder der seltenen Sumpfschildkröte das Leben recht schwer. Dass Artenschutz durch Regelung der Populationsstärke von Raubtieren doch funktionieren kann, zeige das Beispiel des Naturschutzgebietes Dümmer, vorgestellt durch Dr. Marcel Holy. Denn hier hat Bejagung dazu geführt, dass sich vor allem die Populationen der Bodenbrüter wieder erholten. „Wenn ihr Hobby ist, Tiere zu töten, dann bitte. Aber deklarieren Sie dies nicht als Tierschutz“, erklärte Dr. Heidi Bernauer-Münz aus dem Tierschutzbeirat. Denn ein weiteres sensibles Thema wurde an diesem Abend angeschnitten: Die Gefährdung der heimischen Wildtiere durch verwilderte Haustiere. „Es geht hier nicht um unsere geliebten Heimgenossen“, betonte Dr. Daniel Hoffmann, „sondern um ihre mittlerweile wieder entlaufenen, halbwilden Exemplare, die Tiere reißen, um zu überleben“. Dass die Wildschäden durch verwilderte Minkas und Bellos immens sind, zeigt eine Studie: Über 3000 Rehe sollen im Jahr 2014 auf das Konto von wildernden Hunden gehen. Grund genug für die Jäger „den Abschuss von diesen wildernden Hunden als letzte Maßnahme“ zu fordern.
Besitzergreifend
Zusätzlich wollen sich die Jäger ein Recht auf das Jagen nicht nehmen lassen. „Die Jagd ist unabdingbarer Bestandteil des Eigentumsrechts. Wer daran tastet, greift ins Eigentumsrecht ein. Und das lassen wir uns nicht nehmen“, sagt Armin Müller, Vizepräsident des Hessischen Bauernverbandes und Vorsitzender des Verbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Hessen. Bereits seit 167 Jahren habe das deutsche Jagdrecht Bestand und ruhe auf den drei etablierten Säulen „Land – Forst – und Jagd“ – und sei damit die Basis dafür, dass Landeigentümer zum Beispiel für Wildschäden entschädigt werden – oder halt selbst zur Flinte greifen. Würde dieses Recht wegfallen, dann „könnten viele Pächter von Land innerhalb von drei Jahren das Bündel packen und aufgeben“, so Stephan Wunderlich von Game Conservancy Deutschland. Genug für die Jäger „sich in Diskussionen nicht auseinander treiben lassen zu wollen“, wie Müller betonte, was mit tosendem Beifall der rund 500 Gästen quittiert wurde. Dabei war Petrak bemüht, angesichts der vorgetragenen Studien zwischen beiden Lagern eine Brücke zu schlagen. Indes: Ein Schulterschluss oder gemeinsamer Konsens schien jedoch nicht zu gelingen – zu weit entfernt liegen offenbar die Lager der Tierschützer und Jagdbefürworter. Lediglich in zwei Punkten gab es eine Art Konsens: Grundsätzlich sei sie „gar nicht gegen die Jagd mit Fallen“ bekannte Bernauer-Münz. Und Marion Selig bekannte, dass das Jagen mit zertifizierten Fallen für die Tiere zumindest weniger schlimm sei. Trotzdem fordern die Tierschützer, Fangjagd nur in Projekten zuzulassen. Die Jäger setzen hierbei jedoch auf Selbstkontrolle und Verantwortung. Denn die Fangjagdverordnung Hessen ist ihrer Meinung nach fortschrittlich und gut aufgestellt. Zudem wehren sich die Jäger gegen einen Zweiklassentierschutz, wobei sie auf die zahlreichen Totschlagfallen in Haushalten anspielen – dies müsse laut Jägerverband in Zukunft auch besser geregelt werden.

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Hände weg vom Jagdrecht in Hessen!!!

Wir fordern - keine Aushöhlung des HJG durch die neue Jagdverordnung!
 
Zu dem im Jahr 2011 novellierten Hessischen Jagdgesetz (HJG) hat die jetzige Regierungskoalition aus CDU und Grünen beschlossen, eine neue Jagdverordnung zu erlassen!
In anderen Bundesländern, z.B. in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, sind Verordnungen und Gesetze auf den Weg gebracht worden, die jagd-, tier- und artenschutzfeindlich sind und vor Ideologie strotzen. 
In Hessen darf und soll es nicht so weit kommen, dass ein praktikables Jagdgesetz durch eine neue Jagdverordnung ausgehöhlt und ideologisiert wird!
Jede einzelne Jägerin und jeder einzelne Jäger ist insoweit gefordert, aktiv zu werden!
Wir Jägerinnen und Jäger sind die einzigen umfassend ausgebildeten und staatlich geprüften
Naturschützer. Jagd ist nachhaltig und schützt und erhält die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft. Sie darf nicht einem „Käseglocken-Naturschutz“ geopfert werden, der auf großer Fläche wirkungslos bleibt.
Wir treten deshalb ausdrücklich dafür ein, dass die Jagd und Hege freilebender Tierarten ohne weitere Einschränkung erhalten bleibt, da nur so ein umfassender Schutz der Tier- und Pflanzenwelt in unserer Kulturlandschaft möglich ist. MEHR

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Taschenflasche ade?

Wer kennt sie nicht? Die Taschenflasche für Hochprozentiges von der Einfachen mit und ohne Lederbezug, bis zur hochwertigen Ausführung mit persönlicher Gravur oder Widmung. Gedacht für kalte und nasse Ansitze oder Stände. Jeder Jagdausrüster bietet die zuweilen kunstvoll verzierten Seelenwärmer an. Mit dem wärmenden Schluck daraus könnte jetzt Schluss sein.
Jagdausübung unter Alkoholeinfluss kann zum Verlust der waffenrechtlich erforderlichen Zuverlässigkeit führen.

Zusammengefasst von unserem Mitglied Rechtsanwältin Maxi Pfeffer

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Zoologen fordern Fallenjagd auf Waschbär und Co.

Zoologen und Naturschützer fordern Reduzierung der sogenannten "Neozoen" Waschbär, Mink und Marderhund auch mittels Fangjagd, berichtet der Gießener Anzeiger in der Ausgabe vom 21.02.2015. Danach besetzt z.B. der Waschbär in Thüringen fast ein Viertel der potenziellen Uhu- Nistplätze. In Brandenburg stellen die Neozoen eine erhebliche Bedrohung für die vom Aussterben bedrohte Europäische Sumpfschildkröte dar berichtet das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in Brandenburg. In Niedersachsen stellt das Biosphärenreservat "Elbtalaue" den Revieren jetzt kostenlos Fallen zur Fangjagd zur Verfügung.
Zum Artikel

Anmerkung der Redaktion: Waschbären und etwas seltener der Enok sind inzwischen fester Bestandteil der heimischen Fauna im Lahn-Dill-Kreis. Da Waschbären hier keine natürlichen Feinde haben, hat der überwiegend fleischfressende Kleinbär auch einen erheblichen Einfluß auf unsere heimische Tier- und Vogelwelt. Waschbären sind Allesfresser, deren Nahrung etwa zu je einem Drittel aus wirbellosen Kleintieren, pflanzlicher Nahrung, kleinen Wirbeltieren, Vögel, deren Gelege, Fisch und Amphibien besteht. Damit nimmt er als Prädator an Bedeutung zu. Seine Ausbreitung bedeutet aber nicht automatisch einen Rückgang bei anderen Prädatoren, wie Fuchs, Marder oder Raben- und Greifvögel. Der allgemeine Prädatorendruck auf Kleinsäuger, Jungtiere bis Kitzgröße und vor allem Bodenbrüter wächst. Daneben plündert er in urbanen Gebieten auch regelmäßig Müll- und Abfalltonnen sowie Komposthaufen und übersteht damit auch nahrungsärmere Jahreszeiten.

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 37 Schuß auf Wildsau - Tierquälerei?

Wie die Gießener Allgemeine in der Ausgabe vom 18.02.15 berichtet, wurde gegen die Polizei Gießen und die Gießener Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Die Grünen) Anzeige wegen Tierquälerei und Verstoß gegen das Bundesjagdgesetz erstattet. Die Polizei hatte am auf Weisung von Weigel-Greilich, Leiterin der Ortspolizeibehörde in Gießen, in der Frankfurter Straße in einem Hinterhof eine 55 kg schwere Bache mit angeblich 37 Schuß Vollmantelmunition erschossen.
Zum Artikel
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 Jagdverein Kreis Wetzlar - Jahreshauptversammlung 2015

Die Jahreshauptversammlung 2015, zu der der Vorstand Sie herzlich einläd, findet am Freitag, den 13. März um 19.00 Uhr in der Stadthalle Aßlar, Mühlgrabenstraße 1, statt.
Anträge der Mitgllieder an die Jahreshauptversammlung müssen spätestens drei Wochen vor der Hauptversammlung beim Vorsitzenden eingegangen sein.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
2. Totengedenken
3. Tätigkeitsberichte des Vorsitzenden und der Ausschüsse
4. Kassenbericht
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. Wahl eines Kassenprüfers
8. Ehrungen
9. Beratung und Beschlussfassung über die an die Hauptversammlung gerichteten Anträge
10. Verschiedenes
11. Multimediaschau von Helmut Weller "Neues von draußen - Bilder und Geschichten 2014"

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Nachtzielgeräte - In Bayern schon ab Mai erlaubt?
 
Die Zahl der Wildunfälle auf Bayerns Straßen ist von 2010 bis 2013 um zehn Prozent angestiegen. Darum forderte die bayerische SPD Konsequenzen. Unter anderem in Form von Nachtzielgeräten bei der Jagd. Der Bayerische Jagdverband sprach sich jedoch klar gegen diese Methode aus, da sie „unwaidmännisch“ sei.
 
"Natürlich Jagd" (www.natuerlich-jagd.de)  berichtet nun, der bayrische Agrarminister Helmut Brunner (CSU) wolle den Streit per Verordnung beenden: „Jäger dürfen die Geräte in Bayern mit Beginn der neuen Jagdsaison ab Mai benutzen“, sagte er der Presse. Bisher hätten Jäger bei einem Einsatz der Geräte noch ein Bußgeld riskiert. Brunner hielt die „Skrupel“ des Jagdverbandes angesichts der Wildschweinplage für nicht angebracht.


Foto: Dieter  H. Frunzke

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Busfahrt 2015 zur "Jagd und Hund"  - erneut ein Highlight!

Aufgrund des hohen Anklangs, den die angebotene Busfahrt zur Jagdmesse 2014 bei unseren Vereinsmitgliedern gefunden hat, der Bus war ausgebucht, erklärte sich der Geschäftsführer der Fa. MINOX, unser Mitglied Thorsten Kortemeier, als Resümee dieser gelungenen Aktion spontan bereit, auch in diesem Jahr wieder eine Bustour, organisiert vom Jagdverein Kreis Wetzlar, fast zum "Nulltarif" (zehn Euro pro Person inklusiv Eintritt) zur Jagdmesse „Jagd und Hund“ in Dortmund großzügig zu sponsern. Am Samstag, den 7. Februar 2015 war es dann wieder soweit und der Vorsitzende Thomas Schäfer begrüßte die Teilnehmer zur
2. Messefahrt im ausgebuchten Reisebus nach Dortmund. Unserer Mitglied, Frau Andrea Schmidt - Agel (MINOX GmbH), stattete zuvor alle Teilnehmer mit aktuellen Messe-unterlagen und einer Einladung zum Messestand der Fa. MINOX inklusiv eines kleinen Geschenkgutscheines aus. Bereits auf der Hinfahrt wurde kräftig gefachsimpelt und Erfahrungen aus früheren Messebesuchen ausgetauscht, schließlich bietet die Dortmunder Messe das größte Angebot für Jagd, Jägerinnen und Jäger in Europa. Gegen 17.00 Uhr trat die Reisegruppe, teilweise erschöpft, aber doch zufrieden die Heimreise nach Wetzlar an. Viele hatten  Einkäufe getätigt, Neuheiten getestet oder sich von den Fachaustellern, z. B. über hochwertige Jagdoptik aus Wetzlar auf dem Stand unseres Sponsors, der MINOX GmbH, beraten lassen. Die mitgenommenen Impressionen boten reichlich Gesprächstoff für die Heimreise.
Der Vorstand dankt allen Teilnehmern für das rege Interesse am Vereinsgeschehen und nochmals ganz besonders der MINOX GmbH (www.minox.de) für die großzügige Unterstützung.


Foto M. Agel: Vereinsfahrt 2015 zur Messe "Jagd & Hund" in Dortmund

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Jagdpächter pflegen NLS - Biotope in Schöffengrund

Schöffengrund ist die erste Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis, deren Biotope für Tiere und Pflanzen in einer 28-seitigen Farbbroschüre zusammengefasst und vorgestellt werden.
Horst Ryba aus Schöffengrund OT Laufdorf - Vorsitzender der Naturlandstiftung im Lahn-Dill-Kreis und Naturschützer Helmut Schmidt aus Oberwetz gestalteten den Inhalt des Infoheftes und überreichten die Broschüre. Zuständig für den Druck war die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Gath aus Schöffengrund.
Von den insgesamt acht Biotopen mit einer Gesamtgröße von fast vier Hektar betreuen und pflegen die Jagdpächter der Großgemeinde vier Biotope.  Dieser Auftrag wird bei Wechsel des Jagdpächters weiter gegeben. Hervorzuheben ist hier das Wirken von Wilhelm Schmidt  jun. und Heinrich Brückmann, Niederwetz, sowie von Hans-Werner und Dr.  Norbert Lotz, Laufdorf.  Die Jäger und Jagdpächter leisten mit ihren Jagdfreunden und Naturschützern teils seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich aktiven Naturschutz in Schöffengrund und betätigen sich im Bereich der Biotopanlage und Biotoppflege.


Bild: Michael Brück

von links: Horst Euler - Vorsitzender Gemeinderat Schöffengrund, Hans-Werner Lotz - Jagdpächter und Biotopbetreuer, Horst Ryba - Vorsitzender NLS LDK, Dr. Norbert Lotz - Jagdpächter und Biotopbetreuer, Helmut Schmidt - Vogel- und Naturschutzverein Nieder-/Oberwetz sowie Biotopbetreuer, Heinrich Brückmann - Jagdpächter und Biotopbetreuer, Heinz Schreiber - 1. Beigeordneter LDK, Hans-Peter Stock - Bürgermeister Schöffengrund

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57-Jähriger aus Ehringshausen attackiert Vereinsmitglied!

Im Frühjahr wurde ein Vereinsmitglied des "Jagdverein Kreis Wetzlar" von einem Mann aus Ehringshausen während der Jagdausübung im GJB DAUBHAUSEN tätlich angegriffen und erheblich verletzt. Bei der Gerichtverhandlung letzte Woche verhängt das Gericht eine Bewährungsstrafe und Arbeitsstunden für den Gewalttäter aus Ehringshausen wie die WNZ in Ihrer Online-Ausgabe vom 05.12.2014 meldet:

(…) Weil ein 71-jähriger Jäger im Frühjahr mit seiner Jagdbüchse vom Hochsitz aus Probeschüsse abgab, hat sich ein 57-Jähriger gestört gefühlt und nach einem Streit den Jäger mit einer Dachlatte verprügelt.
Der einschlägig vorbestrafte Gewalttäter musste sich jetzt vor dem Amtsgericht verantworten. Wegen gefährlicher Körperverletzung wurde der Mann aus einer Kreisgemeinde zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Er muss innerhalb von 15 Monaten 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und sich der Aufsicht eines Bewährungshelfers unterstellen. Außerdem wurde er zur Zahlung von Schmerzensgeld und dem Ersatz von nachgewiesenen Sachschäden in Höhe von rund 1100 Euro verdonnert.
Nach Schilderung des Jägers war der ihm zunächst Unbekannte auf den Hochsitz geklettert mit der Aufforderung, er möge das Schießen einstellen. "Er versuchte mich von dem vier Meter hohen Sitz zu ziehen, riss meine Weste kaputt und zog an einem Bein", schilderte der Jäger, der an dem Tag seine Jagdwaffe neu justieren wollte. Neben seinem in Hochsitznähe abgestellten Geländewagen kam es dann zu der Prügelattacke. Der 71-jährige Rentner hatte sich zwischenzeitlich mit einer Dachlatte bewaffnet und vom Angeklagten die Schlüssel gefordert, die dieser widerrechtlich zuvor aus dem Auto an sich genommen hatte. Bei einem kurzen Handgemenge konnte der körperlich überlegene 57-Jährige das Holzstück ergreifen. Bei mehreren "Hammerschlägen" auf den Kopf zerbrach die Latte. Ärzte attestierten später drei Kopfplatzwunden und typische Abwehrverletzungen an den Unterarmen, glücklicherweise aber keine bleibenden Gesundheitsschäden.

Angeklagter sieht Notwehr

Deutlich anders war die Version des anwaltlich vertretenen Kreisbewohners, der mehrere Notwehrsituationen beschrieb. Er will an dem Märznachmittag explosionsartigen Geräuschen nachgegangen sein und den Jäger als Verursacher ausgemacht haben. Der Aufforderung, das Schießen einzustellen, sei mit Beschimpfung und Beleidigung begegnet worden. Mit einer dünnen Holzlatte und später mit einer Stabtaschenlampe will er von dem Jäger angegriffen worden sein. Schlägen mit der Metalllampe sei er ausgewichen und habe in Notwehr mit dem zuvor ergriffenen Holzstück zugeschlagen.
Während der Jäger blutverschmiert die nächste Polizeidienststelle aufsuchte, hatte der Angeklagte über Notruf gemeldet, dass ein Jäger vom Hochsitz gestürzt sei und sich verletzt habe. Da Aussage gegen Aussage stand, mussten sich die beiden anwaltlich vertretenen Kontrahenten kniffligen Fragen der Juristen stellen. Nach über zweistündiger Beweisaufnahme folgte das Gericht unter Vorsitz von Richter Stefan Sollmann der Anklagevertretung und sah kein Vorliegen einer Notwehrsituation. Die Angaben des 71-Jährigen wurden als "absolut glaubwürdig mit keinerlei Belastungstendenz" gewertet. Die Verteidigerin hatte Freispruch gefordert. (…)

Kommentar JV Kreis Wetzlar:
Das hätte ganz übel für unser Vereinsmitglied Rüdiger S. ausgehen können, denn der auf den Hochsitz gestiegene Angreifer packte ihn an Weste und Hosenbeinen und versuchte ihn von der Hochsitzplattform (Höhe ca. 5 m) zu ziehen. Da die Weste von S. dabei zerrissen wurde, könnte man das auch als "Versuch des Herrunterreißens" einstufen. Ein Sturz aus dieser Höhe hätte ganz schwerwiegende Verletzungen bis hin zum Tod nach sich ziehen können. Die Inkaufnahme eines ggf. dann tötlichen Sturzes seines Opfers durch diese Attacke kann aus hiesiger Sicht nicht ausgeschlossen werden. Demnach wäre auch eine Anklage unter diesem Vorzeichen möglich gewesen. Gott sei Dank hat unser Mitglied aber sehr besonnen reagiert und hat, sich lediglich auf Abwehr der Attacken beschränkend, deutlich zur Deeskalation der gefährlichen Situation beigetragen.

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Achtung! Neuer Abrichte- und Führungslehrgang 2015

Anmeldung und Lehrgangsbeginn am 10.03.2015 im Vereinsheim des JV Kreis Wetzlar (Hermannstein- Engelstal), um19:00 Uhr.
Teilnahme nur für Mitglieder des Jagdverein Kreis Wetzlar.

Kostenbeitrag: 50,00 €

Bei der Anmeldung sind vorzulegen:
-  Orginal der Ahnentafel und Kopie
-  Impfpass mit Nachweis einer gültigen Tollwutschutzimpfung

Zugelassen werden nur Hunde:
-  mit JGHV- Ahnentafel
-  FCI anerkannte Ahnentafel
-  Hunde ohne Papiere, deren Phänotyp einer vom JGHV anerkannten Rasse entspricht, eine
   vom Zuchtverein ausgestellte Registrierbescheinigung besitzen oder als direkte
   Nachkommen (F1- Generation) aus Elterntieren mit JGHV- Ahnentafel stammen.

Lehrgangsleiter: Erhard Haas, Wingertweg 2, 35638 Leun, Tel.: 06473- 2400

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Bringtreueprüfung (Btr) 2015 am 08.03.2015 um Hermannstein

Nennschluss: 21.02.2015
Nenngeld (Reuegeld) in Höhe von 25,00 € ist mit der Anmeldung per Überweisung auf das Konto:

Erhard Haas
Volksbank Mittelhessen
IBAN: DE 19 5139 0000 0071 9877 01
oder
Kto.: 71987701
zu entrichten

Nennung auf Formblatt 1, nur maschinengeschrieben oder PC- Ausdruck, Kopie der Ahnentafel bitte beilegen. Zugelassen werden nur Hunde, die eine vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen  und wirksam gegen Tollwut geimpft sind.
Der Führer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein.
Prüfungsleiter: Erhard Haas, Wingertweg 2, 35638 Leun, Tel.: 06473- 2400

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Fangjagd auf Fuchs in Wetzlar
Wie die "Wetzlarer Neue Zeitung" in den letzten Tagen meldete, will die Stadt Wetzlar demnächst die Fangjagd auf Füchse im Stadtgebiet ausüben lassen. Die Fallen werden in den nächsten Wochen im Stadtgebiet aufgestellt. Mit der Fangaktion will die Stadtverwaltung dem vermehrtem Auftreten von Füchsen in Wohngebieten entgegenwirken. Hintergrund ist, dass eine gesundheitliche Gefährdung durch den Fuchsbandwurm, Tollwut und Räude nicht ausgeschlossen werden kann, obwohl von Füchsen keine direkte Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. Um einen Befall der Tiere mit den entsprechenden Erregern oder Würmern durch das Veterinäramt Herborn feststellen zu können und einer Gefährdung vorzubeugen, werden in Abstimmung mit der Unteren Jagdbehörde des Kreises an ausgewählten Orten, an denen vermehrt Füchse oder deren Bauten gemeldet wurden, Lebendfallen aufgestellt.
Die Füchse werden anschließend zur Untersuchung an das Veterinäramt Herborn übergeben.
Hinweise zu Fuchsbauten erbittet die Stadt an das Ordnungsamt unter:
-    Telefon: (0 64 41) 99 32 16
-    E-Mail: ordnungsamt(at)wetzlar.de
Das Merkblatt zu Verhaltenstipps im Umgang mit Füchsen ist an der Info-Theke im Neuen Rathaus erhältlich oder kann im Internet unter:
-    www.wetzlar.de
eingesehen werden.

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Neue Motorsägenkurse im Frühjahr 2015
Der Jagdverein Kreis Wetzlar bietet im Frühjahr 2015 zwei Motorsägenkurse unter der bewährten Leitung von Forsttechniker Michael Becker aus Wetzlar an.
1. Grundkurs - Arbeiten am liegenden Holz:
                  Zweitägige Ausbildung Anfang März
                  Kursgebühr für Mitglieder € 80,-/ für Nichtmitglieder € 100,-
2. Aufbaukurs - Arbeiten am stehenden Schwachholz (z. B. Fichtestangen):
                 Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme am Grundkurs oder
                 der Nachweis an einer gleichartigen Ausbildung.
                 Dreitägige Ausbildung Mitte/Ende März
                 Kursgebühr für Mitglieder € 120,-/ für Nichtmitglieder € 150,-
Die persönliche Schutzausrüstung (Helm mit Augen-  und Gehörschutz, Schnittschutzhose, Schutzstiefel und Handschuhe) sowie die eigene Motorsäge sind von den Kursteilnehmern selbst mitzubringen.
Teilnahmemöglichkeit für Nichtmitglieder bei freier Kapazität. Bei größerer Nachfrage werden ggf. Zusatztermine angeboten.
Anmeldemöglichkeiten:
- Beim Schlachtessen in Blasbach am 01. Dezember 2014 (Anmeldungen liegen aus)
- Per eMail an: veranstaltungen@jagdverein-wetzlar.de
- Per Fax: 06441 - 770974

Das von Hessenforst anerkannte Zertifikat der Grundschulung Motorsägenkurs nach KWF - Standard
Praktische Ausbildung im Grundkurs

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3. Schelderwald-Verbandsschweiß- und Verbandsfährtenschuhprüfung!
Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.  hatte diese Prüfung für Samstag, den 30. August 2014 ausgeschrieben. Um 8 Uhr versammelten sich die Beteiligten am Sternhäuschen an der Schelde-Lahn-Straße und fuhren im Konvoi zum Suchenlokal der Schutzhütte am „Nickel`schen Weiher“. Nach dem Signal „Sammeln der Jäger“, vorgetragen von einer Abordnung der Bläsergruppe des Jagdvereins, begrüßte der Vorsitzende des Jagdvereins, Thomas Schäfer, die Anwesenden. Er bedankte sich ausdrücklich beim Forstamt Herborn, dem Forstamtsleiter Herrn Rode, sowie Herrn Herrche und Herrn Jolmes für die Bereitstellung dieses abwechslungsreichen und anspruchsvollen Reviers, wie auch für die tatkräftige Unterstützung als Revierkundige beim Fährtenlegen. Thomas Schäfer übergab dann an den Prüfungsleiter Erhard Haas, der die Fährten ausloste und den Ablauf der Veranstaltung bekannt gab. Nach einer Richterbesprechung und dem Signal „Aufbruch zur Jagd“ brachen die ersten Suchengespanne mit der jeweiligen Richtergruppe auf.
Die Richtergruppe 1, bestehend aus Richterobmann Siegfried Heidlas und den Richtern Armin Schultheis und Hans-Jörg Schanz hatte die 20-Stunden-Schweißfährten zu bewerten. Von vier Hunden konnte jedoch nur die Deutsche Wachtelhündin „Kiba vom Kottenforst“, geführt von Friedhelm Kraut aus Herborn-Hörbach, das gesteckte Ziel erreichen. Das Gespann arbeitete vom Anschuß an zügig, konzentriert und sicher. Eine Verleitung wird vom Führer erkannt, er greift zurück und arbeitet sicher weiter zum Stück. Die Arbeit wird mit der Note Sw I belohnt.
Die zweite Richtergruppe, gebildet aus dem Richterobmann Michael Becker und den Richtern Franz Reimche und Harald Brenner hatten eine 20-Std Schweißfährte, zwei 20-Stunden-Fährtenschuh- sowie eine 40 Stunden Fährtenschuhfährte zu bewerten. Auch hier fand nur ein Gespann zum Stück. Auf der 20-Stunden Fährtenschuhfährte wurde der Schwarzwildbrackenrüde „Aki von der Wässernach“ von der Führerin Helge Haubach angesetzt. Der Rüde arbeitet überwiegend in Anlehnung an die Fährte und hat an den gelegten Haken seine Probleme. Hier erhielt die Führerin auch die Rückrufe. Durch mehrmaliges Zurückgreifen findet der Hund schließlich zur benötigten Konzentration und findet nach ca. 1,5 Stunden zum Stück. Die Arbeit wird mit Sw III bewertet.
Am Ende der Suche werden alle Gespanne durch die Richtergruppe über die Bewertung der Leistung informiert und die Führer sind sich über die Stärken und Schwächen Ihrer Hunde im Klaren. Dies bedeutet Ansporn, den Hund immer wieder zu fordern und dadurch die nötige Sicherheit zu erhalten, um erfolgreich mit dem Vierbeiner zu arbeiten. Wir Jäger sind auf gut ausgebildete Hunde angewiesen.
Am Abend fand die Abschlussveranstaltung der Hundegruppe des Jagdvereins Kreis Wetzlar im Vereinsheim im Engelstal statt. Im voll besetzten Haus dankte der Leiter des kynologischen Ausschusses, Erhard Haas, den Ausbildern, Helfern, allen voran den Revierpächtern, die Ihr Revier im Jahr 2014 der Hundearbeit des Vereins zur Verfügung stellten. Teilnehmer und Gäste verlebten einen geselligen Abend bei gutem Essen und vielen Gesprächen "rund um unseren Jagdgebrauchshund".

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Rundschreiben 3-2014

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Duft und Licht gegen Wild
Pressebericht WNZ vom 18.10.14

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Drückjagdpokalschießen des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“ 2014
Das Schießkino in Müchholzhausen war für sechsundzwanzig Mitglieder des Jagdvereins am 27.September eine gute Gelegenheit, sich auf die nahende Drückjagdsaison vorzubereiten.
Das Team Reiner Dietrich / Jürgen Crass und unser 2. Vorsitzender Dieter Frunzke präsentierten uns wieder einige anspruchsvolle Szenen mit realen Drückjagdsituationen, die es zu meistern galt.
Tobias Schäfer zeigte mit 115 Pkt. von 160 Pkt., wie es optimal abläuft und sicherte sich den Drückjagd - Wanderpokal unseres Vereins.
Michael Cornelius wurde Zweiter und K.H. Watz errang den dritten Platz.
Vorsitzender Thomas Schäfer war erfreut über die gezeigten Ergebnisse und bescheinigte den teilnehmenden Schützinnen und Schützen, dass sie alle problemlos mit ihren Waffen an Drückjagden teilnehmen können.
Der Schießleistungsnachweis 2014, Voraussetzung zur Jagdteilnahme bei Landes- und Bundesforstbetrieben, und DJV - Schießnadeln für 2014 konnten den Teilnehmern bestätigt werden.

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Sommerfest und Jägerschlag 2014!

Unser diesjähriges Sommerfest fand Ende August im Vereinsheim im Engelstal statt. Der Vorsitzende Thomas Schäfer konnte  ca. 150 Mitglieder und Gäste am Vereinsheim in Hermanstein begrüßen.
Höhepunkt der Veranstaltung war der feierliche Jägerschlag, meint, die Aufnahme von Jungjägerinnen und Jungjägern nach bestandener Prüfung in die Reihen unserer Jägerschaft. Die Festrede zum Jägerschlag hielt Kreisjagdberater und Obmann der Hegegemeinschaften Michael Brück, Hohenahr. Er erinnerte an die vielen Ausbildungsstunden, in denen das theoretische Wissen zum Bestehen der Prüfung durch unser engagiertes Ausbildungsteam vermittelt wurde, die Übungsschießen und schließlich die Abschlussprüfungen. Dem folgte nun der feierliche Akt, die Jägerweihe. „Anständig zu jagen bedeutet erst einmal die gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Das letzte vor dem Schuß aber bleibt immer dem Jäger selbst, seinem Charakter, seinem Wesen und seinem Gewissen überlassen, gab er den jungen Jägern mit auf den Weg, denn diesen Teil des Jagens füllt jeder Jäger selbst aus und steht damit in der Verantwortung als Teil der Jägerschaft vor der Gesellschaft. Das jagdliche Brauchtum zu pflegen und die Ziele auch der breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen, ist die Anforderung an die künftige Jägergeneration. Jagd war schon immer ein Teil des menschlichen Lebens. Die Jäger liefern wertvolle Lebensmittel. Jeder Spaziergänger freut sich über den Anblick von Wildtieren. Doch ein gesunder und angepasster Wildtierbestand ist nicht selbstverständlich. Zur Hege des Wildes gehört auch die Erhaltung eines vielfältigen Nahrungsangebotes. Auch Rückzugsgebiete und Ruhezonen müssen vorhanden sein. Dort, wo durch großflächige Bewirtschaftung Hecken und Äsungsflächen fehlen, werden diese in Abstimmung mit den Grundstückseigentümern durch Jäger mit viel Arbeit und finaziellen Mitteln geschaffen. Ein weiteres Thema ist die Regulierung von Überpopulationen zur Verhinderung von Seuchenzügen wie aktuell beim Wildschwein, sowie  die Erfüllung der durch die Behörde vorgegebenen Abschussverpflichtungen beim übrigen Schalenwild. Das Jagen ein kaum in Worte zu fassendes Erlebnis ist, bewahrt ein Jägerleben lang durch die Trophäe, ist Freude und Erfüllung, die alle Jägerinnen und Jäger teilen. Michael Brück schloss seinen Vortrag mit der Aufforderung an die Jungjäger, sich im Jagdverein, in den Hegegemeinschaften und im angewandten Naturschutz zu engagieren und unser ältestes Kulturgut, die Jagd, für die Folgegenerationen zu sichern.
Im Anschluss wurden folgende Jungjäger(innen) zur Jägerin / zum Jäger geschlagen:
Hannah Lotz, Schöffengrund; Lena Zimmermann, Lahnau; Jan Frank Hellwig, Giessen; Thorsten Knorz, Braunfels; Felix Kroning, Giessen; Konrad Müller, Lahnau; Max Pfister, Braunfels; Christian Rücker, Wetzlar; Georg Kadavy, Wetzlar; Christian Bovermann, Greifenstein; Michael Schmidt, Leun; Ralf Jeschke, Wetzlar.
Fester Bestandteil der überlieferten Zeremonie des würdevollen Jägerschlags ist das Signal "Blattschlagen", vorgetragen von unserem Jagdhornläserkorps, neben weiteren Wildsignalen und Jagdstücken. Ralf Jeschke, Sprecher der frisch gebackenen Waidfrauen und -männer, bedankte sich für das große Engagement des Jagdvereins und der Ausbilder. Im Anschluss verbrachten die Sommerfestbesucher noch einige Stunden mit kühlen Getränken und frisch Gegrilltem bei guten Gesprächen. Unser Partner, der weltweit bekannte Optikhersteller MINOX aus Wetzlar präsentierte sich mit einem ausgesuchten Angebot an Jagdoptik und Fototechnik.

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Will "grüner" Minister Jagd aushebeln?
Mit dem geplanten „ökologischen“ Jagdgesetz will Minister Remmel in Nordrhein-Westfalen unter anderem den Katalog der jagdbaren Arten massiv einschränken, die flächendeckende Bejagung aushebeln, Bau- und Fangjagd verbieten, die tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung unmöglich machen und den Abschuss verwilderter Katzen verbieten. Die Folgen für die Kulturlandschaft wären fatal, so das Urteil des Zentralausschusses Jagd (ZAJ), der sich unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) mit jagdlichen Fragen beschäftigt.

Vollständige Stellungnahme: siehe PDF

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Landesmeisterschaften 2014 im Jagdlichen Schießen!

Ulrich Peschke, JV Wetzlar, Landesmeister 2014 in der Kurzwaffendisziplin!

Bei der Hess. Landesmeisterschaft im "Jagdlichen Schießen" vom 18. - 20. Juni 2014 in Hünfeld - Dammersbach belegten unsere Jagdschützen in der A - Klasse „Langwaffenwaffendisziplin“ den 5. Platz von 21 Mannschaften

A1 Wetzlar [A] 1278

Küster, Knuth 329
Schäfer, Thomas 324
Stunz, Andreas 318
Schneider, Rainer 307
Dimmer, Stefan (305)
Schmidt, Wilhelm (291)

Knut Küster erreichte den 3. Platz -Bronze-  Büchse mit 194 Ringe!

In der B-Klasse belegte ebenfalls Platz 5 mit

B1 Wetzlar [B] 1078

Balzer, Andre 300
Schäfer, Tobias 288
Ruppert, Thilo 254
Henkel, Sandra 236

Bei der Kurzwaffe wurde Uli Peschke souverän Landesmeister mit 190 von 200 Punkten!!!

Die Mannschaft konnte sich mit dem 4. Platz abfinden - nur 17 Ringen zum 1. Platz.

Peschke, Ulrich       190        1. Platz
Dimmer, Stefan       185         6. Platz
Schäfer, Tobias       166       23. Platz
Schneider, Rainer   156       31. Platz
Ruppert, Thilo        (139)      38. Platz
Schmidt, Rüdiger   (136)      40. Platz

Weitere persönliche Erfolge unserer Jungschützengruppe

Mit seinen 300 Pkt. erhielt Andre Balzer die goldene Schießnadel und ist wie auch Tobias Schäfer jetzt A-Klassen Schütze.

Sandra Henkel - Bronze LW
Thilo Ruppert - Bronze + Silber LW / Bronze + Silber KW
Andre Balzer - Bronze, Silber, Gold LW
Tobias Schäfer - Bronze, Silber, Gold LW/ Bronze, Silber, Gold KW

Unseren erfolgreichen Jagdschützen herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil!

Rainer Schneider
Obmann

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5. Hüttenberger Waldtag

Am 29.Juni 2014 fand in Hüttenberg im gewohnten 3-Jährigen Rhythmus der 5. Waldtag statt. Die  offizielle Eröffnung erfolgte um 10.30 Uhr durch den Bürgermeister Christoff Heller und den Leiter FA Wetzlar Harald Dersch, unterstützt durch das Jagdhornbläserkorps des Jagdvereins Kreis Wetzlar. Nach Angaben der Wetzlarer Neuen Zeitung besuchten ca. 10.000 Gäste an diesem Tag diese einmalige Veranstaltung. Wie gewohnt war auch die Hegegemeinschaft Hüttenberg  wieder mit Ihrem Stand „Lernort Natur“ vertreten. Diese Aktion der Hegegemeinschaft dient der Sensibilisierung  der Waldtag -  Besucher zur ganzheitlichen Betrachtung von Wild, Wald und Jagd. Fast alle Reviere der Hegegemeinschaft  waren aktiv vor Ort und damit am guten Gelingen der Veranstaltung und der Präsentation des Standes beteiligt. Eine Vielzahl der im Hüttenberger Feld und Wald vorkommender Wildtiere war als Präparat zu sehen und wurden den Besuchern fachkundig erläutert. Die Jagdhornbläser des JV Wetzlar bereicherten den Stand der Hegegemeinschaft mit  Jagdsignalen und Jagdstücken. Der kynologische Ausschuss des JV Wetzlar präsentierte den Waldtag - Besuchern mit einer Pfostenschau diverse Jagdgebrauchshundrassen, und wie bei den vorherigen Waldtagen bot die Hegegemeinschaft auch in diesem Jahr den Gästen wieder mit großen Erfolg Wildgulasch, Wildbratwurst und Wildknacker an.

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Jagdhornbläsertreffen in Grünberg

Die Jägervereinigung Oberhessen hatte am 19. Juli 2014 anlässlich des zehnjährigen Vereinsbestehens zur Jubiläumsveranstaltung mit Jagdhornbläsertreffen in die Gallushalle in Grünberg geladen.
Der Jagdverein Kreis Wetzlar unterstützte den noch jungen Nachbarverein mit seinem Jagdhornbläserkorps unter der Stabführung von Matthias Plefka. So trugen unsere Jagdhornbläser, neben weiteren acht Jagdhornbläsergruppen, der mit  rund 250 Gästen gut besuchten festlichen Veranstaltung ausgesuchte und beliebte Jagdstücke vor.
Zur Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung erfüllten ca. 100 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser die Gallushalle unter der Leitung von Bundes- und Landesbläserbläserobmann Jürgen Keller mit den Signalen "Sammeln der Jäger" und dem "Fürstengruß" im grandiosen Zusammenspiel mit Hörnerklang.
Zehn Jahre "Jägervereinigung Oberhessen" - wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen dem Nachbarverein ein kräftiges Waidmannsheil für den weiteren Vereinsweg.

Dieter Frunzke

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Ehrenmitglied Adolf Thyssen verstorben!

Mit großer Betroffenheit muss der Jagdverein Kreis Wetzlar Abschied von seinem Ehrenmitglied Adolf Thyssen aus Wettenberg nehmen. Nach kurzer Krankheit ist unser Jagdfreund Adolf Thyssen in den ersten Julitagen 2014 im Alter von 87 Jahren von uns gegangen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar trauert um einen verdienten Waidmann und Naturfreund, der sich in der Region große Verdienste um Jagd, Naturschutz und besonders um das Jagdgebrauchshundwesen und den Jagdverein Kreis Wetzlar erworben hat. Adolf Thyssen hat in den mehr als 40 Jahren Mitgliedschaft im Jagdverein Kreis Wetzlar stets seine privaten und beruflichen Ressourcen uneigennützig und großzügig dem Verein zur Verfügung gestellt. Insbesondere für das Jagdgebrauchshundewesen und die kynologische Arbeit im Jagdverein war ihm kein Handschlag und kein Weg zu viel. Er wirkte bis ins hohe Alter als vorbildlicher Jäger, passionierter Hundeführer und großer Naturfreund. Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. wird seinem verstorbenen Ehrenmitglied Adolf Thyssen ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand


Foto (Dieter Frunzke): Adolf Thyssen
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Der Druckfehlerteufel hat zugeschlagen!

Unsere Schießveranstaltung "Drückjagdwanderpokal JV Kreis Wetzlar 2014" findet nicht wie im Rundschreiben 02/2014 fälschlicher Weise angekündigt am Montag, den 29.09.2014 sondern schon am Samstag, den 27.09.2014 ab 09.00 Uhr im Schieß- und Jagdkino Wetzlar  in 35581 Münchholzhausen, Sudetenstraße 67 statt. Wir bitten den Schreibfehler zu entschuldigen. Anfahrt Schießkino unter: www.schiess-und- jagdkino.de.

Bild: Impression vom Drückjagdwanderpokal 2013

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Knuth Küster (Langwaffe) und Tobias Schäfer (Kurzwaffe) Vereinsmeister 2014!

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des Jagdvereins fand am Samstag, den 05. Juli auf dem Schießstand  in Garbenteich statt. Es wurde jeweils ein kompletter  jagdlicher Durchgang mit der Büchse (Bock, Fuchs, laufender Keiler, Überläufer) und  der Flinte (Trap, Skeet), sowie mit der Kurzwaffe (Zeit, Fertigkeit, Schnellfeuer) durchgeführt. Der Vorstand sagt ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Sieger mit der Langwaffe wurde Knuth Küster  mit  311 Punkten, gefolgt von Tobias Schäfer  274 Punkten und Rainer Schneider mit 272 Punkten.
In der B-Klasse errang Thilo Ruppert mit 258 Pkt. den ersten Platz, gefolgt von Andre` Balzer mit  246 Pkt. und Sandra Henkel mit 217 Pkt.
In der C-Klasse trat Manuel Roth mit 134 Pkt. an.
Bei der Kurzwaffe siegte mit 173 Punkten Tobias Schäfer, den zweiten Platz belegte Rainer Schneider mit 168 Pkt, den 3. Platz mit 163 Punkten erreichte Thilo Ruppert.
Den erfolgreichen Schützinnen/Schützen herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen.
 Ein besonderes Lob gebührt unserem Schießobmann Rainer Schneider, Lahnau und seinem Team für die vorbildliche Organisation, die ganz entscheidend zum guten Verlauf der diesjährigen Vereinsmeisterschaft des beigetragen hat.
Dank an die Schießgruppe des  JV Gießen für die bewährte freundliche und gute Zusammenarbeit.

Bild: Rainer Schneider - Organisator Vereinsmeisterschaft und Schießobmann JV Wetzlar

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„Trapper“ im Jagdverein Kreis Wetzlar!

Das Hessische Jagdgesetz regelt im § 19 (2) und der Verordnung über die Fangjagd § 3a (1), dass die Jagd mit Fanggeräten in Hessen nur von Personen ausgeübt werden darf, die an einem anerkannten Ausbildungslehrgang des LJV Hessen für die Fangjagd teilgenommen haben.
Einen solchen Lehrgang absolvierten 15 Jägerinnen und Jäger des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Juni 2014 unter Leitung eines vom LJV Hessen autorisierten Ausbilders, unserem Jagdvereinsmitglied Roger Krämer im Vereinsheim „Engelstal“. Das Vereinsgelände des Jagdvereins Kreis Wetzlar  mit Fallensteig und sonstigen jagdlichen Einrichtungen bietet ideale Voraussetzungen zu allen Themen und Seminaren rund um die Jagd.
Nach der erfolgreichen Teilnahme erhielten die frisch gebackenen „Trapper“ Ihre Berechtigungszertifikat aus der Hand des Seminarleiters und Jungjägerausbilders Roger Krämer. Gerade der Fangjagd kommt in dicht besiedelten Gebieten und befriedeten Bezirken eine immer größere Bedeutung zu, beklagen sich doch immer mehr Mitbürger(innen) über die zunehmende „Waschbärplage“, Füchse (Tollwut und Fuchsbandwurmüberträger) im Hausgarten und Marderschäden an KFZ.
„Ich habe Angst um die Gesundheit meiner Kinder“ meldete sich eine aufgeregte Mutter telefonisch beim Jagdverein, angesichts des „vertrauten Auftretens“ eines Rotfuchses im Hausgarten. Deshalb bietet der Jagdverein Kreis Wetzlar die Teilnahme an den Fangjagdlehrgängen auch für Nichtmitglieder bei freier Lehrgangskapazität an.
Wir wünschen unseren angehenden Fangjagdjägern und –jägerinnen Waidmannsheil in der kommenden Saison.


Foto: Teilnehmer Fangjagdlehrgang 2014 - Kniend 1. von links Seminarleiter Roger Krämer

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Achtung! Stammtisch Juli fällt wegen Fußballweltmeisterschaft und Ochsenfest aus.
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Fremder schlägt Jäger in Daubhausen mit Dachlatte nieder!

Eine handfeste Auseinandersetzung zwischen einem Passanten und einem Jäger beschäftigt seit vergangener Woche die Polizei. Am Mittwoch (19.03.2014), gegen 18.00 Uhr, erschien ein 70-jähriger Jäger (Anm. d. Red. - Mitglied im JV Wetzlar) mit einer blutenden Wunde auf dem Polizeiposten Ehringshausen. Während der Versorgung durch eine Rettungswagenbesatzung schilderte er einen Streit mit einem Unbekannten. Der aus Solms stammende Rentner erklärte, dass er kurz zuvor in Dillheim einige Testschüsse von einem Hochsitz aus abgegeben hatte. Plötzlich erschien ein Mann, kletterte sofort auf den etwa vier Meter hohen Hochsitz und forderte ihn auf das Schießen einzustellen. Nach einer kurzen und heftigen Diskussion griff er nach dem Jäger und versuchte diesen vom Ansitz herunter zu ziehen. Hierbei riss die Jacke des Weidmannes. Anschließend kletterte der Mann hinunter und ging zunächst fort. Plötzlich erschien er wieder und ging zielstrebig zu dem in der Nähe abgestellten Wagen des Jägers. Er öffnete eine Tür und nahm sich aus dem Inneren einen Schlüsselbund. Inzwischen kletterte der Solmser hinunter, griff sich eine Dachlatte aus seinem Wagen und forderte von dem Unbekannten die Herausgabe des Schlüssels. Nach einem kurzen Handgemenge nahm ihm sein Gegner das Schlagwerkzeug ab und schlug ihm dieses mehrfach auf den Kopf. Hierbei zerbrach die Latte. Der Geschlagene setzte sich in seinen Wagen und steuerte sofort den Polizeiposten in Ehringshausen an. Der Angreifer war ihm nicht persönlich bekannt, er konnte aber eine genaue Beschreibung des Mannes abgeben.
Zur selben Zeit, als der Rentner auf dem Polizeiposten versorgt wurde, ging bei der Polizei Herborn ein Notruf ein. Ein Mann sei bei Dillheim von einem Hochsitz gestürzt und habe sich dabei verletzt, so der Anrufer. Bei der Befragung durch die eingesetzten Streife verstrickte sich der 56-jährige Zeuge in Widersprüche, so dass die Polizei derzeit davon ausgeht, dass der Mann mit seiner Version der Geschehnisse einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung zu entgehen versuchte.
Der 70-jährige Jäger aus Solms trug eine Kopfplatzwunde und Abwehrverletzungen an Händen und Unterarmen davon. Sein Angreifer musste mit auf die Herborner Wache. Nach seiner Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Behandlung durfte er die Polizeistation wieder verlassen.

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Die Seuche steht schon vor der Tür
Afrikanische Schweinepest - Jeden Tag einen Kilometer weiter Richtung Westen

Bericht in „MITTELHESSEN.DE“ vom 11.03.2014 von Martin H. Heller

Wetzlar/ Dillenburg. (he). Die afrikanische Schweinepest tötet Schweine meist in ein paar Tagen. Die, die überleben, geben das Virus weiter, gegen das es keine Impfung gibt. Und die Seuche steht quasi vor der Tür: An der polnischen Ostgrenze. Weit weg, möchte man meinen. Aber die tödliche Seuche nähert sich um jährlich 350 Kilometer. Eine schlechte Nachricht für Landwirte, Jäger, Förster, Bürgermeister und Ordnungsamtsmitarbeiter, die am Montag im Sitzungssaal des Kreishauses in Wetzlar von drei Fachleuten Auskünfte bekamen. Vorab: Menschen sind nicht gefährdet. "Sie können kiloweise Fleisch von erkrankten Schweinen essen", sagt Dr. Giuseppe Bosco von der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises. Der Mensch ist allerdings der wichtigste Grund für die Verbreitung der Seuche, die ursprünglich aus Afrika stammt. Fernverkehr und Tourismus sind mit schuld, denn das Virus ist ein gemeines. Es stirbt nicht einfach, wenn das Schwein stirbt. Nein, es überlebt bis zu drei Jahre sogar in tiefgefrorenem Fleisch. Die Gefahr lauert in mitgebrachten Lebensmitteln aus dem Osten, sie steckt in der Wurst, deren Rest der russische Fernfahrer diesseits der Oder aus dem Führerhaus wirft. Ist das Fleisch infiziert, ist auch die Seuche hier. Denn Wildschweine - und davon haben wir Tausende - fressen auch Aas und Abfälle. Was dann passieren würde, war Inhalt der Vorträge von Dr. Giuseppe Bosco, Claudia Eggert und Janina Schmidt vom Veterinäramt. Sie machten klar, dass nur größte Vorsicht im Umgang mit Wild- und Hausschweinen bei der Haltung sowie nach der Schlachtung und nach dem Abschuss helfen kann, die stetig nach Westen vorrückende Seuche einzudämmen.
Wenn ein Schwein krank ist, müssen alle sterben
Verhältnismäßig einfach haben es die 350 Schweinehalter im Lahn-Dill-Kreis, die rund 4000 Schweine mästen. Strikte Hygiene ist wichtig. Lebensmittelabfälle dürfen nicht verfüttert werden. Sie könnten ihre Betriebe nach außen abschotten, was auch sehr sinnvoll ist. Denn: Wird auch nur ein einziger Krankheitsfall festgestellt, müssen alle Schweine im Stall über die Klinge. Das würde viele Bauern ruinieren. Nicht einsperren kann man natürlich die Wildschweine, von denen es immer mehr gibt. Deshalb geht von ihnen auch die größte Gefahr aus. Wildschweine sind unheimlich "heimlich". Sie kommen nur nachts raus, zerwühlen Wiesen und Gärten auf der Suche nach Engerlingen und anderem tierischen Eiweiß. Und sie sind schwer zu kriegen. Ein Mucks, ein knarrendes Hochsitzbrett, und die ganze Rotte ist auf und davon. Trotzdem erlegen die Jäger im Lahn-Dill-Kreis jährlich über 5000 Wildschweine, zum Beispiel bei Drückjagden. Wenn die Seuche hier auftritt, müssten alle Wildschweine so schnell wie möglich geschossen werden, um die Verbreitung einzudämmen, sagt Veterinär Bosco. Eine Sisyphusarbeit, wie Michael Brück findet. Er ist Kreisjagdberater für den Altkreis Wetzlar. Und er kann sich an die einst hier grassierende klassische Schweinepest in den 70er Jahren erinnern. Damals wurden zur Seucheneindämmung 250 Schweine geschossen. Heute sind es schon in normalen Jahren über 5000. Und es werden ständig mehr. Sie vermehren sich in Windeseile. Wenn im Herbst viele Bucheckern und Eicheln von den Bäumen fallen - so wie in den vergangenen paar Jahren - vermehren sich schon frühreife Sauen, die eigentlich noch gar nicht an der Reihe wären. Und wenn dann der Winter mild bleibt - so wie dieses Jahr - , dann überleben fast alle Frischlinge. Die Jäger müssten ran, wirft Bosco ein. Sie würden sogar für die zusätzlich nötige Jagd entschädigt. Und für die zusätzlichen Tätigkeiten müssten im Seuchenfalle neue Verfahrensweisen gefunden werden, wahrscheinlich über die Tierseuchenkasse. Aber, so Bosco: "Das Land wird die Jäger nicht im Regen stehen lassen." Derzeit steht in Aßlar bereits ein kühlbarer 42-Tonnen-Überseecontainer, den das Veterinäramt besorgt hat. Er ist dafür vorgesehen, die Kadaver aufzunehmen, die bei Auftritt der afrikanischen Schweinepest anfallen würden. Danach muss alles verbrannt werden. Schon bei Verdacht, dass eine getötete Sau infiziert sein könnte, soll dies dem Veterinäramt gemeldet werden, das das Tier dann sicherstellt und Proben untersuchen lässt. Werkzeuge, Stiefel, Autos - alles, was mit dem Tier in Kontakt gekommen sein könnte, müsste desinfiziert werden. Allesamt Nachrichten, die die Zuhörer im Saal sehr nachdenklich stimmten. Schlechte Aussichten für die Jäger mit ihrer möglicherweise nötigen Zwangsjagd auf Sauen und vor allem für die Schweinehalter, die schlimmstenfalls ihre ganzen Bestände verlieren könnten.

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Motorsägenkurs nach KWF-Standard

Der Jagdverein Kreis Wetzlar veranstaltete einen Motorsägenkurs nach den KWF-Empfehlungen. Der sichere Umgang mit der Motorsäge ist Voraussetzung für Revierarbeiten, wie z. B. Hochsitzbau und dem Freischneiden von Wegen und Pirschpfaden. Am zweiten Märzwochenende trafen sich die Kursteilnehmer und wurden vom Kursleiter Michael Becker umfassend geschult.
In der theoretischen Ausbildung wurden die Fächer Schutzausrüstung, Technik der Motorsäge, Schnitttechniken, die Handhabung der erforderlichen Werkzeuge und das Gefahrpotential beim Umgang mit der Motorsäge erläutert und die Kenntnisse geprüft.
Im praktischen Teil wurden die sichere Inbetriebnahme und das Aufarbeiten von gefälltem Holz behandelt. Die Kursteilnehmer, deren Motorsägen schon z. T. erhebliche Gebrauchsspuren aufwiesen, wurden in der Beurteilung vom Spannungen am liegenden Holz, Entlastungstechniken und der Durchführung von Trennschnitten unterwiesen. Der Kurs beinhaltete auch einfache Wartungsarbeiten und das Schärfen der Ketten.  
Die Motorsäge ist als Helfer im Revier nicht wegzudenken. Die Berufsgenossenschaft fordert seit langem diese Schulungen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar wird den nächsten Kurs durchführen, sobald sich genügend Teilnehmer angemeldet haben. Ergänzt wird das Angebot von einem  Aufbaukurs, der vor allem das Fällen von stehendem Schwachholz, wie es z. B. beim Schlagen der Stangen für den Hochsitzbau benötigt wird, zum Thema hat.


Ausbildungsleiter Michael Becker ( 4. von links)

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Friedhelm Sänger, ehemaliger Vorsitzender, verstorben

Mit großer Betroffenheit musste der Jagdverein Kreis Wetzlar am 18. Januar Abschied von seinem ehemaligen 1. Vorsitzenden Friedhelm Sänger, vormals Dornholzhausen, nehmen. In aller Stille ist Friedhelm Sänger, in der Nähe von Bitburg/Eifel von uns gegangen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar trauert um einen passionierten Waidmann, der sich in der Region große Verdienste um Jagd, Natur und den Jagdverein Kreis Wetzlar im Besonderen erworben hat. Die Liste seiner Ehrenämter zum Wohle der Jagd ist lang. So lenkte Friedhelm Sänger von 1974 bis 1977 als 2. Vorsitzender und von 1977 bis 1983 als 1. Vorsitzender mit großer Umsicht und hohem persönlichen Engagement die Geschicke des Jagdvereins Kreis Wetzlar. Zeitgleich vertrat er die Interessen der heimischen Jägerschaft im Jagdbeirat des Lahn-Dill-Kreises und wurde letztlich 1988 auch in den Prüfungsausschuss - Jägerprüfung - im Bezirk Limburg/Weilburg berufen. Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. wird seinem verstorbenen ehemaligen 1. Vorsitzenden Friedhelm Sänger ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand

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"Die Malerfamilie Deiker" <> "Jagd - Sechs Künstlerinnen"

Ausgehend von den Beständen in den Städtischen Sammlungen präsentiert diese Ausstellung noch bis zum 30. März 2014 aus privatem Nachlass Werke von Friedrich Deiker, seinen Söhnen Johannes und Carl Friedrich sowie seinem Enkel Hans im "Stadt- und Industriemuseum" in 35578 Wetzlar, Lottestraße 8 - 10.

Friedrich Deiker (1792-1843), ausgebildet an der Hanauer Zeichenakademie und an der Kasseler Akademie, zog 1820 mit seiner Familie nach Wetzlar und war vornehmlich als Porträt- und Historienmaler für Bürgertum und Adel, auch für den Fürsten Ferdinand von Solms-Braunfels, tätig.

Sein Sohn Johannes (1822-1895) arbeitete nach Studienjahren in Hanau und Düsseldorf einige Jahre am Hof in Braunfels und ab 1868 in Düsseldorf. Er wurde vor allem als Maler von Tier- und Jagdmotiven bekannt und Adolf von Menzel bezeichnete ihn aufgrund seiner altmeisterlichen Technik als „Hans Holbein und Van Dyck der Tiere“.

Auch der jüngere Bruder Carl Friedrich (1836-1892) erfuhr seine erste künstlerische Ausbildung in Hanau, studierte dann an der Kunstakademie Karlsruhe bei dem bedeutenden Landschaftsmaler J. W. Schirmer und ging 1864 nach Düsseldorf. Selbst passionierter Jäger, ließ er seine Gemälde in Jagdalben und in der „Gartenlaube“ abdrucken.

Beide Brüder legten in ihrer Malerei großen Wert auf Realitätsnähe, künstlerische Virtuosität und inszenierten mit Vorliebe dramatische und stimmungsvolle Momente. In dritter Generation war noch Hans Deiker (1876 – 1910), der Sohn von Johannes Deiker, als Maler tätig und spezialisierte sich auf die Landschaftsdarstellung.

Das Thema der Jagd – seit der Frühzeit des Menschen eine Männerdomäne – fasziniert auch einige Künstlerinnen, die in ihren Arbeiten teils ironische, teils abgründige Facetten zeigen. Sie bringen elementare Aspekte im Verhältnis des Menschen zur Natur zur Sprache, werfen Fragen auf nach Leben, Überleben und Tod und zielen dabei oft mitten ins Schwarze.

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Busfahrt zur „Jagd und Hund" am 08.02.2014

Eintreffen der registrierten Teilnehmer zur Busfahrt - Besuch der Messe "Jagd und Hund" in Dortmund -  am Samstag, den 8. Februar bitte pünktlich bis 07:50 Uhr Uhr am Parkplatz der Fa. MINOX in Wetzlar, Walter Zapp-Straße 4 (Anfahrt über die Siegmund-Hiepe-Straße).

PKW-Stellplätze für die Teilnehmer stehen kostenlos zur Verfügung.

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25.11.2013 Jagdverein setzt auf LED - Technik
Die Firma FLAME - LIGHT aus Altena/Westfalen - ein Synonym für Energieeffizienz und Energiesparen bei LED Technik - spendierte dem Jagdverein Kreis Wetzlar LED - Beleuchtungseinrichtungen der neusten Generation für den Außenbereich am Vereinsheim im "Engelstal". Der Energieverbrauch wird dadurch, bei sichtlich besserer Ausleuchtung, um ca. 90 %  gesenkt. Ein stolzes und ermutigendes Ergebnis im Sinne von Umwelt und Energiesparen, denn Umweltschutz geht uns alle an.
Christian Frunzke, Geschäftsführer der Mark-Tronik Gruppe, zu der auch die Tochter FLAME - LIGHT (www.flame-light.com) gehört, übergab die ersten Beleuchtungskörper auf unserem Vereinsgelände in Wetzlar - Hermannstein an Thomas Jäckel, geschäftsführender Vorstand, der sich im Namen des Jagdvereins ganz herzlich bedankte. 


Bild von links: Thomas Jäckel, 1. Schriftführer, Christian Frunzke, Fa. flame - light
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25.11.2013 Busfahrt zur Messe „Jagd und Hund" in Dortmund

Am Samstag, den 8. Februar 2014 fahren wir zur Messe „Jagd und Hund“ nach Dortmund. Die Fa. MINOX übernimmt die Fahrtkosten für den Reisebus, so dass wir lediglich einen ermäßigten Eintritt (€ 10,- pro Person) zu zahlen haben. Abfahrt um 08.00 Uhr vom Parkplatz der Fa. MINOX in Wetzlar, Walter Zapp-Straße 4 (zu erreichen über die Siegmund-Hiepe-Straße). PKW-Stellplätze für die Teilnehmer stehen kostenlos zur Verfügung.  Alle Teilnehmer erhalten zusätzlich am Messestand der Fa. MINOX ein Gratisgetränk und sachkundige Einblicke in der Welt der Jagdoptik.
Anmeldelisten liegen beim Schlachtessen am 02.12.13 in Blasbach aus. Der Eintritt (10,00 €) ist bei Anmeldung fällig, da die Karten vom Verein rechtzeitig bestellt werden müssen.
Spätere Anfragen bitte an den Kassierer Hans-Jürgen Neeb unter Tel.: 06441/63563.
Ggf. wird bei größerer Nachfrage noch ein Zusatztermin / Bus angeboten.

Vorab schon mal ganz herzlichen Dank und Waidmannsheil an den Geschäftsführer der Fa. MINOX, Herr Thorsten Kortemeier und  die Marketingmanagerin, Frau Andrea Schmidt - Agel, beide Mitglieder im Jagdverein Kreis Wetzlar, für das hohe Engagement für unseren Verein.

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22.11.2013 Verfahren gegen Fuchsjäger eingestellt!

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat mit Verfügung vom 25.10.2013 (liegt der Redaktion vor), das seit Februar 2013 anhängige Ermittlungsverfahren gegen drei Hegegemeinschaftsleiter aus Nordhessen wegen des Verdachts "Verstoß gegen das Tierschutzgesetz" kommentarlos eingestellt.

Was war geschehen?

Dazu berichtete die Hessische / Niedersächsische Allgemeine am 26.02.2013:

(…) Hofgeismar. Eine Anzeige wegen "Massentötung von Füchsen" hat ein Rechtsanwalt aus dem bayerischen Neustadt gegen Jäger aus dem Kreisteil Hofgeismar gestellt. Nach Angaben des Juristen ist er von der Hofgeismarer Anti-Jagd-Allianz und der Tierschutzorganisation PETA beauftragt worden.
Hintergrund ist eine revierübergreifende Jagd Ende Januar bei der 71 Füchse geschossen wurden. Dies widerspreche dem hessischen Jagdgesetz, schreibt der Anwalt. Die Jäger, knapp 60 hatten teilgenommen. widersprechen. Richtig sei, dass bei der Jagd 71 Füche erlegt wurden. Doch das sei rechtens. Im Gegenteil: Damit die Hegegemeinschaften gefördert würden, seien sie von Staats wegen gehalten, revierübergreifende Schwarzwildjagden zu organisieren. Dies sei in dem konkreten Fall geschehen - und dabei sei eben nicht nur Schwarzwild geschossen worden, sondern auch Füchse.
Man werde der Anzeige mit Ruhe entgegenschauen, sagte Erhardt Rüsseler, der beim Kreisjagdverband aktiv ist und als einer der Hegegemeinschatsleiter von der Anzeige direkt betroffen ist. Um den Schwarzwildbestand in Grenzen zu halten, so erläutert er, seien Revierübergreifende Jagden nötig. Im konkreten Fall waren 56 Jagdpächter der Hegemeinschaften Reinahrdswald, Essetal und Warmetal an drei Tagen im Ansitz, um auf Schwarzwild zu schießen. Zwar wurden letztlich nur sieben Sauen erlegt, aber die Vielzahl der geschossenen Füchse zeige, dass es hier eine Überpopulation gebe. Unter anderem sei dies deshalb der Fall, weil in den Monaten zuvor vergleichsweise wenig Füchse erlegt wurden.
Auch Kreisjagdberater Hubertus Fröhlich verteidigt die Abschusszahl. Die Füchse hätten keine natürlichen Feinde, weshalb die Jagd nötig sei. (…)

Der Vorstand begrüßt die Entscheidung der Kasseler Staatanwaltschaft im Sinne unserer Jagd, hätte sich aber auch eine Begründung dazu gewünscht.

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10.11.2013 Bei den Jägern zu Besuch!

Im Herbst besuchte die 4. Klasse der Philipp-Schubert-Schule aus Hermannstein unser Vereinsheim im Engelstal.

Um 09.00 Uhr, nach einer kurzen Wanderung, trafen 17 Kinder mit ihrer Lehrerin Frau Elke Luthardt am Vereinsheim ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Vorstandsmitglieder Annette Schmidt und Björn Theiß  gingen es in den Präperateraum. Hier vermittelte unser Ausbilder Wilfried Klee der wissbegierigen Schar mit viel Geduld alles Wissenswertes über Rabenkrähen, Elstern, Eichelhäher und vielen anderen Tieren, die die Kinder aus nächster Nähe betrachten konnten. Es war wie eine völlig neue Welt -  alles Tiere und Vögel unserer Heimat, die viele der Kids garnicht kannten. Nach einem stärkenden Frühstück bei herrlichem Sonnenschein und etwas Bewegung ging es zur zweiten Runde. Björn Theiß erzählte welche Tiere bei uns im Wald leben, etwas über Sommer- und Winterfell, Zähne und vieles mehr. Es wurden eifrig Fragen gestellt und die Zeit verging wie im Flug. Dann war erst mal wieder Toben angesagt und zwischendurch erfrischende Apfelschorle für alle. Danach ging es zu den Hochsitzen. Jedes Kind durfte sich mit Annette Schmidt auf den Drückjagdbock setzen und mit einem Fernglas selbst „Beobachtungen“ machen. An einem Baum und an der Holzhütte waren zwei präparierte Eulen befestigt, die galt es zu erspähen. Die Kinder hatten großen Spaß dabei, zumal die meisten noch nie durch ein Fernglas geschaut hatten.
Zum Abschluss konnte sich jedes Kind noch ein Lesezeichen, einen Stundenplan und ein Lehrheftchen "Fährten und Spuren" mit nach Hause nehmen. Um 12.00 Uhr ging es dann zurück zur Schule. Es hat den Kindern und allen anderen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und lehrreich war es auch, wie die Klassssenlehrerin abschließend feststellte.
Im Nachgang brachten die Schüler die gesammelten Eindrücke und Erlebnisse dann zu Papier und überreichten die liebevoll gemalten Bildchen (Bildergalerie) als kleines Dankeschön der Referentin Annette Schmidt für den erlebten Tag bei den "Jägern im Engelstal".

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10.11.2013 Schalldämpfereinsatz bei der Jagd

Die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich hat nach einem Bericht der Onlinezeitung "Hund & Jagd" (Ausgabe 112 / November 2013) Jagdjournalisten  Neuerungen zum Einsatz von Schalldämpfern bei der Jagd mitgeteilt.

Demnach hat sich das Bundesministerium des Innern  in die aktuelle Diskussion des Einsatzes von Schalldämpfern bei der Jagd eingeschaltet. Das Ministerium habe den Waffenbehörden der Länder ermessensentscheidend mitgeteilt , dass bei Vorliegen der Voraussetzungen der Arbeitsschutzverordnung ein Anspruch auf Erteilung einer Erlaubnis für einen Schalldämpfer besteht.

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30.09.2013 Brauchbarkeitsprüfung des Jagdvereins Kreis Wetzlar

Der Jagdverein Kreis Wetzlar veranstaltete am 28.09.2013 in den Revieren um Wetzlar eine Brauchbarkeitsprüfung. Die Prüfung umfasst die Fächer, Gehorsam, Schweißarbeit/Nachsuchenarbeit, Schleppe, Stöberarbeit und Wasserarbeit. Mit dem Bestehen der Prüfung wird dem Jagdhund die Befähigung zum Einsatz entsprechend des Prüfungsumfangs in einem Revier bescheinigt.
Der Prüfungsleiter Oliver Kohlrusch mit seinen Richterkollegen Martin Kinzenbach und Mark Litzinger begrüßte am Samstagvormittag pünktlich um 7.30 Uhr die Prüfungsteilnehmer im Vereinsheim des Jagdvereins im Engelstal. Nach Erledigung der Formalitäten wurde kurz der Prüfungsablauf erläutert. Eine Abordnung der Bläsergruppe unter der Leitung von Björn Theiß eröffnete die Prüfung mit den Signalen „Begrüßung“ und „Aufbruch zur Jagd“. Dann ging es in das nahe gelegene Revier.
Von neun Teilnehmern konnten acht die Prüfung bestehen. Es sind dies Bernd Grüßges mit dem Pudelpointer „Awa vom breiten Wasser“, Erhard Haas mit dem Deutsch-Langhaar „Fritz vom Seulingswald“, Dr. Roland Hornstein mit dem Weimeraner „Artus vom Wohlenberg“, Susanne Vorländer-Schmidt mit dem Chesapeake Buy Retriever „Belle Linou von den Bexter Höfen“, Sabine Becker-Brück mit dem Deutschen Wachtelhund „Nero von der Litze“, Dr. Janine Brunner mit dem Slowakischen Rauhhaarigen Vorstehhund „Liana z Milhostovskych poli“, Dominik Lenz mit der Brandlbracke „Aika“ und Robert Stuhl mit dem Deutsch Kurzhaar „Greif vom Mehner Wald“.
Teilweise hatten Hund und Führer bereits Zuchtprüfungen bestanden und mussten somit nur noch die fehlenden Fächer zum Bestehen der Brauchbarkeitsprüfung arbeiten. Die Hunde wurden im Ausbildungskurs des Jagdvereins unter der Leitung von Erhard Haas auf die anstehenden Prüfungen vorbereitet. Besonders erwähnenswert ist, dass drei Hunde mit Ihren Führern die HZP/Herbstzuchtprüfung bei den jeweiligen Zuchtverbänden als Suchensieger absolviert haben.
Die glücklichen Hundeführer nahmen am Abend Ihre Prüfungszeugnisse in Empfang.
Nach dem offiziellen Ende der Brauchbarkeitsprüfung hatte der kynologische Ausschuss im Anschluss zu einem Abschlussabend der Hundeausbildungsgruppe eingeladen. Die Kursteilnehmer, Prüflinge, Revierinhaber und Hunderichter verlebten einen geselligen Abend bei gutem Essen und es wurde noch lange gefachsimpelt und gelacht. Der Leiter des kynologischen Ausschusses, Erhard Haas, gratulierte den Hundeführers mit Ihren Hunden zu den gezeigten Erfolgen und wünschte für die noch ausstehenden Prüfungen das nötige Quäntchen Glück und Waidmannsheil.

Thomas Jäckel
1. Schriftführer

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09.09.2013 Führungswechsel bei der Hegegemeinschaft Hüttenberg!


Bild von links: Uwe Dern, Hermann Heller

Am Freitag den 06.09.2013 versammelten sich die Mitglieder der HG Hüttenberg in der Gaststätte "Goethe Rast" in Volpertshausen. Einziger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Vorstandes. Uwe Dern aus Hüttenberg wurde zum neuen Hegegemeinschaftsleiter und Rehwildsachkundigen gewählt. Hermann Heller hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Lutz Herbel wurde 2. Vorsitzender, Wilfried Glaum blieb Kassenwart. Thomas George als Vertreter Forstwirtschaft und Naturschutz,  Karl Otto Gerth  als Vertreter Landwirtschaft und Bürgermeister Christoph Heller als Vertreter der Jagdgenossenschaften komplettieren den Gesamtvorstand.
Kreisjagdberater Michael Brück dankte Hermann Heller im Namen der Jagdbehörde des Lahn-Dill-Kreises für sein ehrenamtliches Wirken und seinen großen professionellen Einsatz zum Schutze des Wildes und zum Nutzen der heimischen Jägerschaft. Hermann Heller war 12 Jahre lang der Vorsitzende der HG. Er hatte 21 Jahre das Amt des Rehwildsachkundigen inne. Auch wenn er seine Ämter niedergelegt hat versprach Heller den neuen HG-Leiter und Rehwildsachkundigen  Dern zu unterstützen und bei der Einführung in die neuen Aufgabengebiete zur Seite zu stehen.

M.Brück
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09.09.2013 Zweite „Schelderwaldprüfung“ des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.“

Am 31.August 2013 fand bei bestem Spätsommerwetter, trocken, teilweise bedeckt und nicht zu warm, die 2. Verbandsschweißprüfung und die 2. Verbandsfährten- schuhprüfung des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“ im “Schelderwald” statt.
Die Prüfungsleitung oblag Erhard Haas, Leun. Als Richterobleute fungierten Siegfried Heidlas, Wetzlar und Erhard Haas, Leun. Die Fährten legten die Richter E. Haas und S. Heidlas mit ihren revierkundigen Helfern Christian Herche und Johann Jolmes vom Hess. Forstamt Herborn. Die Schweißfährten wurden am Donnerstag und Freitag im Tupfverfahren bei ca. 15 ° C hergestellt. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön und Waidmannsheil dem Forstamtsleiter Herr Gert Rode sowie den Herren C. Herche und J. Jolmes für die überaus große Hilfsbereitschaft und tatkräftige Unterstützung. Der „Schelderwald“ - ein Naturjuwel im Dillbergland bei einer Höhenlage bis über 600 m mit mächtigen Fichten- und Buchenbeständen, sonnigen Naturverjüngungen und verschwiegenen Dickungen, in denen Schwarzkittel, Mufflon und Rehwild ihre Fährten ziehen. Die naturbelassene, mitunter schwierige mittelgebirgstypische Höhenlage ist hier hügelig mit teilweise steilen und rutschigen Abhängen. Somit ein überaus idealer Prüfungsort für anspruchsvolle Schweiß- und Fährten- schuharbeiten.
So konnte der 1. Vorsitzende Thomas Schäfer am Prüfungsmorgen nach dem Signal Begrüßung durch die Jagdhornbläsergruppe auch insgesamt sieben Gespanne (VFSP - drei Hunde Zwanzigstundenfährte / VSwP - je zwei Hunde Zwanzig- und Vierzig- stundenfährte) und eine fachkundige Korona begrüßen. Nach Fährtenauslosung und allgemeiner Einweisung stellten sich dann die Gespanne der Herausforderung dieser anspruchsvollen Schweiß- und Fährtenprüfung. Nachdem die letzte Fährte gearbeitet war und die Richter die gezeigten Leistungen bewertet hatten standen die Suchensieger fest.
Den Wanderpreis des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.“ für die beste Schweißarbeit (VSwP) konnte für den Deutschdrahthaarrüden BOOMER VON FRONTE WREDE seine Führerin Brigitte Hunold, Mainz entgegennehmen.
Den ebenfalls vom Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V. gestifteten Wanderpreis für die beste Fährtenarbeit (VFSP) errang Gabriela Feiling, Weilburg mit Ihrer Rauhaarteckelhündin BURGA VOM HEILIGENWALD.
Der 2. Vorsitzende Dieter Frunzke bedankte sich abschließend bei Erhard Haas, allen Helfern und den Richtern für die geopferte Zeit und die geleistete Arbeit. Den Hundeführerinnen und – führern für den passionierten Einsatz und last not least den Herren C. Herche und J. Jolmes vom Hess. Forstamt Herborn für die großartige Unterstützung mit einem Weinpräsent.

Ergebnisse

Brigitte Hunold Suchensiegerin 2013
2. Verbandsschweißprüfung
Gabriela Feiling Suchensiegerin 2013
2. Verbandsfährtenschuhprüfung

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15.07.2013 Rüdiger Schmidt vom LJV Hessen verabschiedet

Der langjährige Bezirksobmann für das „Jagdliche Schießen“ im  LJV-Bezirk Wiesbaden, Rüdiger Schmidt, Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V., geht in den Ruhestand.
Anlässlich der diesjährigen Landesmeisterschaft wurde Rüdiger Schmidt, der das Amt über ein Jahrzehnt  bekleidete, mit viel Lob und Beifall der Anwesenden und Mitglieder des LJV-Vorstandes verabschiedet.
Mit ihm verabschiedeten sich weitere altgediente Schießobleuten  - Benno Fischer, Peter Seller und auch  der Landesschießobmann Georg Bierschenk und Jutta Bierschenk. Für den Jagdverein Kreis Wetzlar wird Stefan Dimmer, Wetzlar als Bezirksobmann R. Schmidt nachfolgen. Zum neuen Landesschießobmann wurde Walter Siebert bestellt.

Rainer Schneider
(Obmann Schießwesen)

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13.07.2013 Jagdverein Kreis Wetzlar wieder Hessischer Vizemeister 2013 mit der Kurzwaffe

Bei der Hessischen Landesmeisterschaft 2013 im "Jagdlichen Schießen" vom 28. Juni bis 30. Juni 2013 in Bad Hersfeld - Dammersbach belegten die Jagdschützen des "Jagdverein Kreis Wetzlar" mit 729 Ringen  den 2. Platz in der Kurzwaffendisziplin!

Mit den Schützen (Einzelwertung)
Peschke, Ulrich       187         4. Platz
Dimmer, Stefan      186         6. Platz
Schäfer, Tobias       180       15. Platz
Schneider, Rainer   176       19. Platz
Tafferner, Martin  (172)      22. Platz

errang unsere Mannschaft die Silbermedaille  nach Rhön-Vogelsberg  (747 Ringe)
und vor dem Jagdverein der Kasseler Jägerschaft (717 Ringe).

Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil, liebe Jagdschützen!

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24.06.2013 Stangenschau in Krofdorf
Am Sonntagmorgen den 23.Juni 2013 um 10:00 Uhr konnte Forstdirektor Harald Voll in seiner Funktion als Rotwildsachkundiger der Rotwildhegegemeinschaft Krofdorfer Forst zur mittlerweile 18. Stangenschau begrüßen. Da der Hof im Forsthaus Waldhaus nicht mehr ausreichte, fand diese Veranstaltung erstmalig im Hofe des Forstamtes Wettenberg in Krofdorf statt. Über 150 Gäste waren bereits um 10 Uhr anwesend. Die Veranstaltung dauerte bis 17:00 Uhr an und in Abständen waren Führungen im Angebot.
Die 2013 ausgestellten 53 Abwurfstangen konnten 39 älteren Hirschen zugeordnet werden. Mit Hilfe dieser jährlich sich wiederholenden Zuordnung kann mit großer Sicherheit ausgesagt werden, dass 14! 10-jährige und ältere Hirsche im Rotwildgebiet bestätigt sind. Die aktuellen Fundstangen konnten 6 über 10-jährigen Hirschen zugeordnet werden.
Voll dankte den Herrn Wolfgang Kiefer und Klaus Osan für die Bewertung und Zuordnung der Stangen. Das Hirschbuch mit Fotos der Abwurfstangenreihen und Abschussempfehlungen kann gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro beim Forstamt Wettenberg gekauft oder bestellt werden. Für die Durchführung weiterer Genuntersuchungen bei den Hirschen im Bereich der Hegegemeinschaft wird um Spenden gebeten.
M.Brück

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17.06.2013 Seminar  -  Wild veredeln für den Grill - ein voller Erfolg! (Neu)

Zwei frisch erlegte Jährlinge bildeten die Grundlage für unser diesjähriges Sommerseminar
-  Wild veredeln für den Grill - mit Uwe Heinrich am 15. Juni im Vereinshaus "Im Engelstal". Ein knappes Dutzend Jägerinnen und Jäger schaute dem "Meister" auf die Finger, der mit geübter Hand die beiden jungen Stücke Schnitt für Schnitt fachmännisch zerwirkte, dies auch nachvollziehbar erklärte und für den Grill bzw. für die Wurstherstellung vorbereitete. Uwe Heinrich gab auch den Teilnehmern reichlich Gelegenheit, das frisch Gelernte auch direkt in die Praxis umzusetzen. 
Besonders spannend wurde es beim Segment "Herstellen von Wildwurst". Alles keine schwarze Kunst, wie Uwe Heinrich den Teilnehmern verdeutlichte. Wer zu Hause über einen Haushalt - Fleischwolf mit Fülltülle verfügt, kann damit auch selbst unkompliziert schmackhafte Wildbratwurst für den eigenen Verzehr herstellen.

Aber Achtung! Das Inverkehrbringen, meint, abgeben dieser Eigenprodukte, sei es entgeltlich oder unentgeltlich an Dritte - ist aus lebensmittelrechtlicher Sicht nicht gestattet.
Für das abendliche Grillen mit den Jagdfreunden aber genau das Richtige und die Zutaten, wie z.B. Wurstdärme, sind auch in der näheren Umgebung (Fachhandel) zu beschaffen.

Die Grundrezeptur für "Rehbratwurst nach Jagdherrenart":
- pro KG Wildbret ca. 650 - 700 gr grob gewürfelten Schweinebauch zusetzen
- an Gewürzen pro KG Gesamtfleischmasse:
+ 20 gr Salz
+   3 gr frisch gemahlener schwarzer Peffer
+   1 gr gemahlene Muskatnuß
+   1 gr Knoblauchflocken oder frische Zehen
+   3 gr Wildgewürz (Fertigmischung)

zugeben.
Der eigenen Phantasie sind beim Würzen natürlich keine Grenzen gesetzt. Z. B. durch Zugabe von Bärlauch, Kräuter oder wer`s ganz scharf mag auch Paprika.
Beim gemeinsamen "Grillen" der selbst hergestellten Wildbratwürstchen und -Rehsteaks im Anschluss zeigte sich, dass sich die Mühe der Veredelung gelohnt hatte.  Eine gut gelaunte Teilnehmerrunde konnte sich von der hohen Qualität und dem hervorragenden  Geschmack dieser Eigenprodukte überzeugen.


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16.06.2013 Der Sensenmann hat 180 PS!
Ruhig und still liegt die Wiese in der flirrenden Mittagshitze. Eigentlich ein idealer Ort für die erfahrene Ricke ihre Kitze relativ kühl und geschützt vor hungrigen Räubern  zu verbergen. Doch der Schein trügt. Innerhalb weniger Minuten verwandelt ein PS- starker Traktor mit Hochleistungsmähwerk die Idylle im wahrsten Sinne des Wortes in ein "Schlachtfeld". Der teure Maschinenpark muss effizient eingesetzt werden und mit hoher Geschwindigkeit wird Runde für Runde gemäht. Der Natur waren solche Szenarien fremd, als sie Kitze, Junghasen, Kleinsäuger und Bodenbrüter mit Schutzfunktionen ausstattete und so vertraut das Kitz auf die angeborenen Instinkte des "Drückens" und versucht sich dadurch  vor dem heranrauschenden, todbringendem Schneidwerk zu retten. Aber vergebens, bei einem gnädigen Schicksal tritt eventuell der sofortige Tod ein und dem hilflosen Tier bleibt das qualvolle Dahinsiechen mit abgeschnittenen Läufen bis zum Tod durch Verhungern erspart. Dieses "Glück" hatte das Kitz auf dem Foto in einem Ehringshäuser Revier leider nicht. Dem durch Rabenvögel aufmerksam gewordenen Jäger bot sich ein entsetzliches Bild. Mit vier abgeschnittenen Läufen saß das Rickenkitz klaglos, noch lebend im Wundbett. Traurige Bilanz des Wochenendes, drei ausgemähte Kitze allein in diesem mittelhessischen Revier.


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13.06.2013 Vorabinfo:Sommerfest 2013 "Jagdverein Kreis Wetzlar" für alle Mitglieder.
Natürlich sind auch Ihre Familien, Freunde und Gäste herzlich willkommen. Gleichzeitig wollen wir unsere Jungjäger aus dem Kurs I/2013  zur Jägerin / zum Jäger schlagen.

Wann?  Am Samstag, den 24. August 2013
Wo?      Am Vereinshaus "Im Engelstal"

Bitte halten Sie sich den Termin schon mal frei.
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11.06.2013 Bläserkorps legt noch einen drauf!

Der Himmel zeigte sich nicht gerade von der besten Seite beim Auftritt unseres Bläserkorps am Sonntag (09.06.) beim Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen 2013 im Jagdschloß Kranichstein. Bei leichtem Regen mußte sich unsere A- Gruppe den kritischen Augen und Ohren der Wertungsrichter stellen. Unser Bläserkorps ließ sich jedoch durch das widrige Wetter nicht beirren und konnte sich mit einer erneuten Steigerung um weitere 20 Punkte, gegenüber dem Landeswettbewerb Hessen 2013 am Vortage, erstmalig seit 1985, meint nach fast 30 Jahren, wieder in die höchste deutsche Wertungsklasse dem Bundesbläserwettbewerb zurückmelden.
Mit hervorragenden 841 Punkten in der Klasse A (Fürst - Pless - Horn) zeigte sich unser Jagdhornbläserkorps unter der Stabführung von Matthias Plefka an historischer Stätte, dem "Jagdschloß Kranichstein" sehr gut aufgestellt für die kommenden Jahre und weitere große Wettbewerbe. Die Glückwünsche für den Vorstand überbrachte der 2. Vorsitzende Dieter Frunzke den Jagdhornbläserinnen und -bläsern und danke dem Korps  für die gezeigte Leistungsbereitshaft, den hohen persönlichen Einsatz und ständigen Verzicht auf Freizeit in den letzten Wochen und Monaten.

Unsere Teilnehmer am Bundeswettbewerb am 09.06.2013 in Kranichstein:

1. Reihe: Annette Schmidt, Helge Haubach, Burgis Krüger, Elke Peters, Mark Litzinger,
2. Reihe: Gisela Müller, Udo Meiß, Dieter Schaub, Siegfried Heidlas, Björn Theiß,
3. Reihe: Heinz Schulzek, Dieter Frunzke, Beate Bernert, Matthias Plefka, Dirk Haubach

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09.06.2013 Bläserkorps für Bundeswettbewerb 2013 qualifiziert!

Mit hervorragenden 821 Punkten in der Klasse A (Fürst - Pless - Horn) qualifizierte sich unser Jagdhornbläserkorps unter der Stabführung von Matthias Plefka am Samstag (08. Juni) im historischen Schloßpark des "Jagdschloß Kranichstein" für den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen am Sonntag, 09. Juni, ebenfalls im Jagdschloß Kranichstein. Damit wurde das lange und intensive Üben der letzten Monate mit diesem großartigen Erfolg belohnt.
Mit den Pflichtstücken "Begrüßung", "Bär tot", "Reh tot" und "Blatt schlagen" sowie einem Kürstück , dem "Hubertusmarsch" sicherten sich unsere Jagdhornbläser (von links):

1. Reihe: 1. Reihe: Annette Schmidt, Helge Haubach, Burgis Krüger, Elke Peters, Mark Litzinger,
2. Reihe: Gisela Müller, Udo Meiß, Dieter Schaub, Siegfried Heidlas, Björn Theiß,
3. Reihe: Heinz Schulzek, Dieter Frunzke, Beate Bernert, Matthias Plefka, Dirk Haubach

die Zulassung zum Bundeswettbewerb. Wir drücken unserem Bläserkorps dafür schon jetzt die Daumen und begleiten die Gruppe mit den besten Wünschen und Waidmannsheil.

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31.05.2013 DJV mit neuem Gesicht!

Mit einer Zweidrittelmehrheit hat sich das angepasste DJV-Logo auf dem Bundesjägertag 2013 in Marburg durchgesetzt, das ab 1. Januar 2014 fließend eingeführt werden soll.
Auf dem Bundesjägertag 2015 wird der DJV einen Zwischenbericht über den Sachstand der Logoeinführung geben. Die Delegierten verabschiedeten mit einer Dreiviertelmehrheit die Namensänderung des Verbandes. Der „Deutsche Jagschutzverband e.V.“ wird mit Eintrag in das Vereinsregister in „Deutscher Jagdverband e.V. – Vereinigung der deutschen Landes-jagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur“ umbenannt. Damit lehnt sich die Bezeichnung der Dachorganisation eng an die der Mitgliedsverbände an. „Wir vertreten als Verband bundesweit Jagd und Jäger; Jagdschutz ist nur ein kleiner Teilbereich unserer Aufgaben“, sagt DJV-Vizepräsident Dr. Hermann Hallermann, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im DJV.

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31.05.2013 Jagdgebrauchshundeschau im Westerwald

Diverse Zuchtvereine für Jagdgebrauchshunde  stellen am Sonntag, den 16.06.2013 Ihre Rasse auf dem Gelände des ehemaligen DD Zwingers "Vom Geyerstein"  am Landhaus "Hui Wäller", Schloßstraße 7, in 35753 Greifenstein - Beilstein  vor.

Ab 13.00 Uhr  informieren die Zuchtvereine über die Vorzüge, Fähigkeiten und Besonderheiten Ihrer Rasse. Der interessierte Besucher findet fachkundige Ansprechpartner  an den einzelnen Infoständen.

Als Höhepunkt der Veranstaltung vermittelt dann (Beginn um 14.00 Uhr) eine Pfostenschau mit Vorstellung der einzelnen Rassen dem Besucher viel Interessantes und Wissenswertes rund um unsere Jagdgebrauchshunde.

Die Bewirtung obliegt dem Team vom Landhaus "Hui Wäller"!

Um die Organisation kümmert sich federführend Siegfried Heidlas, Wetzlar, Mitglied im Kynologischen Ausschuß unseres Jagdvereins und einer der erfahrensten  Züchter, Führer und Jagdgebrauchshunderichter der Region.
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27.05.2013 LJV Hessen wählt neuen Präsidenten

Dr. Jürgen Ellenberger  ist neuer Präsident des Landesjagdverbandes  (LJV) Hessen. J. Ellenberger (53) aus Niederwalgern wurde auf dem Landesjägertag 2013 am 25. Mai einstimmig zum Nachfolger des aus Altersgründen nicht mehr kandidierenden bisherigen Präsidenten Dietrich Möller (75), Weimarn, gewählt.

 

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26.03.2013   Bleibelastung durch Wildfleisch!?

„Auf Wildfleisch entfallen beim Bundesbürger durchschnittlich lediglich 0,1 Prozent der Belastung durch Blei, das er mit der Nahrung aufnimmt.“ Darauf weist der Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen (LJV), Dr. Klaus Röther, in der Diskussion um bleifreie Jagdmunition hin. Röther bezieht sich dabei auf einen schriftlichen Bericht der Bundesregierung vom 24. November 2011. Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) habe deshalb auch bereits im September 2011 ausdrücklich festgestellt: „Die zusätzliche Bleiaufnahme über Wildfleisch ist bei diesen Mengen gegenüber der Aufnahme über Getränke, Getreide, Obst und Gemüse toxikologisch unbedeutend.“ Lediglich Schwangere Kleinkinder und Frauen mit Kinderwunsch sollten aufgrund der anderweitigen, kaum vermeidbaren Bleibelastung durch die Grundnahrungsmittel auf Wildfleisch verzichten.
Derzeit suchen Munitionshersteller und Jäger laut Röther mit Hochdruck nach einer vollwertigen Alternative für Bleimunition. „Denn Jagdmunition muss das Wild tierschutzgerecht, schnell und sicher töten“, hebt der Jagdverbandssprecher hervor. Außerdem müsse in hohem Maße gewährleistet sein, dass keine Querschläger und Rückpraller Jäger oder Unbeteiligte gefährden. Diese Anforderungen erfüllten aber Geschosse aus Kupfer oder Messing noch nicht in vollem Umfang.
Deshalb fordern die Jäger laut Röther „messbare Kriterien für die Wirksamkeit von Büchsenmunition, und zwar unabhängig vom Material.“ Zudem müsse diese Munition sowohl die Lebensmittelsicherheit als auch Tierschutz, Umweltschutz und Sicherheit bei der Jagd sicherstellen. Dazu seien weitere Untersuchungen erforderlich. Bis diese Fragen geklärt sind, sollen die Jäger im Wildfleisch nicht nur den Schusskanal, sondern auch dessen Umgebung großräumig entfernen, um jegliche Geschossteile und damit eventuelle Bleireste zu entfernen. Zudem sollten derzeit bei der Jagd nur noch neuartige Verbundgeschosse mit Kupfer- oder Tombakmantel und Bleikern eingesetzt, die sich zwar im Tierkörper deformieren und das Wild schnell töten, aber weder zersplittern noch Bleiteilchen abgeben.

„Im übrigen ist die Bleibelastung im menschlichen Blut seit 1984 dank bleifreiem Benzin und verschärfter Trinkwasser-Grenzwerte um rund 75 Prozent gesunken“, berichtet Röther. Daher bestehe keinerlei Grund zur Panikmache.

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09.03.2013    Jahreshauptversammlung bestätigt Vorstand!

Einstimmig bestätigte die Mitgliederversammlung am Freitag den 08.03.13 den bisherigen Vorstand für weitere drei Jahre, bzw. berief für den vakanten 2. Schriftführer Annette Schmidt, Wetzlar ins Amt. Nachfolgerin für den nicht mehr kandidierenden bisherigen 2. Kassierer Rüdiger Schmidt, Solms ist Sylvia Schlegel, Aßlar.

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09.03.2013    JV Kreis Wetzlar - Otto Biedenkopf wird Ehrenmitglied

Der JV Wetzlar hat Otto Biedenkopf, Mücke die Ehrenmitgliedschaft verliehen und damit die besonderen Verdienste, die er sich um Jagd, jagdliches Brauchtum und insbesondere um den JV Wetzlar erworben hat mit der höchsten Auszeichnung, die der Verein zu vergeben hat gewürdigt.
In seiner Laudatio beschrieb der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke, Otto Biedenkopf als einen Menschen, der das große Hindernis „das eigene Ego“ zum Wohle des Jagd-vereins Wetzlar immer wieder überwunden hat und auf diese Weise sehr viel – und auf sein Lebensalter abgestellt, er feierte im Dezember den 85. Geburtstag - schon Außergewöhnliches für den Verein geleistet hat. Persönliches und Privates stellte Otto den Vereinszielen immer hinten an.
Seit 17 Jahren hat O. Biedenkopf die Stabführung im Jagdhornbläserkorps des Vereins und auch die lange, gerade bei widrigem Wetter beschwerliche Anreise, konnte Otto nicht davon abgehalten, Woche für Woche mit viel Kraft, Nerven und Mühe seine Wetzlarer Bläser auf Auftritte und Wettbewerbe vorzubereiten. Frunzke erinnerte an die großen Erfolge und Auftritte, die die Gruppe unter seiner Leitung bestritt. Und dass das heutige, fast 30 Bläser starke Korps einen so hohen Anteil jüngerer Bläser hat, basiert ursächlich auf seine vorausschauende und beharrliche Nachwuchsgewinnung in all den Jahren. Der Geehrte hat schon sehr früh erkannt, dass die Jagdhornbläserei, der wohl am meisten öffentlich wahrgenommene Teil unseres jagdlichen Brauchtums, nur mit genügend Nachwuchs leben und überleben kann. Deshalb liegen ihm ganz besonders die Anfänger am Herzen. Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen Jagdhornblasen lernen wollen. Und die Fähigkeit, bei einem richtigen unter zehn falschen Tönen auch noch lobende und gütige Worte für ehrliches Bemühen zu finden und zu motivieren, ist Grundlage seines Erfolgs. Möge er seinen Idealen treu und dem JV Wetzlar noch lange gewogen bleiben. Stehend und mit langanhaltendem Beifall würdigte die Mitgliederversammlung das neue Ehrenmitglied im Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.

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02.03.2013    Pressemeldung Bundesratsitzung vom 01.02.2013 (www.bundresrat.de)

Der Bundesrat möchte verhindern, dass Extremisten legal an Waffen kommen. Aus diesem Grund hat er in seiner heutigen Sitzung einen Gesetzentwurf zur Änderung des Waffengesetzes beschlossen.
In Zukunft sollen die Genehmigungsbehörden bei der regelmäßigen Zuverlässigkeitsprüfung auch Auskünfte von Verfassungsschutzbehörden abfragen. Dies sei insbesondere dann sinnvoll, wenn der Waffenbesitzer bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, aber die Verfassungsschützer eventuell schon Erkenntnisse haben, die gegen seine Zuverlässigkeit sprechen, so der Bundesrat. Bislang prüfen die Behörden lediglich das Bundeszentralregister, das zentrale staatsanwaltschaftliche Verfahrensregister und die Auskünfte der örtlichen Polizeidienststellen. Insbesondere die Ermittlungen gegen die NSU-Terrorzelle hätten gezeigt, dass der legale Waffenbesitz von Extremisten ein erhebliches sicherheitspolitisches Problem darstelle.

Der Gesetzentwurf wird zunächst der Bundesregierung übermittelt. Diese leitet ihn innerhalb von sechs Wochen an den Bundestag weiter und legt dabei ihre Auffassung dar.

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02.03.2013    2. Verbandsschweiß- und 2. Verbandsfährtenschuhprüfung des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“ am 31.08.2013 im S C H E L D E R W A L D

Bedingungen bei der Verbandsschweißprüfung (VSwP):
•          Riemenarbeit am mindestens sechs m langen, in ganzer Länge abgedockten, gerechten Schweißriemen und gerechter Schweißhalsung oder – geschirr
•          auf künstlicher Schweißfährte nicht unter 1.000 m lang, getupft mit etwa 1/4 l Rotwildschweiß
•          Drei Haken und zwei Wundbetten.
•          Im Übrigen gilt die VswPO vom 20.03.1999 und vom 20.03.2005

Bedingungen bei der Verbandsfährtenschuhprüfung VFSP):
•          Riemenarbeit am mindestens sechs m langen, in ganzer Länge abgedockten, gerechten Schweißriemen und gerechter Schweißhalsung oder –geschirr
•          auf künstlicher Fährte nicht unter 1.000 m lang, die unter Verwendung von höchstens 0,1 l Schwarzwildschweiß mit Fährtenschuh gelegt ist.
•          Drei Haken, vier Tropfbetten.
•          Eine zusätzliche Warnhalsung ist zulässig.
•          Im Übrigen gilt die VFSPO vom 23.03.2003

Zugelassen zur VSwP und zur VFSP sind Hunde aller Jagdhunderassen, sofern sie im Zuchtbuch eines vom JGHV anerkannten Zuchtvereins eingetragen sind.

Der Hund muss am Prüfungstag:
•          mindestens 24 Monate alt sein und
•          den Nachweis der Schussfestigkeit und
•          den Nachweis lauten Jagens erbracht haben.

Nenngeld / Nennschluss:
Das Nenngeld in Höhe von 65,00 Euro, Nenngeld = Reuegeld, muss bis zum Nennungsschluss auf die u.a. Bankverbindung des Prüfungsleiters:
Erhard Haas, Wingertweg 2, D - 35638 Leun
Tel.: 06473-2400, Mobil: 0177 – 5965 221
eingegangen sein.

Bankverbindung Prüfungsleiter:
Institut:                       Volksbank  Mittelhessen
BLZ:                           51390000
Konto- Nr.:                 71987701

Nennungen sind mit:
•          Formblatt 1, Stand 2009-1 (in PC-geschriebener Form) und
•          Kopie der Ahnentafel an den Prüfungsleiter zu richten.

Nennungsschluss ist Samstag, der 03. August 2013


Nach langer Riemenarbeit zum Stück gefunden!

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27.02.2013 Rundschreiben 1/2013 Jagdverein Kreis Wetzlar als Download

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21.02.2013 Achtung!! Jagdscheine werden ungültig

Liebe Jägerinnen,
liebe Jäger,

schneller als man glaubt, ist das Jagdjahr zu Ende und es wird höchste Zeit, die Gültigkeit des  eigenen Jagdscheins zu überprüfen. Am 31.03.2013 ist es wieder so weit, alle Einjahres- und auch viele Dreijahresjagdscheine werden ungültig.
Schon mancher Waidmann hat neben Scherereien, u.U. Versicherungsverlust, Bußgeldzahlungen auch noch seine Jagdpachtfähigkeit eingebüßt.
Darüberhinaus sind die Revierpächter gesetzlich verpflichtet, sich einen gültigen Jahresjagdschein auch von ihren Begehungsscheininhabern vorlegen zu lassen.

Und wer einen Europäischen Feuerwaffenpass (EFP) besitzt, sollte auch hier mal den Gültigkeitszeitraum überprüfen, der auch regelmäßig auf fünf Jahre beschränkt ist, damit die nächste Jagdreise nicht schon am Airport Frankfurt endet.

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21.02.2013 Stellungnahme DJV zur Änderung des Bundesjagdgesetzes

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08.02.2013 Schulung für Jäger / Jägerinnen - Abgabe von Wild an Dritte

Das Veterinäramt des Lahn-Dill-Kreises plant eine Schulung für Jäger/innen nach § 6 Absatz 2  Tierische Lebensmittel-Überwachungsverordnung - Abgabe von Wild.
Anmeldung für Interessenten unter:
-  eMail:     veterinaeramt@lahn-dill-kreis.de
-  Telefon:  06441-407 7713
-  Fax:        06441 407 7723
Weitere Informationen erteilt Herr Uwe Sauer Tel. 06441 - 407 7713

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03.02.2013 Jahreshauptversammlung 2013 des "Jagdverein Kreis Wetzlar"

Die Jahreshauptversammlung, zu der wir Sie herzlich einladen, findet am Freitag, dem 8. März 2013, um 19.00 Uhr, in der Taunushalle Solms, Oberndorfer Straße, statt.
Anträge der Mitglieder an die Hauptversammlung müssen spätestens 3 Wochen vor der Hauptversammlung beim Vorsitzenden eingegangen sein.

Tagesordnung

1.         Begrüßung und Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
2.         Totengedenken
3.         Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden und der Ausschüsse
4.         Kassenbericht
5.         Bericht der Kassenprüfer
6.         Entlastung des Vorstandes
7.         Ehrungen
8.         Beratung und Beschlussfassung über die an die Hauptversammlung gerichteten Anträge
9.         Verschiedenes
10.       Wahl eines Wahlleiters und von Wahlhelfern
11.       Wahl des geschäftsführenden Vorstandes
a)         des Vorsitzenden
b)         des 2. Vorsitzenden
c)         des 1. Schriftführers
d)        des 1. Kassierers
12.       Wahl des erweiterten Vorstandes
a)         des 2. Schriftführers
b)         des 2. Kassierers
c)         des Ausschussvorsitzenden für das jagdliche Schießen als Beisitzer
d)        des Ausschussvorsitzenden für das Jagdgebrauchshundewesen als Beisitzer
e)         des Ausschussvorsitzenden für das Jagdhornblasen als Beisitzer
f)         eines Vertreters der Abteilung Aus- und Weiterbildung als Beisitzer
g)         eines Beisitzers für das Forstwesen
h)         eines Vertreters der Hegegemeinschaftsleiter als Beisitzer
i)          Wahl von je 4 Ausschussmitgliedern für das Jagdgebrauchshundewesen, das Jagdhornblasen und für das jagdliche Schießen
13.       Wahl des Ehrenrates
14.       Wahl eines Kassenprüfers
15.       Jägerschlag

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29.01.2013 Fuchswoche 2013

Am Sonntagmorgen, den 27. Januar 2013 ging die Raubwildjagd in der traditionellen Fuchswoche der sieben Hegegemeinschaften des Altkreises Wetzlar zu Ende. Der Abschluss mit Strecke legen fand auf dem Gelände des Vereinsheims des Jagdvereins Wetzlar statt.
Der Vorsitzender Thomas Schäfer begrüßte um 15:15 Uhr die über 100 anwesenden Jägerinnen, Jäger und interessierte Gäste.  T. Schäfer dankte den teilnehmenden Mitgliedern der Hegegemeinschaften, sowie den „helfenden Händen“ bei der Durchführung dieser Veranstaltung. Besonderer Dank gilt den Damen und Herren welche eine Kuchenspende einbrachten.
KJB Michael Brück gab die Strecke bekannt. Demnach konnten in der Fuchswoche 134 Füchse, zwei Waschbären, vier Steinmarder und zwei Iltisse erbeutet werden. Die Veranstaltung wurde von der Jagdhornbläsergruppe des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ musikalisch umrahmt. Brück unterstrich die Notwendigkeit der Bejagung des Fuchses im Hinblick auf den Schutz des Niederwildes und der Vorbeugung vor ansteckenden Krankheiten. Dem  zuständigen Veterinäramt in Herborn werden alle „auffälligen“ Fuchskadaver zum Zwecke der Untersuchung zur Verfügung gestellt. Jagdhundeausbilder und Pelzliebhaber teilten sich im Anschluss an das Strecke legen Schleppenwild und  Füchse zum Streifen. Nicht verwertbare Kadaver werden von der Tierkörperbeseitigung abgeholt.
Frau Mari Hiery, Biologin an der Universität Trier nahm von allen erlegten Tieren Haarproben. Diese werden für genetische Untersuchungen im Rahmen ihrer Doktorarbeit benötigt.
Bei Kaffee und Kuchen neigte sich der Tag dann im gut besuchten Vereinsheim dem Ende zu.
Michael Brück

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02.01.2013

Bringtreueprüfung (Btr) am 03.03.2013 um Hermannstein
Nennschluss: 15.02.2013
Nenngeld (= Reuegeld) : 25,00 € - ist mit der Anmeldung - Überweisung auf das Konto Siegfried Heidlas bei der Postbank BLZ 50010060, Kto.:364989605 zu entrichten.
Nennung auf Formblatt 1, nur maschinengeschrieben oder PC- Ausdruck, Kopie der Ahnentafel beilegen. Zugelassen werden nur Hunde, die eine vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen und wirksam gegen Tollwut geimpft sind.
Der Führer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein.
Prüfungsleiter: Siegfried Heidlas, Kalsmunt 85, 35578 Wetzlar, Tel.: 06441-26308

Abrichte- und Führungslehrgang 2013
Anmeldung: 12.03.2013 im Vereinsheim des JV Kreis Wetzlar (Hermannstein- Engelstal), um 19:00hr
Lehrgangsgebühr: 50,00 €
Bei der Anmeldung sind vorzulegen:
-      Orginal der Ahnentafel und Kopie
-      Impfpass als Nachweis der gültigen Tollwutschutzimpfung.
Zugelassen werden nur Hunde mit:
-       JGHV- Ahnentafel
-       FCI anerkannte Ahnentafel
-       Hunde ohne Papiere, deren Phänotyp einer vom JGHV anerkannten Rasse  entspricht und eine vom Zuchtverein ausgestellte Registrierbescheinigung besitzen
-       oder als direkte Nachkommen ( F1- Generation ) aus Elterntieren mit JGHV- Ahnentafel stammen.
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17.12.2012 Schulung Probenentnahme Trichinen

Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Abt. Veterinärwesen und Verbraucherschutz bietet im Februar 2013 eine Schulung zur Entnahme von Trichinenproben gemäß § 6 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 Tierische Lebensmittel-Überwachungsverordnung an.
Interessenten melden sich bitte umgehend unter Angabe der Telefonnummer oder E-Mail-Adresse bei:
Herrn Uwe Sauer
Tel.:  06441 407 7713
eMail: veterinaeramt@lahn-dill-kreis.de
Bearbeitung und Rückmeldung mit Schulungstermin nach Eingang.
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11.12.2012 Einladung zur Fuchswoche 2013

Liebe Jägerinnen und Jäger!
Die gemeinsame Bejagung von Fuchs und Co. beginnt am Sonntag, den 20. Januar 2013 und endet am Sonntagmorgen, den 27. Januar 2013.
Am Sonntag, den 27. Januar 2013 findet das gemeinsame Strecke legen gg. 15.15 Uhr am Vereinsheim des Jagdvereins Wetzlar – Jägerheim im Engelstal -  in Hermannstein statt. Ich bitte hier um Anlieferung der erlegten Füchse ab 13.00 Uhr.
Die Kosten für die Entsorgung der Kadaver über die Tierkörperbeseitigungsanstalt Rivenich übernimmt der Jagdverein Wetzlar. Ein entsprechender Container wird am Vereinsheim bereitgestellt.
Für die Fuchsschleppe können nach dem Strecke legen alle interessierten Jagdhundeausbilder geeignete Fuchskadavern mitnehmen.
Nach dem Strecke legen ist ein gemütliches Beisammensein im Jägerheim geplant. Toll wäre es, wenn die teil nehmenden HG´s eine Kuchenspende einbringen würden.
Ich wünsche Euch und Euren Mitgliedern viel Waidmannsheil, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr,
Euer Michael Brück!

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10.11.2012 Ehrenvorsitzender Horst Detert verstorben

Mit tiefer Betroffenheit musste der Jagdverein am 09. November Abschied von seinem Ehrenvorsitzenden Horst Detert, Wetzlar, nehmen. In aller Stille ist Horst Detert, seit 1992 Ehrenvorsitzender des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“, von uns gegangen.
Der 1. Vorsitzende Thomas Schäfer würdigte die großen Verdienste seines Altvorderen Horst Detert um Jagd, Hund, Wild und den Jagdverein Kreis Wetzlar im Besonderen mit einem Nachruf am Grab dieses hervorragenden Waidmannes.
Die Liste seiner Ehrenämter im Dienste der Jagd ist lang. So lenkte Horst Detert von 1977 - 1983 als 2. Vorsitzender und von 1983 bis zu seinem gesundheitsbedingtem Rücktritt in 1992 als 1. Vorsitzender mit großer Umsicht und sehr hohem persönlichen Engagement die Geschicke des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V.. Darüberhinaus vertrat er die heimische Jägerschaft von 1984 bis 1992 im Jagdbeirat des Lahn-Dill-Kreises und von 1989 bis 1992 zusätzlich im Bezirksjagdbeirat.
Von 1980 bis 1985 unterrichtete Horst Detert die Jungjäger mit sehr viel Herzblut im Fach „Jagdgebrauchshundewesen“.
Hier konnte er seine profunden, jagdkynologischen Kenntnisse als Kenner und Führer der Rasse „Deutsch Drahthaar“ an den Jägernachwuchs weitergeben und letztlich wurde er von 1986 bis 1990 auch in den Prüfungsausschuss - Jägerprüfung - im Bezirk Limburg/Weilburg berufen.
Die Jagdhornbläser des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ erwiesen Horst Detert mit den Signalen „Jagd vorbei“ und „Halali“ die letzte Ehre. Der Jagdverein Kreis Wetzlar wird seinem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Horst Detert ein ehrendes Andenken bewahren.

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05.11.2012 Hegegemeinschaft „Eiserne Hand“ gewinnt Wanderpokal 2012

Zum diesjährigen „Hegegemeinschaftsschießen“ des JV Wetzlar hatten sich im September die Mannschaften aller Hegegemeinschaften auf dem Schießstand des „SV Tell“ in Ehringshausen zum alljährlichen Vergleichs- und Preisschießen eingefunden.
Gemessen wurde sich in den Kugeldisziplinen - stehender Bock angestrichen und kleiner Überläufer am Zielstock, sowie mit der Flinte - Kipphase einzeln und Doubletten.

Sieger wurde mit 565 Pkt. die HG „Eiserne Hand“ mit den Schützen:
•          Brück, Michael
•          Stunz, Andreas
•          Reh, Ulrich
•          Stunz, Maximilian
•          Hartmann, Ralf
•          Schrottky, Lutz

Den zweiten Platz mit 551 Pkt. errang die HG Lemp - Dilltal mit:
•          Küster, Katja
•          Krämer, Roger
•          Korum, Peter
•          Schäfer, Tobias
•          Schäfer, Thomas
•          Abel, Günter
und musste sich damit erstmals seit Jahren vom 1. Platz verabschieden.

Dritter wurden mit 549 Pkt. die Nachwuchsschützen der HG Lahntal:         
•          Tobias Theiß
•          Felix Weller
•          Björn Theiß
•          Uwe Schnorr

Das Preisschießen gewann in der A/B-Klasse:
•          Peter Korum mit 144 Pkt.
und in der C - Klasse:
•          Oliver Geis mit 149 Pkt.

Herzlichen Dank an die Schießleiter: Peschke, Jung, Heller, Dimmer, Schmidt, H. und Schmidt. R
sowie natürlich an die Sponsoren:  Büchsenmacherei C. Knörr in Hirschhausen und
Familie Schönwetter vom "Brauhaus Obermühle" aus Braunfels.

Rainer Schneider
Schießobmann

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22.10.2012 60 Jahre Jagdhornbläserkorps – 60 Jahre Erfolgsgeschichte

Unser Jagdhornbläserkorps blickt in diesem Jahr auf 60 Jahre aktives Jagdhornblasen zurück und hat dieses besondere Ereignis mit einer gelungenen Jubiläumsveranstaltung am Vereinsheim „Im Engelstal“  am 22. September  gewürdigt. Die aktive Bläsergruppe hatte geladen und viele, viele kamen um mit ihnen zu feiern. So konnte der Bläserobmann, Björn Theiß eine große Schar Gratulanten aus den Nachbarvereinen, befreundete Bläsergruppen, Gäste und vor allem auch eine Reihe ehemaliger Jagdhornbläser im jagdlich grün geschmückten  Festzelt bei sonnigem, freundlichem Spätsommerwetter auf dem Vereinsgelände „Engelstal“ in Hermannstein begrüßen. Insbesondere hieß er zwei Gründungsmitglieder aus dem Jahr 1952 - Friedhelm Becker  und Heinrich Messerschmidt – und auch einige Männer der „zweiten Stunde“ aus den Folgejahren ganz besonders herzlich willkommen. Die Organisation der Jubiläumsfeier vor vortrefflich, die Gäste konnten bei Kaffee und Backhauskuchen, Steaks und Hausmacher Bratwurst und natürlich frisches Bier vom Faß miteinander ein paar frohe und schöne Stunden, untermalt von Jagdhornklängen der Jagdhörnbläsergruppen aus  Berghausen und Wetzlar erleben. In seiner Festansprache zeigte Björn Theiß die lange Geschichte der Bläsergruppe von den schwierigen  Anfängen über personen- / altersbedingte Umbrüche und Tiefen im Gruppenleben, bis zu den Höhepunkten und großen Erfolgen des Korps bei internationalen und nationalen Wettbewerben bis zum heutigen jährlichen „Arbeitspensum“ bei öffentlichen und vereinsinternen Auftritten, wie Beerdigungen, Geburtstage nahezu im Wochentakt auf. Die Auszeichnung mit dem „Silbernen Horn“ als das beste hessische Jagdhornbläserkorps in der A und B Gruppe und der Gewinn der Bundesvizemeisterschaft 1983 sind hier sicherlich besonders hervorzuheben. Unvergessen sind auch die zahlreichen hochkarätigen Hubertusmessen, unter anderem in der Stiftskirche St. Johannes in Amöneburg und im altehrwürdigen Wetzlarer Dom, die das Korps in den 80er und 90er Jahren musikalisch gestaltete. Aber auch ein Jagdhornbläserkorps ist nur so gut wie der Hornmeister und alle Erfolge gründen sich letztlich auf seine Stabführung. Begonnen hatte es 1952 mit Walter Erbertz, dann folgte eine lange, sehr erfolgreiche Ära mit Rainer Schmidt, der interimsweise von seinem Sohn Markus Schmidt abgelöst wurde, bis zum seit nunmehr 18 Jahren amtierenden Hornmeister Otto Biedenkopf aus Mücke, der die Gruppe nach personellen Umbrüchen wieder auf die Erfolgsspur brachte. So gehören heute ca. 25 aktive Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser der Gruppe an. Dies ist vorwiegend auch der Verdienst von Otto Biedenkopf, einem Hornmeister und Jagdhornbläser mit Leib und Seele. Stolz auf die Jagdhornbläser des Vereins zeigte sich auch der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke in seinen Dankesworten, die er für den Vorstand überbrachte: „Die Jagdhornbläser gestalten vorbildlich, effizient und sehr aktiv die notwendige Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Verein im heimischen Raum - sie sind das Aushängeschild unseres Jagdvereins, denn über unsere Jagdhornklänge stellen sich in der Gesellschaft überwiegend positive Verknüpfungen mit der Jagd ein. Ich danke meinen Bläserkameraden und – kameradinnen für den hohen persönlichen Einsatz, die aufgewendete Zeit und das große Engagement für den Verein“, so D. Frunzke, der selbst seit über 25 Jahre in den Reihen der Bläser steht.


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06.10.2012      Abrichte- und Führerlehrgang 2012 ein voller Erfolg

Am 13.03.2012 fand der Infoabend der Hundegruppe des Jagdvereins Kreis Wetzlar
im Vereinsheim “Im Engelstal” statt. Es trafen sich zwölf Hundeführerinnen und
-führer, um ihre Hunde für den Lehrgang 2012 anzumelden.
In den darauf folgenden 3-4 Wochen fanden noch fünf Hundeführer zu uns. Ziel des Lehrganges war die Brauchbarkeitsprüfung, bei einigen Hunden stand aber auch die HZP, sowie die VGP im Vordergrund und wiederum bei anderen Hunden Erlerntes aus den Jahren zuvor aufzufrischen.
Begonnen wurde dann Anfang April mit Gehorsamsübungen und den Hunden das
Wurde das sichere Apportieren beigebracht. Nach diesen Programmpunkten sind wir in die verschiedenen Reviere unserer Vereinsmitglieder, um die Schussfestigkeit, das Verhalten am Stand, Bringen von Haar- und Federwild, die Schweißarbeit und an unserem vereinseigenem Hundewasser in Niederlemp die Wasserarbeit zu üben. Hier noch mal ein herzliches Dankeschön und Waidmannsheil allen Revierinhabern für die Bereitstellung ihrer Reviere, denn ohne Reviere kann eine erfolgreiche Jagdhundeausbildung nicht stattfinden. Am Prüfungstag am 15.09.2012 konnten alle gemeldeten zehn Hunde die Brauchbarkeitsprüfung erfolgreich beenden.  Des Weiteren haben drei Hunde die HZP und VGP 2012 bestanden. Allen erfolgreichen Führern Waidmannsheil und HoRüdHo.

Erhard Haas
Obmann Jagdhundewesen


Abrichte- und Führerlehrgang 2012

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29.09.2012      1. VSwP und 1. VFSP des Jagdvereins Kreis Wetzlar im „Schelderwald“

Am 1. September 2012 fanden die erste Verbandsschweißprüfung (VSwP) und die erste Verbandsfährtenschuhprüfung (VFSP) des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875  e. V.“ im “Schelderwald” statt. Zur VSwP waren vier Hunde für die 20 Stunden- Fährte und 1 Hund für die 20 Stunden- VFSP gemeldet.
Die Prüfungsleitung hatte Erhard Haas, Leun. Richterobleute waren Erhard Haas und Siegfried Heidlas, Richter für das Fährtenlegen Erhard Haas und Siegfried Heidlas. Christian Herche und Johann Jolmes vom Forstamt Herborn stellten sich als Helfer zur Verfügung. Hier noch einmal ein herzliches Dankeschön und Waidmannsheil dem Forstamtsleiter Gert Rode sowie Christian Herche und  Johann Jolmes für die großzügige Unterstützung.
Der „Schelderwald“ ist hier hügelig mit teilweise steilen Abhängen. In den Buchen- und Fichtenbeständen ziehen Schwarzwild, Muffelwild und Rehwild ihre Fährten. Nach dem
Herstellen der Fährten im Tupfverfahren am Freitag regnete es am späten Abend  recht kräftig.
Am Prüfungstag herrschte trockenes und sonniges Wetter bei ca. 14° Grad. Nach dem Signal „Begrüßung“ durch die Jagdhornbläser des Jagdvereins Kreis Wetzlar und den Begrüßungsworten des zweiten Vorsitzenden des Jagdvereins Wetzlar, Dieter Frunzke, wurden die Formalitäten erledigt und eine Richterbesprechung durchgeführt. Als dann die Fährten in der Grillhütte am “ Nichelschen Weiher”  ausgelost  waren, wurde mit der ersten Fährte begonnen.

20-Stunden- Fährte
Richtergruppe I:    

Die Fährte 1 der über 20-Stunden-Fährten wurde von Donald vom Rehbrunn, DL-Rd., Führer Werner Feiling gearbeitet. Der Hund  wird um 9:40 Uhr gerecht zur Fährte gelegt, arbeitet am ersten Verweiserpunkt vorbei, überschießt den ersten Haken und bekommt um 9:45 Uhr den ersten Rückruf. Mit erkennbaren Unsicherheiten arbeitet er bis 9:48 Uhr. Bei ca. 600m (zweiter Haken) sind deutliche Schwierigkeiten erkennbar, und der Hund erhält den zweiten Rückruf.  Auf den weiteren 200m zeigt der Hund eine gute Leistung, der Führer meldet mehrmals Schweiß. Am letzten Haken angekommen, fängt der Hund an zu faseln, kommt von der Fährte ab und erhält den 3. Rückruf. Somit ist er ausgeschieden.
Nicht bestanden: Sw 0/

Die Fährte 2 wurde von Georgina vom Heiligenwald, RT- Hdn., mit Führerin Gabriele Feiling  gearbeitet.
Der Hund wird um 10:55 Uhr gerecht zur Fährte gelegt, er arbeitet sehr willig mit kleinen Unsicherheiten ohne Rückruf zum Stück.
Bestanden: Sw II/ 

Richtergruppe II

Die Fährte 5 wurde von Lea vom Klosterwald, DK- Hdn., mit Führerin Ursula Zieten gearbeitet. Die Hündin wird um  10:45 Uhr gerecht zur Fährte gelegt, sie arbeitet von dort ruhig und sicher der Fährte folgend bis zu einer Naturverjüngung. Die Führerin zweifelt hier an der Richtigkeit des weiteren Fährtenverlaufes und zieht die Hündin von der Fährte ab. Nach ca. 100m erhält sie um 11:00 Uhr einen Rückruf. Neu angesetzt folgt die Führerin ihrer Hündin nun durch die Naturverjüngung zum ersten Haken. Die Hündin findet das zweite Wundbett und kommt zu einem befestigten Weg. Hier findet sie den Abgang nicht und wird von ihrer Führerin ein Stück des Weges geführt. Kurz vor dem zweiten Rückruf nimmt die Führerin den Hund ab und greift zurück. Die Hündin arbeitet nun den Übergang und folgt der Fährte über den dritten Haken bis zum Stück um 11:30Uhr.
Erteilter Preis: Sw II/

Die Fährte 6 wurde von Clara vom Mohrholz, DL- Hdn., Führer Armin Schulteis, gearbeitet. Die Hündin wird um 11:45 gerecht zur Fährte gelegt. Die Hündin arbeitet zunächst recht schnell bis zum ersten Haken, sie verweist einige Male Schweiß, dieses wird vom Führer nicht wahrgenommen. Im weiteren Fährtenverlauf wird die Hündin ruhiger, der Führer findet und meldet Verweiserstücke und Schweiß. Über das zweite Wundbett kommt das Gespann um 12:20 Uhr sicher zum Stück.
Erteilter Preis: Sw I/

20- Stunden- VFSP

Die Fährte 2 wurde von Boomer  v. Fronte Wrede, DD-Rd., Führerin Brigitte Hunold, gearbeitet. Der Hund wird um 9.00 Uhr gerecht zur Fährte gelegt. Er arbeitet von hier ruhig, in guter Zusammenarbeit mit der Führerin. Der Rüde verweist das erste und zweite Tropfbett, er arbeitet genau auf der Fährte und findet um 9:45 Uhr zum Stück. Bemerkenswert war, dass der Rüde sich von keiner Verleitung beirren ließ.
Preis: VFS I/ und Suchensieger

Erhard Haas
Prüfungsleiter


Hundeführer, Richter und Corona der 1. "S C H E L D E R W A L D" VSwP und VFSP 2012


Suchensieger DD - Rüde Boomer v. Fronte - Wrede, mit Führerin Brigitte Hunold.

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10.09.2012      Nachweispflicht beim Wildverkauf

Die neue EU-Verordnung zur Rückverfolgung von Wild bei der Abgabe an Dritte ist seit dem 1. Juli 2012 in Kraft (…)
Die Verordnung betrifft alles Wild, also Schalenwild, sonstiges Haarwild und Federwild ,das zum menschlichen Verzehr bestimmt ist und an Wildhandel, Metzgereien, Gasthöfe, etc. abgegeben wird. (…)
Nicht betroffen von der Verordnung ist Wild, das im eigenen Haushalt selbst verbraucht wird und Wild, das direkt an Endverbraucher (z.b. Privathaushalte) abgegeben wird (…)
Neu ist also, dass bei jeglicher Abgabe von Wild und Wildteilen an Einzelhandelsunter-nehmer in unverarbeiteter und verarbeiteter Form, Nachweis zu führen ist, was zu welchem Zeitpunkt an wen geliefert wurde (gilt für Haar –und Federwild gleichermaßen!!) (…)
Wichtig ist nur, dass z.B. bei einer Lebensmittelkontrolle in einem Gasthof eindeutig ermittelt werden kann, von wem Wild oder Wildteile stammen, wann es erlegt bzw. dorthin abgegeben wurde. (…)
Siehe auch Merkblatt zur "Rückverfolgbarkeit von Wild bei der Abgabe von Wildbret" und den "Nachweis zur Rückverfolgbarkeit von Wildbret (Muster)"

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20.08.2012 Kurzinfo zum Lehrgang I/2013:

Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875.e.V. bietet:

•          voraussichtlich beginnend im Februar 2013 einen Ausbildungslehrgang (ca. 10 Wochen, vornehmlich Wochenendlehrgang) zur Jägerin / zum  Jäger an
•          Rückfragen bitte an den geschäftsführenden Vorstand oder horst.kasperski@jagdverein-wetzlar.de
•          Lehrgangskosten einschließlich Unterrichtsmaterialien, Jagdhaftpflichtversicherung, Übungswaffen und Munition, Lehrbücher, DVD`s  voraussichtlich 1990.- € *

Nachlass für Schüler, Studenten und Auszubildende 200.-€ *. 

Zuzüglich staatliche Prüfungsgebühr 214.- € * sowie mögliche Unterkunfts- / Verpflegungskosten am Prüfungsort. * Preisänderungen zu Lehrgangskosten, Prüfungsgebühr, etc. behalten wir uns grundsätzlich vor.

•          Infos und Anmeldungen: Geschäftsstelle - Thomas Schäfer, Weilburger Straße 19 in 35745 Herborn
•          oder unter jungjaegerkurs@jagdverein-wetzlar.de
•          Ein unverbindlicher Info - Abend wird zeitgerecht angeboten und veröffentlicht.

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12.07.2012 Rückblick - das war der Hessentag!

Der Hessentag 2012 in Wetzlar – ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte

Im Verbund mit der Naturlandstiftung Hessen, Kreisgruppe Lahn-Dill und dem renommierten Wetzlarer Jagdoptikhersteller „Minox“ präsentierte sich der Jagdverein Kreis Wetzlar auf der Sonderschau "Natur auf der Spur" im Rahmen des Hessentages 2012 mit einem fantastischen Konzept zum Thema Jagd und Natur, wie der Vizepräsident des LJV Hessen, Jürgen Ellenberger mit Gattin, bei seinem Besuch anerkennend feststellte. Unsere Fachleute vor Ort standen ständig einer überaus interessierten Besucherschar Rede und Antwort zu aktuellen Themen, wie die „Wiederausbreitung“ von Wolf und Luchs in Deutschland und vor allem auch zu den vereinzelt nachgewiesenen Vorkommen im heimischen Raum. Aber auch zu Wildunfällen, deren Verhütung  und Schäden durch Wildtiere in Obstwiesen, Hausgärten und Wohngebieten oder Marderschäden am Auto wurde Stellung genommen. Die Fa. „Minox“ bot für Kinder und Erwachsene ein sehr attraktives Gewinnspiel - täglicher Hauptgewinn war ein hochwertiges Fernglas - dazu musste der Besucher von vier Hochsitzen aus diverse Tiere mit bereitgestellten Ferngläsern suchen, finden und  erkennen. Die Naturlandstiftung informiert zur ökologischen Vielfalt im Lahn - Dill - Kreis und unser Jagdverein präsentierte sich mit dem "Lernort Natur" und viel Information rund um Jagd, Natur- und Umweltschutz. Als Anziehungspunkt erster Güte entpuppte sich unser Publikumsmagnet „Frettchenburg“.  Hier gab es Jagd zum Anfassen. Besonders Damen und Kinder waren von den munteren Gesellen ganz hingerissen. Unser "Frettchenmeister" Matthias Plefka zeigte in dem sehr schön angelegten Freigehege zwei Albios und drei wildfarbene Frettchen. Ein "Kaninchenbau" mit Röhren und mehreren Aus- und Einfahrten verdeutlichte den interessierten Gästen die Lebens- und Jagdweise der possierlichen Jagdhelfer. Gespannt und aufmerksam lauschten die Zuhörer den sach- und fachkundigen Erklärungen von Matthias, und wenn man dann noch ein Frettchen streicheln oder auf dem Arm halten durfte, leuchteten vor allem die Kinderaugen. Mit den Signalen "Sammeln der Jäger" und der "Begrüßung" eröffneten unsere Jagdhornbläser am ersten Samstag und dem folgenden Freitag ihre Naturhornkonzerte. Unter der Leitung von unserem stv. Hornmeister Matthias Plefka erfreute die Bläsergruppe mit einem dutzend Auftritte jeweils rund 200 begeisterte Zuhörer mit Jagdsignalen, Jägermärschen und Hornstücken. Aber auch die interessanten Pfostenschauen begeisterte die Standbesucher und Zuschauer während des Hessentages. Mit viel Passion und Spaß präsentierten fast 30 Rüdefrauen und - männer ihre vierbeinigen Jagdbegleiter an zwei Tagen auf unserem Hessentagstand im Areal "Natur auf der Spur". Der Obmann für das Jagdhundewesen, Erhard Haas, moderierte mit großer Fachkompetenz die Auftritte der einzelnen Rassen und informierte die interessierten Zuschauern jeweils umfassend über Rassemerkmale, Zuchtgeschichte und Einsatzbreite der vorgestellten Hunde. Die Teilnehmer trotzten auch dem Dauerregen am 1. Hessentagsonntag mit wetterfester Jagdbekleidung und viel guter Laune. Der Vorstand dankte Erhard Haas und unseren Hundeführern ganz herzlich mit einem Waidmannsheil und HoRüdHo für diese besonders gelungene Aktion. Als ganz besonderer Höhepunkt auf dem Hessentagstand des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ offenbarte sich aber bei sommerlich, sonnigem Wetter die Greifvogelschau unserer heimischen Falkner und Greifvogelfreunde. Unter der Führung von Dieter Küster aus Ehringshausen präsentierten die Falkoniere den rund 350 Zuschauern neben heimischen Greifvögeln, wie Wanderfalke, Milan, Waldkauz und Habicht auch einen der seltenen afrikanischen Kronenadler und den amerikanischen Wüstenbussard. Ganz hautnah durften die Zuschauer und Gäste  auch die aufgeblockten Uhus erleben. Fachkundig erklärt und gekonnt beschrieben wurden die Greife und die Faszination der Falknerei von unserem Mitglied Dieter Küster. Abgerundet wurde das Ganze durch unsere Jägerklause mit hervorragender Wildbratwurst, klassischem Wildgulasch und delikatem Wildgyros unter der Leitung der Familie Schönwetter vom "Brauhaus Obermühle" aus Braunfels.
Nicht ohne einen gewissen Stolz auf die gelungene Darstellung  der heimischen Jagd konnte der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke, „hohen Besuch“ aus der heimischen und  hessischen Politik begrüßen. Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Wolfram Dette, dem Landtagsabgeordneten Hans- Jürgen Irmer aus Wetzlar, der heimischen Bundestagsabgeordneten Sybille Pfeiffer und dem hessischen Staatssekretär Maik Weinmeister zollte auch die Ministerin Lucia Puttrich unser Stand ganz besonderen Lob und Anerkennung. „Da steckt sehr, sehr viel Passion und noch mehr Arbeit hinter“, merkte die für die Sonderschau „Natur auf der Spur“ zuständige Ministerin anlässlich ihres Besuches an.

Fazit unseres Vorsitzenden Thomas Schäfer:

“Die Mühe und Arbeit im Vorfeld, während und nach dem Hessentag 2012 in Wetzlar hat sich eindeutig gelohnt. Was dort vor Ort auf dem Hessentag direkt im Gespräch mit den Besuchern an Überzeugungs- und Darstellungsarbeit für  Jagd, Wild, Umwelt und Natur geleistet werden konnte, ist durch keine noch so gute Öffentlichkeitsarbeit zu ersetzen. Ganz herzlichen Dank an den Festausschuss für die erstklassige Organisation, den vielen freiwilligen Helfer und Standbetreuer für den hohen, persönlichen Einsatz, an die Jagdhornbläser, Hundeführer, Falkner und alle Mitwirkenden beim Hessentag 2012 in Wetzlar. Der Jagdverein Kreis Wetzlar hat durch diesen gelungenen Auftritt die Jagd und die Jägerschaft tief im Bewusstsein der heimischen Bevölkerung verankert. Dank und Waidmannsheil auch an unsere Mitstreiter von der Firma „Minox“ aus Wetzlar, die Naturlandstiftung Hessen mit der Kreisgruppe Lahn-Dill und an das Team des „Brauhaus Obermühle“ aus Braunfels. Es ist gut zu wissen, einem so schlagkräftigen Verein vorzustehen.“

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12.07.2012 Deutsches Waidwerk - Quo vadis?

Auszugsweise Stellungnahme des Deutschen Jagdschutzverbands (DJV) zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.06.2012

Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom Dienstag ist die Diskussion darüber, wie es weiter geht entbrannt.
Auch in der DJV-Geschäftsstelle rief in der vergangenen Woche schon jemand an, der fragte, wann der DJV denn auf seiner Internet-Seite ein Formular bereitstellen würde, mit dem der Austritt aus der Jagdgenossenschaft erklärt werden könne. Das sei ja jetzt möglich.
Es sind wohl auch schon Revierpächter von Grundstückseigentümern direkt angeschrieben worden und Unterlassungsklagen angedroht worden.
Die breite öffentliche Aufmerksamkeit, die das Urteil erfahren hat, hat dazu geführt, dass sich derzeit eine Eigendynamik entwickelt und nun viele der Jagd (oder auch nur z.B. dem örtlichen Pächter) kritisch gegenüber stehende Grundstückseigentümer der Ansicht sind, sie könnten über die Bejagung auf ihrem Grundstück frei entscheiden.
Wir haben daher einige Punkte in Form eines Vermerks* zusammengestellt. Dieser Vermerk dient zunächst der Information, kann aber auch bei Bedarf an Dritte z.B. Jagdgenossenschaft, Untere Jagdbehörde, etc.
Eine erste Analyse des Urteils hinterlässt den Eindruck, dass der EGMR versucht hat, irgendwie zu begründen, warum die Rechtslage in Deutschland sich nicht entscheidend von der in Frankreich und Luxemburg unterscheide. Das führt den Gerichtshof zu höchst bedenklichen – zum Teil sogar schlicht und einfach falschen – Annahmen:

- Von der Notwendigkeit der flächendeckenden Bejagung sei der deutsche Gesetzgeber nicht überzeugt, da nach der Föderalismusreform die Länder hiervon abweichen könnten. Dieses Argument bietet einige erfassungsrechtliche Sprengkraft. Denn dann müsste letztlich überall dort, wo die Länder durch ihre Gesetzgebung die Möglichkeit hätten, gegen die Menschenrechte zu verstoßen, der Bund eine abweichungsfeste
Reglung schaffen – also überall. Damit fordert der EGMR praktisch (aber höchstwahrscheinlich unbeabsichtigt) eine Regelung, wie sie deutsche Gesetzgeber (wegen Artikel 79 Abs. III des Grundgesetzes) nicht einmal durch eine Änderung des  Grundgesetzes herbeiführen könnte.

- In Deutschland sei die Jagd in Schutzgebieten verboten. Dies ergebe sich aus § 20 Abs. II BJG. Diese Vorschrift sieht aber nur vor, dass die Jagd in Schutzgebieten durch die Länder geregelt werden kann.

- Der Gerichtshof differenziert bei der Frage, ob hier tatsächlich eine Gewissensbeeinträchtigung vorliegt, danach, ob es sich um landwirtschaftliche Tierhaltung handelt oder Jagd. Danach könnte jemand zwar die Jagd ablehnen, aber gegen landwirtschaftliche (Massen-)Tierhaltung nichts einwenden. Damit greift der Gerichtshof sehr tief in die Beurteilung von Gewissensfragen selbst ein.

- Die Jagd sei in Frankreich und Deutschland gleichermaßen Freizeitbeschäftigung. Die Französische Regierung hatte in dem Verfahren Chassagnou als (ausschließlichen!) Zweck des französischen Gesetzes aber vorgetragen, den „demokratischen Zugang zur Jagd“ zu sichern.

Der EGMR hat die Pflichtmitgliedschaft als solche nicht in Frage gestellt. Insoweit war die Große Kammer an die Entscheidung der kleinen Kammer gebunden. Die kleine Kammer hatte die Beschwerde in diesem Punkt nicht nur als unbegründet, sondern als unzulässig abgewiesen.
Bedauerlicherweise hat der EGMR aber eine Verletzung der Menschenrechtskonvention dadurch angenommen, dass der Grundstückseigentümer – Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft hin oder her – verpflichtet ist, die Jagd auf seinem Grundstück zu dulden.
Wir begrüßen es, wenn Sie Politik und Verwaltung auf die Konsequenzen und vor allem die „Nicht-Konsequenzen“ hinweisen.
* Vermerk des DJV zum Umgang mit Dritten

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12.07.2012 Bei mir wird nicht mehr gejagt - Vermerk des DJV zum Urteil vom 26.06.2012

Hinweise für Jagdausübungsberechtigte zur aktuellen Rechtslage, wenn z.B. ein Jagdgenosse jetzt plötzlich äußert:
"Auf meinem Grundstück wird nicht mehr gejagt!" oder  "Verschwinde aus meinem Wald!"

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10.07.2012 Knuth Küster und Ulrich Peschke neue Vereinsmeister 2012

Vereinsmeisterschaft 2012 Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V. -"Jagdliches Schießen" -

Unsere diesjährige Vereinsmeisterschaft fand am Samstag, den 16. Juni 2012 auf dem Stand des Jagdvereins Hubertus Gießen in Garbenteich statt.
Es wurde jeweils ein kompletter jagdlicher Durchgang mit der Büchse (Bock, Überläufer, Fuchs, laufender Keiler) und  der Flinte (Trap, Skeet), sowie mit der Kurzwaffe (Zeit, Fertigkeit, Schnellfeuer) geschossen.
Sieger mit der Langwaffe wurde Knuth Küster mit 319 Punkten, gefolgt von Stefan Dimmer mit 313 Punkten und Rainer Schneider mit 278 Punkten.
In der B/ C Klasse (Langwaffe) errang Katja Küster mit 239 Pkt. den ersten Platz vor Martin Tafferner 228  Pkt. und Edgar Martin mit 200 Pkt.
Bei der Kurzwaffe siegte mit 184 Punkten Uli Peschke, den zweiten Platz belegte Rainer Schneider mit 182 Punkten  und Stefan Dimmer mit 179 Punkten.
Bei einer mäßigen Beteiligung zeigte sich unser Mitglied und Teilnehmer Jens Fischer, auch  als Sponsor  der Gießener Brauerei,  unseren Siegern gegenüber recht großzügig, so dass jeder Platzierte einen Preis erhalten konnte.
Dank gilt auch der Schießgruppe des  JV Hubertus Gießen für die freundliche und gute Zusammenarbeit.

Rainer Schneider


Bild 1: v. l.Obmann Rainer Schneider, Knut und Katja Küster, Ullrich Peschke - Bild 2: Dank an Jens Fischer
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09.05.2012 Die „SCHELDERWALD“

1. Verbandsschweißprüfung + 1. Verbandsfährtenschuhprüfung des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“ am 01.09.2012

Bedingungen Verbandsschweißprüfung (VSwP):
Riemenarbeit am mindestens 6 m langen, in ganzer Länge abgedockten, gerechten Schweißriemen und gerechter Schweißhalsung oder - geschirr, auf künstlicher Schweißfährte nicht unter 1.000 m lang, getupft mit etwa 1/4 l Rotwildschweiß, 3 Haken, 2 Wundbetten. Im Übrigen gilt die VSwPO vom 20.03.1999 und vom 20.03.2005

Bedingungen bei der Verbandsfährtenschuhprüfung (VFSP):
Riemenarbeit am mindestens 6 m langen, in ganzer Länge abgedockten, gerechten Schweißriemen und gerechter Schweißhalsung oder - geschirr, auf künstlicher Fährte nicht unter 1.000 m lang, die unter Verwendung von höchstens 0,1 l Schwarzwildschweiß mit Fährtenschuh gelegt ist. 3 Haken, 4 Tropfbetten. Eine zusätzliche Warnhalsung ist zulässig.
Im Übrigen gilt die VFSPO vom 23.03.2003

Zugelassen zur VSwP und zur VFSP sind:
•          Hunde aller Jagdhunderassen, sofern sie im Zuchtbuch eines vom JGHV anerkannten Zuchtvereins eingetragen sind
•          Hunde, die am Prüfungstag mindestens 24 Monate alt sind
•          Hunde, die den Nachweis der Schussfestigkeit erbracht haben
•          Hunde, die den Nachweis lauten Jagens erbracht haben.

Das Nenngeld in Höhe von 65,00 € - Nenngeld = Reuegeld - muss bis zum Nennschluss auf das Konto des Prüfungsleiters:

Erhard Haas, Wingertweg 2, D - 35638 Leun
Tel.: 06473-240, Mobil: 0177-5965221

Konto: 71987701, Bank: VB Mittelhessen, BLZ: 51390000 eingegangen sein.

Nennungen sind mit Formblatt 1, Stand 2009-1, in  PC-geschriebener Form plus Kopie der Ahnentafel an den Prüfungsleiter zu richten.

Hinweis: Nennschluss ist der 04.08.2012

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05.05.2012 Ehrungen für heimische Jagdvereine

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Naturlandstiftung des Lahn-Dill-Kreises, am Mittwoch, den 25.04.2012,  wurden dem Jagdverein Jäger des Dillkreises (vertreten durch Michael Kampmann) und dem Jagdverein Kreis Wetzlar (vertreten durch Michael Brück) Ehrungen zu teil. Vorsitzender Horst Ryba händigte den Vertretern der Vereine Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft aus. Beide Jagdvereine waren seinerzeit Gründungsmitglieder der Naturlandstiftung Lahn-Dill-Kreis.  Horst Ryba, selbst Jäger, betonte in seiner Rede das große Engagement für den Naturschutz aus den Reihen der heimischen Jägerschaft. Auch Landrat Wolfgang Schuster dankte den Jägern des Lahn-Dill-Kreises für ihre vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten zum Schutze der Natur, der Umwelt und der heimischen Tierwelt.

Michael Brück

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11.04.2012 Rehwildbejagung ohne Abschussplan
Am Freitag, den 09.03.2012 konnte  Michael Brück in seiner Vorstandfunktion als Obmann der Hegegemeinschaftsleiter im Jagdverein Wetzlar die Herren Gerhard Becker aus Melsungen und Klaus Treis aus Morschen im Vereinsheim des Jagdvereins Wetzlar begrüßen.
Herr Becker,  Hegegemeinschaftsleiter der HG KNÜLL und Herr Treis als zuständiger Rehwildsachkundiger, konnten für einen Vortrag über die Rehwildbejagung ohne Einzelrevierabschussplan gewonnen werden. In ihrer HG ist seit 2007 die Abschussplanung für Rehwild auf die Hegegemeinschaftsebene deligiert worden und auf die Erhebung von Verbissbelastungen wurde verzichtet. Besser bekannt ist dieses Projekt als "Knüll-Modell". Die Ergebnisse aus dem Pilotprojekt dienten als Grundlage für die Ergänzungen im  § 26ff. des neuen Hessischen Jagdgesetzes(HessJG).
Auf Einladung hatten sich die Hegegemeinschaftsleiter und Rehwildsachkundigen aus dem gesamten Lahn Dill Kreises eingefunden. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Anwesenheit der beiden Kreisjagdberater Michael  Brück und Roland Schäfer, sowie den Vorsitzenden der Jagdvereine Dillenburg (Martin Simon) und Wetzlar (Thomas Schäfer). Hessenforst war mit den Forstdienstellen Herborn (Dieter Schmidt) und Wetzlar ( Harald Dersch) vertreten. Der Chef der unteren Jagdbehörde, Herr Volkmar Peter, war ebenso unter den Zuhören.  
Nachdem das Hessische Jagdgesetz zum 10.06.2011 geändert wurde, war nunmehr der Weg für einen Rehwildabschussplan auf der Ebene der Hegegemeinschaften geschaffen worden (§ 26b Abs. 7 HessJG).
Wenn alle Jagdausübungsberechtigten und die neu als Mitglieder auf zu nehmenden Jagdrechtsinhaber (§9 Abs. 1 HessJG) dieser Vorgehensweise zustimmen, kann auch auf die Erhebung von Verbissbelastungen verzichtet werden (§26 Abs. 3 HessJG).
Sollte kein Einvernehmen bei einzelnen Revieren zu Stande kommen, der Gesamtabschussplan jedoch von der HG  übernommen werden, so  setzt die Jagdbehörde für die nicht teilnehmenden Reviere eigens einen separaten Abschussplan, wie gehabt, fest.
Durch das neue Abschussverfahren wird die Eigenverantwortung der Revierinhaber gestärkt, die Flexibilität im Falle von notwendigen Abschussumverteilungen wird erhöht und der Verwaltungsaufwand wird minimiert. Auch wird die Ehrlichkeit bei der Abschussmeldung gefördert und es besteht die Hoffnung, dass das gegenseitige Verständnis zwischen forstlicher und nicht forstlicher Jägerschaft  gestärkt wird.
Am Ende der Veranstaltung war man sich einig, dass das Knüll Modell für die Hegegemeinschaften im Lahn-Dill-Kreis eine gute Alternative zum revierbezogenen Abschussplan darstellt.
Am 31.03.2012 hat die Rehwildhegegemeinschaft Eiserne Hand als erste HG im Lahn-Dill-Kreis auf ihrer Jahreshauptversammlung einvernehmlich beschlossen, ab 2013 den Rehwildbschussplan auf Hegegemeinschaftsebene zu übernehmen. Andere HG werden mit Sicherheit nachfolgen.
Michael Brück

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08.04.2012 Bringtreueprüfung 2012  
Der  Jagdverein Kreis Wetzlar führte am Sonntag, den 11. März um Wetzlar - Hermannstein die Bringtreueprüfung (Btr) 2012 unter der Leitung von Erhard Haas, Leun (Obmann im Kynologischen Ausschuß) durch.
Angetreten waren bei trockenem Wetter und mäßigen Vorfrühlingstemperaturen insgesamt sieben Hunde. Zusätzlich hatte sich eine kleine, interessierte Corona eingestellt.
Lerzlich konnten aber nur zwei Hunde die schwierige Hürde der "Bringtreue" meistern und mit einer sehr guten Leistung bestehen.

Gemeldet und angetreten waren (alphabetisch):
DD Asra vom Schlattjäger          ZB-Nr.: 213488    Führer: Martin Kinzenbach
DD Grille v. der Eifelhöhe          ZB-Nr.: 201 170   Führer: Michael Becker
DD Veith II vom Deisterland      ZB-Nr.:203480     Führer: Wolfgang Dietrich
DL D`Emil vom Eulenspiegel    ZB-Nr.: 245/07     Führer:  Sebastian Weller
DL Fox von der Königsfilzel      ZB-Nr.: 322/10     Führer: Christoph Fandel
DK Lea vom Klosterwald          ZB-Nr.:0134/10     Führer: Ursula Zieten
DK Quenni von der Modlage     ZB-Nr.: 885/09     Führer:  Oliver Kohlrusch

Bestanden haben die Bringtreueprüfung 2012 (alphabetisch):
DL D`Emil vom Eulenspiegel   ZB-Nr.: 245/07     Führer: Sebastian Weller
DK Lea vom Klosterwald          ZB-Nr.:0134/10    Führer: Ursula Zieten

Wir gratulieren der/dem erfolgreichen Führerin/Führer mit einem herzlichen Waidmannsheil und HoRüdHo. Den übrigen Teilnehmern wünschen wir das notwendige Quentchen Glück beim nächsten Anlauf.


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03.04.2012 Achtung! Monatsstammtisch April fällt aus.
Der Monatsstammtisch am Karfreitag den 06.04.12 fällt aus. Unser nächster Stammtisch findet am 04. Mai 2012 ab 19.00 Uhr im Vereinsheim "Engelstal" statt. ___________________________________________________________________________

03.04.2012 Björn Theiss folgt Heidrun Andreas
Wenn auch etwas überraschend, aber doch verständlich und nachollziehbar, hat die bisherige Bläserobfrau Heidrun Andreas die Jagdhornbläsergruppe gebeten, sie von der Funktion "Obfrau Jagdhornbläserausschuss" aus beruflichen Gründen zu entbinden.
Selbständig sein heißt mitunter im wahrsten Sinne des Wortes - selbst und ständig - für das Geschäft present zu sein.
Die Jagdhornbläsergruppe bedankt sich bei Heidrun Andreas für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft, auch weiterhin dem Bläserausschuss mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Nachfolger als kommissarischer Obmann der Jagdhornbläser wurde am 02.04.2012 durch einstimmiges Votum der Gruppe Björn Theiß, Naunheim. Für den Vorstand des Jagdvereins Kreis Wetzlar gratulierte Dieter Frunzke dem neuen Obmann zur Wahl und wünschte ihm für das verantwortungsvolle Amt eine glückliche Hand.

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02.04.2012 Der Bock geht auf!
Gedanken zum Aufgang der Bockjagd von unserem Mitglied - Ute Gisela Freisinger - aus Münchholzhausen!

Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus

Gisela Ute Freisinger

Am 1. Mai beginnt die Bockjagd. Wenn wir Jäger in dieser schönen Jahreszeit schon in früher Morgenstunde ansitzen und auf die ersten Sonnenstrahlen warten, dann ist das eine gute Zeit sich wieder an unsere alten Traditionen zu erinnern.

In der heutigen Zeit, in der Tradition und Brauchturm nur noch eine geringe Rolle spielen, ist es gut zu wissen, dass wir Jäger noch fest und unverbrüchlich daran festhalten. Unser Brauchtum ist so alt wie die Jagd. Schon vor 30 000 Jahren schmückten sich Jäger mit den Grandeln der erlegten Hirsche. Wir kennen den Begriff der Waidgerechtigkeit. Das heißt, wer jagen will, muss die Wildkunde beherrschen. Er sollte Achtung vor den Geschöpfen haben. Um einen nachhaltigen Wildbestand zu sichern, muss die Hege wichtiger sein, als der Abschuss. Zur Waidgerechtigkeit gehören auch die Jägersprache, die Jagdsignale, die Bruchzeichen, das Streckelegen und das Verblasen der Strecke. Vieles von dem, was der waidgerechte Jäger schon seit dem Mittelalter ganz selbstverständlich tut, ist heute im Jagdgesetz verankert.

Dazu gehört auch ein gezielter Abschuss, der den Bestand nicht zu groß werden lässt. Er ist dringend erforderlich, auch wenn es in der Bevölkerung einige Leute gibt, die aus falsch verstandener Tierliebe diese notwenige Regulierung des Wildbestandes nicht einsehen wollen. Wo es zu viel Schalenwild gibt, kommt es zu Verbiss, zu Krankheiten und Wildschäden. Wenn dann eine Population stark anwächst, wie es in den letzten Jahren beim Schwarzwild der Fall ist, dann wird das Rufen nach dem Jäger groß.

Es wäre sicher für das Ansehen der Jäger gut, wenn man nicht in jedem Wanderer, der genau wie wir, sich an der herrlichen Natur erfreuen mag, einen Störenfried sehen könnte. Was gibt es Schöneres als einen Wald im Mai, mit frischem, grünem Laub, mit duftendem Maikraut und dem Jubelkonzert der Vögel? Auch einem Nichtjäger wollen wir dieses Erlebnis in staubarmer Luft und gedämpftem Lärm von Herzen gönnen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir über Frevel am Wild hinwegsehen. Wildernde Hunde sind ein solcher Frevel. Ich habe selbst schon erlebt, wie uneinsichtig da viele Leute sind. Spaziergänger, die im Mai ihre beiden Hunde frei im Wald laufen ließen, machte ich höflich und freundlich darauf aufmerksam, dass sich jetzt die Ricken kurz vor dem Setzen befinden. Ich sagte noch, jede Frau, die einmal hochschwanger war, könne sich doch vorstellen, was es bedeute, wenn man in diesem Zustand davonlaufen müsste. Die Leute leinten ihre Hunde an. Wir verabschiedeten uns freundlich. Es dauerte nicht lange, da hörte ich das typische „Jiff, jiff“ von hetzenden Hunden. Ich wollte es nicht glauben, als kurz darauf die gleichen Hunde, die doch von anscheinend einsichtigen Leuten in meinem Beisein angeleint wurden, hinter einer Ricke her über den Weg sprangen. Wenn man dann zum Gewehr greift und schießt, ist das Jammern und Schimpfen auf die „bösen“ Jäger groß.

Wie am 28. Januar 2012 in der „Wetzlarer Neuen Zeitung“ zu lesen war, gibt es immer wieder Fälle von Wilddieberei. Eine schwere Straftat, die mit Gefängnis geahndet wird. Ein Wilddieb vergeht sich nicht nur am Eigentum anderer Leute, er fügt außerdem dem Wild Qualen und Leiden zu. Er kennt nicht die Waidgerechtigkeit. Er hat keine Ahnung über den Gebrauch der richtigen Schusswaffe und des richtigen Kalibers, die notwendig sind, um ein anvisiertes Stück zu erlegen, ohne es leiden zu lassen. Der Wilderer, der in den Jagdrevieren von Schwalbach und Niederwetz sein Unwesen treibt, hat einen Rehbock mit einem Kleinkalibergewehr angeschossen. Welche Qualen muss das arme Tier durchlitten haben, bevor es endlich verendete! Auch Stellfallen aus Angelschnur hat dieser Tierschinder ausgelegt, in denen Niederwild gefangen wird, das dann qualvoll sein Leben aushaucht. Martin Scheck von der Wetzlarer Polizei informierte darüber, dass die Wilderei in den letzten 15 Jahren zugenommen hat. Wir können nur hoffen, dass diesem Frevler im Schwalbacher Wald bald das Handwerk gelegt wird.

In weiten Kreisen der Bevölkerung herrscht die Meinung, der Wald sei Staatseigentum und jedermann habe das Recht sich daraus frei zu bedienen. Laut Bundeswaldgesetz ist zwar das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung gestattet. Da jedoch das Waldkulturerbe die verschiedensten Eigentümer hat (44 % sind private Waldbesitzer, 30 % gehören den Bundesländern, 20 % den Städten und Kommunen, 6 % dem Bund), bedeutet das nicht, dass dort jeder machen kann, was ihm beliebt. Zum Beispiel: Die wildlebenden Tiere dürfen nicht beunruhigt werden. Von den nicht unter Artenschutz stehenden Pflanzen darf nur ein Handstrauß mitgenommen werden. Holz darf nur mit Leseschein geholt werden. Beeren und Pilze für den Eigenbedarf dürfen gesammelt werden. Ansonsten kann nur der Eigentümer über seinen Wald und alles was da kreuscht und fleuscht verfügen.

Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, wie gut es ist, wenn wir unserer Jugend, die heute in vielen Fällen frei von Sitten und Gebräuchen aufwächst, mit unserer Jägersprache und unseren Jagdliedern ein Kulturgut erschließen. Die gemeinsame Sprache und die alten Lieder fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. Beim geselligen Beisammensein nach der Jagd zählt nicht, was einer ist, was einer hat, was einer kann, da zählt nur, ob er ein waidgerechter Jäger und ein guter Jagdgenosse ist.

Mit unseren alten Bräuchen zeigen wir Achtung vor dem Wild. Wir schießen nur, wenn wir ein Stück richtig angesprochen haben. Nur, wenn wir sicher sind, einen sofort tödlichen Schuss abgeben zu können, darf die Kugel fliegen. Zur Waidgerechtigkeit gehört, dem Wild unnötige Schmerzen zu ersparen. Das erlegte Stück Schalenwild bekommt den letzten Bissen und einen Besitznahmebruch. Damit ehren wir es und zeigen ihm unsere Dankbarkeit.

Wie schön hat das alles Hermann Löns in einem Gedicht ausgedrückt:

Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus;
Wer weiter nichts kann, bleibe besser zu Haus.
Doch wer sich ergötzt an Wild und an Wald,
auch wenn es nicht blitzt und wenn es nicht knallt,
und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit,
wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit,
wenn mager die Äsung und bitter die Not
und hinter dem Wild einherschleicht der Tod;
und wer ihm dann wehrt, ist Waidmann allein,
der Heger, der Pfleger kann Jäger nur sein.

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01.03.2012 Geplante Aktivitäten  - Hessentag 2012

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29.02.2012 Ehrenmitglied feiert 85. Geburtstag
Unser Ehrenmitglied, Adolf Thyssen aus Wettenberg feierte am 28. Februar in Launsbach bei bester Gesundheit seinen 85. Geburtstag  im Kreise seiner Familie und Freunde. Ganz selbstverständlich, dass unser Jagdhornbläserkorps an diesem Ehrentag mit einem Ständchen aufwartete.

Für den Vorstand übermittelte der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke, dem Jubilar die besten Wünsche zum Geburtstag und für den weiteren Lebensweg. Er erinnerte an die großen Verdienste, die sich Adolf Thyssen durch jahrzehntelange, tatkräftige Unterstützung für den Jagdverein Kreis Wetzlar, erworben hat. Letztlich wurde dies auch durch die Ernennung von Adolf Thyssen zum "Ehrenmitglied" gewürdigt. Eine Auszeichnung, die der Jagdverein Kreis Wetzlar äußerst restriktiv handhabt und schon dadurch die Bedeutung dieser seltenen Ehrung potenziert. Adolf Thyssen, führte F. aus, gehörte immer zu den für jeden Verein so wichtigen "Aktivposten" und war stets bereit, notwendige Hand- und Spanndienste zu leisten. Daneben hatte für Adolf Thyssen die alte Jägerweisheit - Jagd ohne Hund ist Schund - einen sehr hohen Stellenwert und dies praktizierte er bis vor wenigen Jahren noch als Revierpächter und passionierter Hundeführer mit der besonderen Neigung zur Rasse Deutsch - Drahthaar. Deshalb war es für  unsere Jagdhornbläser auch selbstverständlich, dem Jubilar neben weiteren Hornstücken rassegerecht auch die  „Hegewaldfanfare“ vorzutragen.

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28.02.2012 Ehrenvorsitzender – 85 Jahre
Horst Detert, Ehrenvorsitzender des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e. V., beging am 09. Februar seinen 85. Geburtstag. Der Vorstand überraschte den Jubilar, der derzeit im Seniorenstift „Haus Königsberg“ in Wetzlar lebt, an seinem Ehrentag mit einem Ständchen des Jagdhornbläserkorps.

Gleichzeitig wurde die in diesem Jahr anstehende Ehrung und Verleihung der Treuenadel für 60 Jahre Mitgliedschaft und Verdienste im DJV mit vollzogen.
Der 2. Vorsitzende, Dieter Frunzke, würdigte in seiner Laudatio die Verdienste von Horst Detert für den DJV und insbesondere für den Jagdverein Kreis Wetzlar. Er erinnerte an die jagdliche Weitsicht von Horst Detert, der schon Anfang der 80er Jahre in einer „Hubertusrede“, die besonnene und schonende Bejagung unserer schrumpfenden Niederwildbesätze forderte und anmahnte.
Die Liste seiner Ehrenämter im Dienste der Jagd ist lang. So lenkte Horst Detert von 1977 - 1983 als 2. Vorsitzender und von 1983 bis zu seinem gesundheitsbedingtem Rücktritt in 1992 als 1. Vorsitzender mit Umsicht und sehr hohem persönlichen Engagement die Geschicke des Jagdvereins Kreis Wetzlar von 1875 e.V.. Darüberhinaus vertrat er die heimische Jägerschaft von 1984 bis 1992 im Jagdbeirat des Lahn-Dill-Kreises und von 1989 bis 1992 zusätzlich im Bezirksjagdbeirat.
Von 1980 bis 1985 unterrichtete er die Jungjäger mit viel Herzblut im Fach „Jagdgebrauchshundewesen“.
Hier konnte er seine profunden, jagdkynologischen Kenntnisse als Kenner und Führer der Rasse „Deutsch Drahthaar“ an den Jägernachwuchs weitergeben und letztlich wurde er von 1986 bis 1990 auch in den Prüfungsausschuss - Jägerprüfung im Prüfungsbezirk Limburg/Weilburg berufen.
Die Jagdhornbläser des Jagdverein Kreis Wetzlar erfreuten den Jubilar, aber auch alle anderen Senioren und Zuhörer, wie die Leiterin des Hauses Königsberg, Frau Eva Steinmetz, anmerkte, mit für Horst Detert erinnerungsreichen Hornsignalen und selbstverständlich seinem Lieblingsstück der „Hegewaldfanfare“.
Mit den besten Wünschen für den weiteren Lebensweg und dem schönen Jagdstück  „Auf Wiedersehn“ verabschiedete sich der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V. vom Ehrenvorsitzenden und seinen Gästen.

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23.02.2012 Nicht kleckern - Klotzen!
Das war das Motto beim diesjährigen Winter-/Frühjahrsarbeitseinsatz an unserem Hundewasser in NIEDERLEMP. Viel Arbeit und vor allem viel, viel Schlamm wartete auf
die freiwilligen Helfer, die sich an mehreren Tagen zum (frostigen) Arbeitseinsatz am vereinseigenen Hundeausbildungsteich trafen, um mit bewährter Unterstützung durch die Firma Weimer GmbH (www.weimer.de) aus LAHNAU mit schwerem Gerät der meterdicken Schlammschicht, die über das ganze Jahr in die Teichanlage eingespült wird, zu Leibe zu rücken. Der Dauerfrost begünstigte das Unterfangen und verhinderte das zu tiefe Einsacken der schweren Maschinen. Derzeit gleicht unser Hundewasser deshalb auch eher einer Großbaustelle, als einer idyllischen Teichanlage im Grünen. Jetzt fehlt nur noch die neue Schilfanpflanzung, dann kann wieder angestaut werden und das Hundewasser steht wieder zu Ausbildungszwecken zur Verfügung. Neue Arbeit für den Sommer kündigt sich aber schon an. Der Steg über den Lempbach muss dringend erneuert werden.
Wer hierbei helfen oder Material (Bauholz) beisteuern will, ist herzlich willkommen. Kontakt: Erhard Haas, eMail: erhard.haas@jagdverein-wetzlar.de

Nochmals ein ganz herzliches Waidmannsdank an die Firma Weimer GmbH aus LAHNAU



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14.02.2012 Schießkalender „Jagdverein Kreis Wetzlar“ 2012

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13.02.2012 Strecke legen zum Ende der Fuchswoche
Am Sonntagmorgen, den 12. Februar 2012, ging die Raubwildjagd in der traditionellen Fuchswoche der 7 Hegegemeinschaften des Altkreises Wetzlar zu Ende. Der Abschluss mit Strecke legen fand auf dem Gelände des Vereinsheims des Jagdvereins Wetzlar statt.
Der Vorsitzende des Jagdvereins, Thomas Schäfer, gab um 15.20 Uhr vor etwa 100 Jägerinnen, Jägern und interessierten Gästen die Strecke bekannt. Demnach konnten 88 rote Räuber, 2 Waschbären, 1 Steinmarder und 2 Iltisse erbeutet werden. Die Veranstaltung wurde von den Jagdhornbläsern des Jagdvereins mit den Jagdsignalen „Fuchs tot“, "Waschbär tot", „Raubwild tot“ „Jagd vorbei“ und „Halali“ musikalisch abgerundet. Schäfer unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit der Bejagung des Fuchses im Hinblick auf den Schutz des Niederwildes und der Vorbeugung vor ansteckenden Krankheiten. Dem  zuständigen Veterinäramt in Herborn werden alle „auffälligen“ Fuchskadaver zum Zwecke der Untersuchung zur Verfügung gestellt. Jagdhundeausbilder und Pelzliebhaber teilten sich im Anschluss an das Strecke legen Schleppenwild und  Füchse zum Streifen. Nicht verwertbare Kadaver werden von der Tierkörperbeseitigung abgeholt.
Der Vorsitzende dankte den teil nehmenden Mitgliedern der Hegegemeinschaften, sowie den „helfenden Händen“ bei der Durchführung dieser Veranstaltung. Besonderer Dank gilt den Damen und Herren welche eine Kuchenspende einbrachten.
Bei Kaffee und Kuchen im gut besuchten Vereinsheim neigte sich der Tag dann dem Ende zu.
Michael Brück
Obmann der Hegegemeinschaften

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10.02.2012: Jagdschein schon verlängert?
Das Jagdjahr geht am 31. März zu Ende und im festen Glauben - mein Jagdschein ist noch mindestens ein Jahr gültig - fällt der Weg zum Landratsamt aus. Aber auch drei Jahre sind irgendwann vorbei.
Abgesehen von ärgerlichen Scherereien - der Verkäufer verweigert, mit Hinweis auf die Gültigkeit, den Munitionsverkauf oder die geplante Bockjagd in Brandenburg  platzt - zieht das u.U. auch schwerwiegende,  rechtliche Konsequenzen nach sich.
Der Jagdpachtvertrag ist ggf. gefährdet, das Bedürfnis zum Waffenbesitz und -erwerb ist entfallen und das Privileg der Jäger zum Führen von Jagdwaffen gilt nicht mehr.
Bitte prüfen Sie unbedingt in den nächsten Tagen Ihren Jagdschein und auch kontrolieren auch gleich den "Europäischen Feuerwaffenpass" mit, damit die Jagdreise zur Bockjagd nach Ungarn nicht zum Desaster wird.
Besonders die Revierpächter sind gut beraten, auch bei Ihren Mitjägern mal einen kurzen Blick in den Jagdschein zu werfen.
Dann kann die neue Jagdsaison kommen. Waidmannsheil.

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03.02.2012: Schmallenbergvirus bei wiederkäuendem Schalenwild!! 
Das Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bittet um Information der Jäger zum sogenannten "Schmallenbergvirus (SBC)".  
Eine Erkrankung von Wild, Reh, Rot-, Muffel- und Damwild etc., wäre denkbar und nicht ausgeschlossen. Bisher gibt es aber keine Nachweise bei Wildwiederkäuern, was vermutlich aber auf die erst spätere Setzzeit zurückzuführen sein wird.
Entsprechende Fragen zur Thematik oder bei Verdachtsfällen richten Sie bitte direkt an:
Landrat des Lahn-Dill-Kreises
Abt. Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Schlossstraße 20
35745 Herborn
Telefon: 06441- 4077713
Telefax: 06441-4077723

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29.01.2012: Jagen - Kochen - Genießen

Nach guter und erfolgreicher Jagd will man sein wertvolles Wildbret auch bei einem guten Tropfen stilvoll im Kreise der Familie oder mit Freunden genießen.
Wer sich hier inspirieren lassen wollte für die heimische „Wildküche“, konnte dies bei einem Kochevent des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ im Januar 2012 in Zusammenarbeit mit der Firma „Pfeiffer Innenausbau“ in Aßlar unter fachkundiger Anleitung von unserem Küchenchef Uwe Heinrich, schon bestens bekannt aus unserem Kurs „Wildbret – richtig zerwirken“.
Die lichtdurchflutete Lehrküche der Firma Pfeifer bot mit modernster Küchentechnik und einem dazu passendem, gediegenem Ambiente einen exzellenten Rahmen für ein Kochvergnügen der besonderen Art.
Authentisch und jagdlich stilvoll präsentierte sich die von Frau Elke Peters liebevoll dekorierte Tafel. Schneiden, vorbereiten, kochen, zuschauen, lernen, genießen und viel Spaß haben unter Gleichgesinnten. 15 kochlustige Damen und Herren fanden sich zum ersten Seminar dieser Art unter Anleitung von Uwe Heinrich zu einem sonntäglichen Wildkochkurs in Aßlar ein.
Die Menükarte (siehe Anhang) wurde von unserem  „Küchenchef“ und „Lehrkoch“ Uwe Heinrich auf besonders delikate Stücke vom heimischen Haarwild ausgerichtet, wobei insbesondere die Bodenständigkeit von Rezeptur und Beilagen Pate standen.

„Carpaccio vom jungen Reh“ mit Varianten, „Hirschkalbrücken“ und als der Klassiker unter den heimischen Wildgerichten „Rehkeule“, bildeten die kulinarischen Höhepunkte der Kochschau in Aßlar.

Frische, ausgesuchte Zutaten, ein hervorragender Dozent, dazu wissbegierige und  bestens gelaunte Teilnehmer waren der Garant für einen sechsstündigen Kochevent der besonderen Art im heimischen Raum.
Auf einem Rundgang durch seine Werkhallen gewährte unser Mitglied Holm Pfeiffer den Teilnehmern einen eindrucksvollen Einblick in die Produktion und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von modernen Werkstoffen speziell im Innenausbau und Küchenbereich. Wer Näheres dazu wissen will, wird unter  www.pfeiffer-germany.de  fündig.
Ein ganz großes Kompliment an den „Küchenchef“ Uwe Heinrich für die  immense Arbeit im Vorfeld, die gekonnte Umsetzung in ein lern- und abschaubares, natürlich  auch geselliges Kochvergnügen, sowie die bereitwillige Weitergabe von Tipps und Tricks aus dem „Kücheneinmaleins“ an die Teilnehmer. Er blieb keine Antwort schuldig, weder bei  Zuschnitt und Vorbereitung der Fleischstücke noch bei Gewürzen, Mengen- oder Kochvorgaben. (Rezepte unter Kochevent Januar 2012) Der erste Vorsitzende Thomas Schäfer bedankte sich dementsprechend ganz besonders herzlich bei Uwe Heinrich für die gelungene Präsentation von unserem wertvollen Lebensmittel „Wildbret“, auch ihm Namen aller Teilnehmer und last not least bei den honorigen Gastgebern, dem Ehepaar Christa und Holm Pfeiffer, Inhaber von „Pfeiffer & Söhne GmbH“ für die großzügige und selbstlose  Unter-stützung des gelungenen Erlebnisprojektes „Kochen und Genießen“ mit einem bunten Blumenbukett und registrierte dankbar die Nutzungszusage für  weitere Events im Hause Pfeiffer.
Dank auch an alle weiteren Helfern in der Vorbereitung oder Durchführung, die durch ihren Einsatz den Grundstein für dieses wunderbare Erlebnis legten. 

Bildergalerie Kochkurs ~ Die Rezepte zum Nachkochen ~ Das Menu

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04.01.2012: Aujeszkysche Krankheit breitet sich aus!

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16.12.2011: Mathias Plefka Hoherodskopf - Sieger!
Am 08.10.2011 fand die 54.Verbandsschweißprüfung und die 8. Verbandsfährten-schuhprüfung des LJV Hessen am Hoherodskopf im Vogelsberg statt. An diesem, zu den ältesten erschwerten Schweißprüfungen in Deutschland zählendem Klassiker, nahmen 16 Hunde teil. Der Prüfungsmorgen präsentierte sich nach starken nächtlichen Regenschauern eigentlich schon traditionsgemäß mit Nebel, Regen, Temperaturen um die 5° Celsius und böigem Wind. Für die sowieso angespannten und aufgeregten Hundeführer trug dies natürlich keineswegs zur Beruhigung bei. Die hohen Anforderungen der Prüfung spiegelten sich auch in diesem Jahr im Resultat wieder. Von den 16 gemeldeten Gespannen fanden lediglich fünf zum Stück.
An der 40 Stunden Fährtenschuhprüfung nahm auch der Vorjahressieger auf der 20 Stundenfährte, unser Mitglied Matthias Plefka aus Lahnau, mit seiner Tiroler Brackenhündin „Alma von der Raffelsley“ teil. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an Führer und Hund, die sich große Ziele für 2011 gesteckt hatten.
Im vergangenen Jahr konnte das Gespann ihr Können in über 30 Einsätzen auf Naturfährten unter Beweis stellen – aber immer noch viel zu wenig Arbeit für einen Spitzenhund, vor allem zu wenig, den Hund weiter zu festigen und zu fördern. Um den Möglichkeiten des Hundes hier halbwegs gerecht zu werden, wurden daher über das ganze Jahr hinweg der Hündin Kunstfährten in unterschiedlichen Längen, Schwierigkeitsgraden und Standzeiten getreten und von ihr gearbeitet. Zudem wird die Hündin trotzdem auch noch zum Stöbern eingesetzt.
Auf der Prüfungsfährte präsentierte sich „Alma von der Raffelsley“ der Corona in gewohnter, ruhiger und sicherer Arbeitsweise. Auch die zahlreichen Zuschauer, unter ihnen Staatssekretär Mark Weinmeister und der LJV Geschäftsführer Alexander Michel, irritierten das Gespann keineswegs.  In weniger als vierzig Minuten erreichte die Hündin trotz starker Verleitungen das Stück. Aufgrund dieser beeindruckenden Arbeit wurde die Hündin mit einem FS I Suchensieger  und erhielt als Wanderpreis den Hirschfänger.
Die Rüdemänner unter uns wissen, welcher enorme Zeit- und Arbeitsaufwand hinter diesem großartigem Erfolg steckt.
Matthias, deshalb Dir ein ganz herzliches HoRüdHo und Waidmannsheil des Vorstandes  zu diesem tollen Ergebnis.

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07.12.2011: Bringtreueprüfung 2012
Bringtreueprüfung am 11. März 2012 um Hermannstein
Nennschluss: 24.02.2012
Nenngeld = Reugeld: 25,- € auf das Konto der Volksbank Mittelhessen, BLZ 513 900 00, Kto.-Nr.: 71 987 701
Nennung auf Formblatt 1, nur maschinengeschrieben oder PC-Ausdruck, Kopie der Ahnentafel beilegen. Zugelassen werden nur Hunde, die eine vom JGHV anerkannte Ahnentafel besitzen und wirksam gegen Tollwut geimpft sind. Der Führer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein.
Prüfungsleiter: Erhard Haas, Wingertweg 2, 35638 Leun, Tel: 06473/2400
Das „Formblatt 1“ kann im Internet heruntergeladen werden bei:
Jagdgebrauchshundeverband e.V./Service/Formblatt 1
Außerdem erhalten Sie dort die Prüfungsordnungen in der jeweils aktuellen Fassung.

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07.12.2011: Abrichte- und Führerlehrgang für Jagdhunde 2012'
Anmeldung am 13. März 2012 im Vereinsheim "Jagdverein Kreis Wetzlar" in 35586 Hermannstein im Engelstal um 19.00 Uhr (ohne Hund)  Lehrgangsgebühr: 50,- €
Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Original und Kopie der Ahnentafel sowie der Impfpass als Nachweis der gültigen Tollwutschutzimpfung.
Zugelassen werden nur Hunde mit JGHV – Ahnentafel, FCI anerkannter Ahnentafel und Hunde ohne Papiere, deren Phänotyp einer vom JGHV anerkannten Rasse entsprechen, eine vom Zuchtverein ausgestellte Registrierbescheinigung besitzen oder als direkter Nachkommen (F1-Generation) aus Elterntieren mit JGHV-Ahnentafel entstammen.
Lehrgangsleiter: Erhard Haas, Wingertweg 2, 35638 Leun, Tel: 06473/2400

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07.12.2011: „ Jäger droht Jagdstörer Prügel an“
Noch erlaubt oder schon nicht mehr rechtens? Über diesen und andere Stolpersteine im Umgang mit unliebsamen Mitbürgern und gefährlichen Situationen für den Jäger im Alltag und bei der Jagd referierte der international bekannte Waffen- / Waffenrechtsexperte und amtierende alte und neue Weltmeister  im „IPSC Schießen“ Max Wiegand im Anschluss an das traditionelle Schlachtessen des „Jagdverein Kreis Wetzlar“ am 05. Dezember  in der Gaststätte „Zur Linde“ in  Wetzlar – Blasbach. Vom Gesetzgeber als Grundwissen vom Jäger verlangt, im Alltag aber deutlich schwieriger zu fassen sind Begriffe wie „Notwehr“ oder „Notstand“. Gerade der Jäger kann als „Bewaffneter“ hier schnell in die Mühlen der Justiz geraten und - Habe ich nicht gewusst - als Entschuldigungsgrund gilt vor Gericht bekanntlich wenig. Mit seinem sehr lebendigen Vortrag gelang es dem Referenten anhand von alltagstauglichen Beispielen, das Wichtigste rund um mögliche  „Notwehr- und Notstandssituationen transparent zu machen. Wer Max Wiegand kennt, weiß, seine Ausführungen sind praxisnah und anschaulich, der Zuhörer wird aktiv mit einbezogen und langweilig wurde es den rund 100 Teilnehmern mit Bestimmtheit auch nicht. So musste Max Wiegand noch im Anschluss an den  neunzigminütigen Vortrag etliche Fragen beantworten. Fazit: Der Vortrag war hervorragend, die Schlachtplatte vorzüglich. Ein großes Dankeschön an den Referenten, an die Küche und an die Organisatoren.

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14.11.2011:  Wildbret richtig zerwirken
Da standen sie nun an einen sonnigen Sonntagvormittag im Hof von Udo Steiger am Forsthaus Waldhaus in Wettenberg, ein knappes Dutzend gestandene Jägerinnen und Jäger des Jagdverein Kreis Wetzlar und staunten nicht schlecht. Denn eigentlich war man ja davon überzeugt, nach mehreren Jahrzehnten aktivem Waidwerk auch auf dem Gebiet des Zerwirken völlig firm zu sein. Aber was da vom Fleischermeister Uwe Heinrich an Fachwissen präsentiert wurde, löste mehr als einen Aha - Effekt bei den Teilnehmern des Weiterbildungsseminars "Wildbret richtig zerwirken - Fachgerechtes Herstellen hochwertiger Lebensmittel" aus.
Je ein Stück Schwarz - und Rehwild standen Uwe Heinrich für die Lehrvorführung zur Verfügung und Schritt für Schritt erklärte er die Arbeitsabfolge beginnend beim "Aus der Decke schlagen" bzw. "Abschwarten" bis hin zum eigentlichen Zerwirken in küchenfertige Portionen. Mit kundiger Hand veranschaulichte er den Anwesenden die richtige Schnittführung mit dem Zerlegemesser, gab Tipps zum optischen Herrichten der Bratenstücke, zeigte den richtigen Umgang mit Knochensäge, Zerwirkschere und Wetzstahl und bettete last not least alles in die entsprechenden Vorgaben der Wildbret- und Lebensmittelhygiene ein.
Die Teilnehmer bombardierten ihn förmlich mit Fragen und Uwe Heinrich blieb keine Antwort schuldig.
Fazit: Eine hervorragende Veranstaltung für junge und altgediente Jäger/innen. "Die Zeiten sind vorbei, das die Abgabe auch an den Privathaushalte in der Decke oder Schwarte erfolgte. Wer heute erfolgreich Wildbret vermarkten will, muss küchenfertige, optisch und hygienisch einwandfreie Produkte liefern!" resümierte der 2. Vorsitzende Dieter Frunzke bei dem abschließenden gemeinsamen Imbiss mit diversen Wildprodukten. "Uwe das war Spitze! Herzlichen Dank für diese kurzweiligen und lehrreichen vier Stunden. '
Wir freuen uns auf die Fortsetzung beim Wildkochkurs am 22. Januar 2012 in Aßlar unter Deiner Leitung."

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07.11.2011: Achtung Umleitung !!!!
Die Anfahrt zum Vereinsheim ist wegen Straßenbauarbeiten zwischen Hermannstein und Abzweig Engelstal bis voraussichtlich zum Jahresende nur aus Richtung Blasbach / AK WETZLAR - NORD  möglich. Davon betroffen sind neben dem Monatsstammtisch am 02. Dezember 18.00 Uhr auch das Schlachtessen am 05. Dezember um 19.00 Uhr bei "Brauns Hannes" in Wetzlar - Blasbach.

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30.10.2011: Zulässige Kirrungen pro Jagdbezirk (Neu)
Das neue Hess. Jagdgesetz in der Fassung vom 10. Juni 2011 regelt im § 30 (8), Satz 3 die zulässige Anzahl von Schwarzwildkirrungen pro Jagdbezirk innerhalb und außerhalb von Rotwildgebieten. Danach sind außerhalb von Rotwildgebieten pro EJB/GJB eine Kirrung und eine weitere für je angefangene 100 ha Jagdfläche und innerhalb von Rotwildgebieten pro EJB/GJB eine Kirrung und eine weitere für je angefangene 250 ha Jagdfläche zulässig.

Beispiele:

*Lesart wurde so am 24.10.2011 beim Vortrag "Neues Hessisches Jagdgesetz" in Aßlar durch einen der "Väter" der Neufassung des HJG, Dr. Walter Arnold (MdL), bestätigt.

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07.10.2011: Brauchbarkeitsprüfung (BP) 2011
Der Abrichte- und Führerlehrgang 2011 des „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. v.“ endete am 24. September 2011 mit der Brauchbarkeitsprüfung (BP)  gem. Brauchbarkeitsprüfungsordnung (BPO) - Hessen vom 01.11.2008.
Gemeldet und angetreten waren:
•          3 Deutschdrahthaar (DD)
•          1 Deutschlanghaar (DL)
•          1 Kleiner Münsterländer (KLM)
•          1 Alpenländische Dachsbracke
Allen angetretenen Hunden konnte das Richterkollegium die jagdliche Brauchbarkeit attestieren.
Auf Verbandsgebrauchsprüfungen (VGP) bzw. Herbstzuchtprüfungen (HZP)  wurden aus dem diesjährigen Abrichte- und Führerkurs
•          1 Deutschkurzhaar (DK)
•          3 Deutschdrahthaar (DD)
•          1 Großer Münsterländer (GM)
•          1 Kleiner Münsterländer (KLM)
erfolgreich geführt.
Herzlichen Dank an den Obmann des kynologischen  Ausschusses Erhard Haas und sein Team für die geleistete Arbeit.

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26.09.2011: Erfolgreiches Drückjagdschießtraining in Münchholzhausen!
Zur waidgerechten Jagd (Drückjagd) gehören neben dem sauberen Ansprechen und geeignetem drückjagdtauglichem „Handwerkszeug“, vor allem auch der sichere Umgang mit der Jagdwaffe und last not least natürlich die Schießfertigkeit, das sind wir besonders den Schwarzkitteln, der vermutlich meistbejagten Wildart auf Drückjagden schuldig.
Vor Aufgang der diesjährigen Drückjagden war es daher dem Vorstand ein besonderes Anliegen, unseren Mitgliedern eine adäquate Übungsmöglichkeit einzuräumen und eine hervorragende Möglichkeit dazu haben wir ja direkt vor der Haustür – das Schieß- und Jagdkino in Wetzlar - Münchholzhausen.
An drei unterschiedlichen Wochentagen im September (Mittwoch, Freitag und Samstag) konnten unsere Mitglieder kostenlos ihre Schießfertigkeiten in Münchholzhausen trainieren und verbessern. Der Schütze hatte die Möglichkeit, vor dem Schießen den Schwierigkeitsgrad der gebotenen Drückjagdszenen auszuwählen und seiner Waffe und seinen Leistungsstand anzupassen, so dass jeder Schütze individuell (für sich) trainieren konnte. Zusätzlich erhielt der Schütze auf Wunsch den von diversen Landesforstbetrieben, u.a. auch Hessenforst, geforderte jährliche Schießnachweis als Voraussetzung zur Teilnahme an fiskalischen Gesellschaftsjagden.
Zufriedene Gesichter nach dem Schießen zeugten von Übungserfolg und Spaß. „So, jetzt kann die Drückjagdsaison beginnen, ich bin gut vorbereitet“, war die durchgängige Meinung unter den rund 70 Teilnehmern.
Ein großes Dankeschön an den Organisator der Veranstaltung - Schießobmann Rainer Schneider und sein Schießleiterteam. 
Mit zufriedenem Schmunzeln nahm er den Wunsch der Teilnehmer nach Neuauflage der „Wetzlarer Drückjagdübungstage“ im nächsten Jahr zu Kenntnis.
Sein Resümee als alter Routinier und Schießleiter: „Einsatz und Arbeit haben sich gelohnt, es hat etwas gebracht für die Leute. Bei der hohen Anzahl an Drückjagden im Herbst und Winter in der Region hätte ich mir aber schon ein paar Teilnehmer mehr gewünscht“.

Strecke eines erfolgreichen Drückjagdtages

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25.09.2011: Aktuell!!!  Wichtig!!!  Aktuell!!!
Liebe Jägerinnen, liebe Jäger,
aus gegebenem Anlass füge ich meine Waffenrechtspostille zum Thema Aufbewahrung bei. Die Waffenbehörde des Lahn-Dill-Kreises sieht aktuell offenbar Handlungsbedarf, die Waffenaufbewahrung zu überprüfen. Hierfür wurden Schreiben verschickt, in denen die Angeschriebenen offen legen sollten, wie sie ihre Waffen aufbewahren. Wer hierauf nicht reagiert hat, könnte nun Besuch von der Behörde bekommen. Diese Personen sollten daher dringend überprüfen, ob Ihre Aufbewahrung waffenrechtskonform ist. Selbstverständlich können Unsicherheiten und Fragen gerne von mir beantwortet werden.
Zudem biete ich an, einen behördlichen Hausbesuch anwaltlich zu begleiten, um die Grundrechte des Betroffenen zu schützen und zu verhindern, dass ungünstige Aussagen getroffen werden, die sich hinterher nicht mehr korrigieren lassen und im Falle des Widerrufs der Waffenbesitzkarten eine besondere Härte für den Betroffenen bedeuten würden.
So hatte z.B. das VG Ansbach am 18.06.2008 (15 K 08.00635) einen Fall zu entscheiden, wo die Behörde wegen einer geladenen Kurzwaffe außerhalb des Waffenschrankes sämtliche Waffenbesitzkarten widerrufen hatte. Der Betroffene hatte mitgeteilt, er bräuchte die Waffen zur Eigensicherung. Da er die Waffen jedoch als Schütze und nicht als gefährdete Person beantragt hatte, wertete das Gericht seine damalige Aussage als Teilgeständnis für eine missbräuchliche Waffenverwendung und hielt den Widerruf aufrecht.
Weiterhin hat das Verwaltungsgericht Saarland am 16.12.2010 (1 K 225/10) entschieden, dass bereits ein einmaliger Aufbewahrungsmangel ausreicht, um den dauerhaften Entzug der Waffenbesitzkarten zu rechtfertigen.
In einer Entscheidung des VG Minden vom 06.01.2006 (8K 2308/05) wurde der Widerruf der Waffenbesitzkarten bestätigt, weil die Behörde bei ihrem Hausbesuch Munition außerhalb eines geeigneten Behältnisses vorfand. Die Mitteilung des Schützen, er sei gerade dabei umzuziehen, erwies sich als nicht glaubhaft, weil der endgültige Umzug erst zwei Wochen später erfolgen sollte.
Die Urteile zeigen also, wie wichtig es ist, sich schon im Vorfeld für eine behördliche Waffenkontrolle einzurichten und sich vor Ort nicht spontan zu Äußerungen hinreißen zu lassen. Einzelheiten erläutere ich Ihnen auch gerne in einem persönlichen Gespräch.
Sollte die Behörde unangemeldet bei Ihnen erscheinen, biete ich einen Anwaltsnotruf unter der Tel.: 06443-82370 oder Handy 0151-54009572 an. Falls gewünscht, kann ich innerhalb von 15 Minuten im Lahn-Dill-Kreis vor Ort sein und die Waffenkontrolle begleiten.
Ihre Maxi Pfeffer

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20.09.2011: Wild frisch vom Jäger um die Ecke!

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01.09.2011
Nachdem unsere bisherige Jagdhornbläserobfrau Petra Holzmann aus persönlichen Gründen das Amt der (kommissarischen) Obfrau der Gruppe zum 01.09.2011 niedergelegt hat, hat die Jagdhornbläsergruppe am 29.08.2011 Frau Heidrun Andreas, Solms (amtierendes Mitglied des Bläserausschusses) einstimmig zur neuen (kommissarischen) Obfrau der Jagdhorn-bläsergruppe gewählt. Unser 1. Vorsitzender Thomas Schäfer beglückwünschte Heidrun Andreas ganz herzlich zu diesem eindeutigen Votum und sicherte der neuen Obfrau für das Jagdhornbläserwesen die uneingeswchränkte Unterstützung der Vorstandskollegenden beim Einstieg in die Vorstands- und Gruppenarbeit zu. Der Vorstand freut sich auf die Zusammenarbeit mit Heidrun Andreas und wünscht ihr eine glückliche Hand bei der Führung und Vertretung unserer Jagdhornbläsergruppe. 
Der Vorstand

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12.08.2011: Schweinepest bei Wildschweinen

Die Frist zur Entnahme von Blutproben bei Wildschweinen im Bereich des Lahn-Dill-Kreises wird gemäß Erlass des Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 22.07.2011 bis zum 31. März 2012 verlängert.
Folgende Proben sind zu entnehmen:
1.         Pro Revier 1 Blutprobe von erlegten Stücken, frisch verunfalltem Schwarzwild und bei allen als krank erlegten oder beim Aufbrechen/ Versorgen auffälligen Wildschweinen
2.         Von allen Frischlingen die keine Streifen mehr haben und ca. 6 – 12 Monate alt sind

Auskünfte erteilt:
Landrat des Lahn-Dill-Kreises
Abt. Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Herr Uwe Sauer
Schlossstraße 20
35745 Herborn
Telefon: 06441- 4077713
Telefax: 06441-4077723
E-Mail: uwe.sauer@lahn-dill-kreis.de

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21.07.2011: Wetzlarer Jagdschützen hessischer Mannschaftsmeister in der Kurzwaffe
Bei der Landesmeisterschaft 2011 im "Jagdlichen Schießen" wurden die Jagdschützen des Jagdvereins Kreis Wetzlar - Uli Peschke, Waldgirmes, Stefan Dimmer, Wetzlar, Michael Cornelius, Alexander Cornelius, beide Solms und Rainer Schneider, Lahnau - mit 731 Punkten Hessenmeister in der Kurzwaffe. Den 2. Platz belegte mit 723 Pkt. die KW.-Mannschaft von Frankfurt Nord-Ost vor den KW.-Schützen JV. Marburg 718 Punkte.
Einen weiteren herausragenden Erfolg erzielte U. Peschke in der Einzelwertung. Er wurde mit 190 von 200 möglichen Punkten zweitbester hessischer Kurzwaffenschütze.


(1. Platz) von links nach rechts: Michael Cornelius, Ulrich Peschke, Alexander Cornelius, Rainer Schneider. Es fehlt Stefan Dimmer.
Bericht und Bild: Hermann Heller

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11.07.2011: Brauchbarkeitsprüfung (BP) um Wetzlar NEU

10.07.2011:
Ärger im Revier? Stress mit der Behörde? Polizei vor der Tür?

Kaum eine Gruppe steht so im Focus der Behörden und Gesellschaft wie wir Jäger. Anfeindungen und oft weit überzogene Forderungen von allen Seiten sind alltäglich.

Solche oder ähnliche Situationen können leider immer wieder vorkommen. Wenn es so weit kommen sollte, ist für unsere Mitglieder guter Rat nicht teuer.
Ab sofort haben wir quasi eine „eigene Justiziarin“ im Jagdverein, die sich  auf Jagd- und Waffenrecht  spezialisiert hat.
Es ist unsere Vertragsanwältin Maxi Pfeffer aus der Kanzlei Pinstock & Heinrich in Ehringshausen, die bei uns Mitglied ist und als versierte Kurzwaffenschützin weiß, wovon sie spricht.

Bild: Maxi Pfeffer
Exklusiv für unsere Mitglieder konnten wir mit Frau Pfeffer für Rechtsberatung sowie gerichtliche und außergerichtliche Vertretung folgende Sonderkonditionen vereinbaren:

Natürlich können Sie auch per Email Fragen zum Jagd- oder Waffenrecht stellen, die Maxi Pfeffer – wenn es nicht zu umfangreich ist – entweder kurz direkt oder hier auf unserer Homepage unter der Rubrik " Jagd- und Waffenrecht  beantwortet. Insbesondere zu Sachverhalten von allgemeinem Interesse.
Kontakt und weitere Informationen unter „Jagd- und Waffenrecht“

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10.07.2011: Trichinenfund bei Schwarzwild in Hessen

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04.07.2011: Ochsenfest 2011 in Wetzlar
Alle drei Jahre wieder – nein diesmal nur zwei Jahre, Wetzlar richtet 2012 den Hessentag aus -  repräsentierte unsere Bläsergruppe den „Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V.“ und damit auch die Jagd in der Region Mittelhessen auf dem traditionellen „Ochsenfestumzug“ am 03. Juli  vor rund 10 000 Schaulustigen durch die Wetzlarer Altstadt. Der eigens dafür zünftig jagdlich grün mit Präparaten hergerichtete Festwagen, mit Sicherheit der längste im Zug, ein imposanter Sattelschlepper mit Lenkachsentieflader modernster Bauart der Fa. Weimer von ca. 20 m Länge, war für die Zuschauer entlang der Zugstrecke ständiger Anlass für herzliche Zustimmung und besonders die Kinder waren regelrecht begeistert. „Papa, Papa, da ein Bär“, schrie ein Achtjähriger und zeigte aufgeregt auf das Dachspräparat.  Mit einer fahrtechnischen Höchstleistung bugsierten unser „Kapitän“ Alfred Lachnet und sein Lenkachsensteuermann den Kollos auf den Zentimeter genau durch die engen Altstadtgassen und nach zweimal vor und zurück war auch der besonders kritische Punkt an der Ecke Krämerstraße / Schwarzadlergasse geschafft. Die aufgeregt mitfiebernden Zuschauer – schafft er`s oder schafft er`s nicht - quittierten diese fahrerische Glanzleistung mit Beifall auf offener Szene und die Bläser musikalisch mit dem Stück: „Hoch soll er leben“. So etwas hatte die Wetzlarer Altstadt noch nicht gesehen. Dann wie immer der vielstimmige Wunsch der Zuschauer: „Blost amol dej Sau ess duut!“ Dem kamen die Jagdhornbläser natürlich gerne nach und ernteten für die schmissig vorgetragenen Jagdsignale und Jägermärsche immer wieder anhaltenden Applaus, den nichts von unserem vielschichtigem Kulturgut „Jagd“ und „Jagdliches Brauchtum“ spricht die Öffentlichkeit mehr an, wie gekonnt vorgetragene Hornsignale und konzertante Jagdmusik. Der 2. Vorsitzende Dieter H. Frunzke bedankte sich anschließend ganz herzlich bei allen Akteuren und Helfern für diese gelungenen Aktion und besonders für die geopferte Freizeit und die geleisteten Arbeitsstunden beim Festwagenauf- und abbau und resümierte: „Funktionierende Bläserkorps, ein besonderer Garant für effektive Öffentlichkeitsarbeit, ein Trumpf in der Hinterhand eines jeden Vorstands. Eigentlich ein starkes Argument für alle Verantwortlichen in unseren Verbänden und Vereinen durch eine nachhaltige Förderung der Jagdhornbläsergruppen die Jagdmusik gezielt und publikumswirksam für unsere jagdpolitischen Interessen und  Ziele einzusetzen zu können“.
Ganz herzlichen Dank an die Fa. Weimer aus Lahnau (www.weimer-bau.de) und unser Mitglied Wolfgang Rauber für den zur Verfügung gestellten Sattelschlepper.

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01.07.2011: Änderungsgesetz zum Hessischen Jagdgesetz (Auszug)

Der Hessische Landtag hat am 09. Juni 2011 ein Änderungsgesetz zum Hessischen Jagdgesetz beschlossen, welches am 22. Juni 2011 im GVBl. I S. 293-301 veröffentlicht wurde und somit am 23. Juni 2011 in Kraft getreten ist.

II. Wesentliche Änderungen:

Mit dem Änderungsgesetz wurden neben dem Hessischen Jagdgesetz auch die „Verordnung über die Bestimmung weiterer Tierarten, die dem Jagdrecht unterliegen und über die Änderungen der Jagdzeiten“ geändert und die „Verordnung über die Wildfütterung“ aufgehoben.
Die Angaben des Änderungsgesetzes wurden in das Hessische Jagdgesetz und in die Jagdzeiten VO übertragen. Dieses Änderungsgesetz beinhaltet zahlreiche Änderungen für die Jägerschaft, aber auch für die Jagdbehörden.
Da die Änderungen ohne Übergangsfristen sofort in Kraft getreten sind möchte ich Sie bitten sich zeitnah mit den neuen Regelungen vertraut zu machen.

Jagdgenossenschaften:

Da der siebente Teil der Hessischen Gemeindeordnung für die Aufsicht über die Jagdgenossenschaften nicht unmittelbar gilt wurde die ursprüngliche Regelung aus dem Hessischen Jagdgesetz von 1994 wieder ins Jagdgesetz aufgenommen.
Für die Aufsicht gelten die §§ 135, 137 bis 143 (mit Ausnahme von § 141 Satz 2) und 145 der Hessischen Gemeindeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. März 2005, zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. März 2010 (GVBl. I S.119) entsprechend.

Hegegemeinschaften:

Alle Jagdausübungsberechtigten und alle Jagdrechtsinhaber (in gemeinschaftlichen Jagdbezirken die Jagdgenossenschaften, vertreten durch deren Vorstände) sind per Gesetz gleichberechtigte Mitglieder der Hegegemeinschaft.

Jagderlaubnis:

- Die Erteilung einer Jagderlaubnis bedarf der Einwilligung der Jagdrechtsinhaber.
- Eine Jagderlaubnis für einzelne Abschüsse näher bestimmten Wildes ist bis zu 12 Monate gültig und muss weder bei der Jagdbehörde angezeigt, noch von ihr genehmigt werden.
- Eine entgeltliche Jagderlaubnis mit einer Gültigkeit über 12 Monate bedarf der Genehmigung der Unteren Jagdbehörde.
- Eine unentgeltliche Jagderlaubnis mit einer Gültigkeit über 12 Monate ist der Unteren Jagdbehörde anzuzeigen.

Jagdschein für Ausländer:

- Die Ausnahmeregelungen zur Erteilung eines deutschen Jagdscheins an Ausländer gelten unabhängig vom Hauptwohnsitz des Antragsstellers.
- Der Antragsteller muss seine ausländische Jägerprüfung nicht mehr im Heimatstaat abgelegt haben. Entscheidend ist nur noch, ob die abgelegte ausländische Jägerprüfung mit der deutschen Jägerprüfung vergleichbar ist.

Sachliche Verbote:

- Rotwild darf in Rotwildgebieten nachts im Wald nicht mehr bejagt werden (neuer OWITatbestand).
- Das Schießen mit Vorderladerwaffen, Bolzen, Pfeilen, Posten oder gehacktem Blei auf Wild ist verboten (neuer OWI-Tatbestand).
- Das Schießen mit Bleischrot auf Wasserwild über Gewässern ist verboten (neuer OWITatbestand).
- Das Aussetzen von Stockenten zur Ausbildung von Jagdhunden bedarf keiner Genehmigung.
- Das Stören des Wildes durch unberechtigtes Verlassen befestigter Wege im Wald ist nachts verboten (neuer OWI-Tatbestand).

Grünbrücken:

- Im Umkreis von 300 Metern von den Brückenköpfen von Grünbrücken ist die Jagdausübung verboten. Davon ausgenommen ist die Durchführung von Nachsuchen.
- Die Fläche im Umkreis von 300 Metern von den Brückenköpfen von Grünbrücken ist per Gesetz Wildruhezone

 Wildruhezone:

- Die Ausweisung von Wildruhezonen ist ortsüblich bekannt zu geben.
- Die Außengrenzen von Wildruhezonen sind im Gelände durch geeignete Markierungen kenntlich zum machen.

Anpassung und Abgrenzung von Hochwildgebieten:

Verfahren zur Prüfung von Hochwildgebietsabgrenzung werden ausgelöst durch:

- große Eingriffe in Natur und Landschaft (z.B. Erschließung von Baugebieten)
- fachlich fundiertes Lebensraum-Gutachen
- in zwei aufeinanderfolgenden Jahren / dreimal in fünf Jahren Nachbewilligung Hochwildabschuss in einem Jagdbezirk außerhalb des Hochwildgebietes
- kein Hochwildabschuss in fünf aufeinanderfolgenden Jahren in einem Jagdbezirk innerhalb des Hochwildgebietes.

Abschussplanung:

- Auf die Erhebung der Verbissbelastung kann verzichtet werden, wenn eine einvernehmliche Einigung innerhalb der Hegegemeinschaft über den Abschussplanvorschlag erzielt wird und alle Jagdrechtsinhaber dem zustimmen.
- Jeder Jagdbezirk außerhalb von Hochwildgebieten hat per Gesetz automatisch folgende Freigaben:

Rotwild:

Damwild:

Muffelwild:

Wurde bei einer Wildart in einem Geschlecht diese Freigabe erfüllt ist unverzüglich bei der Unteren Jagdbehörde ein Abschussantrag zu stellen, welcher von der Unteren Jagdbehörde genehmigt werden muss.
Um Missverständnisse und Unklarheiten vorzubeugen, wird den Jagdbehörden empfohlen zukünftig in allen Abschussplänen der Jagdbezirke außerhalb von Hochwildgebieten die o.a. „Freigabe per Gesetz“ zu wiederholen.

- In bestehende Dam- und Muffelwildpopulationen außerhalb abgegrenzter und ausgewiesener Hochwildgebiete, die bereits vor dem Jahr 2000 vorkamen, wird ein Abschussplan festgesetzt.
- Einführung Möglichkeit eines Gruppenabschussplanes in Hochwildgebieten.
- Einführung Möglichkeit des Rehwildabschussplanes auf der Ebene der Hegegemeinschaft (Einzelne Jagdbezirke können auf Widerspruch des jeweiligen Jagdausübungsberechtigten oder des Jagdrechtsinhaber zu Beginn des Planungszeitraumes davon ausgenommen werden und erhalten gewöhnlichen jagdbezirksbezogenen Abschussplan).

Nachsuche / Jagdhundeausbildung
- Die Obere Jagdbehörde kann Nachsuchengespanne anerkennen, welche landesweit unabhängig von Jagdbezirksgrenzen nachsuchen dürfen. Die Anerkennungs-voraussetzungen werden noch festgelegt.

- Außerhalb des befriedeten Bezirkes wurde die Ausbildung von Jagdhunden durch Jagdscheininhaber als Jagdausübung definiert. D.h. im fremden Jagdbezirk benötigt der Jagdhundeführer eine Jagderlaubnis vom Jagdausübungsberechtigen.

Wildfütterung (Die Verordnung über die Wildfütterung wurde aufgehoben)

- Ablenkfütterungen sind verboten. Bestehende Ablenkfütterungen sind unverzüglich zu beseitigen (neuer OWI-Tatbestand).
- Jagdausübungsberechtigte sind verpflichtet unrechtmäßige Fütterungen, unzulässige Futtermittel und Gegenstände die zur Fütterung verwendet werden auf ihre Kosten zu beseitigen.
- Das Ausbringen von Futtermittel für Schalenwild ist grundsätzlich verboten.

Ausnahmen:

- Ausbringen von Raufutter für wiederkäuendes Schalenwild ist zulässig.
- Die Untere Jagdbehörde und Veterinärbehörden können gemeinsam Notzeiten für Schwarzwild und wiederkäuendes Schalenwild feststellen. Dann darf wiederkäuendes Schalenwild auch mit Saftfutter in Kombination mit Raufutter und Schwarzwild gefüttert werden. Mit der Feststellung einer Notzeit für Schwarzwild oder wiederkäuendes Schalenwild ist die Jagdausübung auf die jeweiligen Wildarten verboten.
- Kirrungen müssen nur noch bei der Unteren Jagdbehörde angezeigt werden. Pro Jagdbezirk sind per Gesetz 1 Kirrungen + je weitere angefangene 100 ha Jagdfläche in Rotwildgebieten je weitere angefangene 250 ha Jagdfläche eine weitere Kirrung gestattet. Die Futtermenge ist auf 1 Liter / Tag / Kirrung begrenzt.

- Die alten Kirrungsgenehmigungen müssen durch die Unteren Jagdbehörden bis 31. Dezember 2013 widerrufen werden.

Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher

- Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher dürfen Jagdgäste führen.
- Es gibt keine gesonderter Jagdaufseherausweis mehr:

a) Wie bereits zur Vereinfachung durch einige Unteren Jagbehörden praktiziert, erhalten bestätigte Jagdaufseher zukünftig nur noch einen Vermerk in ihrem Jagdschein. Das Mitführen eines zusätzlichen Dokumentes fällt dadurch weg.
b) Nicht geprüfte und nicht bestätigte Jagdaufseher müssen nur ihre vom Jagdausübungsberechtigten verfasste schriftliche Bestellung zum Jagdaufseher mit sich führen.
- Es gibt keine Jagdschutzabzeichen und Jagdaufseherabzeichen mehr.

Wildschaden

Die Gemeinden können Verfahrensgebühren bei Wildschadensverfahren den Beteiligten in Rechnung stellen.

Aufbau und Verfahren der Jagdverwaltung

- Die Aufgaben der Jagdbehörde werden in den Landkreisen vom Kreisausschuss und in den kreisfreien Städten vom Magistrat als Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung wahrgenommen. Die Weisungen sollen sich auf allgemeine Anordnungen beschränken.
Weisungen im Einzelfall sind zulässig wenn:
1. Die Aufgaben nicht im Einklang mit den Gesetzen wahrgenommen werden,
2. allgemeine Weisungen nicht befolgt werden,
3. Fälle von übergeordneter oder überörtlicher Bedeutung vorliegen oder
4. ein besonderes öffentliches Interesse besteht.

- Die oberste Jagdbehörde ist zuständig für:

1. die Aufhebung der Schonzeit aus besonderen Gründen der Wildseuchenbekämpfung und Landeskultur sowie zu wissenschaftlichen Lehr- und Forschungszwecken nach § 22 Abs. 1 Bundesjagdgesetz,
2. die Ausnahmeregelung bezüglich des Bejagungsverbotes auf Wild, für das keine Jagdzeit festgesetzt ist, im Rahmen wissenschaftlicher Lehr- und Forschungszwecke nach § 22 Abs. 2 Bundesjagdgesetz, jeweils einschließlich erforderlicher Gestattungen nach § 23 Abs. 5.

Jagdzeiten:

-           im Wald: 1. August bis 31. Dezember
-           außerhalb Wald: 1. August bis 31. Januar

-           im Wald: 1. Mai bis 31. Mai und 1. August bis 31. Dezember
-           außerhalb Wald: 1. Mai bis 31. Mai und 1. Juli bis 31. Januar

-           im Wald: 1. August bis 31. Dezember
-           außerhalb Wald: 1. August bis 31. Januar

* Redaktionelle Anmerkung: Text nur auszugsweise ohne Anspruch und Gewähr auf Vollständigkeit. Im Zweifelsfall  Auskunft der UJB einholen.

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26.06.2011 Abwurfstangenschau der Rotwildhegegemeinschaft Krofdorfer Forst
Am Morgen des Fronleichnam, Mittwoch, den 23.06.2011, konnte der Vorsitzende der Rotwildhegegemeinschaft, Herr Klaus Schwarz, über 150 interessierte Gäste im Hof des Forsthauses Waldhaus im Krofdorfer Wald begrüßen. Insgesamt wurden 65 Abwurfstangen vorgeführt. Diese setzten sich aus 29 Einzelstangen und 36 Passstangen zusammen. Im Jahr 2011 konnten so 45 Hirsche über ihre Abwürfe nachgewiesen werden.
Der Rotwildsachkundige, Herr Harald Voll, erläuterte den Besuchern sehr ausführlich die Abwurfstangen und nahm Stellung zu den einzelnen Altersklassen.  Alles in allem wieder eine sehr gelungene Veranstaltung mit viel interessanten Erkenntnissen und Aussagen über unser heimisches Rotwild.

Jedes Jahr wird von der Rotwildhegegemeinschaft ein aktuelles Hirschbuch in Taschenbuchformat veröffentlicht. Auf 133 Seiten sind dieses Jahr Abwurfstangen von Hirschen ab dem Alter von sieben Jahren abgebildet, bewertet und katalogisiert. Die Abbildungen und Ansprechhinweise aus diesem Büchlein erleichtern das Ansprechen von freigegebenen Hirschen der Klasse 1 und helfen so einzigartig Fehlabschüsse zu vermeiden. Für eine Gebühr von 10 Euro kann das Buch über das Hessische Forstamt Wettenberg , Burgstraße 7, 35435 Wettenberg, bezogen werden.

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23.06.2011 Stammtisch Juli und August!
Wir haben Ferienzeit in Hessen und setzen mit unseren Stammtischen im Juli und August aus.

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20.06.2011 Hartwig Fischer neuer Präsident!
Der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer ist am 17.06.11 auf dem Bundesjägertag im rheinland-pfälzischen Frankenthal mit 187 zu 55 Stimmen bei zwei ungültigen Stimmen zum neuen Präsidenten des DJV gewählt worden. Der 62-jährige tritt damit die Nachfolge von Jochen Borchert an, der nach acht Jahren aus Altersgründen nicht mehr kandidiert hatte. "Ich danke den Delegierten für den großen Vertrauensbeweis und werde mich unabhängig von Parteiinteressen mit vollem Einsatz in den Dienst des Verbandes stellen”, so der neue Präsident. “Eines meiner Ziele ist es, dass wir nicht nur die Politik für unsere Anliegen gewinnen, sondern auch die Öffentlichkeit. Dafür ist es unerlässlich, dass die Jägerschaft in Deutschland wieder mit einer Stimme spricht.”
Der gelernte Einzelhandelskaufmann Hartwig Fischer gehört seit 2002 der CDU-Fraktion des Deutschen Bundestages an. Der ausgewiesene Afrikaexperte ist unter anderem Vorstandsmitglied der Deutschen Afrika-Stiftung e.V. und von CARE International Deutschland e.V. Seit 1965 besitzt er den Jagdschein und ist Mitglied der Jägerschaft Göttingen.
Wahlberechtigt waren 244 Delegierte, die zusammen die Delegiertenversammlung bilden, das höchste Gremium im DJV.

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20.06.2011 Hüttenberger Waldtag 2011
Traditionell eröffneten und begleiteten unsere Jagdhornbläser den Waldtag in Hüttenberg unter großen Beifall der Besucher auch in diesem Jahr mit Jagdsignalen und Jägermärschen. Letzlich auch ein Auftritt mit Symbolchrakter. Wald, Wild und Jagd gehören zusammen, denn ohne Wald kein Wild, ohne Wild keine Jagd und ohne Jagd kein Wald.

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20.06.2011 Martienssen- und Jungjägerpokal 2011
Martienssenpokal 2011
Sieger Rainer Schneider
Das diesjährige Pokalschießen des Jagdvereins fand am Samstag, dem 18. Juni 2011 auf dem Stand des SV Ehringshausen statt.
Es wurde ein abweichender  jagdlicher Durchgang mit der Büchse -Bock angestrichen, kleiner Überläufer sitzend, Fuchs liegend, Gams am Bergstock- und  der Flinte -Kipphasen einzeln und Doubletten- unter Aufsicht des erfahrenen und altgedienten Schießleiters Eberhardt Stunz  - geschossen.
Sieger des Martienssenpokals wurde Rainer Schneider  mit  226 Punkten, gefolgt von Silvia Schlegel mit 156 Punkten und Günter Abel mit 154 Punkten.
Jungjägerpokal 2011
Sieger Heiko Wenzel mit 194 Ringen. Den zweiten Platz belegte Lavinia Dittmar mit 189 Ringen.
Bei der ausgesprochen mäßigen Beteiligung, aber zuträglicher Stimmung,  konnte sich jeder Teilnehmer einen Preis mitnehmen und die diesjährigen Schießnadeln erringen.

von links: G. Abel, S. Schlegel, H. Wenzel, L. Dittmar,  R. Schneider

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19. Juni 2011
Marder und Co geht`s jetzt an den Kragen
Der Jagdverein Kreis Wetzlar bildete 17 Kursteilnehmer zu Fangberechtigten aus.
Teilnehmen konnten nicht nur Jäger, die in Ihren Revieren mit Fallen jagen wollen, auch jeder Privatmann kann auf seinem Grundstück mit zugelassenen Fallen jagen, so er denn entsprechend unterwiesen wurde.  Der Ausbildungsleiter Roger Krämer erklärte den Anwesenden am ersten Ausbildungstag theoretisch, welche Fallen geeignet und erlaubt sind. Natürlich werden die Jagdzeiten und die Grundsätze der Waidgerechtigkeit erläutert. Die Zeiten, dass „irgendwie“ mit Fallen gejagd werden darf, sind lange vorbei. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten hat die Fangjagd in einer Verordnung gesondert geregelt. Die Teilnehmer erhielten einen Einblick in der Fallenbau, das Aufstellen von Fallen an günstigen Stellen und welche Köder verwendet werden können. Am zweiten Ausbildungstag wurde anhand von mitgebrachten Fallen das Erlernte in die Praxis umgesetzt. So manchem Automarder wird wohl in nächster Zeit das Lachen vergehen. Auch die Füchse, die sich an Hühnerställen rumtreiben, sollten vorsichtig sein.
Die Fangjagd ist eine gute Möglichkeit das Raubwild und Raubzeug, das häufig nachtaktiv ist, zu bejagen. Insbesondere ist durch die Fallenjagd das für die Anwohner gefahrlose Jagen in und um Ortschaften möglich. Der Jagdverein hat schon einige Hundert Fangberechtigte ausgebildet. So erhielten auch diesmal die Kursteilnehmer eine Urkunde über den absolvierten Fangjagdlehrgang. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihren Jagdpächter oder direkt an den Jagdverein Kreis Wetzlar.
FdRdA Thomas Jäckel


Kursteilnehmer 2011 mit Ausbildungsleiter Roger Krämer (stehend 3. von links)

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19. Juni 2011
100 % Erfolgsquote beim Frühjahrs-Jungjägerlehrgang des JV Wetzlar von 1875 e.V.

Am 27. Mai 2011 legten alle 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jungjägerausbildungslehrgangs Frühjahr 2011 des Jagdvereins Wetzlar von 1875.e.V. erfolgreich die Jägerprüfung ab, damit beträgt die Erfolgsquote 100%. An 10 Wochenenden vom 12. Februar 2011 bis zum 15. Mai 2011 erwarben die Jungjägeranwärter in den Ausbildungsräumlichkeiten des Jagdvereins Wetzlar im Engelstal gründliche Kenntnisse in allen Ausbildungsbereichen. Für die Ausbildung steht ein Raum mit zahlreichen Präparaten  und Demonstrationsobjekten zur Verfügung; ein Fangparcours befindet sich im Bau; zwei Hochstände wurden zu Lehrzwecken errichtet, um das den UV-Vorschriften entsprechende Auf- und Abbaumen zu schulen; im Schulungsraum steht eine moderne EDV-Ausrüstung  mit Laptop und Beamer zur Verfügung; praktische Übungen finden auf dem großzügigen Außengelände statt; eine Hundeprüfung wird am vereinseigenen Hundegewässer bei Oberlemp unter Leitung von Ehrhard Haas demonstriert. Und schließlich versorgt der Hausverwalter Egon Gojtka die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer an jedem Lehrgangstag mit einem reichhaltigen Frühstück und mit abwechslungsreichem, schmackhaftem Mittagessen zu bescheidenen Preisen.
Insgesamt absolvierten die Anwärter rund 255 Ausbildungsstunden, darunter allein 8 Schießtrainingseinheiten auf dem Schießstand in Ehringshausen. Die in Niedersachsen abzulegende Schießprüfung fordert von den Jungjägeranwärtern, von 15 laufenden Kipphasen, die von rechts wie von links anlaufen können, 10  zu treffen (zum Vergleich: in Hessen sind von 8 Kipphasen, die ausschließlich von rechts anlaufen, 5 Hasen zu treffen). An diese Ausbildung schloss sich die Endschulung vom 21. bis 24. Mai unter der Regie der Jagdschule Seibt in Dannenberg in Niedersachsen mit rund 40 Ausbildungsstunden an. Die Endschulung dient der Gewöhnung an den dortigen Schießstand und der Wiederholung des zuvor erworbenen Wissens sowie zum intensiven Training der rund 3000 Prüfungsfragen aus dem niedersächsischen Prüfungsfragenverzeichnis. Vom 25. bis 27. Mai fand die Jägerprüfung vor dem staatlichen Prüfungsausschuss unter der Leitung des Kreisjägermeisters Lüchow/Dannenberg statt. Im Gegensatz zu den Jägerprüfungen in Hessen dürfen dort keine Ausbilder als Gast an den Jägerprüfungen teilnehmen. 
Das bewährte Ausbilderteam um Ausbildungsleiter Peter Seibert mit den Ausbildern Wolfgang Blum (Hundewesen), Ehrhardt Haas (Hundeprüfungen), Winfried Jung (Waffenkunde, Schießen), Wilfried Klee (Federwild), Roger Krämer (Haarwild, Fangjagd), Karl-Heinz Kuchenbecker (Jagdbetrieb, Brauchtum, Wildbrethygiene), Uli Peschke (Waffenkunde, Schießen), Rainer Schneider (Schießen), Dieter Schaub (Waldbau, Landbau), Peter Seibert (Jagdrecht) und Dr. Renate Vollmer (Wildkrankheiten) freut sich mit den erfolgreichen Absolventen und ist außerordentlich zufrieden mit diesem Ergebnis. Zugleich ist allen Ausbildern und Teilnehmern bewusst, dass erst viel Übung, Erfahrungsaustausch mit und Anleitung durch erfahrene Jäger sowie ständige Fort- und Weiterbildung aus Jungjägern erfolgreiche und waidgerechte Jäger machen.
Darüber hinaus erfüllt es das Ausbildungsteam und den Verein mit Stolz, dass unter den erfolgreichen Teilnehmern fünf Mitarbeiter der heimischen Firmen LEICA und MINOX sind, die ihre neu erworbenen Kompetenzen auch im Interesse ihrer Arbeitgeber unter anderem in Entwicklung und Vertrieb der neu auf den Markt gebrachten Zieloptiken nutzen werden.
Der Jagdverein Wetzlar von 1875 e.V. legt größten Wert auf die Feststellung, dass es sich um eine vereinsinterne Jägerausbildung handelt. Jede Jungjägeranwärterin und jeder Jungjägeranwärter kann nur als Vereinsmitglied an der Ausbildung teilnehmen. Der Verein sorgt dafür, dass alle Anwärter schon während der Ausbildung Kontakt zu einem Jagdausübungsberechtigten haben, so dass nach dem Lösen des ersten Jagdscheins eine verbindliche Jagdgelegenheit besteht. Die Ausbildungsinhalte werden über díe Ausbildungsmaterialien von Wildmeister Siegfried Seibt vermittelt. Dabei handelt es sich um didaktisch hervorragende Materialien, die stets auf dem neuesten Stand sind. Der Vorteil der Wetzlarer Ausbildung liegt einerseits in der überschaubaren Ausbildungsdauer von rund 3 Monaten, die sich gut mit beruflichen Belangen vereinbaren lässt, andererseits ist gewährleistet, dass nicht ausschließlich das Kurzzeitgedächtnis beansprucht wird, ein Einwand, der immer wieder gegenüber der Ausbildung an Jagdschulen ins Feld geführt wird. Schließlich sind die Kosten von 1990 Euro bzw. 1790 Euro für Schüler, Auszubildende und Studenten, zu denen noch die Prüfungsgebühr und die Unterbringungskosten einschließlich Verpflegung für die Endschulung kommen, akzeptabel. Eine Jungjägerausbildung, die sich über 10 Monate mit bis zu drei Terminen pro Woche erstreckt, kostet kaum weniger in der Summe aller Ausgaben, insbesondere unter Berücksichtigung der Kosten für die notwendigen Fahrten. Die Lehrgangsgebühren des Jagdvereins Wetzlar von 1875 e.V. enthalten alle Unterrichtsmaterialien, Lehrbücher, Schießstandgebühren, Munitionskosten und Versicherungsgebühren. Alles in allem ist das Jägerprüfungszeugnis in Wetzlar für rund 2350 (bzw. 2150 Euro für Schüler, Auszubildende und Studenten) zu haben. Zu guter letzt tragen die erfolgreichen Jungjäger des JV Wetzlar mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren auch ein wenig zur Verjüngung der Jägerschaft bei; die beiden jüngsten Lehrgangsteilnehmer vollenden Anfang Juli 2011 ihr 16. Lebensjahr.

Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer

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15. Juni 2011
Zwei Weggefährten sind in die Jahre gekommen. Kurt Schrottky und Hermann Heller feierten 2011 ihre 80. Geburtstage bei guter Gesundheit. Kurt im Februar und Hermann im Mai.
Welche zentrale Bedeutung beide Jagdfreunde für den Jagdverein Wetzlar hatten und immer noch haben, zeigt ihr jagdlicher Werdegang:

Forstamtmann a. D. Kurt Schrottky war ab 1973  Vorstandsmitglied im Jagdverein Wetzlar. Zuerst als Vertreter für das Forstwesen und ab 1976 bis 2003 Lehrgangsleiter und Jungjägerausbilder. Weit über 700 Jungjägerinnen und Jungjäger wurden in dieser Zeit von ihm zur Jägerprüfung vorbereitet. Seit 2003 ist er Ehrenmitglied im Jagdverein Wetzlar. Von 1984 bis 1988 war Kurt stellvertretender Kreisjagdberater. Von 1988 bis 2008 dann Kreisjagdberater und Mitglied im Jagdbeirat des Lahn-Dill-Kreises. Er leitete bereits einen Hegering von 1970 bis 1980. Er gründete 1988 die Rehwildhegegemeinschaft Eiserne Hand und war ihr Vorsitzender bis 1991, sowie der Sachkundiger bis 2003. Ab 2003 ist Kurt Ehrenmitglied der HG und unterstützt den jetzigen Vorstand immer noch mit Rat und Tat. Die Gründung des 1. Schwarzwildringes in Hessen ging 1978 auf sein Konto. Diesen leitete er bis 1988. Kurt war von 1999 bis 2003 Mitglied im Hochwildausschuss des Landesjagdverbandes.

Oberstudienrat a. D. Hermann Heller ist ab  1974 Vorstandsmitglied im Jagdverein Wetzlar. Zuerst als Obmann für das Schießwesen, 1983 bis 1992 stellvertretender Vorsitzender und dann ab 1992 bis 2004 der erste Vorsitzende. In dieser Zeit war er auch Vorsitzender des Jagdbeirates des Lahn-Dill-Kreises. Er ist seit 2004 Ehrenvorsitzender des Jagdvereins und nimmt in dieser Position an jeder Vorstandsitzung teil. Somit ist er fast 40 Jahre im Vorstand des Jagdvereins Wetzlar aktiv tätig. Seit Anfang der 90er Jahre ist Hermann Sachkundiger der Rehwildhegegemeinschaft Hüttenberg und ab 2004 auch ihr Vorsitzender. Diese beiden Ämter leitet er mit geübter Hand bis zum heutigen Tage.
Wie auch bei Kurt reihen sich bei Hermann noch viele Auszeichnungen, insbesondere für Erfolge  im jagdlichen Schießen und bei der Jagdhundeausbildung, nahtlos hinzu.
Kurt und Hermann bereichern durch ihre Anwesenheit, ihr Wesen und ihr Wissen jedwede Zusammenkunft der heimischen Jägerschaft. Sie schießen auf Drückjagden immer noch zielsicher und gewandt die flüchtigen Sauen so, als wären die beiden Weggefährten erst 40 Jahre alt geworden!
Noch viel Waidmannsheil, Gesundheit und ein langes Jägerleben wünscht den beiden Jubilaren der Vorstand des „ Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e.V.“.
Michael Brück

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10.06.2011 Alle Jungjäger haben das grüne Abitur bestanden!
Der Jagdverein Kreis Wetzlar hat erfolgreich 12 Jungjäger ausgebildet. Diese wurden nun mit dem Jägerschlag in die Reihen der Jäger aufgenommen. Auf dem Gelände des Vereinsheims im Engelstal bei Hermannstein fanden sich dazu die frisch gebackenen Jäger mit Ihren Ausbildern, sowie Familienangehörigen und Freunden zu einer Feierstunde ein. Nach den einführenden Worten des Ausbildungsleiters Peter Seibert wurden folgende Kursteilnehmer von den Ausbildern Karl-Heinz Kuchenbecker, Wilfried Klee und Roger Krämer in den Jägerstand erhoben: Oliver Diehl, Simon Göttlicher, Manuela Karl, Torsten Maikranz, Edgar Martin, Tobias Rumpf, Jens Schütz, Martin Tafferner, Kevin Tost, Frank Winter, Christine Wojciechowski und Lavinia Dittmar. Die Bläsergruppe des Jagdvereins umrahmte die Veranstaltung mit den traditionellen Jagdsignalen. Hornmeister Otto Biedenkopf und die Obfrau der Bläsergruppe Petra Holzmann forderten von den Bläsern durch die Auswahl der Jagdstücke Höchstleistungen, die grandios vorgetragenen wurden.
Bei schönstem Wetter und die von Koch Egon vorbereiteten Grillspezialitäten wurde noch bis in die Abendstunden kräftig gefeiert.
Thomas Jäckel

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09.06.2011 C- Gruppe der Jagdhornbläser startete erfolgreich beim Landeswettbewerb im Jagdschloß Kranichstein!
Unsere C - Gruppe hat sich beim Wettbewerb im Jagdschloß Kranichstein bei Darmstadt erfolgreich geschlagen und einen hervorragenden 5. Platz belegt. Die Konkurenz war stark und unsere Anfängergruppe unter der Stabführung von Matthias Plefka musste alles Können aufbieten, um sich in dem starken Feld zu behaupten. Die Freude war groß, als das Ergebnis feststand. Unserer C - Gruppe ganz herzlichen Dank und ein kräftiges Waidmannsheil. Wir wünschen der jungen Truppe nach diesem schönen Anfangserfolg weiterhin "Guten Ansatz" mit dem Ziel in der Bläsergruppe unseres Vereins ihr Können zu vervollständigen und die gegonnene Arbeit beim Wettbewerb 2013 in Kranichstein in der nächsthöheren Klasse fortzuführen. Der Grundstein ist gelegt. Nochmal danke an alle Akteure und natürlich ein ganz besonderen Dank an Matthias Plefka für die geleistete Arbeit. 

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28.05.2011 Vereinsmeisterschaft 2011
Stefan Dimmer neuer Vereinsmeister mit der Lang- und Kurzwaffe
Die diesjährige Vereinsmeisterschaft des Jagdvereins fand am Samstag, den 28. Mai 2011 auf dem Stand des Jagdvereines Gießen in Garbenteich statt.
Es wurde jeweils ein kompletter  jagdlicher Durchgang mit der Büchse (Bock, Überläufer, Fuchs, laufender Keiler) und  der Flinte (Trap, Skeet), sowie mit der Kurzwaffe (Zeit, Fertigkeit, Schnellfeuer) durchgeführt.
Sieger der Langwaffe wurde Stefan Dimmer mit  314 Punkten, gefolgt von Jens Fischer mit 299 Punkten und Rainer Schneider mit 286 Punkten.
In der C Klasse errang  Martin Tafferner mit 259 Pkt. den ersten Platz, nachfolgt Tobias Schäfer mit 236 Pkt. und Katja Küster mit 214 Pkt.
Bei der Kurzwaffe siegte mit ansehnlichen 188 Punkten Stefan Dimmer, den zweiten Platz belegte Uli Peschke, dicht gefolgt mit 187 Punkten und Rainer Schneider mit 183 Punkten.
Trotz der mäßigen Beteiligung zeigte sich unser Mitglied und Teilnehmer Jens Fischer  (Gießener Brauerei) als Sponsor unseren Siegern gegenüber recht großzügig, so dass sich jeder Platzierte einen Preis abholen konnte.
Dank gilt auch der Schießgruppe des  JV Gießen für die freundliche und gute Zusammenarbeit.
Rainer Schneider, Obmann

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26.05.2011
Zwei Mitglieder unseres Vereins erhalten "Goldenes Rebhuhn"
Thomas Schäfer (1. Vorsitzender) und Helmut Wagner (Revierpächter im Blasbachtal) wurden für Ihre Verdienste um den Erhalt der Natur, aktive Förderung des Naturschutzes und die geleistete Arbeit im Vorstand der Naturlandstiftung Kreisverband Lahn - Dill vom Vorsitzenden der Naturlandstiftung, Horst Ryba (ehem. 2. Vorsitzender Jagdverein Kreis Wetzlar), mit der Verleihung des "Goldenen Rebhuhns" geehrt.
Gleichzeitig wurde daran erinnert, dass es die beiden Jagdvereine im Lahn - Dill - Kreis waren, die 1985 den Kreisverband Lahn - Dill der Naturlandstiftung gründeten.
Von vielen, vor allem lautstark und medienwirksam in der Öffentlichkeit agierenden "Naturschützern" und dem einen und den anderen "Lokalpolitiker" gern totgeschwiegen, waren es damals unsere Jagdvereine, die ohne viel Aufsehen und Medienecho, zielstrebig dieses Projekt angepackt und vorangetrieben haben. Die Naturlandstiftung Lahn - Dill ist heute bei Politik, Wirtschaft und Bevölkerung die erste Adresse für  Natur- und Umweltprojekte im Kreis -  die entscheiden Impulse dazu gab und gibt immer noch die heimische Jägerschaft. (Pressebericht)

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20.05.2011 Info - Abend zum Jungjägerlehrgang II / 2011 am 16. August 2011, 19.00 Uhr


Teilnehmer Jungjägerkurs I/2011

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12.05.2011 Achtung! Trichinellennachweis bei Frischling!
Am 12.04.2011 wurden bei einem untersuchten Frischling (24 kg, weiblich) im Westerwaldkreis, unserem Nachbarkreis, Trichinellen gefunden. Die Gefahr von Trichinenbefall beim Schwarzwild ist nach wie vor gegeben. Es ist daher zwingend geboten, beschaupflichtiges Wild, wie Dachs und Schwarzwild aller Gewichts- und altersklassen gem. den gesetzlichen Vorgaben untersuchen zu lassen. Ein Inverkehrbringen würde u. U. neben strafrechtlicher Würdigung auch zivilrechtliche Regressansprüche bzw. Verlust des Versicherungsschutzes (Einschluß der Leistung bitte beim Jagdhaftpflichtversicherer erfragen) nach sich ziehen. (PDF-Dokument: Wildbrethygiene neu geregelt!)

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12.05.2011 Drückjagdschiesswettbewerb in Wetzlar! mehr Info

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12.05.2011 Erster Jägerstammtisch im Engelstal!
Viele Anfragen - wenig Resonanz! So könnte man den 1. Jägerstammtisch im Engelstal beschreiben. Der Wunsch, die Tradition - "Stammtisch" -  zu neuem Leben zu erwecken, wurde von allen Seiten an den Vorstand herangetragen. Am 06. Mai war es dann soweit. Ein warmer, lauer Maiabend, bestes Grillwetter, aber nur wenige Teilnehmer waren der lang angekündigten Einladung zum ersten Stammtisch im neuen Vereinsdomizil im Engelstal gefolgt.  Trotzdem für die Anwesenden ein gelungener Abend in geselliger Runde.  Die Küche lieferte Wildbratwurst, Grillsteaks, hausgemachte Salate und frisches Backhausbrot und so ging bei kühlen Getränken und reichhaltigem Essen der Runde der Gesprächsstoff nicht aus. Bleibt zu hoffen, dass der Vorsitzende zum nächsten Stammtisch im Juni eine größere Runde begrüßen kann.

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28.04.2011 Waffe gut - (fast) alles gut!
Unserem Obmann für das Schießwesen, Rainer Schneider, war die Freude über die gut besuchte Veranstaltung regelrecht anzumerken. Noch rechtzeitig vor Aufgang der Bockjagd am 01. Mai hatten 20 Vereinsmitglieder den angesetzten Übungstermin am 28. April zum Kontroll- bzw. Anschießen der Waffe genutzt. Zur waidgerechten Jagd gehört eben auch funktionsfähiges Handwerkzeug und mancher Schütze war sichtlich überrascht, dass die Treffpunktlage der überwinterten Rehwildwaffe nicht der Erwartung entsprach. Aber nach ein, zwei kleinen Korrekturen sah man zufriedene Gesichter. Kleines Schmankerl für unsere Mitglieder, Startgeld wurde erstmals zu diesen Übungsschießen nicht erhoben. Das nächste  Kontroll- und Anschießen ist für die 1. Maiwoche (Donnerstag, 05. Mai, ebenfalls kostenlos) terminiert.

"Hier stimmte die Treffpunktlage"

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21.04.2011 Eröffnungs-Stammtisch am 06.05.2011, Beginn um 18.00 Uhr

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18.04.2011 Lehrgang zur Entnahme von Trichinenproben am 12.05.2011

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13.04.2011 Neue Termine (Trophäenschau HG 3 am 17.04.2011 - Eröffnung Brückenmarkt 01.05.2011 - Jägerschlag im Engelstal 21.05.2011)

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04.03.2011 Der Schießkalender 2011 ist jetzt eingestellt (Jagdliches Schießen)

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27.02.2011 Jagdverein Wetzlar legt Strecke zum Ende der Fuchswoche 2011 (Berichte - Archiv)

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19.02.2011 Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung findet am 04. April 2011 um 19.00 Uhr in der Taunushalle Solms statt.

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24.01.2011 Jungjägerausbildung
Der Jagdverein Kreis Wetzlar von 1875 e. V - Zentrum für Aus- und Weiterbildung - führt ab 12. Februar 2011 den Frühjahrslehrgang zum Erwerb des "Grünen Abiturs" im Ausbildungszentrum des JV Wetzlar " Im Engelstal " in Wetzlar - Hermannstein durch. An 9 aufeinanderfolgenden Wochenenden wird unterrichtet und ausgebildet. mehr

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